Derbysieg!

OG spielt 45 Minuten lang schwach und steht am Ende des Luzerner Derbys dennoch als klarer Sieger fest.

 

Man kann sich bestimmt über den pädagogischen Wert einer ordentlichen Standpauke fragen. Den SCOG hat die Pausenansprache ihres Trainers Micha Egli, deren Lautstärke definitiv schon nahe an der Grenze des Gehörschädigenden war, auf jeden Fall wachgerüttelt. Anders ist nicht zu erklären, wie vor und nach dem Pausenpfiff eine völlig andere Mannschaft auf dem Platz stehen konnte. Während Orange-Schwarz im ersten Durchgang überhaupt noch nicht im Derbymodus war und sich völlig verunsichert und überaus glückhaft mit einem 1:1 in die Pause rettete, präsentierten sich die Gäste von der Wartegg während den zweiten 45 Minuten plötzlich selbstbewusst, spielfreudig und aggressiv genug, um LSC den Schneid abzukaufen und letztlich einen deutlichen Sieg einzufahren. Dem SCOG kam dabei sicherlich auch zu Gute, dass das Heimteam im Verlauf der zweiten Halbzeit immer stärker abbaute und vor allem im Umschaltspiel zunehmend grosse Mühe bekundete. So öffneten sich den Gästen immer mehr und grössere Räume, die sie mit schnellen Kontern und auch ziemlich viel Effizienz zur Wende des Spiels nutzen. Genau jene Effizienz liess das Heimteam im ersten Durchgang der Partie nämlich vermissen. Zwar ging LSC mit dem ersten Torschuss der Partie sogleich früh in Führung, doch liess er in der Folge einige gute Möglichkeiten zum Ausbau des Vorsprunges aus. So wäre OG also schon mit dem 1:0 zur Pause gut bedient gewesen, doch erreichte mit der seinerseits praktisch ersten guten Chance des Spiels gar ein noch besseres Zwischenresultat. Und auch wenn dieser Sieg letztlich einmal mehr vor allem dank einer solidarischen Mannschaftsleistung zu Stande kam, so möchte ich an dieser Stelle dennoch einige Namen besonders erwähnen:

So zum Beispiel Ueli Scherer, der zwar einerseits nach einer fragwürdigen gelb-roten Karte frühzeitig unter die Dusche musste, anderseits sein Team aber beim Stand von 1:0 und 1:1 im Spiel hielt, indem er nach Eckbällen zwei Mal für den schon geschlagenen Hajnal auf der Linie klärte. Oder auch Timo Marfurt, zuletzt nicht mit viel Spielzeit gesegnet, der nicht nur das so wichtige und vorentscheidende 1:3 schoss, sondern dies auch noch auf wunderschöne Art und Weise tat, indem er den Ball aus zwanzig Metern zentimetergenau in den Winkel drosch. Und letztlich hat auch Mauro Paci eine besondere Erwähnung verdient, der nach 7 Jahren (sic!) beim SCOG sein allererstes Pflichtspieltor für die erste Mannschaft zum 4:1 Endstand schoss. Allerlei schöne Geschichten also, die diesen noch schöneren Derbysieg wunderbar abrunden.

 

Luzerner SC - SCOG 1:4 (1:1)

Samstag, 28. April 2019, 18:00 Uhr
Hubelmatt: 60 Zuschauer

Tore: 8. 1:0. 45. Bucheli 1:1. 67. Stalder 1:2. 81. Marfurt 1:3. 85. Paci 1:4.

Hajnal; Scherer, Meier, Pereira, Mutter; Lingg (82. Paci), Caluori, Stalder, Albisser (66. Marfurt), Wildisen (66. Widmer); Bucheli (87. Piattini).

OG ohne Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader, Zai (Militär); Tasdemir (Ferien); Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Vogel, Weltert.

Bemerkungen: 88. Lattenschuss LSC.

News

Aktuelles

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UPDATE COVID-19, April 2021

Update 18. April 2021

 

Der Bundesrat hat am Mittwoch, 14. April 2021, neue Lockerungen der Corona-Massnahmen mit Wirkung ab Montag 19. April 2021 verkündet. Für den Vereinsbetrieb des SCOG gelten (weiterhin) folgende Massnahmen:

 

  • * Jugendliche mit Jahrgang 2001 und jünger (also alle Kategorien der Junior*innen) können als komplette Teams und mit Körperkontakt trainieren und spielen (Meisterschaft, Cup und Freundschaftsspiele). Es sind weiterhin keine Zuschauer*innen zugelassen.
  • * Spieler*innen mit Jahrgang 2000 und älter können in Gruppen von maximal 15 Personen ohne Körperkontakt trainieren. Bei Trainingseinheiten mit Körperkontakt gilt Maskenpflicht. Wettkämpfe sind für diese Kategorien weiterhin verboten.
  • Rüümli: Ab Samstag, 24. April, wird an Wochenenden während dem Spielbetrieb im Rüümli ein beschränktes Take Away angeboten. Es gibt keine Sitzmöglichkeiten im Innen- und Aussenbereich. Es gilt ein Konsumationsverbot vor dem Rüümli bis zur Treppe. Wenn möglich bargeldlos bezahlen.
  • Garderoben: Für den Trainingsbetrieb bleiben die Garderoben weiterhin geschlossen.

 

Für alle Aktivitäten gilt weiterhin das Schutzkonzept, welches per untenstehendem Link eingesehen werden kann. Wir danken für die Mithilfe.

 

Update 22. März 2021

 

Die Situation seit den ersten Lockerungen vom 1. März 2021 haben sich nicht wie erhofft entwickelt. Drei von vier Kriterien des Bundesrates für weitere Lockerungen sind nicht erfüllt. Aus diesen Gründen hat der Bundesrat am vergangenen Freitag entschieden, auf einen nächsten Öffnungsschritt per 22. März 2021 zu verzichten. Somit bleiben die Bedingungen für Trainings und Wettkämpfe im Breitenfussball unverändert bestehen.

 

Update 1. März 2021

 

Seit dem 1. März 2021 gelten für den Amateursport neue Bedingungen. Die Massnahmen gelten selbstverständlich unter Einhaltung des Schutzkonzeptes. Nachfolgend die wichtigsten Updates für den Trainings- und Spielbetrieb beim SCOG. Weitere Details sind dem untenstehenden Schutzkonzept (PDF) zu entnehmen.

 

Allgemein

  • *Garderoben bleiben für den Trainingsbetrieb geschlossen
  • *Im Innenbereich gilt Maskenpflicht
  • *Clublokal «Rüümli» bleibt bis auf Weiteres geschlossen
  • *Keine Zuschauer am Spielfeldrand bei Trainings oder Spielen

 

Jahrgang 2001 und jünger

  • *Vollständiger Trainingsbetrieb erlaubt
  • *Wettkämpfe erlaubt
  • *Maskenpflicht für alle nicht direkt am Spiel beteiligten ab 12 Jahren
  • *Keine Zuschauer am Spielfeldrand

 

Jahrgang 2000 und älter

  • *Trainingsbetrieb ohne Körperkontakt erlaubt
  • *Trainingsbetrieb mit max. 15 Personen erlaubt
  • *Wettkämpfe nicht erlaubt
  • *Maskenpflicht vor und nach Betreten des Spielfeldes

Information 100 Jahre SCOG

Das Jubiläums OK hat beschlossen, vorerst alle Planungsaktivitäten einzustellen. Sämtliche Anlässe für das Jahr 2021 werden sistiert. Somit ist auch die Jubiläumsfeier vom 11. April 2021 abgesagt. Zu gegebener Zeit wird entschieden, welche Feierlichkeiten wann und in welchem Rahmen stattfinden.

 

Bereits Anfang 2017 traf sich das Jubiläums OK erstmals um Ideen rund um das 100-jährige Jubiläum des SC Obergeissenstein zu besprechen. Bald darauf wurde ein Konzept mit Anlässen und Projekten definiert, sowie Ressorts und Teams gebildet. Die Vorbereitungen für das grosse 2020 schritten voran und je näher dieses besagte Jahr kam, desto grösser wurde die Vorfreude.

 

Vor knapp einem Jahr, am 11. April 2020, wollten wir das langersehnte Jubiläum mit einem ersten Anlass feiern. Doch bekanntlich kam alles anders. Der Anlass musste kurzfristig verschoben werden. Man war zuversichtlich und hoffnungsvoll, dass die Feier auf den Tag genau ein Jahr später im würdigen Rahmen durchgeführt werden könnte. Der Sommer 2020 stimmte zuversichtlich und pandemiebedingte Anpassungen wurden in die Planung aufgenommen. Jedoch überwiegen bis zum heutigen Tag die Unsicherheiten. Aktuell ist eine Feier mit bis zu 300 Gästen nicht durchführbar.

 

Innerhalb der Projektteams wurde immer wieder betont, dass die Feierlichkeiten einen würdigen Rahmen erhalten und nicht durch strenge Schutzkonzepte oder Massnahmen eingedämmt werden sollen. Dies ist aus Sicht der Verantwortlichen weiterhin nicht gewährleistet. Aus diesen Gründen hat das Jubiläums OK beschlossen, jegliche Planungsaktivitäten bis auf Weiteres einzustellen.

 

Hinzu kommt, dass man Stand heute nicht gewillt ist, die geplanten Anlässe immer wieder aufs Neue zu verschieben. Für die OK-Mitglieder, die sehr viel Zeit und Herzblut in diese Projekte investieren, wäre eine solche Vorgehensweise unbefriedigend.

 

Wie geht es weiter? Sobald sinnvoll wird eine neue Auslegeordnung gemacht und entschieden, welche Feierlichkeiten wann und in welchem Rahmen stattfinden sollen. Danach wird das weitere Vorgehen kommuniziert.

 

Dem Jubiläums OK ist dieser Entscheid alles andere als leicht gefallen. Wir sind uns einig, dass wir unseren SCOG für seine 100 Jahre noch gebührend feiern werden!

 

Jubiläums OK SCOG
März 2021

EVENTWOCHE STATT SCOG CAMP 2021

Aufgrund der weiterhin unsicheren Situation rund um Covid-19 haben wir uns dazu entschlossen, frühzeitig die bereits gebuchte Lagerunterkunft für das SCOG CAMP 2021 zu stornieren. Folgende Hauptgründe haben uns dazu veranlasst:

 

  • **Die Gesundheit unserer Juniorinnen und Junioren sowie unserer Betreuerinnen und Betreuer haben oberste Priorität.

  • **Eine Fortführung der Planung aufgrund der bevorstehenden finanziellen Verpflichtungen für Ausgaben wie Transport, Infrastruktur oder Events, würde ein unvernünftiges Risiko darstellen.

 

Wie im vergangenen Jahr wird der SCOG als Alternative eine Eventwoche anbieten. Natürlich immer unter der Voraussetzung der zu diesem Zeitpunkt geltenden Massnahmen. Diese Eventwoche findet NEU in der 5. Schulferienwoche (09.08.-13.08.2021) statt. Details und Anmeldemöglichkeit folgen zu gegebener Zeit.

 

Wir danken für euer Verständnis. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Juniorenkommission SCOG, 12.02.2021

Bei Migros einkaufen und SCOG CAMP unterstützen

Die Migros unterstützt 2021 mit einem 3-Millionen-Fördertopf Amateur-Sportvereine, um deren Vereinswunsch wahr werden zu lassen. Die Aktion heisst «Support your Sport». Du kannst also mit jedem Einkauf in der Migros (Supermarkt, online oder SportXX) den SCOG unterstützen. Die Unterstützung kommt dem SCOG CAMP/SOMMEREVENTS zugute.

 

Und so geht's:

1. Pro Fr. 20.– Einkauf erhältst du an der Kasse einen Vereinsbon. Jeder Vereinsbon enthält einen Code.
2. Code auf migros.ch/sport eingeben oder mittels QR-Code einscannen.
3. SCOG auswählen und bestätigen. Fertig.
4. Weitere Bons einscannen...

 

Du selbst nimmst mit jedem zugeteilten Vereinsbon an der Verlosung von 1000 x Fr. 100.– Migros-Geschenkkarten teil. Bei Fragen melde dich unter info@scog.ch. Falls du die QR-Codes auf den Bons nicht selber scannen willst/kannst, schicke uns ein Foto vom Code an info@scog.ch und wir scannen diesen dann ein für dich.

 

Je mehr Vereinsbons der SCOG erhält, desto grösser wird der Anteil am Fördertopf. Das heisst, je mehr Leute für den SCOG mitmachen, desto grösser wird unser Vereinsanteil. Weitersagen ist also erwünscht. Die Aktion dauert vom 2. Februar bis 12. April 2021.

 

Die laufende Statistik über die Bons kann per untenstehendem Link eingesehen werden.

 

Vielen Dank fürs Mitmachen. Mit einem kräftigen Hooooopp OG!

Wie geht's weiter?

Der Innerschweizer Fussballverband (IFV) hat verschiedene Varianten für den Trainings- und Spielbetrieb im Frühling 2021 verabschiedet. Entscheidend dafür wird das Datum der Freigabe für den uneingeschränkten Trainings- und Spielbetrieb für alle Kategorien im Breitenfussball durch das BAG und den Bundesrat sein.

 

Die verschiedenen Szenarien sind im nachfolgenden PDF beschrieben.

Für kalte Tage: Die neue SCOG Bommelmütze

Sichere dir jetzt die brandneue SCOG Bommelmütze! Passend für Kinder (ab ca. 6 Jahren) und Erwachsene. Jetzt für 20.- bestellen per Mail an info@scog.ch (mit Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer). Die Stückzahlen sind begrenzt.

Wall of Stickeralbum

Hast du dein Stickeralbum schon voll? Ja? Dann schick uns ein Beweisbild oder -video (be creative!) an info@scog.ch und werde namentlich auf der «Wall of Stickeralbum» unter der Rubrik «100 Jahre» erwähnt! Die ersten drei Sammler mit vollem Stickeralbum gewinnen einen Rüümli-Gutschein im Wert von CHF 20.–.

 

Sticker erhältst du nach wie vor bei Marti Optik im Shopping Center Schönbühl, bei Goldschmied Limacher an der Pilatusstrasse 23 sowie im SPAR Supermarkt an der Dorfstrasse.

UPDATE COVID-19

Update 30.10.2020

 

Die Vereinsleitung des SCOG hat auf Basis der vom Bundesrat beschlossenen Einschränkungen sowie den Empfehlungen des Fussballverbandes nachfolgende, ab sofort geltende Massnahmen festgelegt:

 

Juniorenbereich

_Die Meisterschaft ist auf allen Stufen unterbrochen.

_Die Trainings bis und mit C-Junioren sind weiterhin ohne Einschränkungen erlaubt.

_Für die Trainings der B- und A-Junioren werden mögliche Trainingsformate innerhalb der Mannschaften diskutiert und intern kommuniziert.

_Für Betreuer und Funktionäre gilt während des Trainingsbetriebs Maskenpflicht.

_Auf dem Trainingsgelände sind ausser Spieler und Betreuer keine Zuschauer erwünscht.

_Garderoben bleiben geschlossen.

_Es finden keine Hallentrainings bis Ende Jahr statt (wird zu gegebener Zeit neu beurteilt).

 

Aktivbereich

_Die Meisterschaft ist auf allen Stufen unterbrochen. 

_Die Mannschaftstrainings sind bis auf Weiteres eingestellt. Mögliche Trainingsformate werden innerhalb der Mannschaften diskutiert und intern kommuniziert. 

_Garderoben bleiben geschlossen.

 

Verein

_Das Clublokal Rüümli und alle anderen Räume (Garderoben) bleiben bis auf Weiteres geschlossen und dürfen für keine Vereins- oder anderweitigen Aktivitäten genutzt werden.

 

Das Schutzkonzept wurde angepasst und kann per untenstehendem Link eingesehen werden. Die Vereinsleitung behält sich vor, jederzeit Anpassungen an den Massnahmen vorzunehmen.

 

Vorstand SCOG
30.10.2020

 

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Update 28.10.2020



Aufgrund der vom Bundesrat beschlossenen Einschränkungen gelten für den SCOG ab Donnerstag 29. Oktober 2020 folgende Massnahmen auf unbestimmte Zeit:

 

Juniorenbereich:

Die Meisterschaft wird auf allen Stufen eingestellt. Die Trainings sind, mit Ausnahme der A- und B-Junioren, weiterhin erlaubt. Die morgigen Donnerstags-Trainings sind trotzdem vorerst abgesagt, bis der Vorstand weiter informiert.

 

Aktivbereich:

Meisterschafts- und Trainingsbetrieb wird eingestellt.

 

Der Vorstand wird diese Woche eine Auslegeordnung machen und Empfehlungen des Fussballverbandes einfliessen lassen. Über allfällige Anpassungen im Schutzkonzept und über den Vereinsbetrieb wird der Vorstand informieren.

 

Vorstand
28.10.2020

Anpassungen Schutzkonzept

Aufgrund der neuen kantonalen Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie vom 16.10.2020 hat der SCOG sein Schutzkonzept angepasst, welches ab sofort gilt. Die wichtigsten Punkte:

 

  1. Schutzmaskenpflicht ab 12 Jahren in sämtlichen Räumlichkeiten (Garderoben, WC, Rüümli, technische Räume...).
  2. Ohne festen Sitzplatz ist auf dem ganzen Areal (inkl. Rüümli) die Konsumation von Getränken oder Essen verboten (während Spielen gilt daher ein Konsumationsverbot). Der bisherige Aussenstand mit Getränken und Grill während den Spielen wird neu vor dem Rüümli platziert.
  3. Weiterhin Schutzmaskenpflicht am Spielfeldrand für alle Spiele.
  4. Der SCOG ist verpflichtet, von allen Besucherinnen und Besuchern Kontaktdaten aufzunehmen. Dies geschieht über die kostenlose App «Mindful». Über diese App können mit einer einmaligen Registration Check-ins und Check-outs vorgenommen werden (s. Link unten).

 

Das detaillierte Schutzkonzept ist per untenstehendem Link einsehbar.

 

Vorstand SCOG
19.10.2020

Besuche den Samichlaus

Dieses Jahr bleiben der Samichlaus vom Bireggwald und seine Schmutzli in ihrem gemütlichen Zuhause am Waldrand und können leider keine Familien- oder Firmenbesuche abstatten. Das Beste aber ist, dass man den Samichlaus trotzdem besuchen kann! Alle weiteren Infos zu den Besuchstagen, der zwingenden Anmeldung im Voraus sowie den aktuellen Schutzbestimmungen gibt's unter dem untenstehendem Link.

Unter Bedrängnis

Nach der Heimpleite gegen Gunzwil gestaltet sich die Tabellensituation für die 1. Mannschaft zunehmend ungemütlich.

 

Irgendwie steckt der Wurm drin. Egal was OG sich alles vornimmt, egal was OG alles versucht – nichts davon scheint in dieser Phase klappen zu wollen. Im Meisterschaftsspiel gegen Gunzwil wurde das einmal mehr offensichtlich. Es wäre sicherlich falsch zu sagen, dass sich die Luzerner der Wichtigkeit dieser Partie nicht bewusst gewesen wären. Schliesslich kam mit dem FC Gunwzil ein Gast auf die Wartegg, der sich nach mässigem Saisonstart in einer ähnlich misslichen Tabellenlage wie das Heimteam befand. Ein Heimsieg war für den SCOG daher Pflicht, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld einigermassen zu wahren. Vielleicht setzte sich das Heimteam dann aber auch zu viel Druck auf. Es gibt Mannschaften, die beflügelt eine solche Situation vielleicht regelrecht. Der SCOG gehört momentan aber definitiv nicht zu diesen Teams, denn der Druck scheint das Team von Marco Häfliger deutlich zu hemmen. Anders ist die erste Halbzeit der Partie gegen Gunzwil kaum zu erklären, denn was das Heimteam in diesen ersten 45 Minuten ablieferte, war schlicht und einfach desolat. In der Offensive gab es eigentlich keine einzige gute Aktion zu verzeichnen und in der Defensive fehlte mal um mal die Organisation und die entscheidende Konsequenz. Hinzu kamen etliche Eigenfehler, die nicht nur das Selbstvertrauen der OG-Akteure sichtlich schmälerten, sondern auch jeweils am Ursprung der beiden Gegentreffer standen.

 

Erst in der zweiten Halbzeit, also dann, als OG angesichts des 0:2-Rückstandes praktisch nichts mehr zu verlieren hatte, konnte sich das Heimteam fangen. Und wie! Der Schiedsrichter hatte die Partie kaum wieder angepfiffen, so gelang Albisser bereits das 1:2. Es folgten die beste Phase im Spiel des SCOG. Druckvoll, mutig und mit viel Zug in Richtung des gegnerischen Tores trat OG nun auf. Völlig verwandelt im Vergleich zum lethargischen Auftritt in der ersten Halbzeit. Plötzlich schien ein Punktgewinn, ja sogar ein Sieg, wieder in Griffweite zu sein. Doch diese Druckphase verstrich allzu bald wieder, ohne dass OG einem zweiten Treffer wirklich nahekam. Zwar tauchten auch die Gunzwiler in der zweiten Halbzeit kaum noch in der gegnerischen Platzhälfte auf und verzeichneten im gesamten zweiten Durchgang keinen einzigen Abschluss. Doch dank einer gut organisierten Defensive gelang es den Gästen, den knappen Vorsprung souverän über die Zeit zu bringen und somit einen verdienten Sieg einzufahren.

 

Bei OG bleibt nach diesem Spiel vor allem viel Ernüchterung zurück. Und die Hoffnung, im kommenden Auswärtsspiel gegen Entlebuch auf der soliden Leistung in der zweiten Halbzeit aufbauen zu können. Nach den vorliegenden Ausführungen getraue ich mich zwar fast nicht, es auszusprechen, aber: Soll sich die Tabellensituation für den SCOG nicht noch weiter verschärfen, muss in Entlebuch mindestens ein Punkt gewonnen werden.

 

SCOG - FC Gunzwil 1:2 (0:2) 

Wartegg, 10.10.2020; 100 Zuschauer.

 

Tore: 10. 0:1. 35. 0:2. 49. Albisser 1:2.

 

SCOG: Hajnal; Wattenberg, Pereira, Mutter, Wildisen; Lingg, Albisser, Illi, Arnold (46. M. Stalder), Uebelmann; Vogel (65. Schmid).

Nicht im Einsatz: Schrader, Felber, Fries, Caluori.

Abwesend: Bajor, Zai, S. Stalder, Widmer, Scherer.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Im Schneckentempo

Die 1. Mannschaft spielt auswärts in Altdorf 0:0 und kommt in der Tabelle nicht so wirklich vom Fleck.

 

Auch als OG- oder Altdorf-Sympathisant konnte man das Aufeinandertreffen dieser beiden Teams nach 90 Minuten getrost und ohne irgendwem zu nahe zu treten, eigentlich nur mit dem Prädikat «Grottenkick» bezeichnen. Denn was sich die beiden Teams am Sonntag Nachmittag auf der Schützenmatte in Altdorf lieferten, war schlicht und einfach kein gutes und noch viel weniger ein schönes Fussballspiel. Das Spiel lebte einzig und allein von der Spannung, obwohl es schon nach kaum zehn gespielten Minuten eigentlich kein gewagter Tipp mehr gewesen wäre, dass dieses Spiel 0:0 enden würde. So überrascht das Endresultat also keineswegs und repräsentiert das Gezeigte in adäquatester Weise.

 

Zur Verteidigung der Akteure auf dem Spielfeld muss hier zwar hinzugefügt werden, dass die äusseren Bedingungen zweifellos ihren Teil zu diesem bescheidenen Kick beigetragen haben. Sturmtief «Brigitte» leistete die vergangenen Tage beste Arbeit und hinterliess nach anhaltenden Starkniederschlägen ein sumpfiges Spielfeld, welches schon durch das Einwärmen beider Teams stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Die Schützenmatte auf jeden Fall wurde ihrem Namen kaum gerecht, denn mit der gepflegten Natur einer Matte oder gar eines Rasens hatte der Fussballplatz in Altdorf nur wenig zu tun. Vielmehr erinnerte das holprige, rutschige und von tiefen Furchen und Löchern geprägte Terrain an eine Weide und gegen Ende der Partie gar an einen Acker. Beide Teams versuchten daher nicht einmal gross, einen gepflegten Spielaufbau aufzuziehen, denn ein sauberes Kurzpassspiel war auf dem unebenen Spielfeld sowieso kaum umsetzbar. Also wurde vor allem mit langen, hohen Bällen operiert. Diese Taktik wollte aber auch kaum Gefahr erzeugen, denn die starken Windböen des kräftigen Südföhns veränderten die Flugbahn der meisten vielversprechenden weiten Pässe und machten das Spiel mit den langen Bällen ebenfalls völlig unberechenbar.

 

Man sollte aber nicht bloss die äusseren Bedingungen für das schwache Spiel verantwortlich machen. Beide Teams vermochten nicht zu kaschieren, dass es sich um ein Aufeinandertreffen zweier schlecht klassierter Mannschaften handelte. Und keines der beiden Teams fand fussballerische Argumente, die diese schlechten Rangierungen in Zweifel ziehen liessen. So kann man nach den gezeigten 90 Minuten eigentlich nur zum Schluss kommen, dass sowohl Altdorf wie auch der SCOG in der aktuellen Verfassung nicht zu Unrecht in den hinteren Tabellenregionen anzutreffen sind.

 

Aus OG-Perspektive kann man mit dem Resultat aber dennoch einigermassen zufrieden sein. Zwar macht man in der Tabelle mit einem Unentschieden kaum Boden auf die vorderen Plätze gut, aber ein Punkt ist bekanntlich besser als keiner. Bedenkt man, dass es im fünften Anlauf diese Saison überhaupt erst der erste Zähler ist, den OG in der Fremde holt, so ist dieses 0:0 tatsächlich ein akzeptables Ergebnis. Im nächsten Heimspiel gegen das ebenfalls schlecht klassierte Gunzwil wir diese Argumentation jedoch nicht mehr ziehen. Ein Sieg ist Pflicht!

 

FC Altdorf - SCOG 0:0 

Schützenmatte, 3.10.2020; 120 Zuschauer.

 

Tore: Fehlanzeige.

 

SCOG: Hajnal; Wattenberg, Pereira, Mutter, Wildisen; Zai, Albisser, Fries (46. Illi), S. Stalder (88. M. Stalder), Uebelmann (80. Schmid); Vogel (70. Widmer).

Nicht im Einsatz: Schrader, Felber, Scherer.

Abwesend: Caluori, Bajor, Lingg, Arnold.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Ein Punkt zur Platzeinweihung

Im ersten Pflichtspiel auf der Wartegg seit knapp elf Monaten spielt die 1. Mannschaft gegen Emmen unentschieden.

 

Die Bedingungen für eine feierliche Platzeröffnung hätten wahrlich freundlicher sein können. Während die Zuschauer beim letzten Heimspiel des SCOG noch im T-Shirt auf der Tribüne sassen, grosse Becher kühlen Bieres in den Händen haltend, so dominierten nur zwei Wochen später auf der Wartegg Winterjacken, Kappen und Schals das Bild am Spielfeldrand. Bier wurde zwar immer noch getrunken, wohl aber bei manchem eher zwecks Tradition, als zur Erfrischung. Der SCOG liess es sich aber trotz den garstigen äusseren Umständen nicht nehmen, den neuen Kunstrasenplatz auf der Wartegg mit einer kleinen aber feinen Zeremonie offiziell einzuweihen. So beehrten einerseits zwei hochrangige IFV-Funktionäre die Wartegg, die dem SCOG die besten Glückwünsche vom Verband zum 100. Geburtstag überbrachten. Anderseits thront über dem neuen Platz nun auch eine neue, übergrosse Blache, die das alte, in die Jahre gekommene und aus bekannten Gründen in die Kritik geratene «Kämpfen, Leiden, Siegen»-Banner ablöst und alle Mannschaften des SCOG fortan mit folgendem Spruch unterstütz: «OG esch meh – seit 1920». Die Enthüllung des neuen Banners wurde mit orange-schwarzen Rauchpetarden gekonnt in Szene gesetzt und die dramatischen Rauchschwaden verliehen der Wartegg für einen kurzen Moment einen Hauch von Stadionatmosphäre.

 

Den Spruch auf der neuen Blache musste an diesem Abend vor allem die erste Mannschaft in die Tat umsetzen. Sie musste zeigen, dass OG auf jeden Fall mehr ist, als der diskrete Saisonstart bisher andeuten liess. Und vor allem musste das Team von Marco Häfliger eine Reaktion auf die Schmach der Vorwoche zeigen, als OG in Stans sang- und klanglos mit 0:6 unterging. Dieser Wille zur Wiedergutmachung war dem SCOG deutlich anzusehen. Von Beginn an legten sich die OG-Akteure äusserst engagiert ins Zeug, motivierten und unterstützen sich gegenseitig und feierten jede gelungene Aktion lautstark. Gleichzeitig war dem Heimteam in der ersten Halbzeit aber auch eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Die Schlappe in Stans hatte zweifellos ihre Spuren hinterlassen und auch der Respekt vor dem Gegner, dem spielstarken SC Emmen, gegen den man in den vergangenen Jahren oftmals Mühe bekundete, war offensichtlich. Entsprechend ausgeglichenen gestaltete sich die erste Halbzeit, deren Höhepunkt der nach einer sauber ausgespielten Eckballvariante der schöne Führungstreffer der Gäste war.

 

Das Heimteam liess sich dadurch aber nicht wie noch in der Vorwoche gegen Stans aus dem Konzept bringen, sondern fand mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Partie. So erarbeitete sich der SCOG im zweiten Durchgang nicht nur eine spielerische und läuferische Überlegenheit, sondern auch eine Vielzahl bester Torchancen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Doch die Uhr tickte, OG rann weiterhin vergeblich gegen das Tor der Gäste an und bereits waren die letzten zehn Minuten der Partie angebrochen, als der SCOG doch noch zum lang ersehnten Ausgleichstreffer kam. Der eingewechselte Dario Arnold brachte mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze das erlösende 1:1 und erzielte damit auch sein erstes Pflichtspieltor für den SCOG. Gross war die Erleichterung auf und neben dem Platz. In den Schlussminuten hatten Zai und Mutter dann tatsächlich sogar noch den Führungstreffer auf dem Fuss, respektive Kopf, doch ein Vollerfolg sollte dem SCOG an diesem Abend offensichtlich nicht vergönnt sein. So muss sich Orange-Schwarz mit dem einen, völlig verdienten Punkt zufrieden geben. Zwar wäre zweifellos auch mehr möglich gewesen, angesichts des späten Ausgleichtreffers kann sich OG aber auch glücklich schätzen, sich immerhin einen Punkt erkämpft zu haben. Die Mannschaft zeigte die erwartete Reaktion auf das Debakel in Stans und muss in den kommenden Partien im Cup gegen Sempach und in der Meisterschaft gegen Altdorf unbedingt an diese spielerisch und kämpferisch gute Leistung anknüpfen.

 

SCOG - SC Emmen 1:1 (0:1)

Wartegg, 26.09.2020; 80 Zuschauer.

 

Tore: 27. Greter 0:1. 86. Arnold 1:1.

 

SCOG: Hajnal; Wildisen, Pereira, Mutter, Scherer (82. Arnold); Zai,  Albisser, Illi, Lingg (90. M. Stalder), Wattenberg (60. S. Stalder); Vogel (60. Übelmann). 

Nicht im Einsatz: Schrader, Widmer, Felber.

Abwesend: Caluori, Bajor, Schmid, Fries.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Neuer Kunstrasen, neues Glück?

Nach zwei «Heimspielen» auf Tribschen spielt die 1. Mannschaft am kommenden Samstag, 26. September erstmals in der neuen Saison auf der Wartegg und somit auf dem neuen Kunstrasen. Zur Feier des Tages wird in der Halbzeit IFV Präsident Urs Dickerhof sowie IFV Vorstandsmitglied und OG Freimitglied Peti Laeng dem SCOG zum 100-jährigen Jubiläum ein Geschenk überreichen. Zudem erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer vor Spielbeginn noch eine Überraschung: Die alte, übergrosse Bande mit der Aufschrift «Kämpfen, Leiden, Siegen.» hat ausgedient – eine neue Bande in gleicher Grösse wird enthüllt!

 

Aus sportlicher Sicht ist die 1. Mannschaft wenig erfolgreich in die Saison gestartet. Aus sechs Spielen resultierten zwei Siege und doppelt so viele Niederlagen, was auf der Tabelle den 12. Platz ergibt. Für die Mannschaft von Trainer Marco Häfliger und Coach Manuel Haussener steht also ein wichtiges Spiel bevor. Zu Gast am Samstag ist der 4.-platzierte SC Emmen, wobei dessen Punktevorsprung lediglich vier Punkte beträgt. Anpfiff ist um 18:00 Uhr. Anschliessend ans Spiel ist das Rüümli für Speis und Trank geöffnet. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

 

Mit einem kräftigen Hoooopp OG!

 

Du möchtest einen Matchball sponsern? Wir freuen uns auf deine Zusage mittels untenstehendem Formular.

 

Auf der Wartegg gilt ein Schutzkonzept analog der bisherigen Spiele, inkl. Maskenpflicht für Zuschauer*innen ab 12 Jahren.

Ein schwarzer Abend für die 1. Mannschaft

Die Geschichte dieses Spieles ist schnell erzählt. Oder sie will aus Sicht des Autors zumindest schnell erzählt sein, da dieser als Direktbeteiligter nur sehr ungern auf diesen rabenschwarzen Abend zurückblickt. OG war an diesem Abend schlicht und einfach schwach und den Stansern in wirklich sämtlichen Belangen unterlegen. Stans spielte den schöneren Fussball, gewann mehr Zweikämpfe, verteidigte clever und war zudem im Abschluss bemerkenswert kaltblütig. So deckten die Stanser die Schwächen der Gäste schonungslos auf. Sinnbildlich für den miserablen Auftritt des SCOG steht die Tatsache, dass Stans drei seiner sechs Tore nach einer Standardsituation erzielte, darunter auch die beiden ersten, wegweisenden Tore in der ersten Halbzeit. Gerade in diesen Situationen wurde deutlich, dass OG schlicht nicht die gleiche Überzeugung und Konzentration auf den Platz bringen konnte, wie die Nidwaldner Kontrahenten. 

 

In der zweiten Halbzeit war beim SCOG zwar phasenweise so etwas wie ein Aufbäumen beobachtbar. Wenigstens ein Ehrentreffer sollte doch immerhin drinliegen. Doch selbst dieser war den Gästen aus Luzern an diesem Abend nicht vergönnt, denn letztlich agierte OG in den entscheidenden Situation auch stets zu glücklos. Bei den Stansern hingegen klappte im zweiten Durchgang dann praktisch alles. So fielen die Treffer Nummer Drei bis Fünf an diesem Abend nach mustergültigen Kontern des Heimteams, welches die grösser werdenden Löcher in der OG-Defensive eiskalt auszunutzen vermochte. 

 

Der SCOG muss nach diesem debakulösen Auftritt in Stans in den Trainings dieser Woche und dann vor allem im kommenden Heimspiel gegen den SC Emmen dringend eine Reaktion zeigen. Die Zeit, Niederlagen schönzureden ist nach dieser Schmach definitiv vorbei. Ein Sieg muss her!

 

FC Stans - SCOG 6:0 (2:0)

Eichli, 19.09.2020; 120 Zuschauer.

 

Tore: Viel zu viele...

 

SCOG: Schrader; Wildisen, Pereira, Mutter, Widmer (80. Fries); Zai (80. M. Stalder), S. Stalder (60. Wattenberg),  Albisser, Illi (80. Caluori), Lingg; Übelmann (75. Felber). 

Nicht im Einsatz: Kuttenberger, Scherer.

Abwesend: Vogel, Schmid, Arnold, Bajor, Hajnal.

Ein gutes Pflaster

Die 1. Mannschaft gewinnt auch das zweite "Heimspiel" auswärts auf Tribschen dank einer abgeklärten Leistung mit 2:0 gegen den FC Sempach.

 

In den ersten Spielszenen der Partie zwischen dem SCOG und dem FC Sempach liess sich deutlich sehen, dass Fussball auch immer eine Frage des Selbstvertrauens ist. Das Heimteam, welches mit nur drei Punkten aus den ersten vier Spielen bescheiden in die neue Saison gestartet war, hatte zwar Anspiel, verlor den Ball jedoch bereits nach wenigen Sekunden im Aufbauspiel. Sempach hingegen, in der neuen Saison noch ungeschlagen, weit oben in der Tabelle anzutreffen und mit entsprechend breiter Brust antretend, kam wie oben beschrieben nach wenigen Spielsekunden bereits zur ersten Balleroberung und anschliessend nach fulminanter Kombination zu den ersten zwei Abschlüssen aufs OG-Tor, welche jedoch erfolglos blieben. So musste sich der SCOG in den Anfangsminuten dieser Partie vehement gegen das druckvoll und eben sehr selbstbewusst spielende Sempach wehren, um nicht bereits früh in Rückstand zu geraten. Das beste Mittel, den Gästen vorerst ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen, war es aus OG-Sicht natürlich, eigene offensive Akzente zu setzen. Und tatsächlich – nach zehn Minuten ging das Heimteam mit der ersten guten Offensivaktion durch einen entscheidend abgefälschten Weitschuss von Lingg sogleich in Führung. Somit war die Sturm und Drang-Phase der Gäste vorerst überstanden und es entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der beide Teams defensiv nur sehr wenig zuliessen. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware und es schien, als würden sich die beiden Mannschaften bereits mit der 1:0-Pausenführung für den SCOG abgefunden haben, als Zai nach einem herrlichen Zuspiel von Übelmann wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff plötzlich sträflich alleingelassen vor dem Sempacher Tor auftauchte und den Ball souverän zum 2:0 in die Maschen drosch.

 

Die beruhigende Pausenführung verwaltete das Heimteam in der zweiten Halbzeit dann auf äusserst souveräne Art und Weise. OG verlor niemals die defensive Zuordnung, schaltete nach Ballverlusten seriös und schnell um und bestritt die Zweikämpfe mit der richtigen Mischung aus Aggressivität und Cleverness. So musste den Gästen auch im zweiten Durchgang trotz ihrer verstärkten Offensivbemühungen kaum Torchancen zugestanden werden und die wenigen Torschüsse der Sempacher wusste Hajnal stets ohne Mühe abzuwehren. Selber vermochte es OG trotz einiger vielversprechender Offensivaktionen zwar auch nicht mehr, einen Treffer zu erzielen und somit die Vorentscheidung herbeizuführen. Doch dank den zwei Toren Vorsprung und dem souveränen Auftritt des Heimteams kam in der zweiten Halbzeit trotz der ausbleibenden Vorentscheidungen kaum noch grosse Spannung auf. Das Geschehen als Mittelfeldgeplänkel zu bezeichnen, käme der intensiven Zweikampfführung und dem gezeigten Engagement beider Teams zwar überhaupt nicht gerecht. Rein fussballerisch betrachtet war diese Begegnung aber sicherlich nicht gerade ein Leckerbissen.

 

OG kann das herzlich egal sein, denn dank dem wichtigen Sieg konnte man in der Tabelle den Anschluss ans Mittelfeld wiederherstellen und – da kommt es wieder - mit viel Selbstvertrauen nach Stans zum nächsten Meisterschaftsspiel fahren. Man sagt, damit soll vieles möglich sein…

 

SCOG - FC Sempach 2:0 (2:0)

Stadion Tribschen, 12.09.2020; 120 Zuschauer.

 

Tore: 10 Lingg. 1:0. 45. Zai 2:0.

 

SCOG: Hajnal; Wildisen, Pereira (65. M. Stalder), Mutter, Widmer; Zai (84. Wattenberg), S. Stalder,  Albisser, Illi, Lingg (90. Schmid); Übelmann (80. Vogel). 

Nicht im Einsatz: Schrader, Scherer, Bajor, 

Abwesend: Fries, Caluori, Felber, Arnold

100. Mitgliederversammlung (MV) SCOG

Anlässlich des Vereinsjubiläums fand die 100. MV des SCOG im Grand Casino Luzern statt. Rund 90 Mitglieder folgten der Einladung.

 

Die Rechnung des Vereinsjahres 2019/2020 wurde genehmigt. Das Budget für die Saison 2020/2021 sieht aufgrund der COVID-19-Situation einen kleinen Verlust vor, welcher jedoch durch gebildete Rückstellungen gedeckt werden kann. Das Budget für die Saison 2020/2021 wurde verabschiedet.

 

Folgende Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt: Andy Piattini (Präsident), Raphael Weltert (Vizepräsident), Joël Hofer (Finanzen), Christoph Günther (Spiko), Michael Meier (PR/Sponsoring), Dario Minder (Schiedsrichter Verantwortlicher), Patrick Schmid (Seniorenobmann), Elio Wildisen (Sekretär) und Fabio Minder (bisher Stv. Juniorenobmann) wird neu das Amt des Juniorenobmanns übernehmen. Zur erweiterten Vereinsleitung gehören weiterhin Bettina Günther (Tanzabteilung), Manuel Haussener (Spiko-Assistent), Thomas Infanger (Co-Leitung Infrastruktur/Events), Raphael Haussener (Co-Leitung Infrastruktur/Events) und Mauro Paci (Assistent Finanzen).

 

Anlässlich der 100. Mitgliederversammlung wurden die langjährigen Juniorentrainer und emsigen Helfer Christian Zeder und André Wattenberg zu Freimitglieder gewählt. Zudem wurden die abtretenden Trainer des Senioren 40+ Teams Roli Kunz und Markus Suppiger für das langjährige Engagement verdankt. Weiter wurde die Versammlung darüber informiert, dass Andy Piattini zum voraussichtlich letzten Vereinsjahr als Präsident antreten wird. Als Nachfolger wird sich der aktuelle Vizepräsident Raphael Weltert zur Wahl stellen. Als neuer Vizepräsident wird sich Michael Meier im kommenden Jahr zur Wahl anbieten.

 

Ein grosses Dankeschön geht an Ehrenmitglied Ruedi Widmer, der dem SCOG bei der Durchführung der MV im Grand Casino Luzern sehr grosszügig entgegen gekommen ist.

 

Vorstand SCOG

Nichts zu holen im Seetal

Nach der Niederlage in Eschenbach verliert die 1. Mannschaft auch das nächste Gastspiel im Seetal beim FC Hochdorf und kann in der neuen Saison noch nicht recht Fuss fassen.

 

Gross war der Aufwand, den der SCOG beim Spiel in Hochdorf betrieb. Gross war das über 90 Minuten lang gezeigte Engagement. Gross waren auch die Erwartungen an dieses Auswärtsspiel in Hochdorf, schliesslich galt es, eine Reaktion auf die hohe 4:0 Niederlage gegen Eschenbach zu zeigen. Entsprechend gross war beim SCOG letztlich dann aber auch die Entäuschung, trotz des betriebenen Aufwandes und des einwandfreien Engagements, die Heimreise einmal mehr ohne Punkte antreten zu müssen. Die Stadtluzerner finden sich auf fremden Terrain noch zu wenig gut zu recht und mussten im dritten Auswärtsspiel der Saison auch bereits die dritte Niederlage hinnehmen. Besonders bitter war die Pleite in Hochdorf vor allem auch deswegen, weil sich der SCOG nach einer mittelmässigen ersten Halbzeit und dem entsprechenden Rückstand zur Pause, im zweiten Durchgang deutlich steigern konnte, zum Ausgleich und vielversprechenden Chancen zum Führungstreffer kam und erst kurz vor Schluss die beiden entscheidenden Gegentreffer zum 2:1 und 3:1 kassierte. OG konnte sich vor allem bei Torhüter Hajnal bedanken, dass der Ausgang dieser Partie immerhin überhaupt so lange noch offen war. Denn bei einer nur halbwegs konsequenten Chancenverwertung hätte das Heimteam nach 45 Minuten bereits mit etwa drei Treffern Vorsprung führen müssen. Die Gäste aus Luzern starteten zwar gut in die Partie, verloren aber nach 25 Minuten den Zugriff aufs Spiel und sahen sich zunehmend in die Defensive gedrängt. Der Führungstreffer des Heimteams war nur eine logische Konsequenz dieser andauernden Druckphase der Hochdorfer. Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann über weite Strecken deutlich ausgeglichener. Nach dem Ausgleich durch Zai eröffneten sich OG einige gute Gelegenheiten zum Führungstreffer. Unter anderem beschenkte sich Geburtstagskind Vogel mit einem Tor vermeintlich gleich selbst, doch sein Treffer zum 1:2 wurde aufgrund einer Abseitsposition aberkannt. Doch auch Hochdorf blieb offensiv gefährlich und es war spürbar, dass sich beide Teams nicht mit einer Punkteteilung würden zufrieden geben und diese Partie auf beide Seiten würde kippen können. Letztlich ging den Gästen in den Schlussminuten der Partie wohl etwas die Kraft aus. Es mehrten sich Fouls und Fehler im Aufbau- und Defensivspiel. Einer dieser Fehler nutzte Hochdorf zum, über die gesamte Partie betrachtet, sicherlich verdienten, erneuten Führungstreffer. Die definitive Entscheidung in diesem Spiel fiel mit dem 3:1 nur kurz darauf.

 

In der kommenden Meisterschaftsrunde tritt der SCOG endlich mal wieder zuhause an. Vielleicht ja sogar bereits auf dem neuen Kunstrasenplatz. So oder so muss gegen den FC Sempach dann auf jeden Fall ein Sieg her, will man den Anschluss ans "gemütlich" Tabellenmittelfeld nicht bereits früh in der Saison verlieren. HOPP OG!

 

FC  Hochdorf - SCOG 3:1 (1:0)

Sportplatz Arena, 05.09.2020; 200 Zuschauer.

 

Tore: 36. 1:0. 55. Zai 1:1. 83. 2:1. 87. 3:1.

 

SCOG: Hajnal; Wildisen, Pereira (88. Fries), Albisser, Scherer (76. Widmer); Zai, S. Stalder (86. Mutter), Illi (85. Caluori), Lingg (72. Wattenberg); Vogel, Übelmann. 

Nicht im Einsatz: Schrader, Caluori, Bajor, 

Abwesend: Stalder M., Schmid, Arnold, Felber.

Neu: Bambini-Training

Der SCOG lädt ab Samstag, 12.September 2020 Kinder ab Jahrgang 2016 (mit Geburtstag vor dem 30. Juni 2016) herzlich zum Bambini-Training ein.

 

Ziele der Fussballschule
Die Kinder sollen mit polysportiven und einfachen Fussballübungen für den Sport begeistert werden. 

 

Kosten
Das Training der Bambinis ist in einer ersten Phase kostenlos. Ein Solidaritätsbeitrag kann in ein Kässeli eingeworfen werden. 

 

Trainingskleidung
Die Trainingskleidung ist Sache des Teilnehmers. Es reichen Sportkleidung, Turnschuhe und eine Trinkflasche. Zum Umziehen steht eine Garderobe zur Verfügung. 

 

Ort und Zeit
Vom 12. September bis 7. November 2020 jeden Samstagmorgen von 10.30 bis 11.45 Uhr auf dem Kunstrasen des Sportplatz Wartegg. 

 

Anmeldung
Per Whatsapp oder E-Mail an Fabio Minder, Juniorenobmann SCOG:
079 513 78 08 oder minderfabio.scog@gmail.com

Klatsche in Eschenbach

Die 1. Mannschaft verliert auswärts in Eschenbach diskussionslos mit 4:0.

 

Zwar mag das Resultat letztlich schon gleich ein wenig hoch ausgefallen sein. Unbestritten ist jedoch, dass das Heimteam über die Gesamtdauer der Partie betrachtet klar die bessere Mannschaft war. Vor allem in der Anfangsphase des Spiels hatte OG grosse Mühe mit dem gradlinigen Angriffsspiel der Seetaler und der defensiven Zuordnung und hatte kaum Zugriff aufs Spiel. So lagen die Gäste als Konsequenz bereits nach 20 Minuten mit 2:0 im Hintertreffen. Danach fing sich der SCOG zwar und agiert über weite Strecken der Partie auf Augenhöhe. Dem Angriffsspiel der Stadtluzerner fehlten aber in den meisten Szenen die Durchschlagskraft und die Ideen, um sich tatsächlich in diese Partie zurückkämpfen zu können. So verzeichnete OG auch während seiner spielerisch besten Phase kurz vor der Pause kaum einen Torschuss. Eschenbach hingegen spielte mit der komfortablen Führung im Rücken sehr abgeklärt und war gegen Ende der Partie hin sogar noch fähig, das Tempo nochmals aufzudrehen und die Tore Nummer drei und vier dieses Abends zu erzielen. Die nach der glücklosen Aufholjagd auf dem tiefen Terrain bereits etwas entkräfteten OG-Akteure hatten dem kaum noch etwas entgegezusetzen. Fehlendes Engagement konnte man den Gästen in dieser Partie zwar keineswegs vorwerfen. Der Qualitätsunterschied zwischen Eschenbach und dem SCOG war an diesem Abend wohl schlicht zu gross, als dass die Stadtluzerner jemals ernsthafte Aussischten auf einen Punktgewinn hatten.

 

FC  Eschenbach - SCOG 4:0 (2:0)

Weiherhus, 29.08.2020; 200 Zuschauer.

 

Tore: 3. 1:0. 20. 2:0. 74. 3:0. 81. 4:0.

 

SCOG: Hajnal; Mutter (88. Fries), Pereira, Albisser, Scherer; Zai, Wildisen (72. Bajor.), Illi (85. Caluori), Wattenberg (65. Felber); Lingg, Übelmann. 

Nicht im Einsatz: Schrader

Abwesend: Stalder M., Widmer, Vogel, Schmid, Stalder S., Arnold.