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Gut im Schuss...!

Beim 1:0 Sieg der ersten Mannschaft gegen die Reserven des SC Cham holt OG aus den letzten vier Spielen zehn Punkte und liegt plötztlich auf dem vierten Tabellenrang.

 

Nach dem torlosen Wochenende im letzten OG-Spiel in Schattdorf folgte zuhause auf der Wartegg gegen Cham erneut ein torarmes Spiel. Doch wie schon in Schattdorf, war auch diese Partie alles andere als langweilig – ja, ich würde gar behaupten, dass es wohl eines der besten Spiele auf der Wartegg seit langem war. Den Zuschauern wurde an diesem Gründonnerstag bei herrlichen äusseren Bedingungen so vieles geboten: Viele Strafraumszenen und Abschlüsse, eine äusserst faire Begegnung, Spannung bis zum Schluss und natürlich – ein hart umkämpfter und deshalb umso schönerer Heimsieg des SCOG. Schon rein optisch betrachtet war die Begegnung zwischen OG und Cham ziemlich unterhaltsam: Weil der Schiedsrichter das dunkelrote Trikot der Zuger offenbar nicht genügend gut vom Orange der Luzerner unterscheiden konnte und die Gäste ihrerseits kein zweites Dress dabei hatten, mussten sie im schwarzen Auswärtsdress des SCOG spielen. Rein visuell betrachtet spielte also OG gegen OG, was bestimmt den Trikot- und Hauptsponsor vom Shopping Center Schönbühl besonders freuen dürfte, da dessen Werbepräsenz so gleich doppelt so gross war. Die Mannschaften liessen sich von diesem doch eher ungewöhnlichen Anblick jedoch nicht irritieren und lieferten während 90 Minuten eine tempo- und abwechslungsreiche Partie. Das Heimteam versäumte es in der ersten Halbzeit wie schon in Schattdorf, Profit aus den zahlreichen Torchancen zu schlagen. Der starke Chamer Keeper hielt sein Team mit einigen starken Reflexen im Spiel, während seine Vorderleute im ersten Durchgang gegen ein erneut ausgesprochen solidarisch verteidigendes OG kaum zu vielversprechenden Torgelegenheiten kamen. Umgekehrt das Bild dann nach dem Seitenwechsel: Nun waren es primär die Gäste aus Cham, die offensiv häufiger in Erscheinung traten und tatsächlich mehrmals kurz vor dem Führungstreffer standen. Es spricht allerdings auch für die momentane defensive Stabilität des SCOG, dass auch diese heiklen Momente schadlos überstanden wurden und die Stadtluzerner mittlerweile seit drei Spielen kein Gegentor mehr kassierten. Ich wage zu behaupten, dass eine solche Serie wohl schon einige Jahre zurückliegen muss. Für den guten Lauf von OG spricht aber nicht nur die weisse Weste, sondern dass dieses enge Spiel gegen Cham letztlich auch gewonnen wurde. Das eine, spielentscheidende Tor von Bucheli hätte aufgrund der Kräfteverhältnisse und der Torchancen gerade so gut auch auf der anderen Seite fallen können und ein Unentschieden oder gar ein Auswärtssieg der Chamer wäre deshalb bestimmt auch kein verkehrtes Resultat gewesen. Der SCOG gewann die Partie letztlich vor allem aufgrund seines beherzten, aufopfernden Kampfes und seinem zu jedem Zeitpunkt des Spiels spürbaren Willens, diese Partie unbedingt zu gewinnen. Aus dieser Perspektive darf sich Orange-Schwarz zu Recht über die drei Punkte, den guten Lauf und die entsprechend gute Tabellenposition freuen.

 

Bestimmt spannend und erfahrungsgemäss wohl auch wieder etwas hitziger geht es für OG nun auswärts gegen LSC weiter, wo es auch um die Beantwortung der Frage geht, wer momentan das beste Stadtluzerner Team der zweiten Liga ist.

 

SCOG - SC Cham II 1:0 (0:0)

Donnerstag, 18. April 2019, 20:15 Uhr
Wartegg: 140 Zuschauer

Tore: 70. Bucheli 1:0.

Hajnal; Widmer, Meier, Pereira, Mutter; Lingg (89. Tasdemir), Caluori, Stalder, Albisser, Wildisen (90. Piattini); Bucheli (76. Vogel).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Marfurt, Zai, Paci, Weltert.

Bemerkungen: 81. Lattenschuss Cham.

Keine Tore in Schattdorf

0:0. Das klingt in erster Linie vor allem nach etwas: Langeweile. Und tatsächlich war es nicht gerade feinste Fussballkost, die die beiden Mannschaften an diesem nasskalten Samstagabend den anwesenden Zuschauern boten. Auf dem nassen und daher ultraschnellen Schattdorfer Kunstrasen war ein gepflegtes Aufbauspiel auch kaum aufzuziehen. Der eher kleine Platz und das hohe Angriffspressing der Schattdorfer taten ihres dazu, dass sich während neunzig Minuten nie ein schöner Spielrhythmus entwickelte und vor allem Zweikämpfe im Mittelfeld, Stockfehler und versprungene Bälle die Partie dominierten. Doch täuscht das Resultat auch über die Tatsache hinweg, dass die Gäste aus Luzern diese Partie bestimmt mit drei Toren Abstand hätten gewinnen können, ja, gewinnen müssen! Denn OG leistete sich den Luxus, zahlreiche hochkarätige Chancen ungenutzt zu lassen, die in ihrer Menge wohl auch dazu gereicht hätten, gleich zwei Spiele für sich entscheiden zu können. Mal war beim Abschluss auch etwas Pech im Spiel, meistens war es aber vor allem schlichtes Unvermögen, das die längst überfällige Gästeführung verhinderte. Bereits zur Pause hätte es nach Möglichkeiten von Bucheli und Caluori gut und gerne 0:3 stehen können und auch in der Schlussphase der Partie eröffneten sich den Gästen nochmals aussichtsreiche Gelegenheiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Ansonsten gestaltete sich die Begegnung vor allem im zweiten Durchgang sehr ausgeglichen und gerade zwischen der 60. und der 80. Minute war das Heimteam die dominante, spielbestimmende Mannschaft. Die Gästedefensive agierte jedoch äusserst souverän und kompromisslos, sodass Schattdorf nur einige wenige Male nahe dran war, sich für den grossen betriebenen Aufwand zu belohnen. So also endete diese Partie letztlich tatsächlich torlos, womit die Urner bestimmt besser leben können als die Luzerner.

 

Nach solchen Spielen wird dann gewöhnlich bewertet, ob dieses Unentschieden nun einem gewonnenen oder zwei verlorenen Punkten entspricht und aus dieser Sichtweise hat der SCOG an diesem Samstagabend definitiv zwei Punkte verloren. Anderseits sah man unmittelbar nach Spielende viele lachende Gesichter bei OG, wohl teilweise ob des Unglaubens, diese Partie tatsächlich nicht gewonnen zu haben, teilweise wohl aber auch ob der Freude, immerhin einen Punkt aus dem Urnerland, wo man sich in den vergangenen Jahren stets sehr schwer getan hat, mitzunehmen. Mit diesem Resultat festigen die Luzerner auch ihre Position im oberen Tabellenmittelfeld, blieben zwei Spiele in Folge ohne Gegentor und gewannen aus den letzten drei Spielen gute sieben Punkte. Wenn man die Chancenverhältnisse der vergangenen Partie also einmal ausblendet, so präsentiert sich die aktuelle Situation für den SCOG doch eigentlich ganz passabel!

 

FC Schattdorf  - SCOG 0:0 (0:0)

Samstag, 13. April 2019, 18:00 Uhr
Schattdorf: 160 Zuschauer

Tore: Fehlanzeige

Hajnal; Paci, Meier, Pereira, Mutter; Lingg, Caluori, Stalder, Albisser, Wildisen; Bucheli (87. Vogel).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Marfurt, Zai, Piattini, Tasdemir, Weltert.

Bemerkungen: 74. Pfostenschuss Albisser.

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Mit einem kräftigen Hopp OG
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Offensivspektakel gegen Küssnacht

Gleich mit 5:0 gewinnt OG gegen ein vor allem in der zweiten Halbzeit bescheidenes Küssnacht.

Im Vorfeld dieser Partie gab vor allem eines zu reden: Nämlich die etwas ungeschickte Schlagzeile einer Matchvorschau der Küssnachter, die OG als „schlagbaren Gegner“ bezeichnete. Zweifellos befanden sich die Luzerner und die Schwyzer in den letzten Jahren immer in den ähnlichen, ungemütlichen Tabellensphären. Dennoch war die Wortwahl der Schlagzeile eher unglücklich, aber für den SCOG offensichtlich auch zusätzliche Motivationsspritze, sodass die Gäste gleich mit einer 5:0-Packung abgefertigt wurden. Lediglich während 15 Minuten vor der Pause war Küssnacht die bessere Mannschaft und hatte in dieser Phase auch seine einzigen nennenswerten Offensivaktionen. Ansonsten waren die Stadtluzerner stets spielbestimmend und standen nach einem Doppelschlag zum 2:0 und 3:0 nach einer knappen Stunde auch früh als ungefährdeter Sieger fest. OG zeigte eine gute Mannschaftsleistung, das Angriffstrio um Albisser, Bucheli und Lingg ragte aber gleichwohl aus dem starken Kollektiv heraus. Nicht nur alle fünf Tore wurden durch sie erzielt, mit Ausnahme des letzten Tores lieferten die drei auch sämtliche Torvorlagen. Albisser krönte seine starke Leistung kurz vor Schluss mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, was insofern bemerkenswert ist, als dass er angeschlagen in dieses Spiel stieg und sich vier Stunden zuvor aufgrund dieses Zustandes sogar noch kurzfristig abmelden wollte. Letztlich war OG gegen die über weite Strecken uninspirierten Küssnachter schlicht die bessere Mannschaft, sodass der Sieg der Luzerner trotz obiger Ausführungen keine Resultat individueller Klasse war, sondern einer überzeugenden Leistung des gesamten Teams.

Dem SCOG ist somit dieser so wichtige Rückrundenstart mit zwei Siegen aus drei Spielen gut gelungen. Der Vorsprung auf die hinteren Tabellenplätze ist wieder sehr komfortabel, sodass die kommenden Spiele etwas entspannter, natürlich aber nicht minder motiviert wie bisher angegangen werden können. Denn auch nächste Woche in Schattdorf liegt für OG definitiv etwas drin und ein Blick nach vorne soll angesichts der guten Tabellenlage ja auch nicht verboten sein... ;-)

 

SCOG  - FC Küssnacht am Rigi 5:0 (1:0)

Samstag, 6. April 2019, 18:00 Uhr
Wartegg: 120 Zuschauer

Tore: 21. Albisser 1:0. 55. Bucheli 2:0. 58. Lingg 3:0. 70. Albisser 4:0.  90. Albisser 5:0.

Hajnal (30. Weltert); Mutter, Meier, Pereira, Wildisen (64. Tasdemir); Paci, Caluori, Stalder (74. Vogel), Albisser, Lingg; Bucheli (70. Piattini).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Marfurt, Zai.

Bemerkungen: 47. Bucheli verschiesst Foulelfmeter.

Viel Krampf, doch auch 3 Punkte

Die erste Mannschaft holt sich auswärts gegen Sins die ersten drei Punkte der Rückrunde.

 

In diesem Spielbericht werde ich mich bewusst kurz halten und all diejenigen, die an diesem Sonntag Nachmittag im Sinser „Exil“ in Dietwil mit dabei waren, werden wohl auch nachvollziehen können, weshalb: Es war schlicht und einfach ein Grottenkick. Beiden Mannschaften war die Bedeutung dieser Partie wohlbewusst, woraus sich ein 90-minütiges „Geknorze“ entwickelte, letztlich mit dem glücklicheren Ende für den SCOG. Beide Teams wirkten technisch stark limitiert, sodass allein Kampf und Zufall die Geschehnisse in dieser Begegnung dominierten. OG konnte dabei mit der ungeheuren Aggressivität der Sinser nicht mithalten, weshalb das Heimteam alles in allem die gefährlichere Mannschaft war. Die Sinser schlugen konsequent praktisch jeden Ball weit nach vorne, was ein simples und vor allem probates Mittel war, um die OG-Hintermannschaft immer wieder vor Probleme zu stellen. Ohne die starken Paraden des Comeback-Torhüters Weltert hätte die Partie auch nach 60 Minuten bereits entschieden sein können. Ein gefühltes Eckballverhältnis von 27:3 zu Gunsten des Heimteams spricht Bände. Letztlich konnte sich der SCOG aber einmal mehr nicht nur auf seinen Torhüter und seine Defensivarbeit, sondern auch auf seinen Knipser Bucheli verlassen, der das Spiel mit seinem Dreierpack quasi im Alleingang entschied. Er bescherte seiner Mannschaft damit drei eminent wichtige, aber auch unverdiente Punkte.

 

Letztere Tatsache ist Orange-Schwarz natürlich so ziemlich egal, es sind sich wohl aber auch alle einig, dass es im nächsten, ebenfalls sehr wichtigen Spiel gegen Küssnacht eine deutliche Leistungssteigerung braucht, will man auf der Siegesstrasse verbleiben.

 

FC Sins - SCOG 1:3 (0:1)

Sonntag, 31. März 2019, 14:30 Uhr
Dietwil: 200 Zuschauer

Tore: 16. Bucheli 0:1. 55. 1:1. 74. Bucheli 1:2. 82. Bucheli 1:3 (Foulelfmeter).

Weltert; Paci, Meier, Pereira, Wildisen; Lingg, Albisser (90. Tasdemir), Stalder (86. Marfurt), Felber (67. Zai); Bucheli, Vogel (67. Caluori).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Hajnal, Mutter, Piattini.

Keine Punkte zum Rückrundenstart

Nach zwei Monaten Rückrundenvorbereitung, zwei Monaten der Testspiele, des Krafttrainings und des Schneeschaufelns, galt es am Samstag endlich wieder ernst: Der SCOG empfing zum Auftakt der Rückrunde den Stadtnachbar aus Littau und nach langer Winterpause waren die Vorfreude und auch die Erwartungen entsprechend hoch. Das Wetter frühlingshaft warm, die Zuschauerkulisse entsprechend schön – alles war angerichtet für einen erfreulichen Fussballabend. Zumindest für den SCOG sollte die Ernüchterung aber schon bald folgen, denn keine zehn Minuten waren gespielt, als Littau nach einem groben Schnitzer in der Abwehr des Heimteams bereits in Führung ging. Der Gegentreffer war für OG nicht nur insofern schmerzhaft, als dass er geradezu hergeschenkt war, sondern weil sich die erste Halbzeit ansonsten sehr ausgeglichen präsentierte. Littau hatte zwar kurz vor dem Pausenpfiff nochmals zwei gute Torchancen, OG dafür gesamthaft etwas mehr vom Spiel, jedoch ohne sich dabei zwingende Möglichkeiten herauszuspielen.

 

Diese Ausgangslage versprach eine spannende zweite Halbzeit und viel hatte sich das Heimteam für diesen zweiten Durchgang vorgenommen, jedoch sollte es abermals bald anders kommen. Denn nach Wiederanpfiff der Partie dauerte es dieses Mal nicht mal zehn Minuten, sondern lediglich dreissig Sekunden, bis der Ball schon wieder im OG-Tor lag und erneut machte die Defensive des Heimteams dabei keine gute Figur, wobei hier der wunderschöne Abschluss des Littauer Stürmers nicht unerwähnt bleiben soll. Dermassen kalt geduscht, kam der SCOG in der Folge nie mehr richtig in die Gänge. Die Bemühungen und der Wille waren zwar offensichtlich, doch je dringender OG ein Tor gebraucht hätte, desto unpräziser wurde sein Spiel und mit zunehmender Spieldauer wurde auch der Kräfteverschleiss immer deutlicher. Die verletzungs- oder aufgrund von Sperren bedingten Abwesenheiten von gleich mehreren Stammkräften vermochte OG schlicht nicht zu kaschieren. Littau anderseits spielte äusserst souverän, liess defensiv wenig zu und nutze im Angriff einen seiner vielen Konter zum vorentscheidenden 0:3.

 

Da dieser Sieg letztlich genauso deutlich wie diskussionslos war, blieb die grosse Kontroverse dieses Abends der Fanclub des FC Littau. Zweifellos machte diese kleine Gruppe für ein 2. Liga-Spiel bemerkenswert gute Stimmung, allerdings nicht ohne dabei die für Fussballfans offensichtlich notwendigen negativen Nebengeräusche zu erzeugen. So wurden nach dem Spiel im OG-Rümli vor allem diese Nebengeräusche diskutiert, was auch viel über das Spiel an sich und die Verteilung der Kräfteverhältnisse an diesem Abend verrät.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Littau 0:3 (0:1)

Samstag, 23. März 2019, 18:00 Uhr
Wartegg: 200 Zuschauer

Tore: 10. 0:1. 46. 0:2. 72. 0:3.

Weltert; Fries (72. Piattini), Meier, Pereira, Wildisen; Widmer (72. Marfurt), Caluori (79. Paci), Stalder, Tasdemir (58. Zai); Lingg, Vogel.

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt); Albisser, Bucheli, Mutter (gesperrt), Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Hajnal.

1. Mannschaft startet in die Rückrunde

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase seit Ende Januar startet das Team von Micha Egli am Samstag, 23. März in die Rückrunde. Auf der Wartegg wird der FC Littau zu Gast sein, gegen welchen man in der Vorrunde auswärts mit 2:4 gewinnen konnte. Anpfiff auf dem heimischen Kunstrasen ist um 18:00 Uhr.

 

Nebst unzähligen Trainingseinheiten und einem erfolgreichen Trainingslager in Lissabon hat die 1. Mannschaft folgende Testspiele absolviert:

 

SCOG – SK Root (3.) 1:3
SCOG – FC Ruswil (3.) 2:5
SCOG – FC Hergiswil (2.i.) 0:2
SCOG – FC Nottwil 4:1

FC Luzern gewinnt D-Juniorenturnier

Am Samstag 16. März 2019 fand auf der Sportanlage Wartegg bereits zum vierten Mal das wohl hochkarätigste D-Juniorenturniers der Deutschschweiz statt. Der als Titelverteidiger und als Turnierfavorit gestartete FC Basel scheiterte dieses Jahr bereits im Halbfinale gegen den FC Kickers Luzern. Den Turniersieg sicherten sich die Jungs vom FC Luzern mit einem knappen Sieg im Final. Herzliche Gratulation an Alan Schamberger und sein Team!

 

Unsere D-Junioren mit den Trainern Thomas Özvegyi und Till Moser meisterten sich gut und überstanden die Gruppenspiele mit 5 Punkten. Im ¼-Final warteten die starken Tessiner von Selecione Locarno, welche die Orange-Schwarzen etwas glücklich im Penaltyschiessen bezwangen. Im ½-Final war dann gegen den grossen Bruder vom FC Luzern Endstation. Herzliche Gratulation dem Da zu einem tollen Turnier.

 

Als bester Torhüter wurde Nikola Petkovic vom FC Luzern ausgezeichnet, bester Spieler wurde der Stürmer Sandro Wyss vom FC Kickers Luzern, auch wegen seinen beiden Toren im ½-Final gegen den FC Basel.

 

Schlussrangliste:

 

1.   FC Luzern FE-12
2.   FC Kickers Luzern
3.   FC Basel FE-12
4.   SC Obergeissenstein Da
5.   SC Kriens FE-12
5.   Selecione Locarno
5.   FC Solothurn FE-12
5.   Team Sempachersee
9.   FC Zürich FE-12
10. Grasshoppers Club Zürich FE-12

 

Durch das hochstehende Teilnehmerfeld konnte den Mannschaften bei herrlichem Wetter kurz vor dem Start in die Frühjahrsmeisterschaft nochmals eine optimale Gelegenheit geboten werden, sich mit Teams aus der gleichen Stärkeklasse zu messen.

Mit der OG Membercard profitieren!

Nebst dem freien Eintritt zu sämtlichen Heimspielen unserer 1. Mannschaft können die Besitzer der Membercard bei einigen Unternehmen und Organisationen von grosszügigen Rabatten profitieren.

 

Dein Angebot fehlt auf dieser Liste? Oder du hast eine weitere Idee für Vergünstigungen? Bitte melde dich bei Michi Meier (mimeier@gmx.ch / 076 506 86 96).

Juniorenspitzen­fussball auf der Wartegg

Vormerken: Am 16. März 2019 findet das SCOG Juniorenturnier auf der Wartegg statt. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Lukas Rüttimann konnte einmal mehr ein hochkarätiges Teilnehmerfeld zusammenstellen. Nebst dem Heimklub SCOG und dem Nachbarsverein FC Kickers sind Teams wie FC Basel, FC Zürich, GC, FC Luzern, SC Kriens mit dabei.

SCOG ab Sommer mit neuem Trainer

Micha Egli wird nach sieben Jahren Tätigkeit als Trainer beim SC Obergeissenstein per Ende Saison zurücktreten und so im Juni 2019 ein letztes Mal an der Seitenlinie des Luzerner Quartierclubs stehen. Nachfolger wird der bisherige Assistenztrainer Marco Häfliger.

 

«Es war eine wunderbare Zeit, die für mich persönlich nicht übertroffen werden kann», teilt der 46-jährige Egli mit. Er freue sich nun, den Fokus vermehrt auf andere private Projekte legen zu können. Unter seiner Leitung konnte die 1. Mannschaft des SCOG den zweimaligen Aufstieg in die 2. Liga regional (3. Liga Regionalmeister 2014 & 2016) verzeichnen. Weiter holte sich die Mannschaft mit Egli 2013 den IFV Cupsieg – ein Highlight der Vereinsgeschichte. Zudem konnten viele Eigengewächse in die 1. Mannschaft integriert und entwickelt werden.

 

Mit Marco Häfliger als neuen Trainer kann die Vereinsleitung des SCOG eine komfortable Lösung präsentieren. Häfliger ist langjähriger OGaner, war schon in jungen Jahren Trainer verschiedener Mannschaften im Juniorenbereich und stand Egli die letzten vier Jahre als Assistenztrainer zur Seite. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit einer jungen, motivierten Mannschaft», erklärt der 32-jährige Bauleiter. Sein Ziel sei es, die Philosophie von OG mit der Integration junger Spieler in das Fanionteam weiterzuleben.

 

Das Zepter der 1. Mannschaft übernimmt Marco Häfliger Mitte Juli, wenn die Vorbereitung für die Saison 2019/2020 startet. Mit dabei im neuen Staff sind auch Manuel Haussener (Assistenztrainer) und Martin Amhof (Torwarttrainer).

 

Bild links: Micha Egli
Bild rechts: Marco Häfliger

Ba-Junioren gewinnen IFV Hallenturnier!

Die Ba-Junioren von Team OK gewinnen das IFV Hallenturnier 2019. Rund 61 Mannschaften aus der Innerschweiz kämpften während vier Tagen um den Titel. In der Finalrunde stand die Mannschaft von Arton Behaj und Fabian Martins da Eira mit einem Sieg (FC Baar) und einem Unentschieden (SG Küssnacht/Weggis) auf dem 1. Platz und qualifizierte sich somit fürs Finalspiel. Gegner dort war der SC Kriens, welchen man nach der zwischenzeitlichen 5:1-Führung mit dem Schlussresultat 5:4 besiegen konnte.

Gleichzeitig lässt sich der 3. Rang der A- Junioren sowie der 5. Rang der Ca- Junioren ebenfalls sehen. Herzliche Gratulation allen Teams und ihren Trainern.

 

(Bilder: SCOG und SC Kriens)

LOGO-WETTBEWERB

Welches Logo soll uns (in überarbeiteter Form) als offizielles SCOG-Jubiläumslogo durch das 100. Vereinsjahr begleiten? Verteilt bis am Freitag, 1. März 2019 auf der SCOG-Facebookseite eure Likes an euren persönlichen Favoriten aus den Vorschlägen A-H oder schreibt uns eine E-Mail an info@scog.ch mit dem Buchstaben eures Lieblingslogos.

Neues Outfit für scog.ch

Der SCOG macht sich selbst ein Weihnachtsgeschenk und erscheint online in einem neuen Gewand. 

Plakativ, Bilder statt lange Texte, modern und benutzerfreundlich – das sind die wichtigsten Hauptmerkmale der neuen Website, welche sowohl am Computer wie auch mit dem Smartphone einfach bedient werden soll. 

 

Ein Relaunch einer Website ist ein laufender Prozess, bestehend aus verschiedenen Faktoren. Es kann also vorkommen, dass zu Beginn etwas nicht richtig funktioniert oder sich vielleicht der eine oder andere Fehler eingeschlichen hat. Gerne nehmen wir deine konstruktive Kritik auf info@scog.ch entgegen.

Der Samichlaus kommt bald

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen tiefer. Da ist klar, dass auch bald der Samichlaus vom Bireggwald um die Häuser zieht.

 

Die Samichlaus-Besuchstage sind vom Freitag 30. November 2018 bis Sonntag 9. Dezember 2018.

 

Ab sofort können sich Familien, Firmen und Vereine einfach und bequem per Onlineformular anmelden und die gewünschte Besuchszeit angeben. Der Samichlaus vom Bireggwald freut sich schon jetzt, zusammen mit seinen Schmutzlis und dem legendären Jeepli vorbeizukommen.

Zeit für eine Pause

Zum Ende eines Wettbewerbs gehört gewöhnlich die Spezialdisziplin eines jeden Sportreporters, der Rückblick, quasi obligat dazu. Die Spielzeit 18/19 ist zwar noch nicht vorbei, doch geht vorerst in eine lange, dreimonatige Pause, weshalb auch ich diese Gelegenheit natürlich nicht versäumen will, zurück auf die vergangenen Monate zu schauen. OG startete mit vier Siegen in Folge fulminant in die neue Saison, schliesst die Vorrunde aber mit ebenso vielen Niederlagen in Serie gleichermassen ernüchternd ab. Zwischen diesen ersten und letzten vier Spielen liegen weitere fünf, in denen zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Pleite eingefahren wurden. Alles in allem also eine ziemlich ausgeglichene Bilanz, dummerweise jedoch mit zeitlich sehr ungleich verteilten Gefühlslagen, sodass man im OG-Umfeld einen fast schon euphorischen August und September verbrachte, nun allerdings einen frustrierenden Oktober und November erleben musste und diese negativen Eindrücke in der Winterpause letztlich wohl überwiegen werden. Nichts desto trotz kann der SCOG diese Pause ganz gut gebrauchen, was sich deutlich in der gezeigten Leistung in Stans manifestierte. Obwohl der Gegner nun auch nicht gerade spektakulären Angriffsfussball im Stile Barcelonas unter Guardiola zelebrierte und defensiv nicht gleich an Juventus Turin erinnerte, hatte OG doch immer wieder Mühe mit den Stansern Angriffen und blieb selber offensiv weitgehend harmlos. Nach einer langen Hinrunde fehlte den Luzerner ganz offensichtlich die Kraft wie auch die Überzeugung, um gegen einen sicherlich nicht übermächtigen Kontrahenten zu punkten. Somit bestätigte sich auch der Eindruck aus den letzten Spielen, in denen dem SCOG weder fussballerisch noch kämpferisch nicht mehr viel gelingen wollte.

 

So viel zur Vergangenheit. Aber eigentlich viel interessanter als der Rück-, wäre doch der Ausblick, da dieser nicht wiederholt, was schon erlebt wurde und sowieso nicht mehr verändert werden kann, sondern eine Prognose für die Zukunft wagt. Also möchte ich an dieser Stelle gerne auch einmal vorausschauen: Nachdem der SCOG und insbesondere gewisse Spieler nun seit Juli im Dauereinsatz waren, dürfen vorerst wohlverdient auch mal die Beine hochgelagert werden. Danach werden sich die jungen Spieler der Mannschaft erfahrungsgemäss im freiwilligen Hallentraining austoben, während sich die älteren Spieler ein Fitnessabo kaufen (wobei das nicht impliziert, dass sie dann auch tatsächlich hingehen). Ende Januar beginnt dann die offizielle Vorbereitung für die Rückrunde, die nach Ansage von Trainer Egli noch intensiver und schweisstreibender sein wird, als in den vergangenen Jahren, was durchaus bemerkenswert ist, da spontane Kreislaufschwächen und Übelkeit vor Überanstrengungen schon in der Vergangenheit durchaus zu beobachten waren. Mit dem Trainingslager in Lissabon steht aber auch einmal mehr ein Saisonhighlight im Programm der Vorbereitung. Letztlich wird es für die sportlichen Ambitionen der Luzerner elementar sein, wie sie in die Rückrunde starten werden. Letztes Jahr ging dieser Auftakt bekanntlich gründlich in die Hose, sodass am Ende der Saison der Abstieg als Konsequenz beinahe Tatsache geworden wäre. Da das Startprogramm dieses Jahr sicherlich leichter zu bewältigen ist, als dasjenige am Schluss der Rückrunde, tut der SCOG gut daran, seriös und bis in die Haarspitzen motiviert, in die zweite Saisonhälfte zu starten, um den momentanen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu festigen.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Stans - SCOG 1:0 (0:0)

 

Samstag, 3. November 2018, 18:00 Uhr
Eichli: 120 Zuschauer

 

Tore: 58. Schaub 1:0.

 

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Wildisen; Paci (71. Widmer), Caluroi, Albisser, Kolenda (78. Piattini); Bucheli, Vogel.

 

OG ohne Zai, Illi, Marfurt und Lingg (alle verletzt); Winiger (privat); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Stalder, Pereira.

Klatsche gegen den Leader

Es war kein günstiger Zeitpunkt für ein Gastspiel der Meisteranwärter aus Rotkreuz auf der Wartegg. Der SCOG kassierte zuletzt neun Tore in den vergangenen zwei Partien und blieb dabei offensiv harmlos – ausgerechnet in dieser schwierigen Phase gastierte mit dem FC Rotkreuz vermutlich die beste Mannschaft der Liga, mit der angesichts ihres Torverhältnisses ziemlich sicher besten Offensive der laufenden Meisterschaft. Aufgrund dieser Ausgangslage hatte OG zwar nicht viel zu verlieren, die resultierende 0:6-Klatsche war dann aber doch ein weiterer heftiger Schlag aufs Selbstvertrauen der Luzerner. Dabei wollte der SCOG im letzten Heimspiel der Saison einen mutigen und selbstbewussten Auftritt hinlegen. Trainer Egli stellte seinen Mannen entsprechend im offensiven 3-5-2-System auf, um auch nicht die Spur einer möglichen Verunsicherung aufkommen zu lassen. Anfänglich sah das dann auch sehr vielversprechend aus: OG kämpfte beherzt, spielte defensiv zumeist abgeklärt und kam im Angriff zu unerwartet vielen Chancen. Rotkreuz war spielerisch zwar sichtlich die stärkere Mannschaft, die technische Klasse der Gäste kam auf dem kleinen Luzerner Kunstrasen anfänglich jedoch kaum zur Entfaltung. Die erste halbe Stunde der Partie verlief somit ausgeglichen und anstatt 0:0 hätte es nach dreissig Minuten auch bereits 3:3 heissen können. Das angeknickte Selbstvertrauen konnte der SCOG aber spätestens dann nicht mehr kaschieren, als Rotkreuz einen Moment der Unaufmerksamkeit beim Heimteam kaltblütig zum 0:1 verwerten konnte. Dann nämlich verloren die Luzerner für fünf Minuten komplett den Faden und mussten als Konsequenz zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Das Spiel war somit praktisch schon entschieden, weil die Zuger Gäste schlicht zu souverän auftraten, um nochmals ernsthafte Zweifel über den Ausgang dieser Partie aufkommen zu lassen. Ganz im Gegenteil gelangen ihnen sogar noch drei weitere Tore und ohne den stark parierenden Hajnal im OG-Tor wäre das Endresultat wohl sogar zweistellig ausgefallen. Es war aber auch so schon eine dicke Packung und vermutlich die höchste Niederlage überhaupt auf dem Kunstrasen auf der Wartegg, die der SCOG am Samstag Abend hinnehmen musste. Es war ja nicht einmal so, dass sich die Luzerner aufgegeben hätten, denn tapfer kämpften sie bis zum Schluss. Doch so glücklos wie OG momentan spielt, war Rotkreuz nicht nur eine, sondern vermutlich gleich zwei Nummern zu stark – schlicht, der falsche Gegner zum falschen Zeitpunkt.

Wenn dem SCOG jedoch nächste Woche in Stans ein kleiner Befreiungsschlag gelingen sollte, so wäre es ein versöhnlicher Abschluss, einer grundsätzlich guten Vorrunde, die in den letzten drei Spielen jedoch jede Menge Glanz und Strahlkraft verlor.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Rotkreuz 0:6 (0:3)

Samstag, 27. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 80 Zuschauer

Tore: Viel zu viele und dann auch noch so einseitig verteilt...

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter (72. Pereira); Widmer, Caluroi, Albisser, Marfurt (58. Stalder), Kolenda (70. Wildisen); Bucheli, Vogel (70. Piattini).

OG ohne Zai, Illi und Lingg (alle verletzt); Winiger (privat); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Paci.

Eine Woche zum Vergessen

Es war eine Woche zum Vergessen für den SCOG. Nach der deutlichen Heimpleite im Spitzenkampf gegen Emmenbrücke und dem blamablen Cup-Out in Muotathal, folgte am Samstag Abend beim SC Emmen ein weiteres Negativerlebnis. Gleich mit 5:2 wurden die Luzerner nach Hause geschickt, wobei sie sich vor allem in der ersten Halbzeit nicht auf der Höhe des Geschehens befanden und zum Pausenpfiff bereits mit 4:1 im Rückstand lagen. Besonders ärgerlich aus Sicht von Orange-Schwarz wird dabei auch die Tatsache sein, dass Scherer mit einem platzierten Distanzschuss kurz vor der Pause erst noch den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielen konnte, die Mannschaft in den folgenden Minuten jedoch nicht fähig war, dieses Resultat zu halten, sondern tatsächlich noch zwei weitere Gegentore zuliess und somit zur Pause praktisch schon geschlagen war. Wie schon Emmenbrücke gelangen auch dem SC Emmen zwei prächtige Weitschusstore der Kategorie „Sonntagschuss“ sowie ein eigentlich vermeidbares Tor nach einem Freistoss aus dem Halbfeld, sodass sich OG in der Pause nicht nur über den hohen Rückstand und den Zeitpunkt der Gegentore, sondern auch über deren Art und Weise ärgern musste. Als Emmen dann gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit nach einer weiteren Standardsituation gar noch das 5:1 erzielte, musste man sich langsam etwas Sorgen machen um den SCOG. Aus Sicht der Luzerner wurde es dann aber doch nicht so schlimm wie vielleicht befürchtet, weil Emmen seine Angriffsbemühungen deutlich reduzierte und sich auch nicht mehr so effizient wie noch im ersten Durchgang präsentierte. OG eröffnete sich mit einem Elfmeter zum 5:2 und einigen guten Torchancen kurz darauf sogar noch die Möglichkeit, zurück ins Spiel zu finden. Den Gästen wollte das dritte Tor des Abends dann aber nicht mehr gelingen, sodass letztlich nie auch nur ein Funken Hoffnung auf eine mögliche Aufholjagd aufkam. Der SCOG kann lediglich froh darüber sein, den in der ersten Halbzeit angerichteten Schaden immerhin ein wenig in Grenzen gehalten zu haben.

Somit verliert der SCOG in der Meisterschaft zum zweiten Mal in Folge und weist dabei sowohl in der Defensive als auch in der Offensive momentan grosse Mängel auf. Hinten kassiert man viel zu viele Tore und vorne kreiert man kaum Torchancen – so wird es am kommenden Samstag auf der Wartegg auch gegen den Meisteraspiranten Rotkreuz schwierig.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SC Emmen - SCOG 5:2 (4:1)

Samstag, 20. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Feldbreite: 100 Zuschauer

Tore: 4. 1:0. 36. 2:0. 42. Scherer 2:1. 45. 3:1. 45. 4:1. 49. 5:1. 56. Bucheli (Foulpenalty)

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter (73. Pereira), Wildisen (46. Caluori); Widmer (60. Paci),Albisser, Marfurt (75. Stalder), Kolenda; Bucheli, Vogel.

OG ohne Zai, Illi und Lingg (alle verletzt); Winiger (privat); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Piattini.

Niederlage im Spitzenkampf

Das Torgehäuse schepperte gewaltig, als Paci mit einem wuchtigen und sehenswerten Distanzschuss nach 25 Spielminuten nur den Pfosten des Gästetores traf und das Spiel somit torlos blieb. Es war möglicherweise ein Schlüsselmoment im Spitzenkampf zwischen dem SCOG und dem FC Emmenbrücke, denn nur wenige Zeigerumdrehungen später konnten die Gäste ihrerseits einen wunderschönen Treffer bejubeln, welcher ihnen zugleich auch den Weg zum späteren Sieg ebnete. Wäre nicht Emmenbrückes sondern Pacis Sonntagsschuss zum 1:0 im Tor gelandet, wer weiss, die Partie hätte vielleicht einen gänzlich anderen Verlauf genommen. Auch wenn das Schlussresultat letztlich eine deutliche Sprache spricht, war das Spiel bei weitem nicht so einseitig, wie man vielleicht annehmen könnte. Beide Mannschaften spielten guten, offensiven Fussball, ohne dabei die eigene Defensive zu vernachlässigen, sodass sich den Zuschauern ein zwar temporeiches, jedoch chancenarmes Spiel bot. Und genau an diesem Punkt lässt sich der deutliche Sieg der Gäste trotz ausgeglichener Partie erklären: Die wenigen Chancen, die sich den beiden Mannschaften boten, wusste OG nicht, Emmenbrücke hingegen gekonnt zu nutzen. Drei gute Chancen im ersten Durchgang und zwei im zweiten, reichten den Gästen, um vier Tore zu schiessen, während der SCOG unzählige, aussichtsreiche Standardsituationen nicht in Tore umzumünzen vermochte. Einmal mehr war es ein Elfmeter – mittlerweile der achte aus den letzten acht Spielen -, der den einzigen Luzerner Torerfolg ermöglichte. Ansonsten spielte die Mannschaft von Micha Egli zwar bis zwanzig Meter vors gegnerische Tor guten Fussball, hatte aber mit zunehmender Spieldauer immer grössere Mühe, den letzten Pass zu spielen und war entsprechend zu harmlos, um tatsächlich noch eine Aufholjagd zu lancieren.

Der SCOG verliert somit den Spitzenkampf gegen eine gute Mannschaft mit Ambitionen auf die vordersten Plätze. Für die verbleibenden drei Meisterschaftsspiele sowie die Cup-Partie in Muotathal stimmt die gezeigte Leistung dennoch optimistisch, mit den besten Mannschaften der Liga gut mithalten zu können.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Emmenbrücke 1:4 (1:2)

Samstag, 13. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 100 Zuschauer

Tore: 27. 0:1. 38. 0:2. 44. Bucheli (Foulpenalty) 1:2. 65. 1:3. 88. 1:4.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Wildisen (84. Piattini); Paci (84. Marfurft), Albisser, Illi, Kolenda; Bucheli, Vogel.

OG ohne Zai und Lingg (verletzt); Winiger und Pereira (privat); Wobmann (Ausland); Widmer und Stalder (Aufgebot anderes Team).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Caluori.

Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Paci

Souveräner Auftritt

Für einmal war die Schlussphase für den SCOG ziemlich entspannt. Obwohl er gegen die zweite Mannschaft des FC Sursee schon den sechsten Saisonsieg einfuhr, gewannen die Stadtluzerner erst zum zweiten Mal mit mehr als einem Tor Unterschied. Das obligate Zittern in den Schlussminuten blieb beim Gastspiel in Sursee also mal aus, was für die Nerven des Trainerduos und der Anhänger des SCOG bestimmt eine willkommene Abwechslung war. Zu souverän war der Auftritt von OG, als dass in dieser Partie jemals Zweifel darüber hätten aufkommen können, wer das Spielfeld als Sieger verlassen sollte. Ein Tor in jedem Durchgang genügte Orange-Schwarz, um einen niemals gefährdeten 2:0-Sieg einfahren zu können, gegen ein Sursee, das zwar lange nicht schlecht mithalten konnte, sich aber nach einer gespielten Stunde mit einer dummen roten Karte sämtlichen Aussichten auf einen Punktgewinn gleich selbst beraubte. In der Folge verpasste es das Team von Micha Egli, das bisher eher spärliche Torverhältnis mit einen höheren Sieg etwas aufzupolieren, doch beste Chancen wurden in den Schlussminuten gleich im Serienpack vergeben. Auf dem grossen Spielfeld im Stadion Schlottermilch von Sursee war es für OG ein leichtes, den dezimierten Gegner mit zunehmend präziser werdendem Passspiel zu kontrollieren, während die hohe Fehlerquote beider Teams den ersten Durchgang noch sehr hektisch und entsprechend offen gestaltete. Mit der Überzahl kam dann auch die Ruhe ins Spiel der Gäste, sodass sie sich am Ende der Partie nur die mangelnde Chancenverwertung vorwerfen müssen. Einmal mehr war das Team auf die momentane Treffsicherheit seines Sturmduos Bucheli und Vogel angewiesen, das nun für neun der letzten zehn Meisterschaftstore des SCOG verantwortlich war.

Die Wartegg-Elf hat mit dem Sieg in Sursee die 20-Punkte-Marke geknackt und rangiert damit weiterhin weit oben in der Tabelle. Allerdings kommt nun auf das Team ein happiges Schlussprogramm zu: Mit Emmen, Stans und Emmenbrücke erwarten den SCOG allesamt Mannschaften, die man auf derselben Augenhöhe einschätzen dürfte und im letzten Heimspiel der Saison geht es gegen den momentan Liga-Krösus aus Rotkreuz, der zurzeit souverän seine Kreise an der Tabellenspitze zieht. Die restlichen vier Partien werden für OG also ein wahrer Gradmesser, der die bisher äusserst erfolgreiche Hinrunde bestätigen oder eher relativieren wird.

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Sursee II - SCOG 0:2 (0:1)

Samstag, 6. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Schlottermilch: 100 Zuschauer

Tore: 17. Bucheli (Foulpenalty) 0:1. 47. Vogel 0:2. 

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Pereira; Paci (76. Piattini), Albisser (92. Kolenda), Illi (91. Stalder), Wildisen (80. Caluori); Bucheli, Vogel.

OG ohne Zai und Lingg (verletzt); Winiger (privat); Marfurt (krank); Wobmann (Ausland); Widmer und Tasdemir (Aufgebot OG II)
Nicht im Einsatz: Schrader.

Bemerkungen: 66. Rote Karte Sursee.