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Endlich wieder ein Sieg

OG gewinnt nach einem engagierten Auftritt gegen den FC Willisau verdient mit 1:0.

 

Im Heimspiel gegen den FC Willisau lieferte der SCOG das, was von ihm nach der bitteren Pleite gegen Cham in der Vorwoche verlangt wurde und für die restlichen Spiele der Hinrunde auch dringend nötig war: Eine Reaktion.

 

Dass das Heimteam bis in die Haarspitzen motiviert war, eine solche Reaktion zu zeigen, zeigte sich bereits in den ersten Spielminuten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Meisterschaftsspielen verschlief der SCOG die Startphase des Spiels nicht und konnte dementsprechend einen frühen Gegentreffer «zur Abwechslung» mal vermeiden. Im Gegenteil: OG war in der Anfangsphase tonangebend und wusste vor allem in spielerischer Hinsicht zu überzeugen. Regelmässig gelang es den Luzernern über die Flügel, mit schnellem und geradlinigem Passspiel die Abwehrreihen des Gegners zu durchbrechen. Die Rückkehr der beiden Langzeitverletzten Nick Illi und Marlon Felber in die Startformation tat dem Spiel des SCOG sichtlich gut. Illis Präsenz im Mittelfeld sowie Felbers Geschwindigkeit in der Sturmspitze hatten Orange-Schwarz in den vergangenen Spielen gefehlt.

 

Was allerdings auch den beiden Rückkehrern in der ersten Halbzeit nicht gelang, war der entscheidende, letzte Pass. Die Abwehr der Gäste bekundete beispielsweise keine Mühe, die schwach getretenen Flankenbälle des Heimteams zu verteidigen. Dementsprechend kam OG trotz optischer Überlegenheit zu wenig nennenswerten Torgelegenheiten. Die beste davon vergab Michi Stalder schon in der Startphase der Partie.

 

Besser machte es der junge Flügelspieler in der zweiten Halbzeit: Nachdem endlich mal ein verwertbarer Ball von der rechten Seite den Weg in die Mitte vors Willisauer Tor gefunden hatte, netzte Stalder mit einer gekonnten Direktabnahme zum Führungstreffer ein. Das Gefühl einer Führung war dem SCOG seit geraumer Zeit –genauer gesagt seit drei Spielen – nicht mehr vergönnt gewesen. Damals hatte das Team gegen Stans ebenfalls in der zweiten Halbzeit den 1:0-Führungstreffer erzielt. Diese Führung hatte gegen Stans aber keine drei Minuten Bestand.

 

So leichtfertig ging der SCOG gegen Willisau mit dem hart erarbeiteten Vorsprung nicht mehr um. Die OG-Defensive stand während 90 Minuten stabil, weshalb Willisau kaum Mittel fand, um Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu erzeugen. Kaum zu glauben, dass dies exakt dieselbe Abwehr war, die eine Woche zuvor in Cham noch sechs Gegentreffer zugelassen hatte.

 

So brachte OG seine Führung unaufgeregt über die Zeit und konnte nach fünf sieglosen Spielen in Serie endlich mal wieder einen Vollerfolg bejubeln.

 

SC Obergeissenstein - FC Willisau 1:0 (0:0)

Wartegg, 18.10.2021; 90 Zuschauer

 

Tore: 57. Michi Stalder 1:0.

 

SCOG: Hajnal, Wildisen, Pereira, Kok, Widmer; Bassi, Albisser, S. Stalder, Illi, M. Stalder (87. Mosses); Felber (70. Vogel). 

 

Nicht im Einsatz: Schrader, Piattini, D. Music, M. Music, Arnold.

Abwesend: Zai, Caluori, Bajor, Mutter, Uebelmann, Wattenberg.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Neuer Look für die 1. Mannschaft

Ab sofort trägt die 1. Mannschaft auf den Poloshirts nebst dem OG-Logo auch dies des Club 50 auf der Brust. Dieser hat dem Fanionteam und dem Vorstand des SCOG nämlich einen kompletten Satz an neuen Poloshirts gesponsert. Herzlichen Dank!

Vormerken: SCOG CAMP 22

SCOG CAMP 2022 in Schüpfheim: 07.08. - 12.08.2022 (5. Schulferienwoche)

 

Es wartet eine unterhaltsame Lagerwoche gespickt mit Spiel, Spass und tollen Programmpunkten auf die Teilnehmer:innen. Ein eingespieltes Leiter- und Küchenteam, hauptsächlich bestehend aus Trainer:innen des SCOG, sorgt für einen reibungslosen Lagerbetrieb. Wir freuen uns über eine grosse Anzahl an Teilnehmer:innen. Weitere Details und Anmeldemöglichkeiten folgen zu gegebener Zeit.

Taucher in Cham

Beim Tabellenersten in Cham gab es für die erste Mannschaft nichts zu holen – mit 1:6 ging man sogar regelrecht unter.

 

Dass man einen Gegner im Vorfeld und im Nachgang eines Spiels lobt, gehört zum guten Ton im Fussball. Einerseits gebieten es die Manieren, dass man nur am eigenen, niemals aber am gegnerischen Team Kritik übt. Anderseits will man im Vorfeld eines Spiels natürlich nicht überheblich daherkommen und warnt daher reichlich vor den Stärken der gegnerischen Mannschaft – unabhängig davon, welche Kräfteverhältnisse die Tabelle suggeriert.

 

Dass man es mit dem Lob über den Gegner aber auch etwas übertreiben kann, hat der SCOG im Spiel gegen den SC Cham anschaulich präsentiert. Da wurde im Vorfeld vielleicht einmal zu oft über die zweifellos beindruckende Siegesserie der Chamer gesprochen, die sieben Meisterschaftssiege aneinanderreihten und damit unangefochtener Leader sind. Vielleicht wurde auch einmal zu oft auf den Chamer Stürmer Reto Scherer hingewiesen, der seit Jahren mit der Zuverlässigkeit eines VW Golfs seine Tore für die Zuger schiesst. Und vielleicht wurde auch einmal zu oft darauf hingewiesen, dass sich die Chamer jeweils mit drei bis vier prominenten Spieler der ersten Mannschaft verstärken, welche in der dritthöchsten Liga der Schweiz spielt.

 

Den Gästen aus Luzern war der übergrosse Respekt vor dem Gegner auf jeden Fall auf Schritt und Tritt anzumerken. Und dass es so, als Team mit angeknackstem Selbstvertrauen nach vier sieglosen Spielen in Folge, gegen den auf einer Erfolgswelle reitenden Tabellenersten schwierig wird, liegt auf der Hand.

 

Weil es als Direktbeteiligter nicht allzu lustig ist, ausführlich über die Geschehnisse des Spiels zu berichten, mache ich die Zusammenfassung kurz und schmerzlos: Das Heimteam gab ab der ersten Sekunde den Ton an, kam bereits nach drei Minuten zur ersten grossen Chance und erzielten nach rund zehn Minuten den Führungstreffer. OG agierte völlig eingeschüchtert, konnte kaum einen Ball länger als ein paar wenige Sekunden in den eigenen Reihen halten und reihte ein Fehlzuspiel ans Nächste. Im Defensivverhalten wiederum liess das Team von Marco Häfliger jegliche Aggressivität vermissen und zeigte sich phasenweise geradezu orientierungslos. Cham bekundete überhaupt keine Mühe, diese Mängel auszunutzen und spielte sich mit temporeichem und präzisen Angriffsfussball im Minutentakt vors OG-Tor. Die brutale, wenn auch logische Konsequenz: Nach 35 Minuten führte Cham mit 4:0. Das Spiel war längst entschieden und man musste sich ernsthafte Sorgen machen, dass die Gäste aus Luzern nun komplett zusammenbrechen würden.

 

Immerhin konnte sich OG kurz vor und dann auch nach der Pause etwas fangen, verteidigte solider und tauchte gelegentlich nun auch in der gegnerischen Platzhälfte auf. Inwiefern die Chamer, die bereits einen, wohl aber eher zwei Gänge runtergeschaltet hatten, zur «Mini-Auferstehung» des SCOG beigetragen haben, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall gestaltete sich die zweite Halbzeit ausgeglichen und Dursum Music gelang mit seinem ersten Tor für OG sogar der Ehrentreffer. Weil den Gästen auf dem riesigen Hauptfeld in Cham aber zunehmend die Puste ausging, konnte sich das Heimteam in den Schlussminuten der Partie nochmals zweimal relativ simpel durch die Abwehrreihe des SCOG kombinieren und die beiden Treffer zum letztlichen Schlussstand von 6:1 erzielen.

 

Die Klatsche in Cham tut zwar weh, aber sie ist natürlich auch kein Weltuntergang. Darum kann es für Orange-Schwarz jetzt nur heissen: Mund abwischen und weitermachen. Und sich im Vorfeld des nächsten Spiels wieder vermehrt auf die eigenen Stärken, als diejenigen des Gegners fokussieren.

 

SC- Cham - SC Obergeissenstein 6:1 (4:0)

Eizmoss, 10.10.2021; 90 Zuschauer

 

Tore: 10. 1:0. 20. 2:0. 30. 3:0. 34. 4:0. 52. D. Music 4:1. 82. 5:1. 86. 6:1. 

 

SCOG: Hajnal, Wildisen, Pereira (46. Wattenberg / 60. Bassi), Kok, Widmer; D. Music, Albisser, M. Stalder, Mosses; Uebelmann (75. M. Music), Vogel (65. Piattini).

 

Nicht im Einsatz: Schrader.

Abwesend: Illi, Arnold, Zai, Caluori, Bajor, Felber, Mutter, S. Stalder

 

(Autor: Elio Wildisen)

Zuhause weiterhin ungeschlagen

Der SCOG kommt gegen Ägeri zu einem glückhaften 1:1-Unentschieden und hat zuhause nun seit sechs Spielen nicht mehr verloren.

 

Ex-Skirennfahrer Didier Defago, der Musiker Sting und der indische Pazifist Mahatma Ghandi: Drei sehr wohl bekannte, wenn auch ganz unterschiedliche Figuren, die weder auf den ersten noch auf den zweiten Blick eine Menge Gemeinsamkeiten haben. Haben sie auch nicht – bis auf die Tatsache, dass alle drei am 2. Oktober auf die Welt kamen. Warum ich das erzähle? Weil an jenem Datum auch OG-Torhüter Jerome Hajnal Geburtstag hat.

 

Dieser Geburtstag ist für OG insofern relevant, weil er Hajnal offenbar zu einer bärenstarken Leistung am Samstag im Spiel gegen Ägeri beflügelte. Denn anders als an einem regulären Geburtstag, an dem sich das Geburtstagskind von seinen Freunden beschenken lässt, machte es Hajnal umgekehrt und beschenkte seine Teamkollegen mit einem Punkt – ein Punkt, der ohne die zahlreichen meisterhaften Paraden von Hajnal niemals hätte gewonnen werden können.

 

Denn das Heimteam wurde von den Zuger Gästen phasenweise beinahe vorgeführt. Vor allem in der ersten Halbzeit mangelte es dem Team von Marco Häfliger an Durchschlagskraft und Kreativität, um irgendwie einen Zugriff auf das Spiel zu finden. Ägeri hingegen spielte einen einfachen, dafür umso konsequenteren Fussball. Das Team operierte aus einer sicheren Defensive heraus vorwiegend mit langen Bällen, mit denen die wirbligen Stürmer mal um mal etwas anzufangen wussten. So hätte es zum Pausenpfiff gut und gerne bereit 0:3 stehen können, wenn nicht eben Geburtstagskind Hajnal einen Glanztag erwischt hätte.

 

Neue Halbzeit, neues Glück? Das erhofften sich wohl zumindest die OG-Fans für die zweite Halbzeit. Doch diese Hoffnung mussten sie schnell begraben, als sich zeigte, dass der SCOG auch in der zweiten Halbzeit nicht wirklich Fuss fassen kann und sich der einseitige Spielverlauf fortführte – nach dem Seitenwechsel einfach in die entgegengesetzte Richtung. So kam es wie es kommen musste: Nach einer weiteren Situation, in der das Heimteam die defensive Ordnung verlor, brach Ägeri nach rund einer Stunde endlich den Bann und ging hochverdient mit 0:1 in Führung.

 

Was am Spielfeldrand angesichts des Spielverlaufs wohl bereits als Vorentscheidung gedeutet wurde, war für die OG-Akteure auf dem Feld der so dringend benötigte Weckruf. Plötzlich spielte das Heimteam mutig und zielstrebig, fast so, als hätten sie bereits nichts mehr zu verlieren. So gelang nach rund 70 Minuten tatsächlich der Ausgleich nach einer sauberen Passstafette, die Michi Stalder im Fünfmeterraum gekonnt abschloss.

 

Fast schien es, als würde OG erst jetzt realisieren, dass die Zuger keineswegs eine Übermacht sind, auch wenn man gegen den gleichen Gegner bereits vor einigen Wochen im Cup sang- und klanglos ausschied. Orange-Schwarz hatte in den Schlussminuten plötzlich mehr vom Spiel und kam mit einem wegen Offside aberkannten Tor von Music sowie einem Lattentreffer von Piattini dem Siegtreffer ganz nahe. Das wäre dann aber wohl zu viel des Guten gewesen und hätte das Glück des Tüchtigen definitiv überstrapaziert. So kann sich OG über einen gewonnenen Punkt freuen, der das Team in der Tabelle zwar nicht wirklich weiterbringt, aber immerhin die Serie der Ungeschlagenheit auf dem eigenen Terrain nun bereits auf sechs Spiele ausbaut.

 

SC Obergeissenstein - FC Ägeri 1:1 (0:0)

Wartegg, 2.10.2021; 100 Zuschauer

 

Tore: 62. 0:1. 70. M. Stalder 1:1. 

 

SCOG: Hajnal, Wildisen, Pereira, Mutter (80. Piattini), Widmer; M. Stalder, Kok (46. Albisser), S. Stalder, Mosses (68. Bassi); Uebelmann (68. D. Music), Vogel.

 

Nicht im Einsatz: Schrader, M. Music, Wattenberg.

Abwesend: Illi, Arnold, Zai, Caluori, Bajor, Felber.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Bittere Niederlage in Sins

Einmal mehr tat sich ein bemühtes SCOG schwer, auf fremden Terrain Chancen zu kreieren und verliert frustrierend mit 3:1.

 

Die Ausgangslage vor dem Spiel auf der Sportanlage Letten war klar: Die Warteggelf wollte unter keinen Umständen «gratis» in den Kanton Aargau gereist sein und mit Punkten zurück nach Luzern fahren. So trennte die beiden Teams vor dem Anpfiff an jenem Samstagabend gerade einmal einen Punkt und der SCOG hatte nach zuletzt bescheidenen Auftritten gegen Littau und Stans die Möglichkeit, wieder beherzt, frisch und frech aufzutreten. Waren das doch in dieser kurzen Rückrunde vergangene Saison genau die Tugenden, welche die Auftritte des Stadtclubs ausmachten und bisher stark vermisst wurden.

 

Frisch und frech war dann jedoch zu Beginn des Spiels die Sinser Sturmspitze Ali Mourad, welcher in der 5. Minute sehenswert und unhaltbar aus rund 20 Metern zum 1:0 für das Heimteam traf. Auffallend, dass die «Warteggler» in allen drei Meisterschaftsspielen, in welchen nicht gepunktet werden konnte, bereits in der Startviertelstunde in Rückstand geraten sind. Das Team von Trainerduo Häfliger/Haussener zeichnete in Vergangenheit jedoch ebenfalls aus, dass man sich von Gegentoren nicht beirren liess und sofort eine Reaktion suchte. So sollte es auch auf dem Sinser Naturrasen sein, welcher sich an diesem Abend sehr gut bespielbar präsentierte. Kevin Vogel gelang in der 28. Minute per Abpraller nach einem Distanzschuss von Aidan Übelmann in bester Thomas Müller-Maniere der verdiente Ausgleich.

Analog zum Stans-Spiel führte dieser OG-Treffer jedoch zu einer erhöhten Fehlerquote der im traditionell orangen Shirt aufspielenden Gästen. Was mit ungenauen Pässen aus dem Zentrum anfing und in inkonsequenten Befreiungsversuchen seine Fortführung fand, endete kurz vor dem Pausenpfiff mit der erneuten Führung für das Heimteam. Ursprung dieses Treffers war ein Freistoss aus dem Halbfeld, dessen Abpraller von Mathias Müller verwertet werden konnte. Mit einem 2:1 Rückstand ging es also zum Pausentee.

 

Tatsächlich schien dieser völlig überzuckerte Pausentee dem Gästeteam gut getan zu haben, denn es war der SCOG der zu Beginn der zweiten Hälfte den Ball laufen liess. Geduldig wurde das Spiel aus der Abwehrreihe aufgebaut und man war bemüht, vertikale Lösungen zu finden. Fehlende Präzision bei den entscheidenden Pässen und falsche Entscheidungen liessen den SCOG zwar als präsent, jedoch ungefährlich dastehen. Der FC Sins seinerseits verteidigte souverän und trat durch schnelle Konterangriffe auch immer wieder offensiv in Erscheinung, was zu einem Spiel führte, welches sich vorwiegend zwischen den beiden Abwehrreihen abspielte.

Dementsprechend war es dann ein Eckball, welcher in der 69. Spielminute zur 3:1 Führung für den FC Sins führte. Gabriel Gumann war es, der von einem Tohuwabuhu im gegnerischen Sechzehner profitierte und nur noch einzuschieben brauchte. Fehlende Moral konnte man an diesem Samstagabend der Gästemannschaft nicht vorwerfen. Selbst nach diesem Gegentreffer und einer direkten roten Karte gegen orange-schwarz kurz darauf, war es die Warteggelf, welche munter ihr Spiel aufzuziehen versuchte und den Ball mehrheitlich in ihrem Besitz hatte. Gefährlich tauchte bis zum Abpfiff aber nur noch der Neuzugang aus der Niederlande Danny Kok vor dem Sinser Schlussmann auf, wobei auch dessen Kopfball den Weg in die Tormaschen nicht fand.

 

Die Enttäuschung über diese Niederlage war den OG-Akteuren nach Spielschluss deutlich anzusehen. So schmerzt sie nebst der mangelnden Punkteausbeutung auch deshalb mehrfach, weil man in puncto Strafpunkte nach sieben Spielen sehr schlecht dasteht, sich die ohnehin schon lange Verletztenliste mit Reto Albisser nach einem unschönen Einsteigen eines Sinsers in der ersten Hälfte erweiterte – gute Besserung an unsere Nummer 2 an dieser Stelle – und weil man über weite Strecken kein schlechtes Spiel gezeigt hatte.

 

Bekanntlich ist das Schöne am Meisterschaftsbetrieb ja, dass man bereits kommenden Samstag erneut die Chance hat, drei Punkte gegen den FC Ägeri auf der Wartegg zu behalten. Mit den Zugern hat man definitiv noch eine Rechnung offen. Anfang des Monats ist man nämlich gegen dieses Ägeri aus dem Toni’s Zoo Rothenburg IFV-Cup sang- und klanglos ausgeschieden. Vollgas geben und punkten heisst es also, wenn am kommenden Samstag Zuhause auf der Wartegg um 18:00 Uhr angepfiffen wird. «S’Eis» freut sich auf zahlreiche Unterstützung. Wir werden alles geben!

 

FC Sins - SC Obergeissenstein 3:1 (2:1)

Sportanlage Letten, 25.09.2021; 150 Zuschauer

 

Tore: 5. 1:0. 28. Vogel. 1:1. 42. 2:1. 69. 3:1.

 

SCOG: Hajnal, Wildisen, Kok, Widmer (D. Music), M. Stalder, Pereira (75. Bassi), Albisser (31. Mosses), Wattenberg (51. Arnold), Uebelmann, S. Stalder, Vogel

 

Nicht im Einsatz: Schrader, M. Music, Piattini.

Abwesend: Illi, Mutter, Zai, Caluori, Bajor, Felber.

 

(Autor: Samuel Stalder)

Punkt am OG-Tag

Eine spektakuläre Viertelstunde täuscht über ein ansonsten ereignisarmes Spiel hinweg, in dem sich OG und Stans 2:2 trennen.

 

Es kommt relativ selten vor, aber manchmal steigt der SCOG tatsächlich als Favorit in ein Spiel. So zum Beispiel am vergangenen Samstag gegen den FC Stans. Für die Luzerner sprach nicht nur die Tabelle, wo man stattliche sechs Punkte vor dem Gegner stand. Sondern auch der Fakt, dass das Spiel auf dem heimischen Kunstrasen stattfand, auf dem man zuletzt saisonübergreifend eine regelrechte Serie von vier Erfolgen am Stück feiern konnte. Zudem fand an jenem Samstag der OG-Tag statt. Eine schöne und verhältnismässig grosse Zuschauerkulisse, bunt durchmischt aus Jung und Alt, verlieh der Partie einen würdigen Rahmen. Alles war angerichtet für ein Orange-Schwarzes Fussballfest

 

Gleichzeitig trat mit dem FC Stans aber auch ein Gegner an, gegen den sich OG in der Vergangenheit meistens schwertat. Hervorzuheben ist hier die Schmach von Stans vom vergangenen Herbst, als OG sang- und klanglos mit 0:6 unterging.

 

Die ersten Minuten der Partie zeigten dann schnell, dass es dieses Mal wohl kein so klares Resultat geben sollte – weder für OG noch für Stans. Die erste Halbzeit präsentierte sich ziemlich ausgeglichen, Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Einem Tor nahe kamen beide Teams nur jeweils einmal im ersten Durchgang. Heimteam wie Gast bekundeten Mühe, den letzten Pass sauber zu spielen. Zahlreiche vielversprechende Aktionen blieben so kurz vor den jeweiligen Strafräumen hängen. Kurz: Gähn.

 

Berichten vom Spielfeldrand zufolge war aber immerhin das Wetter schön, das Bier kalt und die Wurst würzig, sodass auch die Zuschauer – wenn auch etwas anders als vielleicht erhofft – auf ihre Kosten kamen.

 

Ganz anders das Bild dann in der zweiten Halbzeit. Nicht hinsichtlich der Situation am Spielfeldrand, das Bier war auch nach dem Seitenwechsel noch kühl. Aber auf dem Platz ereignete sich ab der 60. Minute ein regelrechter Schlagabtausch. Vogel eröffnete den Torreigen nach einer Stunde nach einem unwiderstehlichen Sololauf über die rechte Seite, den er mit einem trockenen Abschluss in die nahe Torecke zur 1:0-Führung abschloss.

 

Doch wer nun angesichts des bisher ereignisarmen Spiels glaubte, der SCOG sei dank dieses Führungstreffers auf bestem Weg zum dritten Saisonsieg, irrte sich gewaltig. Denn keine sieben Später hatte Stans den Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt und führte mit 1:2. Das Heimteam, dem eben noch ein Sieg zugetraut wurde, war plötzlich völlig von der Rolle, spielte verunsichert und zögerlich. Eine erneute Wende? Zu diesem Zeitpunkt undenkbar. Doch erneut kam es anders als erwartet, den Uebelmann brachte sein Farben mit einer sehenswerten Direktabnahme von der Strafraumgrenze zurück ins Spiel.

 

Nun war der Ausgang der Partie völlig offen. Beiden Mannschaften konnte der Lucky Punch zugetraut werden, nur – er gelang weder OG noch Stans. So ereignisreich die Phase zwischen der 60. und der 75. Spielminute war, so ereignisarm präsentierte sich die letzte Viertelstunde des Spiels. So blieb es beim 2:2, was angesichts der Kräfteverhältnisse gerecht war. Nach dem Schlusspfiff zeigten sich beide Teams denn auch einigermassen zufrieden mit dem gewonnen Punkt. Und auch der guten Stimmung auf der Wartegg tat das Resultat keinen Abbruch. Wobei die gute Stimmung beim Luzerner Quartierverein erfahrungsgemäss sowieso nur selten resultatabhängig ist.

 

SCOG - FC Stans 2:2 (0:0) 

Wartegg, 18.09.2021; 200 Zuschauer.

 

Tore: 60. 1:0 Vogel. 63. 1:1. 67. 1:2. 72. Übelmann 2:2.

 

SCOG: Hajnal; Widmer, Kok, Pereira, Wildisen; Wattenberg (90. M. Music), S. Stalder, Albisser, M. Stalder (70. Bassi); Uebelmann (85. Arnold), Vogel (74. D. Music). 

Nicht im Einsatz: Schrader, Mosses, Bajor.

Abwesend: Illi, Mutter, Zai, Caluori, Pereira, Felber, Piattini.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Präsidentenwechsel beim SCOG

Anlässlich der 101. Mitgliederversammlung wurde Raphael Weltert zum neuen Präsidenten des SCOG gewählt. Sein Vorgänger Andy Piattini übergibt nach 7-jähriger Amtszeit einen kerngesunden Verein.

 

Mit kräftigem Applaus der knapp 90 Mitglieder wurde Raphael Weltert an der gestrigen MV ins Präsidium gewählt. «Eine Nachfolgelösung, die nicht besser hätte sein können», so der abtretende Präsident Andy Piattini. Piattini wurde für seine langjährige Präsidentschaft zum Ehrenmitglied gewählt.

 

Weltert trat bereits als Junior dem SCOG bei, war u.a. Juniorentrainer, Organisator des SCOG CAMP sowie des Juniorenturniers und spielte gleichzeitig auch mehrere Jahre in der 1. Mannschaft. Seit 2012 ist er Vorstandsmitglied und hatte nach dem Amt des Sekretärs das des Juniorenobmanns inne. Seit 2015 war er zusätzlich Vizepräsident. «OG ist für mich eine Herzensangelegenheit. Direkt neben dem Fussballplatz aufgewachsen war die Wartegg für mich schon immer ein spezieller Ort, verbunden mit vielen Emotionen. Ich freue mich sehr auf das neue Amt und begegne den Herausforderungen mit dem notwendigen Respekt», sagte Weltert bei seiner kurzen Dankesrede.

 

Zum neuen Vizepräsidenten wurde der ebenfalls langjährige OGaner Michael Meier gewählt. Er ist seit 2012 im Vorstand und verantwortlich für das Ressort Kommunikation und Sponsoring. Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt: Joël Hofer (Finanzen), Christoph Günther (Spiko), Dario Minder (Verantwortlicher Schiedsrichter), Fabio Minder (Juniorenobmann), Patrick Schmid (Seniorenobmann) und Elio Wildisen (Sekretär). Für die neu geschaffene Vorstandsfunktion des Leiter Infrastruktur wurde Konstantin Kuttenberger ins Amt gewählt. Zur erweiterten Vereinsleitung gehören weiterhin Bettina Günther (Tanzabteilung) und Raphael Haussener (Verantwortlicher Grillcrew).

 

Die Rechnung des Vereinsjahres 2020/2021 wurde durch die Mitgliederversammlung genehmigt. Die Pandemie hat dazu geführt, dass die tatsächlichen Aufwände deutlich tiefer ausfielen als budgetiert. Die MV hat sich dafür entschieden, den Gewinn grossmehrheitlich für Rückstellungen Infrastruktur einzusetzen. Ein ausgeglichenes Budget für die Saison 2021/2022 wurde verabschiedet.

 

Anlässlich der 101. Mitgliederversammlung wurde Jörg Odermatt für seine langjährigen Dienste beim SCOG und der Gönnervereinigung zum Ehrenmitglied gewählt. Weiter wurde der langjährige SPIKO-Assistent Manuel Haussener zum Freimitglied gewählt.

 

Ein grosses Dankeschön geht an Ehrenmitglied Ruedi Widmer, der dem SCOG bei der Durchführung der MV im Grand Casino Luzern sehr grosszügig entgegen gekommen ist.

 

Vorstand SCOG

 

Vereinsleitung 2021/2022:

  • Raphael Weltert (Präsident)
  • Michael Meier (Vizepräsident, Kommunikation & Sponsoring)
  • Christoph Günther (SPIKO)
  • Joël Hofer (Finanzen)
  • Konstantin Kuttenberger (Leiter Infrastruktur)
  • Fabio Minder (Juniorenobmann)
  • Dario Minder (Verantwortlicher Spielleiter & Schiedsrichter)
  • Elio Wildisen (Sekretär)
  • Patrick Schmid (Seniorenobmann)
  • Bettina Günther (Leiterin Tanzabteilung, erweiterte Vereinsleitung)
  • Raphael Haussener (Verantwortlicher Grillcrew, erweiterte Vereinsleitung)

Schwacher Auftritt in Littau

Der SCOG erwischt in Littau keinen guten Abend und verliert diskussionslos mit 1:3. Zu Reden gab hingegen eine Unsportlichkeit in der Nachspielzeit.

 

Mit dem Meisterschaftsspiel in Littau sowie der Cup-Partie gegen Ägeri vom vergangenen Dienstag hat der SCOG mittlerweile sechs Pflichtspiele absolviert. Ein guter Zeitpunkt für eine erste Zwischenbilanz? Mitnichten. Denn zumindest der Autor ist aus den bisherigen Auftritten der Mannschaft von Marco Häfliger noch nicht so recht schlau geworden.

 

Auf die 0:4-Schlappe im Auftaktspiel gegen Altdorf folgten, den Erwartungen wohl völlig entgegen, zwei Spiele, in denen man zu Null spielte und vier Punkte ergatterte. Was Optimisten vielleicht bereits als Zeichen neu entwickelter defensiver Stabilität einordneten, entpuppte sich in den darauffolgenden drei Spielen wohl doch eher als Zufallsprodukt. Gegen Sempach konnte dank grossem Kampf zwar ein weiterer Heimsieg verbucht werden, allerdings vor allem dank des Unvermögens der Sempacher vor dem OG-Tor.

 

Im Cup-Spiel gegen Ägeri wurden die Stadtluzerner gleich mit 0:4 abgefertigt, gefolgt von einer diskussionslosen 1:3-Niederlage in Littau. Auch im Derby gegen Littau war von der angenommenen defensiven Stabilität wenig zu sehen und offensiv fehlte wie schon im Cup gegen Ägeri über weite Strecken des Spiels die Durchschlagskraft.

 

Besonders bitter beim Gastspiel in Littau war der frühe Rückstand, den sich der SCOG bereits nach drei Minuten und einem leicht zu vermeidenden Eigenfehler einhandelte. Rund zehn Minuten und eine weitere defensive Unachtsamkeit später, stand es bereits 2:0 für das Heimteam. Grundsätzlich noch kein Weltuntergang, angesichts der Tatsache, dass immerhin noch rund 70 Minuten zu spielen waren. Der Auftritt des SCOG in den Startminuten war aber dermassen verunsichert und unmotiviert – ja vielleicht sogar blutleer – dass der Gedanke an eine furiose Aufholjagd höchstens als kühnste Illusion bezeichnet werden konnte.

 

In der zweiten Halbzeit keimte für einen kurzen Moment aber doch noch so etwas wie Hoffnung auf, als Übelmann praktisch mit der ersten guten Torchance der Gäste den Anschlusstreffer erzielte. Jene aufkeimende Hoffnung währte allerdings nur von kurzer Dauer, denn nur wenig später stelle Littau den komfortablen Zweitore-Vorsprung wieder her und sorgte damit angesichts der ungleich verteilten Kräfteverhältnisse praktisch für die Vorentscheidung. Für den einzigen verbleibenden Aufreger im Strafraum des Heimteams war bezeichnenderweise ein Littauer selbst verantwortlich: Tief in der Nachspielzeit sorgte ein völlig unnötiger, hochgradig unsportlicher und damit auf allen Ebenen zu verurteilender Kopfstoss eines Littauers ins Gesicht von OG-Spieler Widmer für ein unschönes Ende dieser einseitigen Partie.

 

Somit bleibt dem Autor am Ende dieses Artikels nur ein blöder Spruch übrig: Die einzige Konstante beim SCOG ist derzeit die Inkonstanz. Für das kommende Heimspiel am OG-Tag gegen Stans (18:00 Uhr, Wartegg) führt das zu einer spannenden Ausgangslage, denn: Es ist schlicht mit allem zu rechnen.

 

FC Littau - SCOG 3:1 (2:0) 

Littau, 11.09.2021; 60 Zuschauer.

 

Tore: 3. 1:0. 18. 2:0. 55. Übelmann 2:1. 60. 3:1.  

 

SCOG: Hajnal; Mosses (46. Bajor), Wildisen, Kok, Widmer; Wattenberg (73. M. Music), Bassi (46. Arnold), S. Stalder, Albisser; D. Music (46. Vogel); Übelmann.

Nicht im Einsatz: Schrader, Piattini, Felber.

Abwesend: Illi, Mutter, M. Stalder, Zai, Caluori, Pereira

 

(Autor: Elio Wildisen)

Schutzkonzept

Mit dem Start der neuen Saison gilt es weiterhin, das Schutzkonzept des SCOG zu beachten und einzuhalten. Jede*r Spieler*in, jeder Trainer und jedes Vereinsmitglied kann und muss einen Beitrag dazu leisten – besten Dank! Das aktuelle Schutzkonzept ist per untenstehendem Link einsehbar.

Punkt in Rothenburg

In einer unattraktiven und gehässigen Partie trennen sich der SCOG und der FC Rothenburg 0:0.

 

Wie das Endresultat bereits erahnen lässt, war das Spiel zwischen dem FC Rothenburg und dem SCOG definitiv kein fussballerischer Leckerbissen. Das lag hauptsächlich an drei Gründen: Erstens stellte der holprige Fussballrasen in Rothenburg keine einfache Spielunterlage dar und liess ein sauberes und gepflegtes Kurzspassspiel gar nie zu. Zweitens lieferte das Schiedsrichter-Trio keine gute Partie ab und brachte mit zahlreichen, nicht nachvollziehbaren Entscheiden viel Unruhe ins Spiel. Und drittens waren beide Teams mit zunehmender Spieldauer immer weniger in der Lage, jene kuriosen Entscheide der Unparteiischen mit Fassung zu tragen und konzentrierten sich in den letzten 20 Minuten des Spiels vorwiegend auf das lautstarke Kritisieren jener Entscheide, als aufs Fussballspielen.

 

Dass die Partie torlos ausging, war zwar eine logische Konsequenz der genannten Gründe. Nichts desto trotz hatten aber beide Teams im Verlauf des Spiels mehrere hochkarätige Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Das Heimteam dominierte vor allem die Startphase des Spiels und setzte die Gäste von Beginn an mit einem aggressiven Angriffspressing stark unter Druck. OG konnte dem kaum etwas entgegensetzen, wirkte zu Beginn sehr nervös und hatte überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel. Irgendwie gelang es Orange-Schwarz aber, die Sturm und Drang-Phase der Rothenburger schadlos zu überstehen und kam nach 20 Minuten besser in die Partie.

 

Ab diesem Moment war der SCOG zwar nicht unbedingt die bessere, aber bestimmt die gefährlichere Mannschaft auf dem Platz und verpasste den Führungstreffer mehrmals nur aufgrund des eigenen Unvermögens vor dem gegnerischen Tor. Doch auch Rothenburg blieb mit temporeichen Gegenstössen nicht ungefährlich, sodass es in der zweiten Halbzeit nur noch eine Frage der Zeit zu sein schien, bis eines der beiden Teams in Führung gehen würde.

 

Doch ungefähr ab der 70. Minute brach der Spielfluss der Partie aufgrund der Emotionalität beider Mannschaften komplett zusammen. Ohnehin war schon während der gesamten Partie kaum ein Spielfluss erkennbar, was sich nicht zuletzt dadurch aufzeigen lässt, dass es gefühlt etwa 1'500 Einwürfe gab. Da jedoch dem Schiedsrichter-Trio im Verlauf der zweiten Halbzeit aufgrund fragwürdiger Entscheidungen die Partie zunehmend entglitt, konzentrierten sich alle beteiligten Akteure immer stärker aufs Kritisieren jener Entscheidungen als auf das Fussballspiel. Beide Teams wurden viel zu emotional, wodurch sich eine unnötig aggressive Schlussphase entwickelte, in der das eigentliche Fussballspiel in den Hintergrund rückte. So waren beide Mannschaften weder fussballerisch noch mental in der Lage, Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu erzeugen und gaben sich bald schon mit dem 0:0 und dem einen Punkt zufrieden.

 

So blieb die speziellste Geschichte dieses Abends eindeutig das Wiedersehen zwischen Neo- Rothenburger Patrick Lingg, der während der letzten sechs Jahre das OG-Dress trug, und seinen alten Teamkollegen. Wie allen anderen Spieler blieb zwar auch Lingg ein Treffer verwehrt – mit einem sehenswerten Lattenschuss kam er diesem von allen aber am nächsten. Obwohl es ihm gemäss Eigenaussage viel Freude gemacht hätte, gegen seine ehemaligen Kollegen ein Tor zu erzielen, liess es sich so nach dem Spiel sicherlich besser gemeinsam auf das Wiedersehen anstossen.

 

FC Rothenburg - SCOG 0:0  

Rothenburg, 28.08.2021; 120 Zuschauer.

 

Tore: Fehlanzeige 

 

SCOG: Hajnal; Wildisen, Pereira, Mutter (80. Piattini), Mosses; M. Stalder (70. Kok), Albisser, S. Stalder, Wattenberg (35. Widmer); D. Music (75. Uebelmann); Felber.

Nicht im Einsatz: Schrader.

Abwesend: Bajor, Illi, M. Music, Vogel, Arnold, Bassi

 

(Autor: Elio Wildisen)

Erstes Heimspiel – Erster Sieg

Dem SCOG gelingt mit einem Sieg gegen Sarnen eine Reaktion auf die 0:4-Schlappe vom Auftaktspiel.

 

Zwischen dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison und dem ersten der aktuellen Spielzeit liegen knapp zwei Monate. Was sich nicht nach viel anhört, ist in Fussball-Dimensionen eine halbe Ewigkeit. So interessiert es rein gar niemanden mehr, was vor zwei Monaten auf der Wartegg los war, als die erste Mannschaft gegen Cham in einem packenden Saisonfinale den Ligaerhalt sicherte. Auch die damals erzeugten Hochgefühle waren bei OG schon lange verflogen – erst recht nach der bitteren Niederlage im Startspiel gegen den FC Altdorf.

 

Obwohl zwischen dem Spiel gegen Cham Ende Juni und der Partie gegen Sarnen vom Samstag gefühlt Welten liegen, sind dennoch verschiedene Parallelen erkennbar. Für OG ging es in beiden Spielen um viel, auf der Plastikunterlage auf der Wartegg herrschten sengend heisse Temperaturen, der Gegner bekundete allergrösste Mühe auf eben jener Unterlage – und OG ging in beiden Partien nach einer starken Leistung als verdienter Sieger vom Platz.

 

Schon gleich zu Beginn der Partie gegen Sarnen war dem SCOG anzumerken, dass er unbedingt eine Reaktion auf die Startniederlage zeigen wollte. Zai scheiterte in den Startminuten zweimal knapp, ehe er seinen dritten Abschlussversuch mit einem Tor krönte. Damit beschenkte sich der OG-Flügelflitzer gleich selbst, sowohl zu seinem Geburtstag als auch zu seinem Abschied von der Schweiz, da ihn ein Auslandsemester ab dieser Woche für ein halbes Jahr nach Moskau führen wird.

 

Dem 1:0 war ein wunderbar herausgespielter Angriff vorangegangen. Für das Heimteam kam dieser Treffer einer Erlösung gleich, da genau das Kreieren von Torchancen und das Erzeugen von Torgefahr die grossen Schwächen in Altdorf waren, welche letztlich zur deutlichen Niederlage führten.

 

Sarnen kam nach diesem frühen Gegentreffer zwar besser ins Spiel und dominierte das Spielgeschehen weitgehend. Torgefahr konnten die Gäste in der ersten Halbzeit jedoch keine erzeugen. Erst in der zweiten Spielhälfte wurde der Druck der Sarner auf das OG-Tor grösser. Just in dieser Phase, in der sich der Ausgleichstreffer durch die Gäste immer stärker ankündigte, gelang Mutter nach sehenswerter Vorarbeit von Sämi Stalder das 2:0. Endlich, war man versucht zu sagen, denn mit Mutter traf ausgerechnet der kopfballstarke Innenverteidiger, der trotz guter Luftpräsenz und unzähligen offensiven Standardsituationen seit allzu langer Zeit auf einen Treffer warten musste.

 

 In der Folge hatte OG das Spielgeschehen wieder besser im Griff. Erst kurz vor dem Abpfiff musste Orange-Schwarz nochmals einige heikle Situationen im eigenen Strafraum überstehen. Dank grossem Einsatz und etwas Dusel gelang es dem Heimteam aber irgendwie, den eigenen Kasten bis zum Spielende reinzuhalten.  

 

SCOG - FC Sarnen 2:0 (1:0) 

Wartegg, 21.08.2021; 100 Zuschauer.

 

Tore: 11. Zai 1:0. 65. Mutter 2:0. 

 

SCOG: Hajnal; Wildisen, Pereira, Mutter, Mosses; M. Stalder (78. Wattenberg), Albisser, S. Stalder, Zai; Bassi (64. Uebelmann / 90. Bussmann), Felber (83. Widmer).

Nicht im Einsatz: Schrader.

Abwesend: Bajor, Illi, D. Music, M. Music, Piattini, Vogel.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Keine Punkte zum Saisonauftakt

Der ersten Mannschaft misslingt der Saisonauftakt gründlich. Im Urnerland setzt es gegen ein effizientes Altdorf gleich eine 4:0-Niederlage ab.

 

Wie jedes Jahr überwog zum Auftakt vor allem ein Gefühl: Das Gefühl der Ungewissheit. Denn wenn die letzten Jahre etwas gezeigt haben, dann dass die Vorbereitung nicht wirklich als Orientierung für den späteren Verlauf der Saison dient. So verlief zum Beispiel die Saisonvorbereitung 2020 äusserst erfolgreich. Die erste Mannschaft konnte jedes Vorbereitungsspiel gewinnen und überzeugte durch eine hohe Trainingspräsenz. Den Saisonstart verpatzte das Team von Marco Häfliger dann aber trotzdem.

 

2018 hingegen verlief die Vorbereitung extrem harzig. Die Trainingspräsenz war bescheiden, die meisten Testspiele gingen verloren. Danach legte der SCOG aber mit 12 Punkten aus vier Spielen einen veritablen Traumstart in die neue Saison hin, was den Grundstein für die bisher erfolgreichste 2. Liga-Saison der Klubgeschichte legte.

 

Vor dem diesjährigen Saisonauftakt gegen den Altdorf zeigte man sich im OG-Lager daher betont optimistisch, auch wenn die Saisonvorbereitung aufgrund einer schwachen Trainingspräsenz, einigen namhaften Abgängen und zahlreichen Verletzten kaum Anlass dazu gab. Als schlechtes Omen vor dem Auftakt gegen Altdorf wollte diese Bilanz niemand sehen und die Zuversicht auf einen Vollerfolg im Urnerland war gross.

 

Umso bitterer war darum letztlich die Packung, mit der man vom FC Altdorf wieder nach Hause geschickt wurde. Gleich mit 0:4 verloren die Mannen vom Trainerduo Häfliger/Haussener die Partie, obwohl sie keinesfalls die schlechtere Mannschaft waren. Und gerade in der zweiten Halbzeit war das Gästeteam sogar tonangebend. Nur reichte das nicht, um einem äusserst effizienten Altdorf wirklich gefährlich zu werden.

 

OG betrieb an diesem Samstagnachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen einen gewaltigen Aufwand, lancierte Angriff um Angriff, sprintete hin und her, kämpfte und ackerte, bis die meisten Spieler auf dem Zahnfleisch liefen – und konnte sich trotzdem nicht mit einem einzigen Törchen dafür belohnen. Die Tore schossen an diesem Nachmittag einzig die Altdorfer. Zweimal in der ersten Halbzeit nach einer Standardsituation, zweimal in Durchgang Zwei nach OG-Ballverlusten im Aufbauspiel und erfolgreich abgeschlossenen Kontern.

 

Eine Niederlage im ersten Spiel der Saison ist kein Weltuntergang, noch bleiben ja 25 weitere Partien, um es besser zu machen. Spannend hingegen ist die Frage, was man beim SCOG aus diesem missglückten Saisonstart mitnimmt. Dabei überwiegen vorerst drei Erkenntnisse. Erstens sind die spielerischen Ansätze des ziemlich neu zusammengestellten OG erfreulich, vor allem zu diesem Saisonzeitpunkt. Zweitens ist der SCOG derzeit absolut torUNgefährlich. Drittens, und das ist wohl die wichtigste Erkenntnis aus dem Spiel gegen Altdorf: Gute spielerische Ansätze ohne Torgefahr bringen rein gar nichts. Darum kann es für das kommende Spiel gegen Sarnen nur heissen: Tore müssen her.

 

FC Altdorf - SCOG 4:0 (2:0) 

Altdorf, 14.10.2020; 150 Zuschauer.

 

Tore: 14. 1:0. 36. 2:0. 82. 3:0 90. 4:0. 

 

SCOG: Hajnal; Wattenberg (28. Bassi), Pereira, Mutter, Wildisen (80. Lienert); Zai, M. Stalder, S. Stalder, Widmer (63. Mosses); Felber, Vogel.

Nicht im Einsatz: Schrader.

Abwesend: Bajor, Illi, Albisser, D. Music, M. Music, Uebelmann, Piattini.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Gesucht: Juniorentrainer Kicki-Boys

Mit rund 460 Mitgliedern, davon 260 Kinder und Jugendliche gehört der SCOG zu den grössten und erfolgreichsten Sportvereinen der Stadt Luzern. Wir sind stolz auf unsere Juniorenabteilung, die in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Damit wir auch zukünftig für alle Aufgaben gewappnet sind, suchen wir per sofort

 

JUNIORENTRAINER STUFE KICKI-BOYS

 

Wir bieten eine moderne Infrastruktur, eine tolle Kameradschaft und motivierte Juniorinnen und Junioren im Bereich des Breitensports. Unser Verein steht auf gesunden Beinen und profitiert von einer soliden Führung. Im Weiteren bieten wir Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung als Fussballtrainer.

 

Freude am Fussball, Verlässlichkeit sowie das Gespür im Umgang mit Kindern sind die idealen Voraussetzungen für diese interessante Freizeittätigkeit. Auf dieser Stufe wird 1x wöchentlich trainiert. Leuchtende Kinderaugen und ein familiäres Vereinsumfeld sowie eine Spesenentschädigung als Trainer sind der Lohn für dieses Engagement.

 

Weitere Auskünfte erteilen gerne Fabio Minder, Juniorenobmann
079 513 78 08, minderfabio.scog@gmail.com

Vormerken: OG-TAG 2021 am 18.9.21

Am Samstag, 18. September findet auf der Wartegg der OG-TAG 2021 statt. Nebst dem offiziellen Fototermin für alle Mannschaften und drei Juniorenspielen am Morgen folgt am Nachmittag um 13:00 Uhr der legendäre Rico-Cup, bei welchem Jung & Alt gemischt gegen das runde Leder kicken. Wir rufen auch alle Eltern und Bekannte auf, beim Rico-Cup teilzunehmen (einschreiben ab 10:00 Uhr vor Ort). Zudem kann man den ganzen Tag sein Können beim 5m hohen, neuen Fussball-Dart unter Beweis stellen. Um 18:00 Uhr spielt dann die 1. Mannschaft ein Meisterschaftsspiel gegen den FC Stans. Die Festwirtschaft mit Getränken und Essen ist ab 11:00 Uhr geöffnet.


Eingeladen sind alle Vereinsmitglieder, Freunde und Bekannte. Spiel und Spass für die ganze Familie ist garantiert. Ein Muss für jeden OGaner. Weitere Details zum OG-Tag siehe unten.

Rüümli wieder offen!

Das OG-Rüümli ist ab dem Mittwoch, 4. August, wieder geöffnet: Unter der Woche jeweils von Dienstag bis Donnerstag und an den Wochenenden während dem Spielbetrieb.

 

Karin Limacher und ihr Team freuen sich auf euren Besuch.

Ligaerhalt geschafft!

Zugegebenermassen war ich die vergangenen Wochen etwas schreibfaul und liess die beiden Meisterschaftssiege gegen LSC und Sursee II sowie die Niederlage im Cup gegen Sins schlicht und einfach unkommentiert vorüberziehen. Natürlich musste ich mir als Konsequenz auch zahlreiche Kommentare gefallen lassen, die meine Schreibmüdigkeit (zu Recht?) bemängelten. Mit dem kurzfristigen Re-Start der Meisterschaft und dem gleichzeitigen Beginn der EM war aber auch einfach unglaublich viel los in letzter Zeit, zumindest aus fussballerischer Sicht…

 

…Wie dem auch sei, nun hämmere ich wieder mit Freuden in die Tastatur, um diesen kurzen aber intensiven Saisonabschluss nochmals Revue passieren zu lassen. Als Ende Mai klar wurde, dass die Meisterschaft tatsächlich fortgeführt werden soll, trat genau jenes Szenario ein, welches beim SCOG in den vorherigen Monaten wohl das grösste Unbehagen auslöste: Es sollten nämlich nur noch die verbleibenden Vorrundenpartien gespielt und die Meisterschaft entsprechend nach der Hälfte der gespielten Partien gewertet werden. Dies bedeutete für den SCOG, dass nur noch drei Spiele verblieben, um sich aus seiner misslichen Tabellensituation zu befreien und den Ligaerhalt zu sichern. Zum Zeitpunkt des Re-Starts hatte die Wartegg-Elf ledliglich 8 Punkte aus 10 Spielen und ein äusserst schwaches Torverhältnis zu verzeichnen. Somit deutete wenig darauf hin, dass es dem Team von Marco Häfliger tatsächlich gelingen sollte, sich noch irgendwie über den ominösen Abstiegsstrich zu retten. Und das war wohl ein entscheidender Faktor für die letztlich so erfolgreich gelungene Mission Ligaerhalt. Ohne grossen Druck, dafür mit grösstmöglicher Motivation, die verkorksten Spiele im vergangenen Herbst wiedergutzumachen, trainierte der SCOG seit Ende Januar fast immer zwei Mal wöchentlich. Zuerst ohne Ball in Kleingruppen, dann wieder mit Ball auf dem Platz, später mal mit Schutzmasken und lediglich zwei Wochen vor Beginn der Meisterschaft dann auch tatsächlich wieder ganz normal, mit der gesamten Mannschaft auf dem Platz, mit Körperkontakt und ohne Masken.

 

Natürlich reichte diese kurze seriöse Vorbereitungszeit nicht aus, um ungefähr einschätzen zu können, wo man nun im Vergleich zu den anderen Teams in der Liga stand. Das Wiedereröffnungsspiel gegen LSC durfte somit nicht nur aufgrund des Derby-Charakters dieser Partie mit grosser Spannung erwartet werden. Und tatsächlich schien sich der grosse Aufwand der Wartegg-Elf über die vergangenen Monate gelohnt zu haben. Die Mannschaft zeigte sich zum Auftakt spritzig, aggressiv, hoch motiviert und vor allem auch spielfreudig. Letztlich überwog in diesem Spiel dann aber doch wieder der Derbycharakter und die Schlussphase der Partie wurde weniger durch fussballerische Klasse als durch die zu aggressive Spielweise der Gäste, zwei Spielausschlüsse und hochkochende Emotionen am Spielfeldrand geprägt. Dem SCOG durfte dies indes herzlich egal sein, denn das Team rettete eine frühe 1:0-Führung mit viel Kampf über die Zeit und konnte in der Tabelle somit bereits vom vor- auf den drittletzten Platz klettern.

 

Im zweiten Spiel wartete mit der zweiten Mannschaft des FC Sursee das abgeschlagene Tabellenschlusslicht. Bei gefühlten 40 Grad Celsius und auf dem riesigen Feld im Stadion Schlottermilch in Sursee entwickelte sich eine äusserst träge Partie mit wenig Tempo. Doch auch dies durfte dem SCOG egal sein, denn das Team erfüllte diese Pflichtaufgabe in souveräner Manier mit einem 3:0-Sieg. Somit war nun alles angerichtet für eine ultraspannende Finalissima im Abstiegskampf. Gleich vier Teams hatten sich mit 14 Punkten in eine gute Ausgangslage gebracht, um den Ligaerhalt aus eigener Kraft zu sichern. Dahinter lauerte auch noch Entlebuch mit 13 Punkten, das sich ebenfalls noch Chancen auf den Ligaerhalt ausmalen durfte. Nebst dem eigenen Spiel gegen den SC Cham II war es für den SCOG darum nicht unwesentlich, was auf den anderen Plätzen geschehen sollte. Vorstandsmitglied Günthi als «Rechenzentrum» sowie mehrere Spione auf den Plätzen in Emmen, Stans und Altdorf aktualisierten laufend die Blitztabelle, um stets den Überblick über die Mission Ligaerhalt zu behalten. Dieser Service im Hintergrund war zwar sehr wichtig, letztlich aber irrelevant, weil der SCOG seine Aufgabe erfüllte und den Ligaerhalt dank eines 4:2-Siegs gegen Cham aus eigener Kraft sichern konnte. In einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Spiel verspielte Orange-Schwarz zuerst eine souveräne 2:0-Führung, um dann kurz vor Schluss dank eines Doppelpacks von Zai den Sieg doch noch sicherzustellen. Die Zuschauer:innen, die dank den stark gelockerten Schutzmassnahmen des Bundes seit langem wieder einmal in grosser Zahl auf die Wartegg strömten, verliehen diesem begeisternden Spiel zudem einen würdigen Rahmen.

 

Würdig in mehrere Hinsichten war auch die anschliessende Feier im OG-Rüümli. Sicherlich des wohlverdienten und hart erkämpften Klassenerhalts würdig. Würdig auch im Hinblick auf den Ruf des SCOG, die «feierlaunigste» Mannschaft der 2. Liga zu sein und es nun auch sicher für ein weiteres Jahr zu bleiben. Und nicht zuletzt auch würdig im Hinblick auf die Verabschiedung von vier wohlverdienten OG-Spielern. Allen voran natürlich Ueli Scherer, der nach 17 (!) Saisons seine Karriere in der ersten Mannschaft beendet. Des Weiteren wurden mit Mauro Paci, Florian Fries und Dario Schmid drei weitere Spieler verabschiedet, die schon seit Juniorenzeiten beim SCOG spielen und definitiv als Vollblut-OGeaner bezeichnet werden dürfen. Danke euch vieren an dieser Stelle nochmals herzlich für euren grossartigen Einsatz.

 

Obwohl nun eigentlich der perfekte Zeitpunkt dafür wäre, bleibt dem SCOG kaum Zeit zum Durchschnaufen und Beine hochlagern. Bereits Mitte Juli startet die Vorbereitung für die neue Saison, in der es natürlich schön wäre, ausnahmsweise mal nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Wenn OG diesen tollen Schwung aus den vergangenen Wochen irgendwie konservieren und in die neue Saison mitnehmen kann, steht dieses Unterfangen sicherlich unter einem guten Stern.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Finalissima auf der Wartegg

Dank zwei Siegen aus zwei Spielen (LSC und Sursee II) ist die Wartegg-Elf weiterhin auf Kurs für die Mission Ligaerhalt. Nun steht der letzte Spieltag an, der an Spannung kaum zu übertreffen ist. Nicht weniger als vier Teams stehen mit 14 Punkten knapp über dem Strich. Auch bei den Strafpunkten, die bei Punktgleichheit entscheiden, sind die Teams nahe beisammen. Hinzu kommt, dass aus der nächsthöheren 2. Liga inter ebenfalls noch eine innerschweizer Mannschaft absteigen könnte. Dies hätte zur Folge, dass in der 2. Liga regional gleich drei Mannschaften absteigen. Es gibt unzählige Szenarien und Rechnereien. Doch für das Fanionteam gilt nur ein Sieg. Auf geht's zur Finalissima!

 

Es gibt unzählige Szenarien und Rechnereien. Doch für das Fanionteam gilt nur ein Sieg. Auf geht's zur Finalissima!

 

SCOG – SC Cham II, 16:00 Uhr, Wartegg

 

Update 23.6.: Die Lockerungen des Bundesrates treten bereits ab 26.6. und somit früher in Kraft, als erwartet. Es gilt also für kommenden Samstag keine Sitzpflicht für Zuschauer*innen auf der Wartegg. Auch die Maskenpflicht für Veranstaltungen draussen wurde aufgehoben. Die max. Anzahl Zuschauer*innen beträgt 500.

 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir alle Zuschauer*innen, sich im Vorfeld per untenstehendem Online-Formular zu registrieren (die persönlichen Daten werden nach 14 Tagen wieder gelöscht). Bis zum Erreichen der maximalen Auslastung von 500 Personen wird durch die Registrierung ein Platz garantiert, wenn der Eintritt auf die Wartegg bis spätestens 15:45 Uhr erfolgt. 

 

Du möchtest einen Matchball sponsern? Gerne kannst du das Matchball-Formular gleich online ausfüllen (s. unten). Wir würden uns freuen!

Mission Ligaerhalt: 1/3

Der Start zur Mission Ligaerhalt ist für die 1. Mannschaft geglückt. Mit einem 1:0-Sieg im Stadtderby gegen LSC konnte man die so wichtigen 3 Punkte einfahren. Jetzt gilt es, den Fokus auf nächsten Samstag zu legen, um auswärts beim FC Sursee II einen nächsten Sieg zu holen. Gemäss Tabelle eine machbare Aufgabe, so steht der FC Sursee II doch punktelos auf dem letzten Tabellenrang. Cheftrainer Häfliger mahnt jedoch zur Vorsicht: «Die Tabellenlage von Sursee soll uns nicht interessieren. Was zählt, ist ein Sieg. Sursee erspielte zuletzt zudem gute Testspiel-Resultate.»

 

Auf geht’s nach Sursee. Machen wir das Auswärtsspiel zum Heimspiel!

 

FC Sursee II – SCOG
Samstag, 19. Juni, 18:00 Uhr, Schlottermilch

 

Mit einem kräftigen Hoooopp OG!

Mission Ligaerhalt

Nach dem Entscheid des Innerschweizer Fussballverbandes, die restlichen Spiele der Hinrunde auszuspielen, beginnt für die 1. Mannschaft des SCOG die Mission Ligaerhalt. Drei eminent wichtige Spiele stehen auf dem Programm:

 

  • SCOG – Luzerner SC (Sa, 12.6., 18:00 Uhr)
  • FC Sursee II – SCOG (Sa, 19.6., 18:00 Uhr)
  • SCOG – SC Cham II (Sa, 26.6., 16:00 Uhr)

 

Heimspiele: Aufgrund der strikten Vorgaben gilt für alle Zuschauer*innen ab 12 Jahren eine Maskenpflicht. Weiter gilt auch eine Sitzpflicht auf dem ganzen Areal. Der Einlass kann deshalb nur mit einer eigenen Sitzgelegenheit (Campingstuhl, Klappstuhl etc) garantiert werden.

 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir alle Zuschauer*innen, sich im Vorfeld per untenstehendem Online-Formular zu registrieren (die persönlichen Daten werden nach 14 Tagen wieder gelöscht). Bis zum Erreichen der maximalen Auslastung von 300 Personen wird durch die Registrierung ein Platz garantiert, wenn der Eintritt auf die Wartegg bis spätestens 17:45 Uhr erfolgt. 

 

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