Verein

Auf ins Jubiläumsjahr!

Da ist es nun, das langersehnte 2020. Für den SCOG ein ganz spezielles Jahr, denn wir feiern unser 100-Jahre-Jubiläum. Ein Jahrhundert voller Geschichten auf und neben dem Platz, geschrieben vom Quartierverein auf der Wartegg. Zusammen wollen wir feiern – die sportlichen Erfolge, die wertvollen Erlebnisse und der orange-schwarze Zusammenhalt. Während eines ganzen Jahres schauen wir zurück in die Vergangenheit und vorwärts in die Zukunft.

 

Folgende Anlässe stehen auf dem Programm:

  • 11. April 2020: Jubiläumsfeier
  • 25. April 2020: Stadtlauf
  • 29. August 2020: Sommerfest
  • 7. November 2020: Gala-Abend

 

Der Sportclub Obergeissenstein bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung wie Fussball, Tanzen und Volley. Doch OG  ist mehr als ein Verein – mehr als Fussball, mehr als Tanzen und mehr als Volley. Beim Quartierclub haben sich Freunde fürs Leben gefunden und bestimmt auch später entstandene Paare kennengelernt. Die Wartegg ist für so manchen ein Ort der Zusammenkunft, der Freude und der Feier.

 

Der Slogan «OG esch meh!» soll uns durch unser Jubiläumsjahr tragen. OG ist mehr als ein Verein oder eine Bezeichnung – und alle haben ihre eigene, individuelle Geschichte zum Verein und sollen diese leben können. Und was bedeutet OG für dich?

 

In unserer Rubrik 100 Jahre SCOG (s. Link unten) sind alle wichtigen Informationen und Daten zum Jubiläumsjahr zu finden.

 

Auf geht's ins Jubiläumsjahr! Schön, dass du dabei bist!

1. Mannschaft

Winterpause

Mit einer gerechten Punkteteilung in Gunwzil verabschiedet sich die erste Mannschaft in die wohlverdiente Winterpause.

 

An dieser Stelle könnte ich den Einstieg in meinen vorherigen Spielbericht gegen Littau ganz praktisch kopieren und hier wieder einfügen. Denn auch im letzten Spiel der Hinrunde zeigte OG gegen Gunzwil zwei Gesichter. Einer enttäuschenden ersten Halbzeit stand eine hervorragende zweite Halbzeit gegenüber, dank der die Gäste einen zweimaligen Rückstand wieder wett machen konnten. Allerdings hatten wir das Thema mit den Halbzeiten bereits, weshalb ich mich in diesem Bericht einem anderen, nicht minder erwähnenswerten Aspekt dieser Begegnung widmen möchte (und das teilweise wohl in etwas überzogener Art und Weise…), nämlich dem Fussballplatz in Gunzwil. Dass der erfahrungsgemäss grundsätzlich eher tiefe Rasen in Gunzwil Mitte November wohl nicht an die Qualität eines Wembley-Rasens herankommen würde, war ohnehin klar. Die hohen Niederschlagsmengen der vergangenen Woche waren da natürlich auch nicht weiter förderlich. Entsprechend konnten sich die beiden Teams bereits im Vorfeld auf ein nur schwer zu bespielendes Terrain einstellen. Aber was sich den Mannschaften bei der ersten Platzbesichtigung und vor allem dann beim Aufwärmen präsentierte, übertraf wohl sogar die schlimmsten Befürchtungen. Gut, der Platz war immerhin nicht von Schnee bedeckt, aber ansonsten hatte der Untergrund wahrlich nur wenig mit einem Fussballplatz zu tun und wäre ohne die Kreidelinien und die beiden Tore auch nur schwer als solcher ausmachbar gewesen. Und das ohnehin schon zu Beginn durchaus kritische Verhältnis Rasen-Schlamm, veränderte sich mit zunehmender Spieldauer natürlich weiter zu Gunsten des Drecks. Ob tief, holprig oder rutschig, auf den Platz traf so ziemlich jeder Begriff zu, der ein schwer bespielbares Fussballfeld umschreibt. Sei’s drum, denn wie besagt eine der wohl bekanntesten und entsprechend ausgelutschten Trainerweisheiten? «Beide Teams haben die gleichen Platzverhältnisse!», was natürlich stimmt, die Zuschauer aber dennoch nicht für den Hauruck-Fussball entschädigt, der sich auf diesem Feld zwangsläufig entwickeln musste. Zur Qualität des Spiels erspare ich mir deshalb auch jeden weiteren Kommentar. Die Zuschauer kamen aber auch ohne berauschenden Kombinationsfussball auf ihre Kosten: Denn fehlende Kampfes- und Leidensbereitschaft waren bei beiden Teams zweifellos nicht auszumachen. Fehlende Spannung dank der bis zum Schluss offenen Partie sowieso nicht. Und die ganz hohen fussballerischen Ansprüche wurden mit Gunzwils Tor zum 2:1 entschädigt, für dessen Beschreibung der Begriff «Sonntagsschuss» wohl ursprünglich geschaffen wurde.

 

Dank dem späten und zweiten persönlichen Treffer von Zai an diesem Abend konnte sich der SCOG aber immerhin einen Punkt sichern, der aufgrund des aufopfernden Einsatzes und der deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit absolut verdient ist. Und wenn man bedenkt, dass der letzte Punktgewinn der Luzerner so weit zurückliegt, dass sich selbst «OG-Methusalem» Scherer nicht daran erinnern könnte, dort dabei gewesen zu sein, ist dieses Unentschieden durchaus noch höher zu gewichten. Der SCOG beendet damit eine passable Vorrunde, die sehr bescheiden angefangen hatte und dafür mit Glücksgefühlen zu Ende ging. Ganz ähnlich also wie die Spielverläufe der letzten Spiele des SCOG. Mit 16 Punkten ist die Punkteausbeute ordentlich, allerdings auch nicht mehr als das. Gelingt es jedoch zum Start der Rückrunde an die guten Leistungen der zweiten Hinrunden-Hälfte anzuschliessen, kann das Team von Marco Häfliger sein erstes Saisonziel, den Ligaerhalt, hoffentlich schon möglichst bald klarmachen.

 

FC Gunwzil - SCOG 2:2 (1:0)

Samstag, 9. November 2019, 18:00 Uhr

Gunzwil: 150 Zuschauer

Tore: 4. 1:0. 53. Zai 1:1. 65. 2:1. 89. Zai 2:2. 

Schrader; Wildisen, Bajor (75. Pereira), Albisser, Scherer (83. Schmid); Zai (90. Widmer), Stalder S., Illi, Haxhimurati, Paci (46. Caluori); Vogel.

OG ohne Fries, Mutter, Felber (alle verletzt); Baumeler, Marfurt, Tasdemir und Lingg (alle privat); Krasniqi (krank).

Nicht im Einsatz: Hajnal, Piattini, Stalder M.

 

(Autor: Elio Wildisen)

1. Mannschaft

5. Heimsieg in Serie

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewinnt OG das fünfte Heimspiel in Folge.

 

Dieser Spielbericht beginnt mit einer Frage: Nämlich, was ist das Innerschweizer Pendant zur Berner «YB-Viertelstunde»? Genau richtig, die «OG-Halbzeit». Und nein falsch, denn für einmal möchte ich an dieser Stelle nicht auf die «3. Halbzeit» anspielen, in der OG mit konstant tadellosen Leistungen bekanntlich schon seit langer Zeit ein absolutes Spitzenteam darstellt. Nein, momentan scheint OG in der 2. Halbzeit, also die, die noch auf dem Platz und nicht im Klublokal ausgetragen wird, fast noch ein wenig besser in Form zu sein. Denn wie schon in den vergangenen Spielen, zeigte die Wartegg-Elf auch im Spiel gegen Littau eine markante Leistungssteigerung im zweiten Durchgang, die letztlich den Weg zum Vollerfolg ebnete. Hierzu kurz etwas Statistik: Gegen Cham, LSC und Littau lag OG zur Pause jeweils mit 0:1 im Hintertreffen, erkämpfte sich in diesen drei Spielen jedoch noch stolze sieben Punkte. Gegen Sempach konnte das Team von Marco Häfliger im zweiten Durchgang immerhin einen 0:2-Rückstand aufholen und auch im Cup gegen Wolhusen und Emmen waren es die zweiten 45 Minuten, die jeweils den Unterschied zu Gunsten des SCOG ausmachten. Dies ist sowohl ein Beleg für die gute physische Verfassung, in der sich OG momentan befindet als auch für eine bemerkenswerte mentale Reife, die sich dieses junge Team in letzter Zeit erarbeitet hat. Gleichzeitig sollte man sich von diesen sehr erfreulichen 45 Minuten jedoch nicht davon täuschen lassen, dass ein Fussballspiel bekanntlich doppelt so lange dauert und deswegen auch im Spiel gegen Littau erhebliches Verbesserungspotential für die erste Halbzeit besteht. Denn dort agierte OG trotz der äusserst delikaten Tabellensituation im Direktkampf gegen den Tabellennachbaren aus Littau mit viel zu wenig Überzeugung, Aggressivität und Mut. Als logische Konsequenz lagen die Gäste zur Pause in Führung und waren auf dem Platz diskussionslos tonangebend. Doch als ob das Heimteam in der Garderobe keinen Pausentee sondern Zaubertrank getrunken hätte, präsentierte sich OG nach dem Seitenwechsel plötzlich erheblich spielfreudiger und stilsicherer. Eine gute defensive Organisation gepaart mit offensivem Spielwitz liess den SCOG nun klar die bessere Mannschaft werden. Es brauchte an diesem Abend aber vor allem auch die individuelle Klasse von Nick Illi, der die Partie mit zwei Toren und einem Assist praktisch im Alleingang drehte und entschied. Das soll die gute Leistung seiner Teamkollegen in Halbzeit Zwei natürlich auf keinen Fall schmälern. OG tut jedoch trotzdem gut daran, sich im letzten Hinrunden- und nicht minder wichtigen Auswärtsspiel gegen Gunzwil weniger auf die zweite Halbzeit und die (plötzliche) Treffsicherheit von Illi zu verlassen, sondern gleich zu Beginn einen couragierten Auftritt hinzulegen. Den wird es in einem vermutlich sehr kampfbetonten Spiel zweifellos brauchen, um die Hinrunde mit dem ersten Auswärtssieg der Saison positiv abschliessen zu können.

 

SCOG - FC Littau 3:1 (0:1)

Samstag, 2. November 2019, 18:00 Uhr

Wartegg: 130 Zuschauer

Tore: 23. 0:1. 50. Illi 1:1. 70. Vogel 2:1. 77. Illi 3:1. 

Hajnal; Wildisen, Bajor, Albisser, Scherer (46. Paci); Zai (90. Widmer), Caluori (67. Piattini), Stalder, Illi, Haxhimurati; Vogel (90. Baumeler).

OG ohne Fries, Mutter, Felber (alle verletzt); Tasdemir und Lingg (beide privat); Krasniqi (krank).

Nicht im Einsatz: Schrader, Marfurt, Pereira.

Bemerkungen: 55. Pfostenschuss OG. 

 

(Autor: Elio Wildisen)

Nächste Spiele

FC Stans

SCOG

VS
Eichli, Stans, 21.03.2020, 18:00 Uhr

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