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UPDATE COVID-19

Aufgrund der vom Bundesrat beschlossenen Einschränkungen gelten für den SCOG ab Donnerstag 29. Oktober 2020 folgende Massnahmen auf unbestimmte Zeit:

 

Juniorenbereich:

Die Meisterschaft wird auf allen Stufen eingestellt. Die Trainings sind, mit Ausnahme der A- und B-Junioren, weiterhin erlaubt. Die morgigen Donnerstags-Trainings sind trotzdem vorerst abgesagt, bis der Vorstand weiter informiert.

 

Aktivbereich:

Meisterschafts- und Trainingsbetrieb wird eingestellt.

 

Der Vorstand wird diese Woche eine Auslegeordnung machen und Empfehlungen des Fussballverbandes einfliessen lassen. Über allfällige Anpassungen im Schutzkonzept und über den Vereinsbetrieb wird der Vorstand informieren.

 

28.10.2020

Anpassungen Schutzkonzept

Aufgrund der neuen kantonalen Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie vom 16.10.2020 hat der SCOG sein Schutzkonzept angepasst, welches ab sofort gilt. Die wichtigsten Punkte:

 

  1. Schutzmaskenpflicht ab 12 Jahren in sämtlichen Räumlichkeiten (Garderoben, WC, Rüümli, technische Räume...).
  2. Ohne festen Sitzplatz ist auf dem ganzen Areal (inkl. Rüümli) die Konsumation von Getränken oder Essen verboten (während Spielen gilt daher ein Konsumationsverbot). Der bisherige Aussenstand mit Getränken und Grill während den Spielen wird neu vor dem Rüümli platziert.
  3. Weiterhin Schutzmaskenpflicht am Spielfeldrand für alle Spiele.
  4. Der SCOG ist verpflichtet, von allen Besucherinnen und Besuchern Kontaktdaten aufzunehmen. Dies geschieht über die kostenlose App «Mindful». Über diese App können mit einer einmaligen Registration Check-ins und Check-outs vorgenommen werden (s. Link unten).

 

Das detaillierte Schutzkonzept ist per untenstehendem Link einsehbar.

 

Vorstand SCOG
19.10.2020

Besuche den Samichlaus

Dieses Jahr bleiben der Samichlaus vom Bireggwald und seine Schmutzli in ihrem gemütlichen Zuhause am Waldrand und können leider keine Familien- oder Firmenbesuche abstatten. Das Beste aber ist, dass man den Samichlaus trotzdem besuchen kann! Alle weiteren Infos zu den Besuchstagen, der zwingenden Anmeldung im Voraus sowie den aktuellen Schutzbestimmungen gibt's unter dem untenstehendem Link.

Unter Bedrängnis

Nach der Heimpleite gegen Gunzwil gestaltet sich die Tabellensituation für die 1. Mannschaft zunehmend ungemütlich.

 

Irgendwie steckt der Wurm drin. Egal was OG sich alles vornimmt, egal was OG alles versucht – nichts davon scheint in dieser Phase klappen zu wollen. Im Meisterschaftsspiel gegen Gunzwil wurde das einmal mehr offensichtlich. Es wäre sicherlich falsch zu sagen, dass sich die Luzerner der Wichtigkeit dieser Partie nicht bewusst gewesen wären. Schliesslich kam mit dem FC Gunwzil ein Gast auf die Wartegg, der sich nach mässigem Saisonstart in einer ähnlich misslichen Tabellenlage wie das Heimteam befand. Ein Heimsieg war für den SCOG daher Pflicht, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld einigermassen zu wahren. Vielleicht setzte sich das Heimteam dann aber auch zu viel Druck auf. Es gibt Mannschaften, die beflügelt eine solche Situation vielleicht regelrecht. Der SCOG gehört momentan aber definitiv nicht zu diesen Teams, denn der Druck scheint das Team von Marco Häfliger deutlich zu hemmen. Anders ist die erste Halbzeit der Partie gegen Gunzwil kaum zu erklären, denn was das Heimteam in diesen ersten 45 Minuten ablieferte, war schlicht und einfach desolat. In der Offensive gab es eigentlich keine einzige gute Aktion zu verzeichnen und in der Defensive fehlte mal um mal die Organisation und die entscheidende Konsequenz. Hinzu kamen etliche Eigenfehler, die nicht nur das Selbstvertrauen der OG-Akteure sichtlich schmälerten, sondern auch jeweils am Ursprung der beiden Gegentreffer standen.

 

Erst in der zweiten Halbzeit, also dann, als OG angesichts des 0:2-Rückstandes praktisch nichts mehr zu verlieren hatte, konnte sich das Heimteam fangen. Und wie! Der Schiedsrichter hatte die Partie kaum wieder angepfiffen, so gelang Albisser bereits das 1:2. Es folgten die beste Phase im Spiel des SCOG. Druckvoll, mutig und mit viel Zug in Richtung des gegnerischen Tores trat OG nun auf. Völlig verwandelt im Vergleich zum lethargischen Auftritt in der ersten Halbzeit. Plötzlich schien ein Punktgewinn, ja sogar ein Sieg, wieder in Griffweite zu sein. Doch diese Druckphase verstrich allzu bald wieder, ohne dass OG einem zweiten Treffer wirklich nahekam. Zwar tauchten auch die Gunzwiler in der zweiten Halbzeit kaum noch in der gegnerischen Platzhälfte auf und verzeichneten im gesamten zweiten Durchgang keinen einzigen Abschluss. Doch dank einer gut organisierten Defensive gelang es den Gästen, den knappen Vorsprung souverän über die Zeit zu bringen und somit einen verdienten Sieg einzufahren.

 

Bei OG bleibt nach diesem Spiel vor allem viel Ernüchterung zurück. Und die Hoffnung, im kommenden Auswärtsspiel gegen Entlebuch auf der soliden Leistung in der zweiten Halbzeit aufbauen zu können. Nach den vorliegenden Ausführungen getraue ich mich zwar fast nicht, es auszusprechen, aber: Soll sich die Tabellensituation für den SCOG nicht noch weiter verschärfen, muss in Entlebuch mindestens ein Punkt gewonnen werden.

 

SCOG - FC Gunzwil 1:2 (0:2) 

Wartegg, 10.10.2020; 100 Zuschauer.

 

Tore: 10. 0:1. 35. 0:2. 49. Albisser 1:2.

 

SCOG: Hajnal; Wattenberg, Pereira, Mutter, Wildisen; Lingg, Albisser, Illi, Arnold (46. M. Stalder), Uebelmann; Vogel (65. Schmid).

Nicht im Einsatz: Schrader, Felber, Fries, Caluori.

Abwesend: Bajor, Zai, S. Stalder, Widmer, Scherer.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Im Schneckentempo

Die 1. Mannschaft spielt auswärts in Altdorf 0:0 und kommt in der Tabelle nicht so wirklich vom Fleck.

 

Auch als OG- oder Altdorf-Sympathisant konnte man das Aufeinandertreffen dieser beiden Teams nach 90 Minuten getrost und ohne irgendwem zu nahe zu treten, eigentlich nur mit dem Prädikat «Grottenkick» bezeichnen. Denn was sich die beiden Teams am Sonntag Nachmittag auf der Schützenmatte in Altdorf lieferten, war schlicht und einfach kein gutes und noch viel weniger ein schönes Fussballspiel. Das Spiel lebte einzig und allein von der Spannung, obwohl es schon nach kaum zehn gespielten Minuten eigentlich kein gewagter Tipp mehr gewesen wäre, dass dieses Spiel 0:0 enden würde. So überrascht das Endresultat also keineswegs und repräsentiert das Gezeigte in adäquatester Weise.

 

Zur Verteidigung der Akteure auf dem Spielfeld muss hier zwar hinzugefügt werden, dass die äusseren Bedingungen zweifellos ihren Teil zu diesem bescheidenen Kick beigetragen haben. Sturmtief «Brigitte» leistete die vergangenen Tage beste Arbeit und hinterliess nach anhaltenden Starkniederschlägen ein sumpfiges Spielfeld, welches schon durch das Einwärmen beider Teams stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Die Schützenmatte auf jeden Fall wurde ihrem Namen kaum gerecht, denn mit der gepflegten Natur einer Matte oder gar eines Rasens hatte der Fussballplatz in Altdorf nur wenig zu tun. Vielmehr erinnerte das holprige, rutschige und von tiefen Furchen und Löchern geprägte Terrain an eine Weide und gegen Ende der Partie gar an einen Acker. Beide Teams versuchten daher nicht einmal gross, einen gepflegten Spielaufbau aufzuziehen, denn ein sauberes Kurzpassspiel war auf dem unebenen Spielfeld sowieso kaum umsetzbar. Also wurde vor allem mit langen, hohen Bällen operiert. Diese Taktik wollte aber auch kaum Gefahr erzeugen, denn die starken Windböen des kräftigen Südföhns veränderten die Flugbahn der meisten vielversprechenden weiten Pässe und machten das Spiel mit den langen Bällen ebenfalls völlig unberechenbar.

 

Man sollte aber nicht bloss die äusseren Bedingungen für das schwache Spiel verantwortlich machen. Beide Teams vermochten nicht zu kaschieren, dass es sich um ein Aufeinandertreffen zweier schlecht klassierter Mannschaften handelte. Und keines der beiden Teams fand fussballerische Argumente, die diese schlechten Rangierungen in Zweifel ziehen liessen. So kann man nach den gezeigten 90 Minuten eigentlich nur zum Schluss kommen, dass sowohl Altdorf wie auch der SCOG in der aktuellen Verfassung nicht zu Unrecht in den hinteren Tabellenregionen anzutreffen sind.

 

Aus OG-Perspektive kann man mit dem Resultat aber dennoch einigermassen zufrieden sein. Zwar macht man in der Tabelle mit einem Unentschieden kaum Boden auf die vorderen Plätze gut, aber ein Punkt ist bekanntlich besser als keiner. Bedenkt man, dass es im fünften Anlauf diese Saison überhaupt erst der erste Zähler ist, den OG in der Fremde holt, so ist dieses 0:0 tatsächlich ein akzeptables Ergebnis. Im nächsten Heimspiel gegen das ebenfalls schlecht klassierte Gunzwil wir diese Argumentation jedoch nicht mehr ziehen. Ein Sieg ist Pflicht!

 

FC Altdorf - SCOG 0:0 

Schützenmatte, 3.10.2020; 120 Zuschauer.

 

Tore: Fehlanzeige.

 

SCOG: Hajnal; Wattenberg, Pereira, Mutter, Wildisen; Zai, Albisser, Fries (46. Illi), S. Stalder (88. M. Stalder), Uebelmann (80. Schmid); Vogel (70. Widmer).

Nicht im Einsatz: Schrader, Felber, Scherer.

Abwesend: Caluori, Bajor, Lingg, Arnold.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Ein Punkt zur Platzeinweihung

Im ersten Pflichtspiel auf der Wartegg seit knapp elf Monaten spielt die 1. Mannschaft gegen Emmen unentschieden.

 

Die Bedingungen für eine feierliche Platzeröffnung hätten wahrlich freundlicher sein können. Während die Zuschauer beim letzten Heimspiel des SCOG noch im T-Shirt auf der Tribüne sassen, grosse Becher kühlen Bieres in den Händen haltend, so dominierten nur zwei Wochen später auf der Wartegg Winterjacken, Kappen und Schals das Bild am Spielfeldrand. Bier wurde zwar immer noch getrunken, wohl aber bei manchem eher zwecks Tradition, als zur Erfrischung. Der SCOG liess es sich aber trotz den garstigen äusseren Umständen nicht nehmen, den neuen Kunstrasenplatz auf der Wartegg mit einer kleinen aber feinen Zeremonie offiziell einzuweihen. So beehrten einerseits zwei hochrangige IFV-Funktionäre die Wartegg, die dem SCOG die besten Glückwünsche vom Verband zum 100. Geburtstag überbrachten. Anderseits thront über dem neuen Platz nun auch eine neue, übergrosse Blache, die das alte, in die Jahre gekommene und aus bekannten Gründen in die Kritik geratene «Kämpfen, Leiden, Siegen»-Banner ablöst und alle Mannschaften des SCOG fortan mit folgendem Spruch unterstütz: «OG esch meh – seit 1920». Die Enthüllung des neuen Banners wurde mit orange-schwarzen Rauchpetarden gekonnt in Szene gesetzt und die dramatischen Rauchschwaden verliehen der Wartegg für einen kurzen Moment einen Hauch von Stadionatmosphäre.

 

Den Spruch auf der neuen Blache musste an diesem Abend vor allem die erste Mannschaft in die Tat umsetzen. Sie musste zeigen, dass OG auf jeden Fall mehr ist, als der diskrete Saisonstart bisher andeuten liess. Und vor allem musste das Team von Marco Häfliger eine Reaktion auf die Schmach der Vorwoche zeigen, als OG in Stans sang- und klanglos mit 0:6 unterging. Dieser Wille zur Wiedergutmachung war dem SCOG deutlich anzusehen. Von Beginn an legten sich die OG-Akteure äusserst engagiert ins Zeug, motivierten und unterstützen sich gegenseitig und feierten jede gelungene Aktion lautstark. Gleichzeitig war dem Heimteam in der ersten Halbzeit aber auch eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Die Schlappe in Stans hatte zweifellos ihre Spuren hinterlassen und auch der Respekt vor dem Gegner, dem spielstarken SC Emmen, gegen den man in den vergangenen Jahren oftmals Mühe bekundete, war offensichtlich. Entsprechend ausgeglichenen gestaltete sich die erste Halbzeit, deren Höhepunkt der nach einer sauber ausgespielten Eckballvariante der schöne Führungstreffer der Gäste war.

 

Das Heimteam liess sich dadurch aber nicht wie noch in der Vorwoche gegen Stans aus dem Konzept bringen, sondern fand mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Partie. So erarbeitete sich der SCOG im zweiten Durchgang nicht nur eine spielerische und läuferische Überlegenheit, sondern auch eine Vielzahl bester Torchancen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Doch die Uhr tickte, OG rann weiterhin vergeblich gegen das Tor der Gäste an und bereits waren die letzten zehn Minuten der Partie angebrochen, als der SCOG doch noch zum lang ersehnten Ausgleichstreffer kam. Der eingewechselte Dario Arnold brachte mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze das erlösende 1:1 und erzielte damit auch sein erstes Pflichtspieltor für den SCOG. Gross war die Erleichterung auf und neben dem Platz. In den Schlussminuten hatten Zai und Mutter dann tatsächlich sogar noch den Führungstreffer auf dem Fuss, respektive Kopf, doch ein Vollerfolg sollte dem SCOG an diesem Abend offensichtlich nicht vergönnt sein. So muss sich Orange-Schwarz mit dem einen, völlig verdienten Punkt zufrieden geben. Zwar wäre zweifellos auch mehr möglich gewesen, angesichts des späten Ausgleichtreffers kann sich OG aber auch glücklich schätzen, sich immerhin einen Punkt erkämpft zu haben. Die Mannschaft zeigte die erwartete Reaktion auf das Debakel in Stans und muss in den kommenden Partien im Cup gegen Sempach und in der Meisterschaft gegen Altdorf unbedingt an diese spielerisch und kämpferisch gute Leistung anknüpfen.

 

SCOG - SC Emmen 1:1 (0:1)

Wartegg, 26.09.2020; 80 Zuschauer.

 

Tore: 27. Greter 0:1. 86. Arnold 1:1.

 

SCOG: Hajnal; Wildisen, Pereira, Mutter, Scherer (82. Arnold); Zai,  Albisser, Illi, Lingg (90. M. Stalder), Wattenberg (60. S. Stalder); Vogel (60. Übelmann). 

Nicht im Einsatz: Schrader, Widmer, Felber.

Abwesend: Caluori, Bajor, Schmid, Fries.

 

(Autor: Elio Wildisen)

Neuer Kunstrasen, neues Glück?

Nach zwei «Heimspielen» auf Tribschen spielt die 1. Mannschaft am kommenden Samstag, 26. September erstmals in der neuen Saison auf der Wartegg und somit auf dem neuen Kunstrasen. Zur Feier des Tages wird in der Halbzeit IFV Präsident Urs Dickerhof sowie IFV Vorstandsmitglied und OG Freimitglied Peti Laeng dem SCOG zum 100-jährigen Jubiläum ein Geschenk überreichen. Zudem erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer vor Spielbeginn noch eine Überraschung: Die alte, übergrosse Bande mit der Aufschrift «Kämpfen, Leiden, Siegen.» hat ausgedient – eine neue Bande in gleicher Grösse wird enthüllt!

 

Aus sportlicher Sicht ist die 1. Mannschaft wenig erfolgreich in die Saison gestartet. Aus sechs Spielen resultierten zwei Siege und doppelt so viele Niederlagen, was auf der Tabelle den 12. Platz ergibt. Für die Mannschaft von Trainer Marco Häfliger und Coach Manuel Haussener steht also ein wichtiges Spiel bevor. Zu Gast am Samstag ist der 4.-platzierte SC Emmen, wobei dessen Punktevorsprung lediglich vier Punkte beträgt. Anpfiff ist um 18:00 Uhr. Anschliessend ans Spiel ist das Rüümli für Speis und Trank geöffnet. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

 

Mit einem kräftigen Hoooopp OG!

 

Du möchtest einen Matchball sponsern? Wir freuen uns auf deine Zusage mittels untenstehendem Formular.

 

Auf der Wartegg gilt ein Schutzkonzept analog der bisherigen Spiele, inkl. Maskenpflicht für Zuschauer*innen ab 12 Jahren.

Ein schwarzer Abend für die 1. Mannschaft

Die Geschichte dieses Spieles ist schnell erzählt. Oder sie will aus Sicht des Autors zumindest schnell erzählt sein, da dieser als Direktbeteiligter nur sehr ungern auf diesen rabenschwarzen Abend zurückblickt. OG war an diesem Abend schlicht und einfach schwach und den Stansern in wirklich sämtlichen Belangen unterlegen. Stans spielte den schöneren Fussball, gewann mehr Zweikämpfe, verteidigte clever und war zudem im Abschluss bemerkenswert kaltblütig. So deckten die Stanser die Schwächen der Gäste schonungslos auf. Sinnbildlich für den miserablen Auftritt des SCOG steht die Tatsache, dass Stans drei seiner sechs Tore nach einer Standardsituation erzielte, darunter auch die beiden ersten, wegweisenden Tore in der ersten Halbzeit. Gerade in diesen Situationen wurde deutlich, dass OG schlicht nicht die gleiche Überzeugung und Konzentration auf den Platz bringen konnte, wie die Nidwaldner Kontrahenten. 

 

In der zweiten Halbzeit war beim SCOG zwar phasenweise so etwas wie ein Aufbäumen beobachtbar. Wenigstens ein Ehrentreffer sollte doch immerhin drinliegen. Doch selbst dieser war den Gästen aus Luzern an diesem Abend nicht vergönnt, denn letztlich agierte OG in den entscheidenden Situation auch stets zu glücklos. Bei den Stansern hingegen klappte im zweiten Durchgang dann praktisch alles. So fielen die Treffer Nummer Drei bis Fünf an diesem Abend nach mustergültigen Kontern des Heimteams, welches die grösser werdenden Löcher in der OG-Defensive eiskalt auszunutzen vermochte. 

 

Der SCOG muss nach diesem debakulösen Auftritt in Stans in den Trainings dieser Woche und dann vor allem im kommenden Heimspiel gegen den SC Emmen dringend eine Reaktion zeigen. Die Zeit, Niederlagen schönzureden ist nach dieser Schmach definitiv vorbei. Ein Sieg muss her!

 

FC Stans - SCOG 6:0 (2:0)

Eichli, 19.09.2020; 120 Zuschauer.

 

Tore: Viel zu viele...

 

SCOG: Schrader; Wildisen, Pereira, Mutter, Widmer (80. Fries); Zai (80. M. Stalder), S. Stalder (60. Wattenberg),  Albisser, Illi (80. Caluori), Lingg; Übelmann (75. Felber). 

Nicht im Einsatz: Kuttenberger, Scherer.

Abwesend: Vogel, Schmid, Arnold, Bajor, Hajnal.

Ein gutes Pflaster

Die 1. Mannschaft gewinnt auch das zweite "Heimspiel" auswärts auf Tribschen dank einer abgeklärten Leistung mit 2:0 gegen den FC Sempach.

 

In den ersten Spielszenen der Partie zwischen dem SCOG und dem FC Sempach liess sich deutlich sehen, dass Fussball auch immer eine Frage des Selbstvertrauens ist. Das Heimteam, welches mit nur drei Punkten aus den ersten vier Spielen bescheiden in die neue Saison gestartet war, hatte zwar Anspiel, verlor den Ball jedoch bereits nach wenigen Sekunden im Aufbauspiel. Sempach hingegen, in der neuen Saison noch ungeschlagen, weit oben in der Tabelle anzutreffen und mit entsprechend breiter Brust antretend, kam wie oben beschrieben nach wenigen Spielsekunden bereits zur ersten Balleroberung und anschliessend nach fulminanter Kombination zu den ersten zwei Abschlüssen aufs OG-Tor, welche jedoch erfolglos blieben. So musste sich der SCOG in den Anfangsminuten dieser Partie vehement gegen das druckvoll und eben sehr selbstbewusst spielende Sempach wehren, um nicht bereits früh in Rückstand zu geraten. Das beste Mittel, den Gästen vorerst ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen, war es aus OG-Sicht natürlich, eigene offensive Akzente zu setzen. Und tatsächlich – nach zehn Minuten ging das Heimteam mit der ersten guten Offensivaktion durch einen entscheidend abgefälschten Weitschuss von Lingg sogleich in Führung. Somit war die Sturm und Drang-Phase der Gäste vorerst überstanden und es entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der beide Teams defensiv nur sehr wenig zuliessen. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware und es schien, als würden sich die beiden Mannschaften bereits mit der 1:0-Pausenführung für den SCOG abgefunden haben, als Zai nach einem herrlichen Zuspiel von Übelmann wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff plötzlich sträflich alleingelassen vor dem Sempacher Tor auftauchte und den Ball souverän zum 2:0 in die Maschen drosch.

 

Die beruhigende Pausenführung verwaltete das Heimteam in der zweiten Halbzeit dann auf äusserst souveräne Art und Weise. OG verlor niemals die defensive Zuordnung, schaltete nach Ballverlusten seriös und schnell um und bestritt die Zweikämpfe mit der richtigen Mischung aus Aggressivität und Cleverness. So musste den Gästen auch im zweiten Durchgang trotz ihrer verstärkten Offensivbemühungen kaum Torchancen zugestanden werden und die wenigen Torschüsse der Sempacher wusste Hajnal stets ohne Mühe abzuwehren. Selber vermochte es OG trotz einiger vielversprechender Offensivaktionen zwar auch nicht mehr, einen Treffer zu erzielen und somit die Vorentscheidung herbeizuführen. Doch dank den zwei Toren Vorsprung und dem souveränen Auftritt des Heimteams kam in der zweiten Halbzeit trotz der ausbleibenden Vorentscheidungen kaum noch grosse Spannung auf. Das Geschehen als Mittelfeldgeplänkel zu bezeichnen, käme der intensiven Zweikampfführung und dem gezeigten Engagement beider Teams zwar überhaupt nicht gerecht. Rein fussballerisch betrachtet war diese Begegnung aber sicherlich nicht gerade ein Leckerbissen.

 

OG kann das herzlich egal sein, denn dank dem wichtigen Sieg konnte man in der Tabelle den Anschluss ans Mittelfeld wiederherstellen und – da kommt es wieder - mit viel Selbstvertrauen nach Stans zum nächsten Meisterschaftsspiel fahren. Man sagt, damit soll vieles möglich sein…

 

SCOG - FC Sempach 2:0 (2:0)

Stadion Tribschen, 12.09.2020; 120 Zuschauer.

 

Tore: 10 Lingg. 1:0. 45. Zai 2:0.

 

SCOG: Hajnal; Wildisen, Pereira (65. M. Stalder), Mutter, Widmer; Zai (84. Wattenberg), S. Stalder,  Albisser, Illi, Lingg (90. Schmid); Übelmann (80. Vogel). 

Nicht im Einsatz: Schrader, Scherer, Bajor, 

Abwesend: Fries, Caluori, Felber, Arnold

100. Mitgliederversammlung (MV) SCOG

Anlässlich des Vereinsjubiläums fand die 100. MV des SCOG im Grand Casino Luzern statt. Rund 90 Mitglieder folgten der Einladung.

 

Die Rechnung des Vereinsjahres 2019/2020 wurde genehmigt. Das Budget für die Saison 2020/2021 sieht aufgrund der COVID-19-Situation einen kleinen Verlust vor, welcher jedoch durch gebildete Rückstellungen gedeckt werden kann. Das Budget für die Saison 2020/2021 wurde verabschiedet.

 

Folgende Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt: Andy Piattini (Präsident), Raphael Weltert (Vizepräsident), Joël Hofer (Finanzen), Christoph Günther (Spiko), Michael Meier (PR/Sponsoring), Dario Minder (Schiedsrichter Verantwortlicher), Patrick Schmid (Seniorenobmann), Elio Wildisen (Sekretär) und Fabio Minder (bisher Stv. Juniorenobmann) wird neu das Amt des Juniorenobmanns übernehmen. Zur erweiterten Vereinsleitung gehören weiterhin Bettina Günther (Tanzabteilung), Manuel Haussener (Spiko-Assistent), Thomas Infanger (Co-Leitung Infrastruktur/Events), Raphael Haussener (Co-Leitung Infrastruktur/Events) und Mauro Paci (Assistent Finanzen).

 

Anlässlich der 100. Mitgliederversammlung wurden die langjährigen Juniorentrainer und emsigen Helfer Christian Zeder und André Wattenberg zu Freimitglieder gewählt. Zudem wurden die abtretenden Trainer des Senioren 40+ Teams Roli Kunz und Markus Suppiger für das langjährige Engagement verdankt. Weiter wurde die Versammlung darüber informiert, dass Andy Piattini zum voraussichtlich letzten Vereinsjahr als Präsident antreten wird. Als Nachfolger wird sich der aktuelle Vizepräsident Raphael Weltert zur Wahl stellen. Als neuer Vizepräsident wird sich Michael Meier im kommenden Jahr zur Wahl anbieten.

 

Ein grosses Dankeschön geht an Ehrenmitglied Ruedi Widmer, der dem SCOG bei der Durchführung der MV im Grand Casino Luzern sehr grosszügig entgegen gekommen ist.

 

Vorstand SCOG

Nichts zu holen im Seetal

Nach der Niederlage in Eschenbach verliert die 1. Mannschaft auch das nächste Gastspiel im Seetal beim FC Hochdorf und kann in der neuen Saison noch nicht recht Fuss fassen.

 

Gross war der Aufwand, den der SCOG beim Spiel in Hochdorf betrieb. Gross war das über 90 Minuten lang gezeigte Engagement. Gross waren auch die Erwartungen an dieses Auswärtsspiel in Hochdorf, schliesslich galt es, eine Reaktion auf die hohe 4:0 Niederlage gegen Eschenbach zu zeigen. Entsprechend gross war beim SCOG letztlich dann aber auch die Entäuschung, trotz des betriebenen Aufwandes und des einwandfreien Engagements, die Heimreise einmal mehr ohne Punkte antreten zu müssen. Die Stadtluzerner finden sich auf fremden Terrain noch zu wenig gut zu recht und mussten im dritten Auswärtsspiel der Saison auch bereits die dritte Niederlage hinnehmen. Besonders bitter war die Pleite in Hochdorf vor allem auch deswegen, weil sich der SCOG nach einer mittelmässigen ersten Halbzeit und dem entsprechenden Rückstand zur Pause, im zweiten Durchgang deutlich steigern konnte, zum Ausgleich und vielversprechenden Chancen zum Führungstreffer kam und erst kurz vor Schluss die beiden entscheidenden Gegentreffer zum 2:1 und 3:1 kassierte. OG konnte sich vor allem bei Torhüter Hajnal bedanken, dass der Ausgang dieser Partie immerhin überhaupt so lange noch offen war. Denn bei einer nur halbwegs konsequenten Chancenverwertung hätte das Heimteam nach 45 Minuten bereits mit etwa drei Treffern Vorsprung führen müssen. Die Gäste aus Luzern starteten zwar gut in die Partie, verloren aber nach 25 Minuten den Zugriff aufs Spiel und sahen sich zunehmend in die Defensive gedrängt. Der Führungstreffer des Heimteams war nur eine logische Konsequenz dieser andauernden Druckphase der Hochdorfer. Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann über weite Strecken deutlich ausgeglichener. Nach dem Ausgleich durch Zai eröffneten sich OG einige gute Gelegenheiten zum Führungstreffer. Unter anderem beschenkte sich Geburtstagskind Vogel mit einem Tor vermeintlich gleich selbst, doch sein Treffer zum 1:2 wurde aufgrund einer Abseitsposition aberkannt. Doch auch Hochdorf blieb offensiv gefährlich und es war spürbar, dass sich beide Teams nicht mit einer Punkteteilung würden zufrieden geben und diese Partie auf beide Seiten würde kippen können. Letztlich ging den Gästen in den Schlussminuten der Partie wohl etwas die Kraft aus. Es mehrten sich Fouls und Fehler im Aufbau- und Defensivspiel. Einer dieser Fehler nutzte Hochdorf zum, über die gesamte Partie betrachtet, sicherlich verdienten, erneuten Führungstreffer. Die definitive Entscheidung in diesem Spiel fiel mit dem 3:1 nur kurz darauf.

 

In der kommenden Meisterschaftsrunde tritt der SCOG endlich mal wieder zuhause an. Vielleicht ja sogar bereits auf dem neuen Kunstrasenplatz. So oder so muss gegen den FC Sempach dann auf jeden Fall ein Sieg her, will man den Anschluss ans "gemütlich" Tabellenmittelfeld nicht bereits früh in der Saison verlieren. HOPP OG!

 

FC  Hochdorf - SCOG 3:1 (1:0)

Sportplatz Arena, 05.09.2020; 200 Zuschauer.

 

Tore: 36. 1:0. 55. Zai 1:1. 83. 2:1. 87. 3:1.

 

SCOG: Hajnal; Wildisen, Pereira (88. Fries), Albisser, Scherer (76. Widmer); Zai, S. Stalder (86. Mutter), Illi (85. Caluori), Lingg (72. Wattenberg); Vogel, Übelmann. 

Nicht im Einsatz: Schrader, Caluori, Bajor, 

Abwesend: Stalder M., Schmid, Arnold, Felber.

Neu: Bambini-Training

Der SCOG lädt ab Samstag, 12.September 2020 Kinder ab Jahrgang 2016 (mit Geburtstag vor dem 30. Juni 2016) herzlich zum Bambini-Training ein.

 

Ziele der Fussballschule
Die Kinder sollen mit polysportiven und einfachen Fussballübungen für den Sport begeistert werden. 

 

Kosten
Das Training der Bambinis ist in einer ersten Phase kostenlos. Ein Solidaritätsbeitrag kann in ein Kässeli eingeworfen werden. 

 

Trainingskleidung
Die Trainingskleidung ist Sache des Teilnehmers. Es reichen Sportkleidung, Turnschuhe und eine Trinkflasche. Zum Umziehen steht eine Garderobe zur Verfügung. 

 

Ort und Zeit
Vom 12. September bis 7. November 2020 jeden Samstagmorgen von 10.30 bis 11.45 Uhr auf dem Kunstrasen des Sportplatz Wartegg. 

 

Anmeldung
Per Whatsapp oder E-Mail an Fabio Minder, Juniorenobmann SCOG:
079 513 78 08 oder minderfabio.scog@gmail.com

Klatsche in Eschenbach

Die 1. Mannschaft verliert auswärts in Eschenbach diskussionslos mit 4:0.

 

Zwar mag das Resultat letztlich schon gleich ein wenig hoch ausgefallen sein. Unbestritten ist jedoch, dass das Heimteam über die Gesamtdauer der Partie betrachtet klar die bessere Mannschaft war. Vor allem in der Anfangsphase des Spiels hatte OG grosse Mühe mit dem gradlinigen Angriffsspiel der Seetaler und der defensiven Zuordnung und hatte kaum Zugriff aufs Spiel. So lagen die Gäste als Konsequenz bereits nach 20 Minuten mit 2:0 im Hintertreffen. Danach fing sich der SCOG zwar und agiert über weite Strecken der Partie auf Augenhöhe. Dem Angriffsspiel der Stadtluzerner fehlten aber in den meisten Szenen die Durchschlagskraft und die Ideen, um sich tatsächlich in diese Partie zurückkämpfen zu können. So verzeichnete OG auch während seiner spielerisch besten Phase kurz vor der Pause kaum einen Torschuss. Eschenbach hingegen spielte mit der komfortablen Führung im Rücken sehr abgeklärt und war gegen Ende der Partie hin sogar noch fähig, das Tempo nochmals aufzudrehen und die Tore Nummer drei und vier dieses Abends zu erzielen. Die nach der glücklosen Aufholjagd auf dem tiefen Terrain bereits etwas entkräfteten OG-Akteure hatten dem kaum noch etwas entgegezusetzen. Fehlendes Engagement konnte man den Gästen in dieser Partie zwar keineswegs vorwerfen. Der Qualitätsunterschied zwischen Eschenbach und dem SCOG war an diesem Abend wohl schlicht zu gross, als dass die Stadtluzerner jemals ernsthafte Aussischten auf einen Punktgewinn hatten.

 

FC  Eschenbach - SCOG 4:0 (2:0)

Weiherhus, 29.08.2020; 200 Zuschauer.

 

Tore: 3. 1:0. 20. 2:0. 74. 3:0. 81. 4:0.

 

SCOG: Hajnal; Mutter (88. Fries), Pereira, Albisser, Scherer; Zai, Wildisen (72. Bajor.), Illi (85. Caluori), Wattenberg (65. Felber); Lingg, Übelmann. 

Nicht im Einsatz: Schrader

Abwesend: Stalder M., Widmer, Vogel, Schmid, Stalder S., Arnold.

Egal ob Tribschen oder Wartegg, Hauptsache gewonnen...

Das abgeänderte Zitat von Andreas Möller umschreibt die etwas speziellen Umstände beim Sieg der 1. Mannschaft gegen Littau.

 

Es war wahrlich ein ungewohnter Anblick, der sich den Zuschauerinnen und Zuschauern beim ersten Heimspiel des SCOG in der neuen Spielzeit bot. Und dies gleich aus zweifacher Hinsicht. So spielte OG nämlich trotz Heimrecht gar nicht auf dem heimischen Kunstrasen auf der Wartegg, da dieser bekanntlich zurzeit renoviert wird, sondern bei den Nachbaren auf der anderen Seite der Warteggrippe, beim FC Kickers auf Tribschen. Ein «Heimpsiel» auf Tribschen mag aus OG-Sicht schon speziell genug sein, doch als sich die beiden Teams pünktlich um 17:00 Uhr auf dem Spielfeld formierten, wird sich wohl der eine oder andere Fan ob des optischen Auftritts des SCOG verwundert die Augen gerieben haben. Denn das Fanionteam von OG hat auf die neue Saison hin mit der Tradition gebrochen und kleidet sich in den kommenden Spielzeiten nicht mehr im gewohnten Orange, welches die vergangenen Jahre und Jahrzehnte die prägende Vereinsfarbe war, sondern in einem schlichten, eleganten schwarzen Dress mit – immerhin, zur Beruhigung der etwas konservativeren Geister im Vereinsumfeld – kräftig-leuchtendem orangen Nummern- und Logoaufdruck. So viel zu den Äusserlichkeiten. Vielleicht waren aber nicht nur einige Fans ob all diesen speziellen Umständen etwas irritiert, sondern auch die Gäste aus Littau. Denn kaum hatte die Partie begonnen, lag der Ball nach einem direkt verwandelten Freistoss von Albisser bereits ein erstes Mal im Netz des Gästetors. Littau hatte zu diesem Zeitpunkt gerade einmal zwei mickrige Ballkontakte zu verzeichnen und auch bei OG waren noch längst nicht alle Akteure am Ball, als es schon 1:0 stand. Eine solch frühe Führung kann natürlich ordentlich beflügeln. Zwar hatte Littau während der gesamten ersten Halbzeit deutlich mehr Ballbesitz, doch es war das Heimteam, welches die wesentlich besseren Torgelegenheiten aufweisen konnte. Auf dem grossen Spielfeld auf Tribschen konnte der SCOG sein starkes offensives Umschaltspiel wunderbar umsetzen und die Flügelspieler Lingg und Zai konnten ihre Schnelligkeit bei mehreren Kontermöglichkeiten voll zum Tragen bringen. Folgerichtig gelang Zai nach circa 20 Minuten das 2:0 und der Häfliger-Elf eröffneten sich bis zum Pausenpfiff noch einige weitere vielversprechende Torchancen, die allerdings allesamt ungenutzt blieben.

 

Mit der Euphorie der ersten Halbzeit war es im zweiten Durchgang jedoch sehr schnell vorbei. OG hatte nach dem Seitenwechsel vorerst überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel, kassierte bereits in der 50. Minute den Anschlusstreffer und musste nur kurz darauf auch noch mitansehen, wie sich Stürmer Vogel innerhalb weniger Minuten eine unnötige Gelb-Rote-Karte einholte. Unter Druck und in Unterzahl – es schien ab diesem Moment an nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Littau diese Partie würde kehren können. Wer so dachte (wohl die meisten), hatte die Rechnung allerdings nicht mit dem Kampfgeist, der Leidensbereitschaft und der Kaltschnäuzigkeit des SCOG gemacht. Denn nur kurz nach Vogels Platzverweis gelang Übelmann, abermals nach einem schnellen Gegenzug, das zu diesem Zeitpunkt so wichtige 3:1. Diese Führung konnte OG dank der oben erwähnten Kampf- und Leidensbereitschaft, einer bemerkenswert solidarischen Mannschaftsleistung und vor allem auch dank der frenetischen Unterstüzung, welche Jung und Alt gleichermassen am Spielfeldrand und auf der Tribüne dem Heimteam zukommen liessen, irgendwie über die Zeit retten. Zwar mussten eben jene Fans und die gesamte Trainer- und Ersatzbank des SCOG zuvor noch den einen oder anderen Schreckmoment überstehen. Doch die unermüdlich anrollenden Littauer Angriffe scheiterten allesamt an der OG-Defensive und Torhüter Hajnal, sodass der SCOG nach einer endlos lang scheinenden Nachspielzeit den vielumjubelten ersten Saisonsieg feiern durfte.

 

Für die obligaten Feierlichkeiten im Anschluss an die Partie kehrte man dann aber wieder zurück in das vertraute Umfeld des OG-Rüümlis. Der SCOG wird sich aber dennoch bestimmt sehr gerne an dieses vermutlich einmalige Gastspiel auf Tribschen zurückerinnern.

 

SCOG - FC Littau 3:1 (2:0)

Tribschen, 22.08.2020; 200 Zuschauer.

 

Tore: 3. Albisser 1:0. 20. Übelmann 2:0. 49. Colatrella 2:1. 64. Übelmann 3:1.

 

Bemerkung: 57. Platzverweis Vogel.

 

SCOG: Hajnal; Wildisen, Mutter, Albisser, Scherer (72. Paci); Zai (90. Schmid), Stalder S. (83. Stalder M.), Illi, Lingg (90. Arnold); Übelmann (64. Widmer), Vogel. 

Nicht im Einsatz: Schrader, Pereira

Abwesend: Bajor, Wattenberg, Caluori (alle privat); Felber, Fries (rekonvaleszent).

Wichtiges Update Spielbetrieb!

Der Ball rollt wieder!

 

Für die 1. Mannschaft des SCOG steht am kommenden Samstag das erste Heimspiel auf dem Programm. Wobei der Begriff «Heimspiel» etwas täuscht: Aufgrund der Umbauarbeiten des Kunstrasens auf der Wartegg findet das erste Heimspiel auf Tribschen bei unserem Partnerverein FC Kickers statt. Anpfiff ist um 17:00 Uhr. Für Zuschauer*innen ab 12 Jahren gilt eine Maskenpflicht. Masken können beim Eingangsbereich gekauft werden.

 

Anschliessend ans Spiel sind alle Besucher*innen eingeladen, den Abend auf der Wartegg ausklingen zu lassen. Im Rüümli wird ein Menu angeboten. Jede Konsumation in unserem Clubrestaurant hilft, die Corona bedingten finanziellen Ausfälle etwas abzufedern. Wir freuen uns auf euren Besuch! Für die Infrastruktur rund um das OG-Rüümli gilt ein Schutzkonzept.

 

Ausblick: Aufgrund der COVID-19 Schutzbestimmungen des Kantons Luzern hat die Vereinsleitung für den Trainings- und Spielbetrieb ein neues Schutzkonzept erstellt. Unter anderem wurde dabei entschieden, dass ab sofort bei allen Heimspielen des SCOG eine Maskenpflicht für alle Zuschauer*innen ab 12 Jahren gilt. Davon ausgenommen sind alle Spieler*innen und Trainer*innen, welche auf dem offiziellen Matchblatt des betroffenen Spiels aufgeführt sind. Masken können beim Eingangsbereich oder im OG-Rüümli gekauft werden. Zudem gelten bei Meisterschaftsspielen für den Ein- und Ausgangsbereich zum Spielfeld besondere Regelungen. Während des Trainingsbetriebs ist die öffentliche Sportanlage zugänglich und es gelten keine Beschränkungen. Auch der Zugang zu den Kabinen und zum Clublokal folgt dann normal über den Haupteingang.

 

Das Schutzkonzept kann unter scog.ch eingesehen werden. Der Vorstand behält sich vor, jederzeit Änderungen vorzunehmen.

 

Weiter wird für die Saison 20/21 die Jubiläums-Membercard GOLD immer noch mit allen Vorzügen gültig sein. Als eine der Corona-bedingten Sparmassnahmen werden für diese Saison keine neuen Membercards an die Mitglieder verschickt.

 

Vorstand SCOG, 20. August 2020

Auftaktniederlage in Schattdorf

Die erste Mannschaft verliert das Auftaktspiel der neuen Spielzeit in Schattdorf etwas unglücklich mit 3:1

 

Lange, viel zu lange ruhte der Ball in den Amateurligen der Schweiz. Nun, am vergangenen Wochenende ging es für viele endlich wieder los. Doch wer während dieser langen Pause vielleicht vergass, wieso Amateurfussball so und nicht etwa Profifussball heisst, und seinen fussballerischen Entzug mit Champions-League-Spielen zu kompensieren versuchte, die in den letzten Tagen ja gleich reihenweise im Fernsehen liefen, dem musste die fussballerische Realität der 2. Liga schon nach wenigen Minuten der Partie zwischen Schattdorf und OG wieder bewusst geworden sein. Die 2. Liga ist zwar die höchste Regionalliga, nun halt aber auch nicht die Champions-League und Schattdorf und OG sind nicht Bayern und Barcelona. Beiden Teams waren die Motivation und die Freude, endlich wieder auf dem Spielfeld stehen zu dürfen, zwar deutlich anzumerken und fehlendes Engagement konnte man sämtlichen Akteuren zweifellos nicht vorwerfen. Allerdings war das Spiel vor allem im ersten Durchgang auch von einer grossen Nervosität geprägt. Die hohen Erwartungen an den Saisonstart wirkten trotz aller Vorfreude eher hemmend als befreiend auf die Mannschaften, wodurch sich ein ereignisarmer erster Durchgang entwickelte. Wenige Torszenen, kaum zusammenhängende Aktionen, dafür viel Kampf und noch mehr Krampf. Einziges Highlight der ersten Halbzeit war der zweifellos sehenswerte Führungstreffer des Heimteams, den Senn mittels raffiniertem Aussenristschuss von der Strafraumgrenze aus ins Gästetor zirkelte.

Im zweiten Durchgang dann konnten die beiden Mannschaften ihre anfängliche Nervosität so langsam, aber sicher abstreifen. Beide Teams schienen nun bestrebt, sich nicht ausschliesslich auf ihren Kampfgeist zu verlassen, sondern auch fussballerische Akzente zu setzen. So wurde die Partie mit zunehmender Dauer ansehnlicher. Spannend blieb sie nach zwei Glanzparaden von Hajnal ebenfalls und nach dem nicht unverdienten Ausgleichstreffer der Gäste durch Neuzugang, respektive Rückkehrer Übelmann erst recht. In dieser Phase schien das Momentum im Begriff zu kippen, OG agierte nun druckvoller und mit mehr Überzeugung als das Heimteam und verpasste in den Anschlussminuten an das 1:1 nach vielversprechenden Gelegenheiten gleich mehrmals den Führungstreffer. Ausgerechnet in diese Phase hinein fiel der nicht zwingende und gleichermassen glückhafte wie kuriose neuerliche Führungstreffer für die Urner. Nach einem Freistoss aus grosser Distanz prallte der Ball von der Mauer direkt zurück in den Fuss des Schützen, der das Leder per Direktabnahme aus gut 30 Metern an Freund und Feind vorbei an den Pfosten hämmerte. Von da sprang der Ball aber nicht etwa zurück ins Spielfeld oder ins Toraus, sondern via Rücken des hechtenden Hajnals tatsächlich ins Tor. Auf diesen Rückschlag hatten die Gäste keine Antwort mehr. Zu gross war offenbar die Enttäuschung über die vergebene Mühe der Aufholjagd, welche den SCOG natürlich auch viel Kraft kostete, die nun für die letzten Minuten und eine mögliche Schlussoffensive fehlte. Mit dem 3:1 kurz vor Schluss machte Schattdorf den Deckel drauf und sicherte sich so die ersten drei Punkte dieser Saison nach einer engagierten und beherzten Leistung verdientermassen.

Weiter geht es für OG mit dem «Heimspiel» im Exil im Stadion des FC Kickers auf Tribschen, wohin die 1. Mannschaft während der Umbauphase des Kunstrasen auf der Wartegg ausweicht. Auch im Exil freut sich das Team natürlich über möglichst grossen Support, um die neue Spielzeit mit einem Sieg gegen Littau ebenfalls so richtig lancieren zu können.

 

FC Schattdorf - SCOG 3:1 (1:0)

Schattdorf, 15.08.2020; 200 Zuschauer.

 

Tore: 30. Senn 1:0. 70. Übelmann 1:1. 80. Scheiber 2:1. 86. Mahrow 3:1.

 

SCOG: Hajnal; Stalder M., Mutter, Albisser, Scherer (81. Paci); Zai, Wildisen (60. Stalder S.), Illi, Lingg (78. Widmer); Übelmann, Vogel. 

Nicht im Einsatz: Schrader, Fries, Caluori

Abwesend: Bajor, Pereira, Arnold, Schmid, Wattenberg (alle privat); Felber (rekonvaleszent).

Vorbereitung 1. Mannschaft

Die 1. Mannschaft kann auf eine äussert erfolgreiche Vorbereitungsphase zurückblicken. So konnte man doch von den insgesamt sechs Testspielen allesamt gewinnen!

 

FC Sarnen (2. Int.) – SCOG 1:3

SCOG – FC Affoltern a/A 1 (3.) 5:2

SCOG – FC Sins (3.) 4:0 

Engelberger SC (4.) – SCOG 1:4 

FC Buttisholz (3.) – SCOG 1:2 

FC Wolhusen (3.) – SCOG 1:2

 

Nun gilt es, den Schwung mit in die Meisterschaft zu nehmen. Saisonstart für das Fanionteam ist am 15. August auswärts beim FC Schattdorf. Das erste Heimspiel findet dann am Samstag, 22. August start. Aufgrund der Umbauarbeiten des Wartegg-Kunstrasens wird das Spiel bei unserem Partnerverein FC Kickers auf Tribschen stattfinden. Anpfiff ist um 17:00 Uhr.

Öffnungszeiten OG-Rüümli

Ab sofort ist das OG-Rüümli wieder an den gewohnten Abenden geöffnet. In der aktuellen Woche vorerst am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Ab Meisterschaftsstart am 15. August wird unsere Rüümli-Wirtin Karin Limacher das Clublokal wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten betreiben – trotz Umbau des Kunstrasensfeldes. An den Abenden von Spieltagen der 1. und 2. Mannschaft wird das Rüümli auch bei Auswärtsspielen geöffnet sein. Der Vorstand appeliert an sämtliche Mannschaften und deren Betreuer, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.

 

Um die nötigen Schutzmassnahmen aufgrund von COVID-19 einzuhalten, hat der Vorstand in Absprache mit Spezialisten aus der Gastronomie ein Schutzkonzept erarbeitet und im Clublokal umgesetzt.

 

Vorstand SCOG, 3. August 2020

22. August 2020

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen rund um die COVID-19-Schutzmassnahmen hat der Vorstand entschieden, am 22. August lediglich den Sponsorenlauf durchzuführen. Ein offizieller Fototermin der Mannschaften oder ein weiteres Rahmenprogramm am Nachmittag findet nicht statt.

 

Um 17:00 Uhr spielt die 1. Mannschaft auf Tribschen gegen den FC Littau. Anschliessend ans Spiel sind alle OGaner eingeladen, den Abend auf der Wartegg ausklingen zu lassen. Im Rüümli wird ein Menu angeboten. Jede Konsumation in unserem Clubrestaurant hilft, die Corona bedingten finanziellen Ausfälle etwas abzufedern. Wir freuen uns auf euren Besuch!

 

Für die Infrastruktur rund um das OG-Rüümli gilt ein Schutzkonzept.

Umbau Kunstrasen Wartegg

Nach 12-jährigem Bestehen des aktuellen Kunstrasens auf dem Hauptfeld wird dieser während den Monaten August und September umgebaut. Neu auf der Wartegg wird die Stadt Luzern einen Kunstrasen der neusten Generation bauen, ohne Granulat. Die Vereinsleitung des SCOG konnte bei der Wahl des Kunstrasens im Vorfeld mitreden und nutzte diese Chance unter anderem mit verschiedenen Tests auf weiteren innerschweizer Fussballplätzen.

 

Baustart ist am 10. August. Der neue Kunstrasen wird voraussichtlich am 11. September wieder bespielbar sein, Änderungen vorbehalten. Die 1. Mannschaft bestreitet während dieser Zeit das einzige Heimspiel auf Tribschen beim Partnerverein FC Kickers. Der hintere Kunstrasen steht für den Trainings- und Kinderfussball-Spiel-Betrieb weiterhin zur Verfügung. Für die ausfallenden Trainingskapazitäten auf dem Hauptfeld werden in Zusammenarbeit mit dem FC Kickers und der Stadt Luzern aktuell Lösungen ausgearbeitet.

 

Das Clublokal Rüümli bleibt trotz Umbauarbeiten des Hauptplatzes offen.

 

Vorstand SCOG