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Team OK Ba-Junioren wieder in der höchsten Spielklasse

Dank einem klaren Sieg über die SV Adligenswil/Meggen a feiern unsere Ba-Junioren nach einem Jahr Abwesenheit den souveränen Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse. Nach dem Sieg am IFV-Hallenmasters gelingt dem Team von Arton Behaj und Fabian Martins da Eira nun bereits der zweite grosse Wurf im 2019.

 

Herzliche Gratulation dem Team und den beiden Verantwortlichen.

Niederlage im letzten Auswärtsspiel der Saison

Nach einer langen Saison scheinen die Batterien der Spieler zwei Runden vor den Sommerferien so langsam zu Neige zu gehen. Anders ist die etwas seltsame Partie zwischen dem Gastgeber Rotkreuz und dem SCOG kaum zu erklären. So machten beide Mannschaften schon zu Beginn der Partie nie wirklich den Eindruck, als wollten sie diese Begegnung auf Teufel komm raus gewinnen. Rotkreuz, das an Auffahrt erst noch den IFV-Cup gewann und in der Tabelle momentan auf dem zweiten Rang liegt, trat zwar auf, wie man das von einem Spitzenteam erwarten würde: Dominant, ballsicher und defensiv abgeklärt. Doch dem Angriffsspiel des Heimteams fehlten oftmals das Tempo und die Überzeugung, sodass Rotkreuz zweifellos keinen unwiderstehlichen Auftritt ablieferte. Doch OG war praktisch zu keinem Zeitpunkt der Partie in der Lage, Profit aus dieser Situation zu schlagen. Passiv und gedanklich langsam präsentierten sich die Stadtluzerner, sodass der Sieg des Heimteams letztlich nie zur Diskussion stand. Wie eingangs erwähnt, war den Gästen deutlich anzusehen, dass sie im zweitletzten Saisonspiel nicht mehr im Besitz der nötigen körperlichen und auch mentalen Frische waren, um ein souveränes Rotkreuz ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Gerade für die mentale Müdigkeit stehen sinnbildlich sowohl die Art und Weise der Gegentore als auch die Fahrlässigkeit, mit der OG seine eigenen, guten Torchancen ausliess. Gegen Ende der Partie waren die Gäste dann endgültig so ausgepumpt, dass sie zunehmend den Eindruck vermittelten, eigentlich auch ganz gut mit dem Resultat leben zu können und in erster Linie auch froh darüber zu sein, den Schaden in Grenzen gehalten zu haben – was im Vergleich zum Hinspiel, als man zuhause gleich mit 0:6 verlor, grundsätzlich sogar stimmt. Dennoch war es schon auch schmerzhaft zu sehen, wie wenig Orange-Schwarz der drohenden Niederlage entgegenzusetzen hatte. Für den Saisonabschluss auf der heimischen Wartegg am kommenden Samstag bleibt also bloss zu hoffen, dass sich OG nochmals aufraffen kann, um sich mit einer ansprechenden Leistung in die Sommerferien verabschieden und vor allem auch den langjährigen OG-anern Michael Meier, Manuel Bucheli und Trainer Micha Egli einen würdigen Abschied von der ersten Mannschaft bescheren zu können.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Rotkreuz - SCOG 4:2 (2:1)

Samstag, 15. Mai 2019, 18:00 Uhr
Rotkreuz: 110 Zuschauer

Tore: 9. 1:0 15. Bucheli 1:1. 30. 2:1. 50. 3:1. 63. 4:1. 72. Bucheli 4:2.

Hajnal; Scherer (68. Widmer), Meier, Pereira, Wildisen; Paci, Caluori, Vogel, Albisser (62. Piattini), Zai (60. Tasdemir); Bucheli.

OG ohne Illi, Wobmann, Mutter und Lingg (verletzt);  Stalder, Schrader, Marfurt (privat); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert.

2. Mannschaft

Nach einer erfolgreichen Vorrunde hatte sich die 2. Mannschaft für die Aufstiegsrunde qualifiziert und sich dabei viel vorgenommen. Leider musste man die Gedanken an einen möglichen Aufstieg in die 3. Liga nach einigen frühen Niederlagen bereits wieder zur Seite legen. Die Mannschaft landete schliesslich auf Platz 7 der Tabelle. Mehr zur Saison ist in der nächsten Ausgabe des «Hopp OG» zu lesen.

 

Mit dem Saisonabschluss geht auch die Ära des Trainerduos Yves Halter und Michi Haussener zu Ende. Yves Halter wird nach 6 Jahren als Chef-/Spielertrainer der 2. Mannschaft (und 15 Jahren Trainer bei OG) seine Karriere an der Seitenlinie beenden. Auf dem Platz wird er weiterhin für die Senioren 30+ sein Bestes geben und hat mit seinen bisherigen Toren massgeblich zum Aufstieg in die Meisterklasse beigetragen. Michi Haussener wird nach 2 Jahren als Spielertrainer und insgesamt 3 Jahren in der 2. Mannschaft ebenfalls etwas kürzer treten. Auch er wird dem SCOG durch den Einsatz bei den Senioren 30+ erhalten bleiben. Ab der kommenden Saison werden Eric Hort und Adrian Kempf das Zepter der 2. Mannschaft übernehmen.

 

Die Vereinsleitung dankt Yves und Michi für das langjährige Engagement zugunsten der 2. Mannschaft und wünscht den beiden für die Zukunft alles Gute.

Heimklatsche gegen Emmen

Seine Faszination erhält der Fussball wohl nicht zuletzt darum, weil er so unberechenbar und Konstanz trotz allen Bemühungen kaum erreichbar ist. So spielte OG auswärts gegen Emmenbrücke eines seiner besten Spiele der laufenden Saison, in dem es mit einer bemerkenswerten Willensleistung den bisherigen Leader zu Null schlug. Doch der Dreck an den Schuhen vom Abnützungskampf gegen Emmenbrücke war noch kaum eingetrocknet, so zeigte OG lediglich drei Tage später im Heimspiel gegen Emmen eine derart diskrete Leistung, dass es schlicht unvorstellbar war, wie diese Mannschaft vor wenigen Tagen noch so erfolgreich und kampfbetont spielen konnte. Alles was die starke Leistung von Orange-Schwarz in Emmenbrücke noch ausmachte, fehlte nun plötzlich im Spiel gegen Emmen: Die Mannschaft von Micha Egli zeigte sich viel zu wenig aggressiv, langsam im Umschaltspiel, liess den Zug zum gegnerischen Tor vermissen und offenbarte vor allem Unkonzentriertheiten in erschreckend grosser Zahl, sodass man hinter die Einstellung oder zumindest die mentale Frische der OG-Akteure nur ein grosses Fragezeichen setzen konnte. Natürlich geht es für den SCOG im gesicherten Mittelfeld grundsätzlich um nichts mehr und auch die Personalsituation stellt sich mit all den Verletzten nicht gerade komfortabel dar. Nur hatte Emmen vor dem Spiel exakt die gleiche Ausgangslage, sodass dies keine Gründe für den bescheidenen Auftritt des SCOG sein können. Die Niederlage ist insofern schade, als dass der SCOG mit einem Sieg gegen Emmen vorübergehen auf den dritten Platz hätte vorstossen und vor allem nach der Entledigung sämtlicher auch nur hypothetischer Abstiegssorgen ganz befreit hätte aufspielen können. So aber blieben nach dem Schlusspfiff nur die Ernüchterung, nach der Glanzstunde von Emmenbrücke sehr schnell wieder auf dem harten Boden der Realität angekommen zu sein, und auch ein wenig die Erleichterung, dass der SC Emmen nun immerhin keine weiteren Tore mehr würde erzielen können. Nun steht für OG eine lange, wohl schwer benötigte Pause von zweieinhalb Wochen an. Weiter geht es dann beim (neuen) Leader Rotkreuz im zweitletzten Spiel dieser Saison. Im Hinspiel kassierte man gegen diese Mannschaft eine 0:6-Schlappe, der SCOG dürfte zu Gast bei den Zugern also nicht nur auf Punkte, sondern vor allem auch auf Wiedergutmachung aus sein.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - SC Emmen 1:5 (0:2)

Dienstag, 28. Mai 2019, 20:15 Uhr
Wartegg: 60 Zuschauer

Tore: 15. 0:1. 42. 0:2. 47. 0:3. 57. Vogel 1:3. 66. 1:4. 88. 1:5.

Hajnal; Scherer, Meier, Pereira (78. Widmer), Wildisen; Paci, Caluori, Vogel, Marfurt (70. Piattini), Tasdemir (46. Felber); Bucheli.

OG ohne Illi, Wobmann, Mutter, Albisser und Lingg (verletzt);  Stalder, Schrader, Zai (privat); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert.

Bemerkungen: 8. Lattenschuss Emmen.

Nur noch wenige Plätze für SCOG CAMP

Bereits vor Anmeldeschluss gibt es nur noch wenige Plätze für das SCOG CAMP 2019:

 

B & C Junioren – ausgebucht
D Junioren – 1 Platz
E & F Junioren – 4 Plätze
Tanzen & Mädchen – ausgebucht

 

Jetzt anmelden!

Auswärtssieg beim Leader!

Über mangelnde Beschäftigung konnte sich OG-Torhüter Hajnal wahrlich nicht beklagen. War er schon über weite Strecken des Spiels immer wieder stark gefordert, so kam sein Tor in den letzten Spielminuten regelrecht unter Dauerbeschuss. Seine Vorderleute wehrten sich zwar nach Kräften, doch gegen die wieder und wieder anrollenden Angriffswellen von Emmenbrücke reichte das schlicht nicht aus, um Hajnal einen ruhigen Abend zu bescheren. So überrascht es umso mehr, dass er letztlich doch eine weisse Weste behielt und das ausgerechnet gegen den gemäss Statistik besten Angriff der Liga. Das Schlussresultat ist für OG zweifelsohne glückhaft zu Stande gekommen und wenn man nur die Schussstatistik dieser Partie betrachten würde, muss das 0:2 wohl wie eine Fehlermeldung wirken. Wer das Spiel jedoch mitverfolgt hat, der konnte auch die enorme Willensleistung der vorbildlich kämpfenden Stadtluzerner beobachten, die als klarer Underdog in diese Gastpartie beim Tabellenleader und vorzeitigen Aufsteiger stiegen. Vor allem brauchten sie in diesem Spiel eine hohe Leidensbereitschaft und ein grosses Frustbewältigungspotential. Gerade zu Beginn der Partie war Emmenbrücke drückend überlegen und wäre nach dreissig Sekunden bereits fast in Führung gegangen, ohne dass OG zu diesem Zeitpunkt bereits je einmal den Ball berührt hätte. Und auch nach 20 Minuten hatte das Heimteam immer noch gefühlte 85% Ballbesitz, während der SCOG eifrig dem Ball hinterherlief und man sich langsam wundern musste, wie lange das OG-Bollwerk auf dem grossen Rasen im Gersag wohl standhalten würde. In der Zwischenzeit waren die Gäste allerdings wie aus heiterem Himmel und mit der ersten eigenen Offensivaktion in Führung gegangen. Am Spielverlauf vermochte das allerdings nur wenig zu ändern. OG kämpfte, grätschte und rannte, Emmenbrücke drückte, schoss aus allen Lagen, begann aber auch zunehmend zu hadern. Spätestens nach einem Pfostenschuss des Heimteams und dem 0:2 kurz vor der Pause sollte langsam klar geworden sein, dass der SCOG an diesem Abend reichlich Matchglück mit dabei hatte und ein Auswärtssieg gar nicht mehr so unrealistisch schien. In der zweiten Halbzeit fand die Dominanz des Heimteams zwar kein Ende und OG trat nun offensiv praktisch gar nicht mehr in Erscheinung. Doch der spielstarke FCE brachte es schlicht nicht fertig, Kapital aus seiner drückenden Überlegenheit und den zahlreichen daraus resultierenden Chancen zu schlagen. So kommt der SCOG dank einer beeindrucked solidarischen Mannschaftsleistung zu einem unverhofften und deshalb umso schöneren Auswärtssieg beim Leader, der mit dieser Niederlage aber sogleich von Rotkreuz, dem anderen vorzeitigen Aufsteiger, vom Thron gestossen wurde. Orange-Schwarz hingegen versüsste sich mit diesem Sieg vor allem auch seinen Mannschaftsabend, der gleich im Anschluss an das Spiel im Burgerrestaurant Wolf in Luzern stattfand. Die üppigen und äusserst leckeren Portionen hatten sich Team und Staff nach dieser Leistung wahrlich verdient!

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Emmenbrücke - SCOG 0:2 (0:2)

Samstag, 25. Mai 2019, 18:00 Uhr
Gersag: 150 Zuschauer

Tore: 7. Bucheli 0:1. 38 Bucheli 0:2.

Hajnal; Scherer, Meier, Pereira, Wildisen; Paci, Caluori, Vogel, Marfurt, Widmer (83. Tasdemir); Bucheli (86. Piattini).

OG ohne Illi, Wobmann, Mutter, Albisser und Lingg (verletzt);  Stalder, Schrader, Zai (privat); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert, Bussmann, Özvegy.

Bemerkungen: 21. Pfostenschuss Emmenbrücke.

Aufstiegs-Chance für Senioren 30+

Die Senioren 30+ von Team OG Kickers können auf eine bisher erfolgreiche Saison zurückblicken: 16 Spiele, davon 12 Spiele gewonnen und 4 mal unentschieden gespielt. Verloren hat das Team von Roger Sager und Davide Pinelli noch kein Spiel. Nun steht die Mannschaft zwei Runden vor Schluss auf dem 1. Rang und kann sich am Freitag, 24. Mai auf Tribschen den Aufstieg in die höchste Senioren-Spielklasse (Meister) definitiv sichern.

 

Anpfiff gegen den FC Buttisholz ist um 20:15 Uhr auf Tribschen. Das Team freut sich auf zahlreiche Unterstützung!

 

Nachtrag (26.05.19): Aufgrund einer 0:2-Niederlage konnte das Team den Matchball zum definitiven Aufstieg nicht nutzen. Dank der aktuellen Strafpunkte-Situation ist die Mannschaft aber theoretisch – falls man das letzte Spiel ohne Strafpunkte absolviert – aufgestiegen. Letztes Spiel: SC Nebikon – Team OK (31.5, 20:00 Uhr).

Schwache Leistung gegen Sursee II

„Wie gewonnen, so zerronnen.“ Diese Redewendung fasst die Begegnung zwischen dem SCOG und der zweiten Mannschaft des FC Sursees aus Sicht der Stadtluzerner wohl perfekt zusammen. Denn ohne gut zu spielen und entsprechend unerwartet konnte das Heimteam zweimal in Führung gehen, nur um beide Male keine drei Minuten später den ärgerlichen Ausgleich hinnehmen zu müssen. Und wie schon beim unzufriedenen stellenden 2:2 gegen Gunzwil vor zwei Wochen, waren auch gegen Sursee zwei stehende Bälle Ausgangspunkt der Gegentore. Auch wenn das Resultat aus OG-Perspektive bestimmt ärgerlich ist, ein Unentschieden entspricht wohl am Besten dem Gezeigten der beiden Teams. Den Zuschauern wurde ein Spiel geboten, welches arm an Höhepunkten und vor allem auch über weite Strecken emotionslos war. Dies erstaunt insofern, als dass die Mannschaften fünf Runden vor Schluss langsam auf die Zielgerade einbiegen und die Entscheidungen zum Schluss der Saison immer näher rücken. Sursee steckt nach wie vor mitten im Abstiegskampf und ein Punkt bringt sie in dieser Situation kaum weiter, während sich OG mit einem Sieg auch rechnerisch aller Abstiegssorgen hätte entledigen können. Doch auf dem Platz folgte eine äusserst träge Partie, ohne Intensität, ohne Zweikämpfe, ohne Spielfreude – kurz: lustlos. Vielleicht sind die Kraftreserven nach einer langen Saison schon etwas angezehrt, das mag sein. Als Entschuldigung für eine solche Leistung bei diesen tollen äusseren Bedingungen und der spannenden Ausgangslage in der Tabelle soll diese Begründung jedoch trotzdem nicht gelten. Am kommenden Samstag muss OG jedenfalls ein komplett anderes Gesicht zeigen, will man auswärts gegen den souveränen Leader Emmenbrücke auch nur realistische Chancen auf einen Punktgewinn haben.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Sursee II 2:2 (1:1)

Samstag, 18. Mai 2019, 18:00 Uhr
Wartegg: 100 Zuschauer

Tore: 33. Bucheli 1:0. 36. 1:1. 76. Widmer 2:1. 78. 2:2.

Hajnal; Scherer (66. Piattini), Meier, Pereira, Mutter; Paci (57. Marfurt), Caluori (57. Vogel), Stalder, Albisser, Wildisen (57. Widmer); Bucheli.

OG ohne Illi, Wobmann und Lingg (verletzt);  Tasemir (privat); Schrader, Zai (Militär); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert

Erste Niederlage nach sechs Spielen

Jede Serie muss früher oder später ihr Ende finden. So war es am Samstag Abend die Serie des SCOG, sechs Spiele hintereinander nicht verloren zu haben, die in Hochdorf abrupt und unerwartet deutlich endete. Erstaunlich dabei war angesichts des ebenfalls formstarken Gegners weniger, dass das Ende dieser Serie, sondern vielmehr die Art und Weise, wie der SCOG praktisch sang- und klanglos unterging. So ist das 3:1-Endresultat aus der Perspektive der Gäste bestimmt das Beste, was sie aus diesem Spiel mitnehmen können. Bereits zur Pause hätte das Heimteam nämlich gut und gerne mit 3-4 Toren Vorsprung führen können und OG musste sich bei seinem Torhüter Hajnal und dem Torgehäuse bedanken, dass es zur Pause immer noch schmeichelhaft 0:0 stand. Zwar sündigten die Luzerner ebenfalls gleich mehrmals im Abschluss, die Überlegenheit der Gastgeber war aber dennoch drückend und fand relativ früh in der zweiten Halbzeit dann auch im Resultat Ausdruck. Die Gründe für den einseitigen Verlauf dieser Partie sind vielfältig, lagen wohl aber zu grossen Teilen an den technischen Leistungen der beiden Teams. Während sich die Hochdorfer auf dem rieseigen heimischen Rasen natürlich pudelwohl fühlten und den vorhandenen Raum zu temporeichen Angriffen zu nutzen wussten, hatte OG Mühe, sich auf dem ungewohnt grossen Platz zu Recht zu finden. So funktionierte wiederholte Male weder die defensive Zuordnung noch das Aufbauspiel, was zu etlichen heiklen Ballverlusten in der eigenen Platzhälfte führte, die dem Heimteam und ihrem schnellen Umschaltspiel natürlich in die Karten spielten. So musste man sich nach dem 3:0 und angesichts der schnellen Torfolge sowie der defensiven Passivität OGs plötzlich Sorgen machen, dass dieses Gastspiel in einem Debakel enden würde. „Gütigerweise“ reduzierte das Heimteam in der Folge aber das Tempo seines Spiels, sodass der SCOG in der Schlussviertelstunde seine beste Phase der Partie hatte und tatsächlich nicht nur zum Ehrentreffer kam, sondern sogar noch mehrere Möglichkeiten hatte, den Anschlusstreffer zu erzielen und somit eine sehr einseitige Partie, die eigentlich bereits schon lange entschieden war, trotzdem noch einmal spannend zu machen. Ein Unentschieden wäre angesichts der Kräfteverhältnisse aber sicherlich ein Hohn für die spielstarken Hochdorfer gewesen, die sich diesen Sieg mit einer vor allem offensiv sehr guten Leistung redlich verdienten.

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Hochdorf - SCOG 3:1 (0:0)

Samstag, 11. Mai 2019, 17:00 Uhr
Hochdorf: 150 Zuschauer

Tore: 55. 1:0. 62. 2:0. 69. 3:0. 81. Caluroi 3:1.

Hajnal; Scherer, Mutter, Pereira, Wildisen (79. Tasdemir); Lingg (64. Zai), Caluori, Marfurt (64. Widmer), Bucheli (79. Piattini), Albisser; Vogel.

OG ohne Illi, Wobmann, Stalder (verletzt);  Meier (gesperrt); Schrader (Militär); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert, Paci

Bemerkungen: 8. Pfostenschuss Hochdorf. 37. Lattenschuss Hochdorf.

Punkteteilung gegen Gunzwil

Der FC Gunzwil scheint dem SCOG schon seit längerer Zeit einfach nicht zu liegen. In den vergangenen Jahren gingen meines Wissens sämtliche Direktduelle an die Michelsämtler, so zum Beispiel auch in der Vorrunde, als OG mit dem Selbstvertrauen von 14 Punkten aus 6 Spielen und ungeschlagen zum Gastspiel nach Gunzwil fuhr, um dort gleich mit einer 0:5-Klatsche abgefertigt zu werden. Und nicht ganz unähnlich war dann auch die Ausgangslage im Rückspiel auf der Wartegg: So war das Heimteam zuletzt in toller Form, euphorisiert auch durch den klaren Derbysieg von vergangener Woche gegen LSC und wies vor der Partie stolze zehn Punkten Vorsprung auf den Gegner auf. Was dann aber auf dem Platz folgte, sollte eine andere Sprache sprechen. Keine fünf Minuten dauerte es, als Gunzwil mit einem Lattenschuss zum ersten Mal brandgefährlich vor dem OG-Tor auftauchte und einige Minuten später fiel dann auch prompt der verdiente Führungstreffer. Einmal mehr kam der SCOG mit dem rustikalen Spiel der Gunzwiler nicht zu Recht. Der Stil der Gäste war einfach, wurde aber äusserst konsequent gespielt. Der Spielaufbau erfolgte fast ausschliesslich mittels langer Bälle, die dann mit leidenschaftlichem Einsatz angegangen und verfolgt wurden. So kam das Heimteam kaum zum Spielen und passte sich folglich dem kompromisslosen Stil der Gunzwiler an, allerdings ohne dabei dieselbe Effektivität zu erzeugen. Wie schon in vorangegangen Duellen zwischen den beiden Teams zeigte sich, dass OG vielleicht über mehr spielerische Qualitäten, Gunzwil jedoch zweifellos über mehr Robustheit verfügt und somit die Angriffsbemühungen des Heimteams oftmals bereits im Keim ersticken konnte. Die Folge war eine arm an Höhepunkten erste Halbzeit ohne jeglichen Spielfluss, die Gunzwil durch einen weiteren Treffer nach einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoss mit 2:0 gewann.

 

War es letzte Woche noch Trainer Micha Egli, der seine Mannen in der Garderobe nach einer schwachen ersten Halbzeit aufzurütteln vermochte, so war es in Eglis gesundheitsbedingter Abwesenheit nun Assistenztrainer Marco Häfliger, der dem Team scheinbar neue Impulse mitgeben konnte. OG zeigte sich im zweiten Durchgang auf jeden Fall plötzlich wie verwandelt: Spielfreudig und mit Zug aufs Tor deutete das Heimteam den Gästen gleich nach Wiederanpfiff an, dass dieses Spiel noch lange nicht in trockenen Tücher lag. So dauerte es dann nicht lange bis Vogel – auch dank gütiger Mithilfe des Zufalls - den Anschlusstreffer erzielen konnte. Vielleicht lag es auch daran, dass Gunzwil das horrende Tempo der ersten Halbzeit nicht mehr ganz zu halten vermochte, der SCOG war nun auf jeden Fall spielbestimmend, liess defensiv kaum noch etwas zu und hatte mehrere gute Möglichkeiten, das Spiel auszugleichen. Die beste davon vergab Bucheli vom Elfmeterpunkt aus. Wohl just in der Phase, als sich einige Akteure und Zuschauer trotz der Offensivbemühungen von OG schon mit einem 1:2-Endresultat abgefunden hatten, machte es Bucheli besser als eben noch beim Elfmeter und erzielte mit einem frechen Schuss aus spitzem Winkel doch noch den verdienten Ausgleich.

 

So aber kam es zu einer gerechten Punkteteilung in einem Spiel, in dem beide Teams je eine gute und eine schlechte Halbzeit einzogen. Zwar hatten sich beide Teams für dieses Spiel bestimmt mehr vorgenommen, wenn man aus OG-Perspektive jedoch bedenkt, dass das Team zur Pause noch arg in Rücklage war und am Ende trotzdem zum sechsten Mal in Folge punkten konnte, so kann man mit diesem Resultat wohl einigermassen leben.

 

SCOG  - FC Gunzwil 2:2 (0:2)

Donnerstag, 2. Mai 2019, 20:15 Uhr
Hubelmatt: 70 Zuschauer

Tore: 11. 0:1. 36. 0:2. 53. Vogel 1:2. 87. Bucheli 2:2.

Hajnal; Paci (76. Marfurt), Meier, Pereira, Mutter; Widmer (46. Caluori), Stalder, Albisser, Wildisen; Bucheli, Vogel.

OG ohne Illi, Wobmann, Paci (verletzt);  Scherer (gesperrt); Schrader, Zai (Militär); Tasdemir (Ferien); Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Piattini, Fries, Tasdemir, Weltert.

Bemerkungen: 5. Lattenschuss Gunzwil. 77. Bucheli verschiesst Foulelfmeter.

Derbysieg!

OG spielt 45 Minuten lang schwach und steht am Ende des Luzerner Derbys dennoch als klarer Sieger fest.

 

Man kann sich bestimmt über den pädagogischen Wert einer ordentlichen Standpauke fragen. Den SCOG hat die Pausenansprache ihres Trainers Micha Egli, deren Lautstärke definitiv schon nahe an der Grenze des Gehörschädigenden war, auf jeden Fall wachgerüttelt. Anders ist nicht zu erklären, wie vor und nach dem Pausenpfiff eine völlig andere Mannschaft auf dem Platz stehen konnte. Während Orange-Schwarz im ersten Durchgang überhaupt noch nicht im Derbymodus war und sich völlig verunsichert und überaus glückhaft mit einem 1:1 in die Pause rettete, präsentierten sich die Gäste von der Wartegg während den zweiten 45 Minuten plötzlich selbstbewusst, spielfreudig und aggressiv genug, um LSC den Schneid abzukaufen und letztlich einen deutlichen Sieg einzufahren. Dem SCOG kam dabei sicherlich auch zu Gute, dass das Heimteam im Verlauf der zweiten Halbzeit immer stärker abbaute und vor allem im Umschaltspiel zunehmend grosse Mühe bekundete. So öffneten sich den Gästen immer mehr und grössere Räume, die sie mit schnellen Kontern und auch ziemlich viel Effizienz zur Wende des Spiels nutzen. Genau jene Effizienz liess das Heimteam im ersten Durchgang der Partie nämlich vermissen. Zwar ging LSC mit dem ersten Torschuss der Partie sogleich früh in Führung, doch liess er in der Folge einige gute Möglichkeiten zum Ausbau des Vorsprunges aus. So wäre OG also schon mit dem 1:0 zur Pause gut bedient gewesen, doch erreichte mit der seinerseits praktisch ersten guten Chance des Spiels gar ein noch besseres Zwischenresultat. Und auch wenn dieser Sieg letztlich einmal mehr vor allem dank einer solidarischen Mannschaftsleistung zu Stande kam, so möchte ich an dieser Stelle dennoch einige Namen besonders erwähnen:

So zum Beispiel Ueli Scherer, der zwar einerseits nach einer fragwürdigen gelb-roten Karte frühzeitig unter die Dusche musste, anderseits sein Team aber beim Stand von 1:0 und 1:1 im Spiel hielt, indem er nach Eckbällen zwei Mal für den schon geschlagenen Hajnal auf der Linie klärte. Oder auch Timo Marfurt, zuletzt nicht mit viel Spielzeit gesegnet, der nicht nur das so wichtige und vorentscheidende 1:3 schoss, sondern dies auch noch auf wunderschöne Art und Weise tat, indem er den Ball aus zwanzig Metern zentimetergenau in den Winkel drosch. Und letztlich hat auch Mauro Paci eine besondere Erwähnung verdient, der nach 7 Jahren (sic!) beim SCOG sein allererstes Pflichtspieltor für die erste Mannschaft zum 4:1 Endstand schoss. Allerlei schöne Geschichten also, die diesen noch schöneren Derbysieg wunderbar abrunden.

 

Luzerner SC - SCOG 1:4 (1:1)

Samstag, 28. April 2019, 18:00 Uhr
Hubelmatt: 60 Zuschauer

Tore: 8. 1:0. 45. Bucheli 1:1. 67. Stalder 1:2. 81. Marfurt 1:3. 85. Paci 1:4.

Hajnal; Scherer, Meier, Pereira, Mutter; Lingg (82. Paci), Caluori, Stalder, Albisser (66. Marfurt), Wildisen (66. Widmer); Bucheli (87. Piattini).

OG ohne Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader, Zai (Militär); Tasdemir (Ferien); Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Vogel, Weltert.

Bemerkungen: 88. Lattenschuss LSC.

SCOG CAMP 2019 – jetzt anmelden!

Hast du Lust auf eine Woche Fussball oder Tanzen, Spiel, Spass und Abenteuer mit deinen Freunden? Dann melde dich jetzt an für das SCOG CAMP 2019 vom 3. August bis 9. August 2019 (5. Schulferienwoche) in Broc im Kanton Fribourg. Wir freuen uns auf deine Anmeldung über den untenstehenden Link bis am 21. Juni 2019.

 

Damit wir die Lagerbeiträge für die Teilnehmer in einem vernünftigen Rahmen halten können, sind wir natürlich immer auch auf Unterstützung angewiesen. Sie haben Interesse das SCOG CAMP zu unterstützen, z.B. in Form eines Menüsponsorings? Oder Sie kennen jemanden, der Interesse hätte? Gerne stellen wir Ihnen unser Sponsoringkonzept vor. Ihre Sponsoringzusage können Sie gerne auch papierlos per Onlineformular abschicken.

Gut im Schuss...!

Beim 1:0 Sieg der ersten Mannschaft gegen die Reserven des SC Cham holt OG aus den letzten vier Spielen zehn Punkte und liegt plötztlich auf dem vierten Tabellenrang.

 

Nach dem torlosen Wochenende im letzten OG-Spiel in Schattdorf folgte zuhause auf der Wartegg gegen Cham erneut ein torarmes Spiel. Doch wie schon in Schattdorf, war auch diese Partie alles andere als langweilig – ja, ich würde gar behaupten, dass es wohl eines der besten Spiele auf der Wartegg seit langem war. Den Zuschauern wurde an diesem Gründonnerstag bei herrlichen äusseren Bedingungen so vieles geboten: Viele Strafraumszenen und Abschlüsse, eine äusserst faire Begegnung, Spannung bis zum Schluss und natürlich – ein hart umkämpfter und deshalb umso schönerer Heimsieg des SCOG. Schon rein optisch betrachtet war die Begegnung zwischen OG und Cham ziemlich unterhaltsam: Weil der Schiedsrichter das dunkelrote Trikot der Zuger offenbar nicht genügend gut vom Orange der Luzerner unterscheiden konnte und die Gäste ihrerseits kein zweites Dress dabei hatten, mussten sie im schwarzen Auswärtsdress des SCOG spielen. Rein visuell betrachtet spielte also OG gegen OG, was bestimmt den Trikot- und Hauptsponsor vom Shopping Center Schönbühl besonders freuen dürfte, da dessen Werbepräsenz so gleich doppelt so gross war. Die Mannschaften liessen sich von diesem doch eher ungewöhnlichen Anblick jedoch nicht irritieren und lieferten während 90 Minuten eine tempo- und abwechslungsreiche Partie. Das Heimteam versäumte es in der ersten Halbzeit wie schon in Schattdorf, Profit aus den zahlreichen Torchancen zu schlagen. Der starke Chamer Keeper hielt sein Team mit einigen starken Reflexen im Spiel, während seine Vorderleute im ersten Durchgang gegen ein erneut ausgesprochen solidarisch verteidigendes OG kaum zu vielversprechenden Torgelegenheiten kamen. Umgekehrt das Bild dann nach dem Seitenwechsel: Nun waren es primär die Gäste aus Cham, die offensiv häufiger in Erscheinung traten und tatsächlich mehrmals kurz vor dem Führungstreffer standen. Es spricht allerdings auch für die momentane defensive Stabilität des SCOG, dass auch diese heiklen Momente schadlos überstanden wurden und die Stadtluzerner mittlerweile seit drei Spielen kein Gegentor mehr kassierten. Ich wage zu behaupten, dass eine solche Serie wohl schon einige Jahre zurückliegen muss. Für den guten Lauf von OG spricht aber nicht nur die weisse Weste, sondern dass dieses enge Spiel gegen Cham letztlich auch gewonnen wurde. Das eine, spielentscheidende Tor von Bucheli hätte aufgrund der Kräfteverhältnisse und der Torchancen gerade so gut auch auf der anderen Seite fallen können und ein Unentschieden oder gar ein Auswärtssieg der Chamer wäre deshalb bestimmt auch kein verkehrtes Resultat gewesen. Der SCOG gewann die Partie letztlich vor allem aufgrund seines beherzten, aufopfernden Kampfes und seinem zu jedem Zeitpunkt des Spiels spürbaren Willens, diese Partie unbedingt zu gewinnen. Aus dieser Perspektive darf sich Orange-Schwarz zu Recht über die drei Punkte, den guten Lauf und die entsprechend gute Tabellenposition freuen.

 

Bestimmt spannend und erfahrungsgemäss wohl auch wieder etwas hitziger geht es für OG nun auswärts gegen LSC weiter, wo es auch um die Beantwortung der Frage geht, wer momentan das beste Stadtluzerner Team der zweiten Liga ist.

 

SCOG - SC Cham II 1:0 (0:0)

Donnerstag, 18. April 2019, 20:15 Uhr
Wartegg: 140 Zuschauer

Tore: 70. Bucheli 1:0.

Hajnal; Widmer, Meier, Pereira, Mutter; Lingg (89. Tasdemir), Caluori, Stalder, Albisser, Wildisen (90. Piattini); Bucheli (76. Vogel).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Marfurt, Zai, Paci, Weltert.

Bemerkungen: 81. Lattenschuss Cham.

Keine Tore in Schattdorf

0:0. Das klingt in erster Linie vor allem nach etwas: Langeweile. Und tatsächlich war es nicht gerade feinste Fussballkost, die die beiden Mannschaften an diesem nasskalten Samstagabend den anwesenden Zuschauern boten. Auf dem nassen und daher ultraschnellen Schattdorfer Kunstrasen war ein gepflegtes Aufbauspiel auch kaum aufzuziehen. Der eher kleine Platz und das hohe Angriffspressing der Schattdorfer taten ihres dazu, dass sich während neunzig Minuten nie ein schöner Spielrhythmus entwickelte und vor allem Zweikämpfe im Mittelfeld, Stockfehler und versprungene Bälle die Partie dominierten. Doch täuscht das Resultat auch über die Tatsache hinweg, dass die Gäste aus Luzern diese Partie bestimmt mit drei Toren Abstand hätten gewinnen können, ja, gewinnen müssen! Denn OG leistete sich den Luxus, zahlreiche hochkarätige Chancen ungenutzt zu lassen, die in ihrer Menge wohl auch dazu gereicht hätten, gleich zwei Spiele für sich entscheiden zu können. Mal war beim Abschluss auch etwas Pech im Spiel, meistens war es aber vor allem schlichtes Unvermögen, das die längst überfällige Gästeführung verhinderte. Bereits zur Pause hätte es nach Möglichkeiten von Bucheli und Caluori gut und gerne 0:3 stehen können und auch in der Schlussphase der Partie eröffneten sich den Gästen nochmals aussichtsreiche Gelegenheiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Ansonsten gestaltete sich die Begegnung vor allem im zweiten Durchgang sehr ausgeglichen und gerade zwischen der 60. und der 80. Minute war das Heimteam die dominante, spielbestimmende Mannschaft. Die Gästedefensive agierte jedoch äusserst souverän und kompromisslos, sodass Schattdorf nur einige wenige Male nahe dran war, sich für den grossen betriebenen Aufwand zu belohnen. So also endete diese Partie letztlich tatsächlich torlos, womit die Urner bestimmt besser leben können als die Luzerner.

 

Nach solchen Spielen wird dann gewöhnlich bewertet, ob dieses Unentschieden nun einem gewonnenen oder zwei verlorenen Punkten entspricht und aus dieser Sichtweise hat der SCOG an diesem Samstagabend definitiv zwei Punkte verloren. Anderseits sah man unmittelbar nach Spielende viele lachende Gesichter bei OG, wohl teilweise ob des Unglaubens, diese Partie tatsächlich nicht gewonnen zu haben, teilweise wohl aber auch ob der Freude, immerhin einen Punkt aus dem Urnerland, wo man sich in den vergangenen Jahren stets sehr schwer getan hat, mitzunehmen. Mit diesem Resultat festigen die Luzerner auch ihre Position im oberen Tabellenmittelfeld, blieben zwei Spiele in Folge ohne Gegentor und gewannen aus den letzten drei Spielen gute sieben Punkte. Wenn man die Chancenverhältnisse der vergangenen Partie also einmal ausblendet, so präsentiert sich die aktuelle Situation für den SCOG doch eigentlich ganz passabel!

 

FC Schattdorf  - SCOG 0:0 (0:0)

Samstag, 13. April 2019, 18:00 Uhr
Schattdorf: 160 Zuschauer

Tore: Fehlanzeige

Hajnal; Paci, Meier, Pereira, Mutter; Lingg, Caluori, Stalder, Albisser, Wildisen; Bucheli (87. Vogel).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Marfurt, Zai, Piattini, Tasdemir, Weltert.

Bemerkungen: 74. Pfostenschuss Albisser.

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Mit einem kräftigen Hopp OG
OK 100 Jahre SCOG

Offensivspektakel gegen Küssnacht

Gleich mit 5:0 gewinnt OG gegen ein vor allem in der zweiten Halbzeit bescheidenes Küssnacht.

Im Vorfeld dieser Partie gab vor allem eines zu reden: Nämlich die etwas ungeschickte Schlagzeile einer Matchvorschau der Küssnachter, die OG als „schlagbaren Gegner“ bezeichnete. Zweifellos befanden sich die Luzerner und die Schwyzer in den letzten Jahren immer in den ähnlichen, ungemütlichen Tabellensphären. Dennoch war die Wortwahl der Schlagzeile eher unglücklich, aber für den SCOG offensichtlich auch zusätzliche Motivationsspritze, sodass die Gäste gleich mit einer 5:0-Packung abgefertigt wurden. Lediglich während 15 Minuten vor der Pause war Küssnacht die bessere Mannschaft und hatte in dieser Phase auch seine einzigen nennenswerten Offensivaktionen. Ansonsten waren die Stadtluzerner stets spielbestimmend und standen nach einem Doppelschlag zum 2:0 und 3:0 nach einer knappen Stunde auch früh als ungefährdeter Sieger fest. OG zeigte eine gute Mannschaftsleistung, das Angriffstrio um Albisser, Bucheli und Lingg ragte aber gleichwohl aus dem starken Kollektiv heraus. Nicht nur alle fünf Tore wurden durch sie erzielt, mit Ausnahme des letzten Tores lieferten die drei auch sämtliche Torvorlagen. Albisser krönte seine starke Leistung kurz vor Schluss mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, was insofern bemerkenswert ist, als dass er angeschlagen in dieses Spiel stieg und sich vier Stunden zuvor aufgrund dieses Zustandes sogar noch kurzfristig abmelden wollte. Letztlich war OG gegen die über weite Strecken uninspirierten Küssnachter schlicht die bessere Mannschaft, sodass der Sieg der Luzerner trotz obiger Ausführungen keine Resultat individueller Klasse war, sondern einer überzeugenden Leistung des gesamten Teams.

Dem SCOG ist somit dieser so wichtige Rückrundenstart mit zwei Siegen aus drei Spielen gut gelungen. Der Vorsprung auf die hinteren Tabellenplätze ist wieder sehr komfortabel, sodass die kommenden Spiele etwas entspannter, natürlich aber nicht minder motiviert wie bisher angegangen werden können. Denn auch nächste Woche in Schattdorf liegt für OG definitiv etwas drin und ein Blick nach vorne soll angesichts der guten Tabellenlage ja auch nicht verboten sein... ;-)

 

SCOG  - FC Küssnacht am Rigi 5:0 (1:0)

Samstag, 6. April 2019, 18:00 Uhr
Wartegg: 120 Zuschauer

Tore: 21. Albisser 1:0. 55. Bucheli 2:0. 58. Lingg 3:0. 70. Albisser 4:0.  90. Albisser 5:0.

Hajnal (30. Weltert); Mutter, Meier, Pereira, Wildisen (64. Tasdemir); Paci, Caluori, Stalder (74. Vogel), Albisser, Lingg; Bucheli (70. Piattini).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Marfurt, Zai.

Bemerkungen: 47. Bucheli verschiesst Foulelfmeter.

Viel Krampf, doch auch 3 Punkte

Die erste Mannschaft holt sich auswärts gegen Sins die ersten drei Punkte der Rückrunde.

 

In diesem Spielbericht werde ich mich bewusst kurz halten und all diejenigen, die an diesem Sonntag Nachmittag im Sinser „Exil“ in Dietwil mit dabei waren, werden wohl auch nachvollziehen können, weshalb: Es war schlicht und einfach ein Grottenkick. Beiden Mannschaften war die Bedeutung dieser Partie wohlbewusst, woraus sich ein 90-minütiges „Geknorze“ entwickelte, letztlich mit dem glücklicheren Ende für den SCOG. Beide Teams wirkten technisch stark limitiert, sodass allein Kampf und Zufall die Geschehnisse in dieser Begegnung dominierten. OG konnte dabei mit der ungeheuren Aggressivität der Sinser nicht mithalten, weshalb das Heimteam alles in allem die gefährlichere Mannschaft war. Die Sinser schlugen konsequent praktisch jeden Ball weit nach vorne, was ein simples und vor allem probates Mittel war, um die OG-Hintermannschaft immer wieder vor Probleme zu stellen. Ohne die starken Paraden des Comeback-Torhüters Weltert hätte die Partie auch nach 60 Minuten bereits entschieden sein können. Ein gefühltes Eckballverhältnis von 27:3 zu Gunsten des Heimteams spricht Bände. Letztlich konnte sich der SCOG aber einmal mehr nicht nur auf seinen Torhüter und seine Defensivarbeit, sondern auch auf seinen Knipser Bucheli verlassen, der das Spiel mit seinem Dreierpack quasi im Alleingang entschied. Er bescherte seiner Mannschaft damit drei eminent wichtige, aber auch unverdiente Punkte.

 

Letztere Tatsache ist Orange-Schwarz natürlich so ziemlich egal, es sind sich wohl aber auch alle einig, dass es im nächsten, ebenfalls sehr wichtigen Spiel gegen Küssnacht eine deutliche Leistungssteigerung braucht, will man auf der Siegesstrasse verbleiben.

 

FC Sins - SCOG 1:3 (0:1)

Sonntag, 31. März 2019, 14:30 Uhr
Dietwil: 200 Zuschauer

Tore: 16. Bucheli 0:1. 55. 1:1. 74. Bucheli 1:2. 82. Bucheli 1:3 (Foulelfmeter).

Weltert; Paci, Meier, Pereira, Wildisen; Lingg, Albisser (90. Tasdemir), Stalder (86. Marfurt), Felber (67. Zai); Bucheli, Vogel (67. Caluori).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Hajnal, Mutter, Piattini.

Keine Punkte zum Rückrundenstart

Nach zwei Monaten Rückrundenvorbereitung, zwei Monaten der Testspiele, des Krafttrainings und des Schneeschaufelns, galt es am Samstag endlich wieder ernst: Der SCOG empfing zum Auftakt der Rückrunde den Stadtnachbar aus Littau und nach langer Winterpause waren die Vorfreude und auch die Erwartungen entsprechend hoch. Das Wetter frühlingshaft warm, die Zuschauerkulisse entsprechend schön – alles war angerichtet für einen erfreulichen Fussballabend. Zumindest für den SCOG sollte die Ernüchterung aber schon bald folgen, denn keine zehn Minuten waren gespielt, als Littau nach einem groben Schnitzer in der Abwehr des Heimteams bereits in Führung ging. Der Gegentreffer war für OG nicht nur insofern schmerzhaft, als dass er geradezu hergeschenkt war, sondern weil sich die erste Halbzeit ansonsten sehr ausgeglichen präsentierte. Littau hatte zwar kurz vor dem Pausenpfiff nochmals zwei gute Torchancen, OG dafür gesamthaft etwas mehr vom Spiel, jedoch ohne sich dabei zwingende Möglichkeiten herauszuspielen.

 

Diese Ausgangslage versprach eine spannende zweite Halbzeit und viel hatte sich das Heimteam für diesen zweiten Durchgang vorgenommen, jedoch sollte es abermals bald anders kommen. Denn nach Wiederanpfiff der Partie dauerte es dieses Mal nicht mal zehn Minuten, sondern lediglich dreissig Sekunden, bis der Ball schon wieder im OG-Tor lag und erneut machte die Defensive des Heimteams dabei keine gute Figur, wobei hier der wunderschöne Abschluss des Littauer Stürmers nicht unerwähnt bleiben soll. Dermassen kalt geduscht, kam der SCOG in der Folge nie mehr richtig in die Gänge. Die Bemühungen und der Wille waren zwar offensichtlich, doch je dringender OG ein Tor gebraucht hätte, desto unpräziser wurde sein Spiel und mit zunehmender Spieldauer wurde auch der Kräfteverschleiss immer deutlicher. Die verletzungs- oder aufgrund von Sperren bedingten Abwesenheiten von gleich mehreren Stammkräften vermochte OG schlicht nicht zu kaschieren. Littau anderseits spielte äusserst souverän, liess defensiv wenig zu und nutze im Angriff einen seiner vielen Konter zum vorentscheidenden 0:3.

 

Da dieser Sieg letztlich genauso deutlich wie diskussionslos war, blieb die grosse Kontroverse dieses Abends der Fanclub des FC Littau. Zweifellos machte diese kleine Gruppe für ein 2. Liga-Spiel bemerkenswert gute Stimmung, allerdings nicht ohne dabei die für Fussballfans offensichtlich notwendigen negativen Nebengeräusche zu erzeugen. So wurden nach dem Spiel im OG-Rümli vor allem diese Nebengeräusche diskutiert, was auch viel über das Spiel an sich und die Verteilung der Kräfteverhältnisse an diesem Abend verrät.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Littau 0:3 (0:1)

Samstag, 23. März 2019, 18:00 Uhr
Wartegg: 200 Zuschauer

Tore: 10. 0:1. 46. 0:2. 72. 0:3.

Weltert; Fries (72. Piattini), Meier, Pereira, Wildisen; Widmer (72. Marfurt), Caluori (79. Paci), Stalder, Tasdemir (58. Zai); Lingg, Vogel.

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt); Albisser, Bucheli, Mutter (gesperrt), Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Hajnal.

1. Mannschaft startet in die Rückrunde

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase seit Ende Januar startet das Team von Micha Egli am Samstag, 23. März in die Rückrunde. Auf der Wartegg wird der FC Littau zu Gast sein, gegen welchen man in der Vorrunde auswärts mit 2:4 gewinnen konnte. Anpfiff auf dem heimischen Kunstrasen ist um 18:00 Uhr.

 

Nebst unzähligen Trainingseinheiten und einem erfolgreichen Trainingslager in Lissabon hat die 1. Mannschaft folgende Testspiele absolviert:

 

SCOG – SK Root (3.) 1:3
SCOG – FC Ruswil (3.) 2:5
SCOG – FC Hergiswil (2.i.) 0:2
SCOG – FC Nottwil 4:1

FC Luzern gewinnt D-Juniorenturnier

Am Samstag 16. März 2019 fand auf der Sportanlage Wartegg bereits zum vierten Mal das wohl hochkarätigste D-Juniorenturniers der Deutschschweiz statt. Der als Titelverteidiger und als Turnierfavorit gestartete FC Basel scheiterte dieses Jahr bereits im Halbfinale gegen den FC Kickers Luzern. Den Turniersieg sicherten sich die Jungs vom FC Luzern mit einem knappen Sieg im Final. Herzliche Gratulation an Alan Schamberger und sein Team!

 

Unsere D-Junioren mit den Trainern Thomas Özvegyi und Till Moser meisterten sich gut und überstanden die Gruppenspiele mit 5 Punkten. Im ¼-Final warteten die starken Tessiner von Selecione Locarno, welche die Orange-Schwarzen etwas glücklich im Penaltyschiessen bezwangen. Im ½-Final war dann gegen den grossen Bruder vom FC Luzern Endstation. Herzliche Gratulation dem Da zu einem tollen Turnier.

 

Als bester Torhüter wurde Nikola Petkovic vom FC Luzern ausgezeichnet, bester Spieler wurde der Stürmer Sandro Wyss vom FC Kickers Luzern, auch wegen seinen beiden Toren im ½-Final gegen den FC Basel.

 

Schlussrangliste:

 

1.   FC Luzern FE-12
2.   FC Kickers Luzern
3.   FC Basel FE-12
4.   SC Obergeissenstein Da
5.   SC Kriens FE-12
5.   Selecione Locarno
5.   FC Solothurn FE-12
5.   Team Sempachersee
9.   FC Zürich FE-12
10. Grasshoppers Club Zürich FE-12

 

Durch das hochstehende Teilnehmerfeld konnte den Mannschaften bei herrlichem Wetter kurz vor dem Start in die Frühjahrsmeisterschaft nochmals eine optimale Gelegenheit geboten werden, sich mit Teams aus der gleichen Stärkeklasse zu messen.