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Vertragsverlängerung mit Staff

Die Vereinsleitung freut sich mitzuteilen, dass der komplette Staff der 1. Mannschaft um eine weitere Saison auf der Wartegg amten wird. Mit Cheftrainer Marco Häfliger, Assistenztrainer Manuel Haussener sowie Torhütertrainer Martin Amhof kann der SCOG auch in der Saison 2020/2021 auf ein kompetentes Trio aus den eigenen Reihen setzen.

«OG esch meh!»

Trotz Verschiebung der Jubiläumsfeier und der Teilnahme am Stadtlauf auf 2021 soll unser Jubiläumsmotto «OG esch meh!» gelebt werden. Aus diesem Grund ruft der SCOG eine Aktion ins Leben, die Hilfe von OGanern für OGaner bieten soll. Ganz nach dem Vorbild, wie es schon einige Gruppen/Organisationen auf Social Media vorzeigen.

 

Wenn du also z.B. zu einer Risikogruppe gehörst und froh wärst um Unterstützung im Alltag, dann melde dich. Sei es für den Einkauf oder sonstige Erledigungen. Natürlich braucht es dazu zuerst HelferInnen und Freiwillige, die sich für solche Unterstützungen zur Verfügung stellen. Wir freuen uns auf zahlreiche Helferinnen und Helfer, die sich gerne bei Fabio Minder melden können. Wir werden die verschiedenen Anfragen und Meldungen koordinieren und so versuchen, Hilfe anzubieten. Selbstverständlich gilt dieses Angebot nicht nur für Mitglieder, sondern auch für Freunde, Verwandte und Bekannte des SCOG.

 

Kontakt: Fabio Minder, fabiominder94@gmail.com, 079 513 78 08

*Spiel- & Trainingsbetrieb eingestellt*

Update 14. März 2020

 

In Anbetracht der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Schweizerische Fussballverband (SFV) am 13.3. entschieden, den Spielbetrieb bis auf Weiteres vollständig auszusetzen. Dies gilt ab sofort für alle Spiele aller Kategorien und Altersklassen. Aufgrund der Einschätzungen des BAG empfiehlt der SFV den Vereinen, jedenfalls im Amateurbereich, auch den Trainingsbetrieb vorläufig bis auf Weiteres einzustellen. Die Vereinsleitung des SCOG hat sich entschieden, dieser Empfehlung Folge zu leisten und den Trainingsbetrieb aller Kategorien bis auf Weiteres abzusagen. Die Vereinsleitung wird über Aktualisierungen laufend an dieser Stelle informieren.

 

Die Jubiläumsfeier vom 11. April wird auf den 11. April 2021 verschoben. Die angemeldeten Teilnehmer der Jubiläumsfeier werden schriftlich darüber orientiert. Wir respektieren und unterstützen damit die vom Bundesrat und den Kantonen verordneten Massnahmen zur Eindämmung oder Verlangsamung des Coronavirus und hoffen, dass diese und weitere Massnahmen greifen werden.

 

Da auch die Teilnahme am Luzerner Stadtlauf dem Coronavirus zum Opfer fällt und auf nächstes Jahr verschoben wird, ist die erste Jubiläumsveranstaltung aller Voraussicht nach das Sommerfest am 29. August 2020. Wir informieren bei weiteren Entscheiden.

 

SCOG Stickeralbum: Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung müssen wir diese Aktion für den Moment leider unterbrechen. Das Jubiläums-OK hat sich zu diesem Schritt entschieden, da das Vereinsleben in seiner gewünschten Form aktuell nicht stattfinden kann. Entsprechend können im Rüümli (wie auch anderswo) weder Sticker verkauft noch Tauschtreffs durchgeführt werden. Zudem kann die Stiftung Contenti, welche voller Elan für die Verpackung der Sticker zuständig ist – und deren Mitarbeitenden zum grossen Teil Risikogruppen angehören –, uns verständlicherweise aktuell nicht unterstützen. Die Marti Optik GmbH im Shopping Center Schönbühl hat im Moment zwar geöffnet, es werden allerdings auch hier zurzeit keine Sticker verkauft. Sobald sich die Lage beruhigt hat, wird der SCOG über die Neulancierung der Stickeraktion informieren, sodass in den hoffentlich baldigen besseren Zeiten in voller Blüte wieder gesammelt, getauscht und geklebt werden kann – und zwar in jener Form, in der wir uns das alle vorstellen.

Juniorenturnier abgesagt

Aufgrund der aktuellen Lage hat die Vereinsleitung entschieden, die Ausgabe des SCOG Juniorenturniers 2020 abzusagen.

 

An erster Stelle steht die Gesundheit der Vereinsmitglieder. Die Verantwortung bei sämtlichen Teilnehmern sicherzustellen, dass niemand in den letzten 14 Tagen in betroffenen Gebieten unterwegs war, hätte nicht bedenkenlos übernommen werden können. Weiter will der SCOG als Verein die Eigeninteressen nicht über deren der Allgemeinheit stellen. Während über Schliessungen von Schulen diskutiert und medial über allerlei berichtet wird, wäre eine Durchführung eines Turniers aktuell wohl nicht im Verhältnis gestanden.

 

Der SCOG bedankt sich trotzdem für die zugesagten Teilnahmen und die Einsatzbereitschaft der Helfer.

 

Vorstand SCOG, 6. März 2020

Auf ins Jubiläumsjahr!

Da ist es nun, das langersehnte 2020. Für den SCOG ein ganz spezielles Jahr, denn wir feiern unser 100-Jahre-Jubiläum. Ein Jahrhundert voller Geschichten auf und neben dem Platz, geschrieben vom Quartierverein auf der Wartegg. Zusammen wollen wir feiern – die sportlichen Erfolge, die wertvollen Erlebnisse und der orange-schwarze Zusammenhalt. Während eines ganzen Jahres schauen wir zurück in die Vergangenheit und vorwärts in die Zukunft.

 

Folgende Anlässe stehen auf dem Programm:

  • 11. April 2020: Jubiläumsfeier
  • 25. April 2020: Stadtlauf
  • 29. August 2020: Sommerfest
  • 7. November 2020: Gala-Abend

 

Der Sportclub Obergeissenstein bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung wie Fussball, Tanzen und Volley. Doch OG  ist mehr als ein Verein – mehr als Fussball, mehr als Tanzen und mehr als Volley. Beim Quartierclub haben sich Freunde fürs Leben gefunden und bestimmt auch später entstandene Paare kennengelernt. Die Wartegg ist für so manchen ein Ort der Zusammenkunft, der Freude und der Feier.

 

Der Slogan «OG esch meh!» soll uns durch unser Jubiläumsjahr tragen. OG ist mehr als ein Verein oder eine Bezeichnung – und alle haben ihre eigene, individuelle Geschichte zum Verein und sollen diese leben können. Und was bedeutet OG für dich?

 

In unserer Rubrik 100 Jahre SCOG (s. Link unten) sind alle wichtigen Informationen und Daten zum Jubiläumsjahr zu finden.

 

Auf geht's ins Jubiläumsjahr! Schön, dass du dabei bist!

Winterpause

Mit einer gerechten Punkteteilung in Gunwzil verabschiedet sich die erste Mannschaft in die wohlverdiente Winterpause.

 

An dieser Stelle könnte ich den Einstieg in meinen vorherigen Spielbericht gegen Littau ganz praktisch kopieren und hier wieder einfügen. Denn auch im letzten Spiel der Hinrunde zeigte OG gegen Gunzwil zwei Gesichter. Einer enttäuschenden ersten Halbzeit stand eine hervorragende zweite Halbzeit gegenüber, dank der die Gäste einen zweimaligen Rückstand wieder wett machen konnten. Allerdings hatten wir das Thema mit den Halbzeiten bereits, weshalb ich mich in diesem Bericht einem anderen, nicht minder erwähnenswerten Aspekt dieser Begegnung widmen möchte (und das teilweise wohl in etwas überzogener Art und Weise…), nämlich dem Fussballplatz in Gunzwil. Dass der erfahrungsgemäss grundsätzlich eher tiefe Rasen in Gunzwil Mitte November wohl nicht an die Qualität eines Wembley-Rasens herankommen würde, war ohnehin klar. Die hohen Niederschlagsmengen der vergangenen Woche waren da natürlich auch nicht weiter förderlich. Entsprechend konnten sich die beiden Teams bereits im Vorfeld auf ein nur schwer zu bespielendes Terrain einstellen. Aber was sich den Mannschaften bei der ersten Platzbesichtigung und vor allem dann beim Aufwärmen präsentierte, übertraf wohl sogar die schlimmsten Befürchtungen. Gut, der Platz war immerhin nicht von Schnee bedeckt, aber ansonsten hatte der Untergrund wahrlich nur wenig mit einem Fussballplatz zu tun und wäre ohne die Kreidelinien und die beiden Tore auch nur schwer als solcher ausmachbar gewesen. Und das ohnehin schon zu Beginn durchaus kritische Verhältnis Rasen-Schlamm, veränderte sich mit zunehmender Spieldauer natürlich weiter zu Gunsten des Drecks. Ob tief, holprig oder rutschig, auf den Platz traf so ziemlich jeder Begriff zu, der ein schwer bespielbares Fussballfeld umschreibt. Sei’s drum, denn wie besagt eine der wohl bekanntesten und entsprechend ausgelutschten Trainerweisheiten? «Beide Teams haben die gleichen Platzverhältnisse!», was natürlich stimmt, die Zuschauer aber dennoch nicht für den Hauruck-Fussball entschädigt, der sich auf diesem Feld zwangsläufig entwickeln musste. Zur Qualität des Spiels erspare ich mir deshalb auch jeden weiteren Kommentar. Die Zuschauer kamen aber auch ohne berauschenden Kombinationsfussball auf ihre Kosten: Denn fehlende Kampfes- und Leidensbereitschaft waren bei beiden Teams zweifellos nicht auszumachen. Fehlende Spannung dank der bis zum Schluss offenen Partie sowieso nicht. Und die ganz hohen fussballerischen Ansprüche wurden mit Gunzwils Tor zum 2:1 entschädigt, für dessen Beschreibung der Begriff «Sonntagsschuss» wohl ursprünglich geschaffen wurde.

 

Dank dem späten und zweiten persönlichen Treffer von Zai an diesem Abend konnte sich der SCOG aber immerhin einen Punkt sichern, der aufgrund des aufopfernden Einsatzes und der deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit absolut verdient ist. Und wenn man bedenkt, dass der letzte Punktgewinn der Luzerner so weit zurückliegt, dass sich selbst «OG-Methusalem» Scherer nicht daran erinnern könnte, dort dabei gewesen zu sein, ist dieses Unentschieden durchaus noch höher zu gewichten. Der SCOG beendet damit eine passable Vorrunde, die sehr bescheiden angefangen hatte und dafür mit Glücksgefühlen zu Ende ging. Ganz ähnlich also wie die Spielverläufe der letzten Spiele des SCOG. Mit 16 Punkten ist die Punkteausbeute ordentlich, allerdings auch nicht mehr als das. Gelingt es jedoch zum Start der Rückrunde an die guten Leistungen der zweiten Hinrunden-Hälfte anzuschliessen, kann das Team von Marco Häfliger sein erstes Saisonziel, den Ligaerhalt, hoffentlich schon möglichst bald klarmachen.

 

FC Gunwzil - SCOG 2:2 (1:0)

Samstag, 9. November 2019, 18:00 Uhr

Gunzwil: 150 Zuschauer

Tore: 4. 1:0. 53. Zai 1:1. 65. 2:1. 89. Zai 2:2. 

Schrader; Wildisen, Bajor (75. Pereira), Albisser, Scherer (83. Schmid); Zai (90. Widmer), Stalder S., Illi, Haxhimurati, Paci (46. Caluori); Vogel.

OG ohne Fries, Mutter, Felber (alle verletzt); Baumeler, Marfurt, Tasdemir und Lingg (alle privat); Krasniqi (krank).

Nicht im Einsatz: Hajnal, Piattini, Stalder M.

 

(Autor: Elio Wildisen)

5. Heimsieg in Serie

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewinnt OG das fünfte Heimspiel in Folge.

 

Dieser Spielbericht beginnt mit einer Frage: Nämlich, was ist das Innerschweizer Pendant zur Berner «YB-Viertelstunde»? Genau richtig, die «OG-Halbzeit». Und nein falsch, denn für einmal möchte ich an dieser Stelle nicht auf die «3. Halbzeit» anspielen, in der OG mit konstant tadellosen Leistungen bekanntlich schon seit langer Zeit ein absolutes Spitzenteam darstellt. Nein, momentan scheint OG in der 2. Halbzeit, also die, die noch auf dem Platz und nicht im Klublokal ausgetragen wird, fast noch ein wenig besser in Form zu sein. Denn wie schon in den vergangenen Spielen, zeigte die Wartegg-Elf auch im Spiel gegen Littau eine markante Leistungssteigerung im zweiten Durchgang, die letztlich den Weg zum Vollerfolg ebnete. Hierzu kurz etwas Statistik: Gegen Cham, LSC und Littau lag OG zur Pause jeweils mit 0:1 im Hintertreffen, erkämpfte sich in diesen drei Spielen jedoch noch stolze sieben Punkte. Gegen Sempach konnte das Team von Marco Häfliger im zweiten Durchgang immerhin einen 0:2-Rückstand aufholen und auch im Cup gegen Wolhusen und Emmen waren es die zweiten 45 Minuten, die jeweils den Unterschied zu Gunsten des SCOG ausmachten. Dies ist sowohl ein Beleg für die gute physische Verfassung, in der sich OG momentan befindet als auch für eine bemerkenswerte mentale Reife, die sich dieses junge Team in letzter Zeit erarbeitet hat. Gleichzeitig sollte man sich von diesen sehr erfreulichen 45 Minuten jedoch nicht davon täuschen lassen, dass ein Fussballspiel bekanntlich doppelt so lange dauert und deswegen auch im Spiel gegen Littau erhebliches Verbesserungspotential für die erste Halbzeit besteht. Denn dort agierte OG trotz der äusserst delikaten Tabellensituation im Direktkampf gegen den Tabellennachbaren aus Littau mit viel zu wenig Überzeugung, Aggressivität und Mut. Als logische Konsequenz lagen die Gäste zur Pause in Führung und waren auf dem Platz diskussionslos tonangebend. Doch als ob das Heimteam in der Garderobe keinen Pausentee sondern Zaubertrank getrunken hätte, präsentierte sich OG nach dem Seitenwechsel plötzlich erheblich spielfreudiger und stilsicherer. Eine gute defensive Organisation gepaart mit offensivem Spielwitz liess den SCOG nun klar die bessere Mannschaft werden. Es brauchte an diesem Abend aber vor allem auch die individuelle Klasse von Nick Illi, der die Partie mit zwei Toren und einem Assist praktisch im Alleingang drehte und entschied. Das soll die gute Leistung seiner Teamkollegen in Halbzeit Zwei natürlich auf keinen Fall schmälern. OG tut jedoch trotzdem gut daran, sich im letzten Hinrunden- und nicht minder wichtigen Auswärtsspiel gegen Gunzwil weniger auf die zweite Halbzeit und die (plötzliche) Treffsicherheit von Illi zu verlassen, sondern gleich zu Beginn einen couragierten Auftritt hinzulegen. Den wird es in einem vermutlich sehr kampfbetonten Spiel zweifellos brauchen, um die Hinrunde mit dem ersten Auswärtssieg der Saison positiv abschliessen zu können.

 

SCOG - FC Littau 3:1 (0:1)

Samstag, 2. November 2019, 18:00 Uhr

Wartegg: 130 Zuschauer

Tore: 23. 0:1. 50. Illi 1:1. 70. Vogel 2:1. 77. Illi 3:1. 

Hajnal; Wildisen, Bajor, Albisser, Scherer (46. Paci); Zai (90. Widmer), Caluori (67. Piattini), Stalder, Illi, Haxhimurati; Vogel (90. Baumeler).

OG ohne Fries, Mutter, Felber (alle verletzt); Tasdemir und Lingg (beide privat); Krasniqi (krank).

Nicht im Einsatz: Schrader, Marfurt, Pereira.

Bemerkungen: 55. Pfostenschuss OG. 

 

(Autor: Elio Wildisen)

Der Samichlaus kommt bald...

Liebe Familien, liebe Freunde des Samichlaus

 

Schon bald ist es wieder soweit – der legendäre und überall beliebte Samichlaus vom Bireggwald mit seinen Schmutzlis ist unterwegs! Hoffentlich auch nach Hause zu Ihnen und Ihren Liebsten?

 

Der Samichlaus freut sich, bei Familien die Adventszeit einzuläuten und wie jedes Jahr viele erwartungsfrohe Kinder mit seinem Besuch beglücken zu dürfen. Denn was gibt es in dieser besinnlichen Jahreszeit wohl Schöneres, als im Kreise der lieben Familie abseits von Hektik und Alltag eine einzigartige Tradition aufleben zu lassen und gemeinsam einen stimmungsvollen Abend zu geniessen – und dabei gar in Erinnerungen an die eigene unbeschwerte Kindheit zu schwelgen?!

 

Weitere Informationen zu den Besuchszeiten, Anmeldung etc. mit dem untenstehenden Link.

Keine Punkte in Sempach

Die 1. Mannschaft versäumt es beim Auswärtsspiel in Sempach an die guten Auftritte der letzten Spiele anzuknüpfen und verliert mit 3:2.

 

Ja, es war schon gewissermassen fahrlässig, wie der SCOG einen möglichen Punktgewinn in Sempach verspielte. Ein Punkt in Sempach wäre aufgrund der Tabellensituation und der eigentlich guten Form des SCOG zwar nun auch nicht gerade das Mass aller Dinge gewesen, angesichts des 0:2-Pausenrückstandes aber allemal noch besser, als am Ende mit leeren Händen dazustehen. War es die Fahrlässigkeit bei den beiden letzten Gegentreffern, die OG letztlich den verdienten Punkt kostete? Oder gar ein Anzeichen von Überheblichkeit, wie die Gäste nach guter Startphase plötzlich den Spielbetrieb regelrecht einstellten und sich so nach zwei Aluminiumtreffern am eigenen Torgehäuse nicht über den Doppelschlag kurz vor der Pause beschweren konnten? War vielleicht auch ein wenig Pech im Spiel, dass die Gegentore kurz vor dem Pausen-, respektive Schlusspfiff zu denkbar ungünstigen Zeitpunkten für den SCOG fielen? Oder war es vielleicht auch bloss die Müdigkeit nach den beiden intensiven Begegnungen der vergangenen Woche gegen LSC und Emmen, die OG das nötige Durchsetzungsvermögen in den entscheidenden Situationen vermissen liess und auch als eine mögliche Erklärung für den Zeitpunkt und die Art und Weise der Gegentore dienen könnte? Fragen über Fragen, deren Beantwortung letztlich auch gar nicht von all zu grossem Interesse ist. Denn auch ohne gross auf psychologische, tabellarische oder taktische Aspekte eingehen zu müssen, ist schnell klar: Die Luzerner hätten diese Partie weder verlieren dürfen noch verlieren müssen. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass sie den ärgerlichen Pausenrückstand dank eines Doppelschlags nach einer Stunde durch Paci und Zai schnell vergessen machen konnten und somit die allerbesten Aussichten auf den angesprochenen, möglichen Punktgewinn besassen. Vielleicht müssen die Gründe auch nicht nur beim SCOG gesucht werden, wieso es am Ende doch zu keiner Punkteteilung kam. Denn die Sempacher spielten einen schnörkellosen und äusserst dynamischen Angriffsfussball, sodass dem Heimteam der Sieg durchaus zu gönnen war. Mit Dreifachtorschütze Lika hatten die Seeländer zudem einen Spieler in ihren Reihen, der einen ausgezeichneten Tag erwischte und an diesem Abend den Unterschied gleich im Alleingang ausmachte.

 

Wie gesagt sollte OG auf keinen Fall zu lange nach den Gründen dieser Niederlage suchen, sondern den Fokus sogleich auf die verbleibenden zwei Partien gegen die Tabellennachbaren Littau und Gunzwil richten, in denen sich entscheiden wird, ob die Stadtluzerner in der Winterpause auf eine ziemlich erfolgreiche oder doch eher eine ziemliche miese Hinrunde zurückblicken werden.

 

FC Sempach - SCOG 3:2 (2:0)

Samstag, 26. Oktober 2019, 18:00 Uhr

Sempach: 200 Zuschauer

Tore: 42. 1:0. 45. 2:0. 48. Vogel 2:1. 67. Paci 2:2. 68. Haxhimurati 2:2. 84. 3:2.

Hajnal; Wattenberg, Bajor (86. Piattini), Albisser, Scherer; Zai, Wildisen, Marfurt (56. Paci), Illi, Haxhimurati; Vogel.

OG ohne Fries, Mutter, Felber (alle verletzt); Tasdemir und Lingg (beide privat); Krasniqi (krank).

Nicht im Einsatz: Schrader, Baumeler, Widmer, Caluori, Pereira.

Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Sempach. 30. Lattenschuss Sempach. 

Talente gesucht!

Hast du ein Talent und bist interessiert, nebst anderen Künstlern vor knapp 300 Gästen am Gala-Abend des 100-Jahr-Jubiläums des SCOG aufzutreten? Dann melde dich jetzt an und zeige am Casting dein Können. Wir würden uns freuen, wenn du mit deinem Einsatz zu einem gelungenen Gala-Abend beiträgst.

 

Weitere Informationen findest du im untenstehenden Flyer.

Hoher Sieg im Derby

Die 1. Mannschaft gewinnt gegen LSC nach einer starken zweiten Halbzeit gleich mit 4:1. Das war aber nicht die spannendste Geschichte dieses Abends...

 

Und um circa 19:30 Uhr hiess es Lichterlöschen auf der Wartegg. Aber nicht etwa im übertragenen Sinne, wie dieser Ausdruck häufig verwendet wird, um auszudrücken, dass irgendetwas zu Ende geht. Sondern in der 75. Minute der Partie gingen wortwörtlich die Flutlichter aus, sodass die eine Hälfte des Kunstrasens auf der Wartegg auf einen Schlag im schummrigen Halbdunkel lag. Als ob das nicht schon kurios genug wäre, dauerte es dann auch noch eine knappe halbe Stunde, bis die Lichter ihren Betrieb endlich wieder aufnahmen und die letzte Viertelstunde der Partie zu Ende gespielt werden konnte. Während sich die Zuschauer in dieser Zwangspause reichlich mit Biernachschub versorgten, waren die Spieler erheblich gefordert, trotz der Kuriosität dieser Szene die Spannung aufrecht zu halten, denn die Partie war zu diesem Zeitpunkt längst noch nicht entschieden. Zwar führte OG vedientermassen mit 2:1 und hatte das Spiel ziemlich gut im Griff. Es war aber auch klar, dass einer spielstarken Mannschaft wie LSC jederzeit und auch völlig aus dem Nichts ein Tor gelingen könnte. Entsprechend gebannt durfte man also den Verlauf dieses letzten «Spieldrittels» erwarten. Doch bald zeigte sich, dass das Heimteam den Lichterausfall besser verkraftet hatte, als die Gäste, denn das Spiel verlief auch nach dem Unterbruch vorwiegend zu Gunsten des SCOG. Mit dem 3:1 in der 85. Minute war die Partie endgültig entschieden und mit dem 4:1 in der Nachspielzeit durfte auch noch Piattini seinen ersten Pflichtspieltreffer für den SCOG bejubeln. Es war dies die Krönung einer, vor allem in der zweiten Halbzeit, starken Leistung des SCOG. Gingen die Platzherren nach 45 Minuten gar noch mit einem unglücklichen 0:1 Rückstand in die Pause, denn sie erst zwei Minuten zuvor auf ärgerliche Weise sogar selbst erzielten, zündete sie nach Wiederanpfiff ein regelrechtes Feuerwerk. OG kehrte die Partie innerhalb von zwei Minuten praktisch mit den ersten beiden Angriffen der zweiten Halbzeit und liess sich davon natürlich beflügeln. Die Überlegenheit des SCOG war die logische Konsequenz daraus, sodass das Schlussresultat auch in dieser Höhe absolut in Ordnung geht. Einige Zahlen sollen hier die starke Leistung der Wartegg-Elf belegen. Vor dieser Partie hatte LSC lediglich ein Spiel verloren, alle anderen acht gewonnen, erzielte dabei am zweitmeisten Tore in der Liga und kassierte lediglich deren neun. Auf der Wartegg war davon dann nicht mehr viel zu sehen. Es ist bezeichnend, dass das einzige Tor der Gäste nach einem Eigentor fiel und die zweitbeste Offensive der Liga in der zweiten Halbzeit trotz Rückstand keinen einzigen Torschuss zu Stande brachte. Es war deutlich zu spüren, welche Mannschaft dieses Derby unbedingt gewinnen wollte und entsprechend bereit war, dafür das nötige Engagement zu investieren. So siegte ein beherzt kämpfendes und gleichzeitig spielfreudiges OG gegen ein LSC, das den Nachweis schuldig blieb, verdient an der Tabellenspitze zu stehen. Und trotz der starken Leistung der Gastgeber bleibt das Highlight dieser Partie - dieses Mal sprich- und nicht wortwörtlich (hö-hö) – der versehentlich ausgeknipste Lichtschalter. Denn, und da waren sich für einmal alle Akteure auf und neben dem Platz einig: So etwas hätten sie in all den Jahren wirklich noch nie erlebt! Wenn also momentan weder der Tabellenführer noch ein kurioser Lichtausfall den guten Lauf des SCOG stoppen kann, so ist dieser Mannschaft in den verbleibenden Partien dieser Hinrunde noch viel zuzutrauen.

 

SCOG - LSC 4:1 (0:1)

Samstag, 19. Oktober 2019, 18:00 Uhr

Wartegg: 120 Zuschauer

Tore: 44. 0:1 Illi (Eigentor). 47. Illi 1:1. 48. Vogel 2:1. 85. Haxhimurati 3:1. 91. Piattini 4:1.

Hajnal; Wattenberg, Bajor, Albisser, Scherer; Paci (60. Haxhimurati), Wildisen, Stalder, Illi (87. Caluori), Zai (92. Widmer); Vogel (86. Piattini).

OG ohne Fries, Mutter, Felber (alle verletzt); Pereira, Tasdemir und Lingg (alle privat); Marfurt (nicht im Aufgebot).

Nicht im Einsatz: Schrader, Baumeler, Krasniqi.

Bemerkungen: 67. Pfostenschuss Illi. 85. Lattenschuss Stalder. 

Gesucht: Helfer Grill- & Getränkestand

Der Grill- und Getränkestand an den Heimspielen der 1. Mannschaft ist kaum mehr wegzudenken. Samstag für Samstag stehen die fleissigen Helfer pünktlich auf der Wartegg bereit, um die anwesenden Zuschauer mit Wurst und Bier zu verpflegen. Damit dieses Angebot auch weiterhin für die Matchbesucher gewährleistet werden kann, sind wir auf der Suche nach

 

freiwilligen Helfern für den Grill- & Getränkestand

 

Optimalerweise für längefristige Einsätze oder für einmalige Unterstützung.

 

Der SCOG freut sich über deine Kontaktaufnahme bei

Tom Infanger (079 375 47 11, thomas.infanger@komaxgroup.com) oder
Raphi Haussener (079 540 19 31, raphael.haussener@gmail.com)

2. SCOG Dart-Masters

Es ist wieder soweit! Nach der äusserst erfolgreichen ersten Ausgabe des SCOG Darts-Masters im November 2018 lancieren wir die zweite Auflage.

 

Turnierdatum: Samstag, 23. November 2019, ab 14:00 Uhr

Turnierort: Anfield Pub, Seehofstrasse 7, 6004 Luzern

 

Weitere Informationen und Anmeldung im untenstehenden Flyer.

Punktgewinn in Cham

Die 1. Mannschaft zeigt in Cham eine starke Teamleistung und holt sich so verdient einen Punkt.

 

Es ist kein Geheimnis, dass die Spiele in der 2. Liga Regional nur selten verbergen können, was sie sind: Ein Aufeinandertreffen von Amateur- und Feierabendkickern, die zwar mit grosser Passion und auch einer gewissen Ambition ihrem Hobby nachgehen, dabei aber selten zu glänzen vermögen. Kampf und Krampf stehen eher an der Tagesordnung, als Offensivspektakel und brasilianische Zaubereinlagen, was dieser Liga natürlich aber auch ihren ganz bestimmten und eigenen Charme verleiht. Die Begegnung zwischen den Reserven des SC Cham und dem SCOG sollte da allerdings eine Ausnahme darstellen. An diesem prächtigen Herbsttag lieferten sich die beiden Teams ein packendes Spiel, mit vier Toren, mehreren Penalty-Szenen, drei Aluminiumtreffern und am Schluss sogar noch einer gelb-roten Karte – Fussballherz, was willst du mehr? Gemessen an den Spielanteilen war die Begegnung zwar einigermassen einseitig, da Cham in dieser Hinsicht klar tonangebend war und den Ball auf ihrem grossen Heimrasen gekonnt durch die eigenen Reihen zirkulieren liess. Entgegen dieser Tatsache durfte sich der SCOG jedoch sogar ein leichtes Chancenplus notieren lassen. Besonders in der zweiten Halbzeit trugen die Gäste ihre Gegenstösse mit bemerkenswertem Tempo und grosser Zielstrebigkeit vor, sodass sich die Abwehr des Heimteams nach und nach vor grössere Probleme gestellt sah. Es waren dann auch zwei solcher Gegenstösse, die aus der 1:0 Pausenführung der Zuger die vorübergehende Führung des Gästeteams ermöglichte. Vogel und Zai schlossen zwei geradlinig gespielte Konter eiskalt ab und liessen ihre Farben für eine kurze Zeit an einem eher unerwarteten Vollerfolg schnuppern, der nach dem ärgerlichen und unnötigen Führungstreffer der Chamer für einige wohl schon in weite Ferne gerückt war. Cham wäre jedoch in der Tabelle momentan nicht an vierter Position, wenn sie in der Folge auf ihrem Heimspielfeld nicht vehement den erneuten Ausgleichstreffer gesucht und dank grosser individueller Klasse auch gefunden hätten. So läutete das 2:2 eine Viertelstunde vor Schluss eine spannende Schlussphase ein, in der sich beide Teams zunehmend mit offenem Visier begegneten, was vermutlich auch dem Kräfteverschleiss auf dem riesigen Spielfeld zu schulden war. Obwohl beide Mannschaften alleine in dieser Phase wohl weitere zwei Tore hätten schiessen können, blieb es nach 90 Minuten dennoch beim Unentschieden, was sicherlich dem Spielverlauf entspricht und vor allem aus Sicht des SCOG als Erfolg zu werten ist. Dem verpassten Sieg dürfen die Stadtluzerner auf jeden Fall nicht nachtrauern, denn schon am nächsten Samstag kommt es zu einem Leckerbissen im orange-schwarzen Fussballjahr, wenn die Nachbaren von der Hubelmatt auf der Wartegg gastieren werden. LSC spielt eine bestechende Vorrunde und grüsst zurzeit von der Tabellenspitze. OG hingegen hat zuletzt bewiesen, mit spielstarken Mannschaften gut mithalten zu können und gewann seine letzten beiden Partien auf dem heimischen Kunstrasen. Es ist also alles angerichtet für ein weiteres, eher 2. Liga untypisches Fussballfest.

 

SC Cham II - SCOG 2:2 (1:0)

Sonntag, 13. Oktober 2019, 14:30 Uhr

Eizmoos: 120 Zuschauer

Tore: 37. 1:0 (Foulpenalty). 47. Vogel 1:1. 58. Zai 1:2. 73. 2:2.

Hajnal; Wattenberg (80. Caluori), Pereira, Albisser, Scherer (88. Paci); Haxhimurati (92. Krasniqi), Wildisen, Stalder, Illi, Zai; Vogel (79. Piattini).

OG ohne Fries, Mutter (beide verletzt); Bajor, Tasdemir und Lingg (alle privat); Felber, Marfurt (nicht im Aufgebot).

Nicht im Einsatz: Schrader, Baumeler, Widmer.

Bemerkungen: 13. Lattenschuss Cham. 85. Lattenschuss Piattini. 89. Lattenschuss Illi.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Vormerken: Oktoberfest im Rüümli

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Zweiter Saisonsieg

Die erste Mannschaft gewinnt eine packende Partie dank grossem Kampf verdient mit 2:0.

 

Auch der zweite Saisonsieg sollte für den SCOG keinesfalls ohne Nervenkitzel über die Bühne gehen. Denn wie schon beim Heimsieg gegen Schattdorf dauerte es aus orange-schwarzer Perspektive eine gefühlte Ewigkeit, bis mit dem 2:0 durch Vogel in der Nachspielzeit die drei Punkte endgültig gesichert waren. Zuvor hatte es der SCOG bei einigen vielversprechenden Gelegenheiten versäumt, das Spiel vorzeitig zu entscheiden und somit seinem Trainerduo einige neue graue Haare zu ersparen. So aber blieb die Partie fast bis zum Schluss offen. Sursees Reservemannschaft tauchte in der zweiten Halbzeit zwar kaum wirklich konkret vor dem Tor des Heimteams auf, doch die spielerischen Ansätze der Gäste waren zumindest bis zum Strafraum genügend vielversprechend, dass ein Ausgleich keinesfalls ein undenkbares Szenario gewesen wäre. Und auch schon im ersten Durchgang schnupperten die Gäste gleich mehrmals zuerst an einem Führungstreffer und nach dem 1:0 durch Zai am möglichen Ausgleich. OG konnte froh sein, dass Torhüter Hajnal einen ausgezeichneten Tag erwischte und sein Team mit mehreren starken Aktionen im Spiel hielt, und auch, dass Schiedsrichter Lakic in einigen brenzligen Strafraumszenen stets zu Gunsten der Luzerner entschied. Es sollte aber nicht ausser Acht gelassen werden, dass OG in der ersten Halbzeit ebenfalls mit einigen sehenswerten Offensivaktionen zu gefallen wusste, sodass sich in den ersten 45 Minuten eine muntere, schnelle Partie entwickelte, die im starken Gegensatz zur tristen, nasskalten Kulisse auf der Wartegg stand. Die wenigen Zuschauer durften ein kampfbetontes Spiel mitansehen, in dem OG zwar nicht unverdient als Sieger hervorging, ein anderer Spielverlauf mit einem glücklichen Ende für die Gäste aber ebenso gut möglich gewesen wäre. Es ist schwer vorstellbar, dass dieses Sursee vor einem Jahr mit lediglich zwei Siegen in der Hinrunde abgeschlagen am Tabellenende lag und den Ligaerhalt erst kurz vor Saisonende realisieren konnten. Wohl nicht zu Unrecht stand Sursee vor der Begegnung auf der Wartegg mit bereits 13 Punkten weit oben in der Tabelle, sodass sich OG seinerseits nicht nur über den immens wichtigen Sieg freuen darf, sondern zusätzlich auch die Gewissheit erlangte, einer guten, spielstarken Mannschaft wie Sursee mit grosser Leidenschaft und grossem Kampfgeist den Rang ablaufen zu können. Wenn das nicht optimistisch stimmt für die kommende Auswärtspartie bei Chams Reservisten, die ebenso für ihr gepflegtes Spiel bekannt sind...

 

SCOG - FC Sursee II 2:0 (1:0)

Samstag, 5. Oktober 2019, 18:00 Uhr

Wartegg: 40 Zuschauer

Tore: 25. Zai 1:0. 90. Vogel 2:0.

Hajnal; Wattenberg (46. Caluori), Bajor, Albisser, Scherer; Zai (92. Krasniqi), Fries (27. Wildisen), Stalder, Haxhimurat, Illi; Vogel (91. Piattini).

OG ohne Pereira, Mutter (beide verletzt); Widmer, Marfurt, Tasdemir und Lingg (alle privat); Felber (nicht im Aufgebot).

Nicht im Einsatz: Schrader, Baumeler, Paci.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Wie gewonnen, so zerronnen...

Die 1. Mannschaft verpasst es gegen Hochdorf an den Sieg aus dem vergangenen Spiel anzuknüpfen.

 

Gross war die Hoffnung beim SCOG, dass der erste Saisonsieg im Spiel gegen Schattdorf der Mannschaft einen zusätzlichen Schub und ein wohltuende Portion Selbstvertrauen verliehen hat, um auch im Folgespiel in Hochdorf einen Vollerfolg realisieren zu können. So viel zur psychologischen Theorie. Die Realität auf dem grossen Spielfeld in Hochdorf sah dann aber anders aus. Das zeigte sich weniger in der Spielweise des Gästeteams, sondern viel mehr im Schlussresultat, das letztlich deutlich zu Gunsten des Heimteams ausfiel, obwohl OG über weite Strecken der Partie ebenbürtig, wenn nicht sogar die bessere Mannschaft war. Die neuerliche Niederlage für die Gäste nahm bereits in der ersten Spielhälfte ihren Lauf, als sie nicht nur zahlreiche Torchancen auf teilweise fast schon fahrlässige Art und Weise ausliessen, sondern kurz vor dem Pausenpfiff sogar den keinesfalls zwingenden ersten Gegentreffer hinnehmen mussten. So präsentierte sich die Situation für den SCOG zum Pausentee schon wieder ziemlich unbequem, was angesichts der Kräfteverhältnisse in der ersten Halbzeit bestimmt vermeidbar gewesen wäre. Und auch direkt nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Stadtluzerner gewillt, den unnötigen Rückstand schnellstmöglich zu korrigieren. Doch so gross die Offensivbemühungen der Gäste auch waren – der Ball wollte partout nicht rein. Das schlug mit zunehmender Spieldauer sichtbar auf die Moral des SCOG. Vielleicht war es auch teilweise dem Kräfteverschleiss zu schulden, doch den Angriffen und dem Umschaltspiel der Gäste fehlten nun mehr und mehr die Überzeugung, sodass Hochdorf gegen Ende der Partie hin wieder die Oberhand gewann. Folgerichtig führte einer ihrer zahlreicher Konterangriffe zum vorentscheidenden 2:0, was den Seetalern einen viel umjubelten Heimsieg bescherte, während OG einen erneuten Dämpfer hinnehmen muss. Ernüchternd ist diese Niederlage vor allem auch darum, weil an diesem Samstag Abend im Seetal zweifellos mehr zu holen gewesen wäre – doch offensichtlich reichte ein Saisonsieg noch nicht aus, um auch das Momentum und das nötige Spielglück auf die Seite von Orange-Schwarz zwingen zu können, mit denen eine solch mittelmässige und ausgeglichene Partie vermutlich hätte gewonnen werden können.

 

FC Hochdorf - SCOG 2:0 (1:0)

Samstag, 28. September 2019, 17:0 Uhr

Arena: 140 Zuschauer

Tore: 42. 1:0. 82. 2:0.

Hajnal; Wildisen, Bajor (81. Marfurt), Albisser, Widmer; Zai (83. Baumeler), Fries, Stalder (58. Haxhimurati), Wattenberg (71. Felber), Illi; Vogel.

OG ohne Pereira, Mutter, Paci (alle verletzt); Scherrer, Tasdemir und Lingg (beide privat); Caluori (nicht im Aufgebot).

Nicht im Einsatz: Schrader, Krasniqi, Piattini.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Endlich!

Im sechsten Anlauf gelingt der ersten Mannschaft im Heimspiel gegen Schattdorf endlich der erste Saisonsieg.

 

Gebannt folgten wohl sämtliche Augen auf der Wartegg der Flugbahn eines von Stalder nahe der Mittellinie abgegebenen Schusses, der immer länger und länger wurde, über den Kopf und die weit ausgestreckten Arme des Schattdorfer Keepers hinweg flog, und letztlich den Weg ins Tor zum vorentscheidenden 2:0 fand. Es war dies einer der wenigen Höhepunkte in einer sonst über weite Strecken mässigen Partie, in der beide Teams die Verunsicherung ob des schwachen Saisonstarts nicht kaschieren konnten. Im Gegensatz zur vorangegangenen Partie gegen Eschenbach sollte das Glück im Spiel gegen Schattdorf nun aber auf der Seite von OG liegen, das diese wichtige Partie gewinnen konnte, ohne die bessere Mannschaft gewesen zu sein. Doch ausgerechnet der nach langer Verletzungspause wieder genesene Illi war bei seiner Rückkehr in die Startelf um die frühe Führung seines Teams besorgt. Auf diesen aus dem Nichts gefallenen Treffer tat sich das Team von Marco Häfliger jedoch schwer, weitere Chancen aus dem Spiel heraus zu kreieren. Dasselbe Bild auch auf der anderen Seite, wo auch den Schattdorfern anzumerken war, dass der schlechte Start in die Saison einige Spuren hinterlassen hat. Stehende Bälle und vor allem Weitschüsse stellten deshalb in der ersten Halbzeit die einzigen Situationen dar, in denen immerhin im Ansatz Torgefahr aufkam. Ansonsten spielte sich das Geschehen vor allem im Mittelfeld ab, ein wirklicher Spielfluss kam nie auf, was nicht zuletzt auch am schlechten Zustand des Kunstrasenplatzes auf der Wartegg gelegen haben könnte. Der Seitenwechsel nach 45 Minuten sollte da keinen grossen Unterschied bewirken. Schattdorf gelang es zwar, den Druck auf die OG-Defensive zu erhöhen und vor allem auch konstant zu halten. Zweimal scheiterten die Gäste nur knapp am mirakulös parierenden Hajnal, der die knappe Führung seiner Farben somit verteidigen konnte. Dennoch schien es zu diesem Zeitpunkt nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Urner den Ball irgendwie doch noch an Hajnal vorbeibringen sollten. Bis Stalder in der eingangs erwähnten Szene einen Ballverlust der Gäste im Aufbauspiel gedankenschnell zum 2:0 verwertete, sodass OG schon eine Viertelstunde vor Spielschluss praktisch als Sieger feststand. Ausgelassen war der darauffolgende orange-schwarze Jubel auf und neben dem Feld, in dem nicht nur viel Freude, sondern auch jede Menge Erleichterung zu spüren war. So hat das Warten auf der Wartegg auf den ersten Saisonsieg nun endlich ein Ende, was dem Team hoffentlich eine gehörige Portion Selbstvertrauen verleiht, um im kommenden Spiel auswärts in Hochdorf gleich nachzulegen.

 

SCOG - FC Schattdorf 2:0 (1:0)

Samstag, 21. September 2019, 18:0 Uhr

Wartegg: 120 Zuschauer

Tore: 11. Illi 1:0. 78. Stalder 2:0.

Hajnal; Wildisen, Bajor, Albisser, Scherer; Zai (87. Baumeler), Fries, Stalder, Wattenberg (83. Piattini), Illi (88. Krasniqi); Vogel (60. Paci).

OG ohne Pereira, Mutter, Haxhimurati (alle verletzt); Tasdemir und Lingg (beide privat); Caluori, Marfurt, Felber (nicht im Aufgebot).

Nicht im Einsatz: Schrader, Schmid, Widmer.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Erneute Niederlage

Auch im fünften Spiel sollte es mit dem ersten Saisonsieg für die 1. Mannschaft nicht klappen. OG verlor knapp und unglücklich mit 0:1 gegen Absteiger Eschenbach. Obwohl der SCOG nicht gerade fussballerische Feinkost zeigte, wäre ein Sieg oder zumindest ein Unentschieden sicherlich im Bereich des Möglichen gelegen, da die Gäste ebenfalls keine spielerische Glanzleistung ablieferten. Letztlich entschied ein einziges Tor die Partie, welches jedoch äusserts sehenswert war und somit den Höhepunkt in dieser mittelmässigen Begegnung darstellte. (Aufgrund der Auslastung am OG-Tag verzichte ich an dieser Stelle auf einen längeren Spielbericht...). Für das Team von Marco Häfliger gilt es nun, diese ärgerliche Niederlage schnell zu verdauen, um es in der kommenden Heimpartie gegen Schattdorf besser zu machen. Gegen die ebenfalls bescheiden in die Saison gestarteten Urner ist ein Sieg auf jeden Fall Pflicht!

 

SCOG - FC Eschenbach 0:1 (0:1)

Freitag, 13. September 2019, 20:15 Uhr

Wartegg: 120 Zuschauer

Tore: 13. 0:1.

Hajnal; Wildisen, Bajor, Albisser, Scherer; Zai, Fries (61. Illi), Stalder, Felber (61. Paci); Wattenberg (87. Piattini), Vogel.

OG ohne Pereira, Mutter, Haxhimurati (alle verletzt); Krasniqi, Tasdemir, Caluori, Lingg (alle privat).

Nicht im Einsatz: Schrader, Baumeler, Marfurt, Widmer.

 

(Autor: Elio Wildisen)

OG-TAG 2019

Am Samstag, 14. September steigt auf der Wartegg der OG-TAG 2019. Nebst dem offiziellen Fototermin für alle Mannschaften am Morgen folgt am Nachmittag der legendäre Rico-Cup, bei welchem Jung & Alt gemischt gegen das runde Leder kicken. Am späteren Nachmittag zeigt dann die SCOG Tanzabteilung ihr Können in der Tribschen Turnhalle. Zudem warten auch dieses Jahr verschiedene Attraktionen wie das Saltotrampolin, Burgerstand und Festwirtschaft den ganzen Tag auf die Besucherinnen und Besucher.

 

Eingeladen sind alle Vereinsmitglieder, Freunde und Bekannte. Spiel und Spass für die ganze Familie ist garantiert. Ein Muss für jeden OGaner.