1. Mannschaft

Schwache Leistung gegen Sursee II

„Wie gewonnen, so zerronnen.“ Diese Redewendung fasst die Begegnung zwischen dem SCOG und der zweiten Mannschaft des FC Sursees aus Sicht der Stadtluzerner wohl perfekt zusammen. Denn ohne gut zu spielen und entsprechend unerwartet konnte das Heimteam zweimal in Führung gehen, nur um beide Male keine drei Minuten später den ärgerlichen Ausgleich hinnehmen zu müssen. Und wie schon beim unzufriedenen stellenden 2:2 gegen Gunzwil vor zwei Wochen, waren auch gegen Sursee zwei stehende Bälle Ausgangspunkt der Gegentore. Auch wenn das Resultat aus OG-Perspektive bestimmt ärgerlich ist, ein Unentschieden entspricht wohl am Besten dem Gezeigten der beiden Teams. Den Zuschauern wurde ein Spiel geboten, welches arm an Höhepunkten und vor allem auch über weite Strecken emotionslos war. Dies erstaunt insofern, als dass die Mannschaften fünf Runden vor Schluss langsam auf die Zielgerade einbiegen und die Entscheidungen zum Schluss der Saison immer näher rücken. Sursee steckt nach wie vor mitten im Abstiegskampf und ein Punkt bringt sie in dieser Situation kaum weiter, während sich OG mit einem Sieg auch rechnerisch aller Abstiegssorgen hätte entledigen können. Doch auf dem Platz folgte eine äusserst träge Partie, ohne Intensität, ohne Zweikämpfe, ohne Spielfreude – kurz: lustlos. Vielleicht sind die Kraftreserven nach einer langen Saison schon etwas angezehrt, das mag sein. Als Entschuldigung für eine solche Leistung bei diesen tollen äusseren Bedingungen und der spannenden Ausgangslage in der Tabelle soll diese Begründung jedoch trotzdem nicht gelten. Am kommenden Samstag muss OG jedenfalls ein komplett anderes Gesicht zeigen, will man auswärts gegen den souveränen Leader Emmenbrücke auch nur realistische Chancen auf einen Punktgewinn haben.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Sursee II 2:2 (1:1)

Samstag, 18. Mai 2019, 18:00 Uhr
Wartegg: 100 Zuschauer

Tore: 33. Bucheli 1:0. 36. 1:1. 76. Widmer 2:1. 78. 2:2.

Hajnal; Scherer (66. Piattini), Meier, Pereira, Mutter; Paci (57. Marfurt), Caluori (57. Vogel), Stalder, Albisser, Wildisen (57. Widmer); Bucheli.

OG ohne Illi, Wobmann und Lingg (verletzt);  Tasemir (privat); Schrader, Zai (Militär); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert

1. Mannschaft

Erste Niederlage nach sechs Spielen

Jede Serie muss früher oder später ihr Ende finden. So war es am Samstag Abend die Serie des SCOG, sechs Spiele hintereinander nicht verloren zu haben, die in Hochdorf abrupt und unerwartet deutlich endete. Erstaunlich dabei war angesichts des ebenfalls formstarken Gegners weniger, dass das Ende dieser Serie, sondern vielmehr die Art und Weise, wie der SCOG praktisch sang- und klanglos unterging. So ist das 3:1-Endresultat aus der Perspektive der Gäste bestimmt das Beste, was sie aus diesem Spiel mitnehmen können. Bereits zur Pause hätte das Heimteam nämlich gut und gerne mit 3-4 Toren Vorsprung führen können und OG musste sich bei seinem Torhüter Hajnal und dem Torgehäuse bedanken, dass es zur Pause immer noch schmeichelhaft 0:0 stand. Zwar sündigten die Luzerner ebenfalls gleich mehrmals im Abschluss, die Überlegenheit der Gastgeber war aber dennoch drückend und fand relativ früh in der zweiten Halbzeit dann auch im Resultat Ausdruck. Die Gründe für den einseitigen Verlauf dieser Partie sind vielfältig, lagen wohl aber zu grossen Teilen an den technischen Leistungen der beiden Teams. Während sich die Hochdorfer auf dem rieseigen heimischen Rasen natürlich pudelwohl fühlten und den vorhandenen Raum zu temporeichen Angriffen zu nutzen wussten, hatte OG Mühe, sich auf dem ungewohnt grossen Platz zu Recht zu finden. So funktionierte wiederholte Male weder die defensive Zuordnung noch das Aufbauspiel, was zu etlichen heiklen Ballverlusten in der eigenen Platzhälfte führte, die dem Heimteam und ihrem schnellen Umschaltspiel natürlich in die Karten spielten. So musste man sich nach dem 3:0 und angesichts der schnellen Torfolge sowie der defensiven Passivität OGs plötzlich Sorgen machen, dass dieses Gastspiel in einem Debakel enden würde. „Gütigerweise“ reduzierte das Heimteam in der Folge aber das Tempo seines Spiels, sodass der SCOG in der Schlussviertelstunde seine beste Phase der Partie hatte und tatsächlich nicht nur zum Ehrentreffer kam, sondern sogar noch mehrere Möglichkeiten hatte, den Anschlusstreffer zu erzielen und somit eine sehr einseitige Partie, die eigentlich bereits schon lange entschieden war, trotzdem noch einmal spannend zu machen. Ein Unentschieden wäre angesichts der Kräfteverhältnisse aber sicherlich ein Hohn für die spielstarken Hochdorfer gewesen, die sich diesen Sieg mit einer vor allem offensiv sehr guten Leistung redlich verdienten.

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Hochdorf - SCOG 3:1 (0:0)

Samstag, 11. Mai 2019, 17:00 Uhr
Hochdorf: 150 Zuschauer

Tore: 55. 1:0. 62. 2:0. 69. 3:0. 81. Caluroi 3:1.

Hajnal; Scherer, Mutter, Pereira, Wildisen (79. Tasdemir); Lingg (64. Zai), Caluori, Marfurt (64. Widmer), Bucheli (79. Piattini), Albisser; Vogel.

OG ohne Illi, Wobmann, Stalder (verletzt);  Meier (gesperrt); Schrader (Militär); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert, Paci

Bemerkungen: 8. Pfostenschuss Hochdorf. 37. Lattenschuss Hochdorf.

1. Mannschaft

Punkteteilung gegen Gunzwil

Der FC Gunzwil scheint dem SCOG schon seit längerer Zeit einfach nicht zu liegen. In den vergangenen Jahren gingen meines Wissens sämtliche Direktduelle an die Michelsämtler, so zum Beispiel auch in der Vorrunde, als OG mit dem Selbstvertrauen von 14 Punkten aus 6 Spielen und ungeschlagen zum Gastspiel nach Gunzwil fuhr, um dort gleich mit einer 0:5-Klatsche abgefertigt zu werden. Und nicht ganz unähnlich war dann auch die Ausgangslage im Rückspiel auf der Wartegg: So war das Heimteam zuletzt in toller Form, euphorisiert auch durch den klaren Derbysieg von vergangener Woche gegen LSC und wies vor der Partie stolze zehn Punkten Vorsprung auf den Gegner auf. Was dann aber auf dem Platz folgte, sollte eine andere Sprache sprechen. Keine fünf Minuten dauerte es, als Gunzwil mit einem Lattenschuss zum ersten Mal brandgefährlich vor dem OG-Tor auftauchte und einige Minuten später fiel dann auch prompt der verdiente Führungstreffer. Einmal mehr kam der SCOG mit dem rustikalen Spiel der Gunzwiler nicht zu Recht. Der Stil der Gäste war einfach, wurde aber äusserst konsequent gespielt. Der Spielaufbau erfolgte fast ausschliesslich mittels langer Bälle, die dann mit leidenschaftlichem Einsatz angegangen und verfolgt wurden. So kam das Heimteam kaum zum Spielen und passte sich folglich dem kompromisslosen Stil der Gunzwiler an, allerdings ohne dabei dieselbe Effektivität zu erzeugen. Wie schon in vorangegangen Duellen zwischen den beiden Teams zeigte sich, dass OG vielleicht über mehr spielerische Qualitäten, Gunzwil jedoch zweifellos über mehr Robustheit verfügt und somit die Angriffsbemühungen des Heimteams oftmals bereits im Keim ersticken konnte. Die Folge war eine arm an Höhepunkten erste Halbzeit ohne jeglichen Spielfluss, die Gunzwil durch einen weiteren Treffer nach einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoss mit 2:0 gewann.

 

War es letzte Woche noch Trainer Micha Egli, der seine Mannen in der Garderobe nach einer schwachen ersten Halbzeit aufzurütteln vermochte, so war es in Eglis gesundheitsbedingter Abwesenheit nun Assistenztrainer Marco Häfliger, der dem Team scheinbar neue Impulse mitgeben konnte. OG zeigte sich im zweiten Durchgang auf jeden Fall plötzlich wie verwandelt: Spielfreudig und mit Zug aufs Tor deutete das Heimteam den Gästen gleich nach Wiederanpfiff an, dass dieses Spiel noch lange nicht in trockenen Tücher lag. So dauerte es dann nicht lange bis Vogel – auch dank gütiger Mithilfe des Zufalls - den Anschlusstreffer erzielen konnte. Vielleicht lag es auch daran, dass Gunzwil das horrende Tempo der ersten Halbzeit nicht mehr ganz zu halten vermochte, der SCOG war nun auf jeden Fall spielbestimmend, liess defensiv kaum noch etwas zu und hatte mehrere gute Möglichkeiten, das Spiel auszugleichen. Die beste davon vergab Bucheli vom Elfmeterpunkt aus. Wohl just in der Phase, als sich einige Akteure und Zuschauer trotz der Offensivbemühungen von OG schon mit einem 1:2-Endresultat abgefunden hatten, machte es Bucheli besser als eben noch beim Elfmeter und erzielte mit einem frechen Schuss aus spitzem Winkel doch noch den verdienten Ausgleich.

 

So aber kam es zu einer gerechten Punkteteilung in einem Spiel, in dem beide Teams je eine gute und eine schlechte Halbzeit einzogen. Zwar hatten sich beide Teams für dieses Spiel bestimmt mehr vorgenommen, wenn man aus OG-Perspektive jedoch bedenkt, dass das Team zur Pause noch arg in Rücklage war und am Ende trotzdem zum sechsten Mal in Folge punkten konnte, so kann man mit diesem Resultat wohl einigermassen leben.

 

SCOG  - FC Gunzwil 2:2 (0:2)

Donnerstag, 2. Mai 2019, 20:15 Uhr
Hubelmatt: 70 Zuschauer

Tore: 11. 0:1. 36. 0:2. 53. Vogel 1:2. 87. Bucheli 2:2.

Hajnal; Paci (76. Marfurt), Meier, Pereira, Mutter; Widmer (46. Caluori), Stalder, Albisser, Wildisen; Bucheli, Vogel.

OG ohne Illi, Wobmann, Paci (verletzt);  Scherer (gesperrt); Schrader, Zai (Militär); Tasdemir (Ferien); Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Piattini, Fries, Tasdemir, Weltert.

Bemerkungen: 5. Lattenschuss Gunzwil. 77. Bucheli verschiesst Foulelfmeter.

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Sportanlage Gersag, 25.05.2019, 18:00 Uhr

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