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1. Mannschaft in der Sommerpause

Mit dem Heimspiel vom 22. Juni ging für die 1. Mannschaft eine lange und sehr erfolgreiche Saison zu Ende. Und weil auch dem fleissigen Schreiberling nach 25 Spielberichten so langsam die Worte ausgehen und vom vielen Schreiben die Finger weh tun, so liess der 26te und letzte Bericht der Saison ziemlich lange auf sich warten. Und, er wird sich kurz halten, denn ein kurzer Saisonrückblick folgt dann auch mit der nächsten Ausgabe des Cluborgans "HOPP OG".

 

Im letzten Spiel konnte der Gast aus Stans mit einem knappem 1:0 bezwungen werden. Einziger Torschütze war Reto Albisser, der kurz nach der Pause per Kopf zur Führung für OG traf. Das fussballerische Niveau der Partie war zwar eher dürftig, dafür war die Zuschauerkulisse umso schöner. Dass die Zuschauer so zahlreich erschienen, hatte nebst dem schönen Wetter noch einen zweiten Grund: Mit Micha Egli, Manuel Bucheli, Raphael Weltert und natürlich dem langjährigen Captain, Michi Meier, verabschiedeten sich mit dem Saisonende gleich vier Teammitglieder von der ersten Mannschaft. Dieses bedeutende und auch emotionale Ereignis musste nach dem Spiel entsprechend gefeiert werden. Der Sieg gegen Stans lieferte somit den perfekten Startschuss für eine rauschende 3. Halbzeit, die für die bescheidenen 90 Minuten, die die beiden Teams auf dem Platz ablieferten, mehr als entschädigte!

 

Viel Zeit zum Durchschaufen bleibt nicht. Bereits am 16. Juli beginnen die beiden Aktivmannschaften von OG wieder mit der Saisonvorbereitung, die trotz den Trainerwechseln wie in den vergangenen Jahren intensiv und vor allem schweisstreibend werden dürfte. Von mir werden Sie dann ab August wieder lesen, wenn die neue Spielzeit mit dem ersten Meisterschaftsspiel (Gegner noch unbekannt) eröffnet wird. Bis dahin wünsche ich allen treuen und auch den gelegentlichen Lesern und Leserinnen einen wunderbaren Sommer!

 

(Autor: Elio Wildisen, Bildquelle: www.neubauer-reisen.de)

 

Nachtrag (6.7.19): Die 1. Mannschaft spielt zum Meisterschaftsstart gleich zweimal zuhause:
17.8.: SCOG - FC Stans
24.8.: SCOG - FC Entlebuch

Team OK Ba-Junioren wieder in der höchsten Spielklasse

Dank einem klaren Sieg über die SV Adligenswil/Meggen a feiern unsere Ba-Junioren nach einem Jahr Abwesenheit den souveränen Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse. Nach dem Sieg am IFV-Hallenmasters gelingt dem Team von Arton Behaj und Fabian Martins da Eira nun bereits der zweite grosse Wurf im 2019.

 

Herzliche Gratulation dem Team und den beiden Verantwortlichen.

Niederlage im letzten Auswärtsspiel der Saison

Nach einer langen Saison scheinen die Batterien der Spieler zwei Runden vor den Sommerferien so langsam zu Neige zu gehen. Anders ist die etwas seltsame Partie zwischen dem Gastgeber Rotkreuz und dem SCOG kaum zu erklären. So machten beide Mannschaften schon zu Beginn der Partie nie wirklich den Eindruck, als wollten sie diese Begegnung auf Teufel komm raus gewinnen. Rotkreuz, das an Auffahrt erst noch den IFV-Cup gewann und in der Tabelle momentan auf dem zweiten Rang liegt, trat zwar auf, wie man das von einem Spitzenteam erwarten würde: Dominant, ballsicher und defensiv abgeklärt. Doch dem Angriffsspiel des Heimteams fehlten oftmals das Tempo und die Überzeugung, sodass Rotkreuz zweifellos keinen unwiderstehlichen Auftritt ablieferte. Doch OG war praktisch zu keinem Zeitpunkt der Partie in der Lage, Profit aus dieser Situation zu schlagen. Passiv und gedanklich langsam präsentierten sich die Stadtluzerner, sodass der Sieg des Heimteams letztlich nie zur Diskussion stand. Wie eingangs erwähnt, war den Gästen deutlich anzusehen, dass sie im zweitletzten Saisonspiel nicht mehr im Besitz der nötigen körperlichen und auch mentalen Frische waren, um ein souveränes Rotkreuz ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Gerade für die mentale Müdigkeit stehen sinnbildlich sowohl die Art und Weise der Gegentore als auch die Fahrlässigkeit, mit der OG seine eigenen, guten Torchancen ausliess. Gegen Ende der Partie waren die Gäste dann endgültig so ausgepumpt, dass sie zunehmend den Eindruck vermittelten, eigentlich auch ganz gut mit dem Resultat leben zu können und in erster Linie auch froh darüber zu sein, den Schaden in Grenzen gehalten zu haben – was im Vergleich zum Hinspiel, als man zuhause gleich mit 0:6 verlor, grundsätzlich sogar stimmt. Dennoch war es schon auch schmerzhaft zu sehen, wie wenig Orange-Schwarz der drohenden Niederlage entgegenzusetzen hatte. Für den Saisonabschluss auf der heimischen Wartegg am kommenden Samstag bleibt also bloss zu hoffen, dass sich OG nochmals aufraffen kann, um sich mit einer ansprechenden Leistung in die Sommerferien verabschieden und vor allem auch den langjährigen OG-anern Michael Meier, Manuel Bucheli und Trainer Micha Egli einen würdigen Abschied von der ersten Mannschaft bescheren zu können.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Rotkreuz - SCOG 4:2 (2:1)

Samstag, 15. Mai 2019, 18:00 Uhr
Rotkreuz: 110 Zuschauer

Tore: 9. 1:0 15. Bucheli 1:1. 30. 2:1. 50. 3:1. 63. 4:1. 72. Bucheli 4:2.

Hajnal; Scherer (68. Widmer), Meier, Pereira, Wildisen; Paci, Caluori, Vogel, Albisser (62. Piattini), Zai (60. Tasdemir); Bucheli.

OG ohne Illi, Wobmann, Mutter und Lingg (verletzt);  Stalder, Schrader, Marfurt (privat); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert.

2. Mannschaft

Nach einer erfolgreichen Vorrunde hatte sich die 2. Mannschaft für die Aufstiegsrunde qualifiziert und sich dabei viel vorgenommen. Leider musste man die Gedanken an einen möglichen Aufstieg in die 3. Liga nach einigen frühen Niederlagen bereits wieder zur Seite legen. Die Mannschaft landete schliesslich auf Platz 7 der Tabelle. Mehr zur Saison ist in der nächsten Ausgabe des «Hopp OG» zu lesen.

 

Mit dem Saisonabschluss geht auch die Ära des Trainerduos Yves Halter und Michi Haussener zu Ende. Yves Halter wird nach 6 Jahren als Chef-/Spielertrainer der 2. Mannschaft (und 15 Jahren Trainer bei OG) seine Karriere an der Seitenlinie beenden. Auf dem Platz wird er weiterhin für die Senioren 30+ sein Bestes geben und hat mit seinen bisherigen Toren massgeblich zum Aufstieg in die Meisterklasse beigetragen. Michi Haussener wird nach 2 Jahren als Spielertrainer und insgesamt 3 Jahren in der 2. Mannschaft ebenfalls etwas kürzer treten. Auch er wird dem SCOG durch den Einsatz bei den Senioren 30+ erhalten bleiben. Ab der kommenden Saison werden Eric Hort und Adrian Kempf das Zepter der 2. Mannschaft übernehmen.

 

Die Vereinsleitung dankt Yves und Michi für das langjährige Engagement zugunsten der 2. Mannschaft und wünscht den beiden für die Zukunft alles Gute.

Heimklatsche gegen Emmen

Seine Faszination erhält der Fussball wohl nicht zuletzt darum, weil er so unberechenbar und Konstanz trotz allen Bemühungen kaum erreichbar ist. So spielte OG auswärts gegen Emmenbrücke eines seiner besten Spiele der laufenden Saison, in dem es mit einer bemerkenswerten Willensleistung den bisherigen Leader zu Null schlug. Doch der Dreck an den Schuhen vom Abnützungskampf gegen Emmenbrücke war noch kaum eingetrocknet, so zeigte OG lediglich drei Tage später im Heimspiel gegen Emmen eine derart diskrete Leistung, dass es schlicht unvorstellbar war, wie diese Mannschaft vor wenigen Tagen noch so erfolgreich und kampfbetont spielen konnte. Alles was die starke Leistung von Orange-Schwarz in Emmenbrücke noch ausmachte, fehlte nun plötzlich im Spiel gegen Emmen: Die Mannschaft von Micha Egli zeigte sich viel zu wenig aggressiv, langsam im Umschaltspiel, liess den Zug zum gegnerischen Tor vermissen und offenbarte vor allem Unkonzentriertheiten in erschreckend grosser Zahl, sodass man hinter die Einstellung oder zumindest die mentale Frische der OG-Akteure nur ein grosses Fragezeichen setzen konnte. Natürlich geht es für den SCOG im gesicherten Mittelfeld grundsätzlich um nichts mehr und auch die Personalsituation stellt sich mit all den Verletzten nicht gerade komfortabel dar. Nur hatte Emmen vor dem Spiel exakt die gleiche Ausgangslage, sodass dies keine Gründe für den bescheidenen Auftritt des SCOG sein können. Die Niederlage ist insofern schade, als dass der SCOG mit einem Sieg gegen Emmen vorübergehen auf den dritten Platz hätte vorstossen und vor allem nach der Entledigung sämtlicher auch nur hypothetischer Abstiegssorgen ganz befreit hätte aufspielen können. So aber blieben nach dem Schlusspfiff nur die Ernüchterung, nach der Glanzstunde von Emmenbrücke sehr schnell wieder auf dem harten Boden der Realität angekommen zu sein, und auch ein wenig die Erleichterung, dass der SC Emmen nun immerhin keine weiteren Tore mehr würde erzielen können. Nun steht für OG eine lange, wohl schwer benötigte Pause von zweieinhalb Wochen an. Weiter geht es dann beim (neuen) Leader Rotkreuz im zweitletzten Spiel dieser Saison. Im Hinspiel kassierte man gegen diese Mannschaft eine 0:6-Schlappe, der SCOG dürfte zu Gast bei den Zugern also nicht nur auf Punkte, sondern vor allem auch auf Wiedergutmachung aus sein.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - SC Emmen 1:5 (0:2)

Dienstag, 28. Mai 2019, 20:15 Uhr
Wartegg: 60 Zuschauer

Tore: 15. 0:1. 42. 0:2. 47. 0:3. 57. Vogel 1:3. 66. 1:4. 88. 1:5.

Hajnal; Scherer, Meier, Pereira (78. Widmer), Wildisen; Paci, Caluori, Vogel, Marfurt (70. Piattini), Tasdemir (46. Felber); Bucheli.

OG ohne Illi, Wobmann, Mutter, Albisser und Lingg (verletzt);  Stalder, Schrader, Zai (privat); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert.

Bemerkungen: 8. Lattenschuss Emmen.

Nur noch wenige Plätze für SCOG CAMP

Bereits vor Anmeldeschluss gibt es nur noch wenige Plätze für das SCOG CAMP 2019:

 

B & C Junioren – ausgebucht
D Junioren – 1 Platz
E & F Junioren – 4 Plätze
Tanzen & Mädchen – ausgebucht

 

Jetzt anmelden!

Auswärtssieg beim Leader!

Über mangelnde Beschäftigung konnte sich OG-Torhüter Hajnal wahrlich nicht beklagen. War er schon über weite Strecken des Spiels immer wieder stark gefordert, so kam sein Tor in den letzten Spielminuten regelrecht unter Dauerbeschuss. Seine Vorderleute wehrten sich zwar nach Kräften, doch gegen die wieder und wieder anrollenden Angriffswellen von Emmenbrücke reichte das schlicht nicht aus, um Hajnal einen ruhigen Abend zu bescheren. So überrascht es umso mehr, dass er letztlich doch eine weisse Weste behielt und das ausgerechnet gegen den gemäss Statistik besten Angriff der Liga. Das Schlussresultat ist für OG zweifelsohne glückhaft zu Stande gekommen und wenn man nur die Schussstatistik dieser Partie betrachten würde, muss das 0:2 wohl wie eine Fehlermeldung wirken. Wer das Spiel jedoch mitverfolgt hat, der konnte auch die enorme Willensleistung der vorbildlich kämpfenden Stadtluzerner beobachten, die als klarer Underdog in diese Gastpartie beim Tabellenleader und vorzeitigen Aufsteiger stiegen. Vor allem brauchten sie in diesem Spiel eine hohe Leidensbereitschaft und ein grosses Frustbewältigungspotential. Gerade zu Beginn der Partie war Emmenbrücke drückend überlegen und wäre nach dreissig Sekunden bereits fast in Führung gegangen, ohne dass OG zu diesem Zeitpunkt bereits je einmal den Ball berührt hätte. Und auch nach 20 Minuten hatte das Heimteam immer noch gefühlte 85% Ballbesitz, während der SCOG eifrig dem Ball hinterherlief und man sich langsam wundern musste, wie lange das OG-Bollwerk auf dem grossen Rasen im Gersag wohl standhalten würde. In der Zwischenzeit waren die Gäste allerdings wie aus heiterem Himmel und mit der ersten eigenen Offensivaktion in Führung gegangen. Am Spielverlauf vermochte das allerdings nur wenig zu ändern. OG kämpfte, grätschte und rannte, Emmenbrücke drückte, schoss aus allen Lagen, begann aber auch zunehmend zu hadern. Spätestens nach einem Pfostenschuss des Heimteams und dem 0:2 kurz vor der Pause sollte langsam klar geworden sein, dass der SCOG an diesem Abend reichlich Matchglück mit dabei hatte und ein Auswärtssieg gar nicht mehr so unrealistisch schien. In der zweiten Halbzeit fand die Dominanz des Heimteams zwar kein Ende und OG trat nun offensiv praktisch gar nicht mehr in Erscheinung. Doch der spielstarke FCE brachte es schlicht nicht fertig, Kapital aus seiner drückenden Überlegenheit und den zahlreichen daraus resultierenden Chancen zu schlagen. So kommt der SCOG dank einer beeindrucked solidarischen Mannschaftsleistung zu einem unverhofften und deshalb umso schöneren Auswärtssieg beim Leader, der mit dieser Niederlage aber sogleich von Rotkreuz, dem anderen vorzeitigen Aufsteiger, vom Thron gestossen wurde. Orange-Schwarz hingegen versüsste sich mit diesem Sieg vor allem auch seinen Mannschaftsabend, der gleich im Anschluss an das Spiel im Burgerrestaurant Wolf in Luzern stattfand. Die üppigen und äusserst leckeren Portionen hatten sich Team und Staff nach dieser Leistung wahrlich verdient!

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Emmenbrücke - SCOG 0:2 (0:2)

Samstag, 25. Mai 2019, 18:00 Uhr
Gersag: 150 Zuschauer

Tore: 7. Bucheli 0:1. 38 Bucheli 0:2.

Hajnal; Scherer, Meier, Pereira, Wildisen; Paci, Caluori, Vogel, Marfurt, Widmer (83. Tasdemir); Bucheli (86. Piattini).

OG ohne Illi, Wobmann, Mutter, Albisser und Lingg (verletzt);  Stalder, Schrader, Zai (privat); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert, Bussmann, Özvegy.

Bemerkungen: 21. Pfostenschuss Emmenbrücke.

Aufstiegs-Chance für Senioren 30+

Die Senioren 30+ von Team OG Kickers können auf eine bisher erfolgreiche Saison zurückblicken: 16 Spiele, davon 12 Spiele gewonnen und 4 mal unentschieden gespielt. Verloren hat das Team von Roger Sager und Davide Pinelli noch kein Spiel. Nun steht die Mannschaft zwei Runden vor Schluss auf dem 1. Rang und kann sich am Freitag, 24. Mai auf Tribschen den Aufstieg in die höchste Senioren-Spielklasse (Meister) definitiv sichern.

 

Anpfiff gegen den FC Buttisholz ist um 20:15 Uhr auf Tribschen. Das Team freut sich auf zahlreiche Unterstützung!

 

Nachtrag (26.05.19): Aufgrund einer 0:2-Niederlage konnte das Team den Matchball zum definitiven Aufstieg nicht nutzen. Dank der aktuellen Strafpunkte-Situation ist die Mannschaft aber theoretisch – falls man das letzte Spiel ohne Strafpunkte absolviert – aufgestiegen. Letztes Spiel: SC Nebikon – Team OK (31.5, 20:00 Uhr).

Schwache Leistung gegen Sursee II

„Wie gewonnen, so zerronnen.“ Diese Redewendung fasst die Begegnung zwischen dem SCOG und der zweiten Mannschaft des FC Sursees aus Sicht der Stadtluzerner wohl perfekt zusammen. Denn ohne gut zu spielen und entsprechend unerwartet konnte das Heimteam zweimal in Führung gehen, nur um beide Male keine drei Minuten später den ärgerlichen Ausgleich hinnehmen zu müssen. Und wie schon beim unzufriedenen stellenden 2:2 gegen Gunzwil vor zwei Wochen, waren auch gegen Sursee zwei stehende Bälle Ausgangspunkt der Gegentore. Auch wenn das Resultat aus OG-Perspektive bestimmt ärgerlich ist, ein Unentschieden entspricht wohl am Besten dem Gezeigten der beiden Teams. Den Zuschauern wurde ein Spiel geboten, welches arm an Höhepunkten und vor allem auch über weite Strecken emotionslos war. Dies erstaunt insofern, als dass die Mannschaften fünf Runden vor Schluss langsam auf die Zielgerade einbiegen und die Entscheidungen zum Schluss der Saison immer näher rücken. Sursee steckt nach wie vor mitten im Abstiegskampf und ein Punkt bringt sie in dieser Situation kaum weiter, während sich OG mit einem Sieg auch rechnerisch aller Abstiegssorgen hätte entledigen können. Doch auf dem Platz folgte eine äusserst träge Partie, ohne Intensität, ohne Zweikämpfe, ohne Spielfreude – kurz: lustlos. Vielleicht sind die Kraftreserven nach einer langen Saison schon etwas angezehrt, das mag sein. Als Entschuldigung für eine solche Leistung bei diesen tollen äusseren Bedingungen und der spannenden Ausgangslage in der Tabelle soll diese Begründung jedoch trotzdem nicht gelten. Am kommenden Samstag muss OG jedenfalls ein komplett anderes Gesicht zeigen, will man auswärts gegen den souveränen Leader Emmenbrücke auch nur realistische Chancen auf einen Punktgewinn haben.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Sursee II 2:2 (1:1)

Samstag, 18. Mai 2019, 18:00 Uhr
Wartegg: 100 Zuschauer

Tore: 33. Bucheli 1:0. 36. 1:1. 76. Widmer 2:1. 78. 2:2.

Hajnal; Scherer (66. Piattini), Meier, Pereira, Mutter; Paci (57. Marfurt), Caluori (57. Vogel), Stalder, Albisser, Wildisen (57. Widmer); Bucheli.

OG ohne Illi, Wobmann und Lingg (verletzt);  Tasemir (privat); Schrader, Zai (Militär); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert

Erste Niederlage nach sechs Spielen

Jede Serie muss früher oder später ihr Ende finden. So war es am Samstag Abend die Serie des SCOG, sechs Spiele hintereinander nicht verloren zu haben, die in Hochdorf abrupt und unerwartet deutlich endete. Erstaunlich dabei war angesichts des ebenfalls formstarken Gegners weniger, dass das Ende dieser Serie, sondern vielmehr die Art und Weise, wie der SCOG praktisch sang- und klanglos unterging. So ist das 3:1-Endresultat aus der Perspektive der Gäste bestimmt das Beste, was sie aus diesem Spiel mitnehmen können. Bereits zur Pause hätte das Heimteam nämlich gut und gerne mit 3-4 Toren Vorsprung führen können und OG musste sich bei seinem Torhüter Hajnal und dem Torgehäuse bedanken, dass es zur Pause immer noch schmeichelhaft 0:0 stand. Zwar sündigten die Luzerner ebenfalls gleich mehrmals im Abschluss, die Überlegenheit der Gastgeber war aber dennoch drückend und fand relativ früh in der zweiten Halbzeit dann auch im Resultat Ausdruck. Die Gründe für den einseitigen Verlauf dieser Partie sind vielfältig, lagen wohl aber zu grossen Teilen an den technischen Leistungen der beiden Teams. Während sich die Hochdorfer auf dem rieseigen heimischen Rasen natürlich pudelwohl fühlten und den vorhandenen Raum zu temporeichen Angriffen zu nutzen wussten, hatte OG Mühe, sich auf dem ungewohnt grossen Platz zu Recht zu finden. So funktionierte wiederholte Male weder die defensive Zuordnung noch das Aufbauspiel, was zu etlichen heiklen Ballverlusten in der eigenen Platzhälfte führte, die dem Heimteam und ihrem schnellen Umschaltspiel natürlich in die Karten spielten. So musste man sich nach dem 3:0 und angesichts der schnellen Torfolge sowie der defensiven Passivität OGs plötzlich Sorgen machen, dass dieses Gastspiel in einem Debakel enden würde. „Gütigerweise“ reduzierte das Heimteam in der Folge aber das Tempo seines Spiels, sodass der SCOG in der Schlussviertelstunde seine beste Phase der Partie hatte und tatsächlich nicht nur zum Ehrentreffer kam, sondern sogar noch mehrere Möglichkeiten hatte, den Anschlusstreffer zu erzielen und somit eine sehr einseitige Partie, die eigentlich bereits schon lange entschieden war, trotzdem noch einmal spannend zu machen. Ein Unentschieden wäre angesichts der Kräfteverhältnisse aber sicherlich ein Hohn für die spielstarken Hochdorfer gewesen, die sich diesen Sieg mit einer vor allem offensiv sehr guten Leistung redlich verdienten.

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Hochdorf - SCOG 3:1 (0:0)

Samstag, 11. Mai 2019, 17:00 Uhr
Hochdorf: 150 Zuschauer

Tore: 55. 1:0. 62. 2:0. 69. 3:0. 81. Caluroi 3:1.

Hajnal; Scherer, Mutter, Pereira, Wildisen (79. Tasdemir); Lingg (64. Zai), Caluori, Marfurt (64. Widmer), Bucheli (79. Piattini), Albisser; Vogel.

OG ohne Illi, Wobmann, Stalder (verletzt);  Meier (gesperrt); Schrader (Militär); Baumeler (nicht spielberechtigt).
Nicht im Einsatz: Weltert, Paci

Bemerkungen: 8. Pfostenschuss Hochdorf. 37. Lattenschuss Hochdorf.

Punkteteilung gegen Gunzwil

Der FC Gunzwil scheint dem SCOG schon seit längerer Zeit einfach nicht zu liegen. In den vergangenen Jahren gingen meines Wissens sämtliche Direktduelle an die Michelsämtler, so zum Beispiel auch in der Vorrunde, als OG mit dem Selbstvertrauen von 14 Punkten aus 6 Spielen und ungeschlagen zum Gastspiel nach Gunzwil fuhr, um dort gleich mit einer 0:5-Klatsche abgefertigt zu werden. Und nicht ganz unähnlich war dann auch die Ausgangslage im Rückspiel auf der Wartegg: So war das Heimteam zuletzt in toller Form, euphorisiert auch durch den klaren Derbysieg von vergangener Woche gegen LSC und wies vor der Partie stolze zehn Punkten Vorsprung auf den Gegner auf. Was dann aber auf dem Platz folgte, sollte eine andere Sprache sprechen. Keine fünf Minuten dauerte es, als Gunzwil mit einem Lattenschuss zum ersten Mal brandgefährlich vor dem OG-Tor auftauchte und einige Minuten später fiel dann auch prompt der verdiente Führungstreffer. Einmal mehr kam der SCOG mit dem rustikalen Spiel der Gunzwiler nicht zu Recht. Der Stil der Gäste war einfach, wurde aber äusserst konsequent gespielt. Der Spielaufbau erfolgte fast ausschliesslich mittels langer Bälle, die dann mit leidenschaftlichem Einsatz angegangen und verfolgt wurden. So kam das Heimteam kaum zum Spielen und passte sich folglich dem kompromisslosen Stil der Gunzwiler an, allerdings ohne dabei dieselbe Effektivität zu erzeugen. Wie schon in vorangegangen Duellen zwischen den beiden Teams zeigte sich, dass OG vielleicht über mehr spielerische Qualitäten, Gunzwil jedoch zweifellos über mehr Robustheit verfügt und somit die Angriffsbemühungen des Heimteams oftmals bereits im Keim ersticken konnte. Die Folge war eine arm an Höhepunkten erste Halbzeit ohne jeglichen Spielfluss, die Gunzwil durch einen weiteren Treffer nach einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoss mit 2:0 gewann.

 

War es letzte Woche noch Trainer Micha Egli, der seine Mannen in der Garderobe nach einer schwachen ersten Halbzeit aufzurütteln vermochte, so war es in Eglis gesundheitsbedingter Abwesenheit nun Assistenztrainer Marco Häfliger, der dem Team scheinbar neue Impulse mitgeben konnte. OG zeigte sich im zweiten Durchgang auf jeden Fall plötzlich wie verwandelt: Spielfreudig und mit Zug aufs Tor deutete das Heimteam den Gästen gleich nach Wiederanpfiff an, dass dieses Spiel noch lange nicht in trockenen Tücher lag. So dauerte es dann nicht lange bis Vogel – auch dank gütiger Mithilfe des Zufalls - den Anschlusstreffer erzielen konnte. Vielleicht lag es auch daran, dass Gunzwil das horrende Tempo der ersten Halbzeit nicht mehr ganz zu halten vermochte, der SCOG war nun auf jeden Fall spielbestimmend, liess defensiv kaum noch etwas zu und hatte mehrere gute Möglichkeiten, das Spiel auszugleichen. Die beste davon vergab Bucheli vom Elfmeterpunkt aus. Wohl just in der Phase, als sich einige Akteure und Zuschauer trotz der Offensivbemühungen von OG schon mit einem 1:2-Endresultat abgefunden hatten, machte es Bucheli besser als eben noch beim Elfmeter und erzielte mit einem frechen Schuss aus spitzem Winkel doch noch den verdienten Ausgleich.

 

So aber kam es zu einer gerechten Punkteteilung in einem Spiel, in dem beide Teams je eine gute und eine schlechte Halbzeit einzogen. Zwar hatten sich beide Teams für dieses Spiel bestimmt mehr vorgenommen, wenn man aus OG-Perspektive jedoch bedenkt, dass das Team zur Pause noch arg in Rücklage war und am Ende trotzdem zum sechsten Mal in Folge punkten konnte, so kann man mit diesem Resultat wohl einigermassen leben.

 

SCOG  - FC Gunzwil 2:2 (0:2)

Donnerstag, 2. Mai 2019, 20:15 Uhr
Hubelmatt: 70 Zuschauer

Tore: 11. 0:1. 36. 0:2. 53. Vogel 1:2. 87. Bucheli 2:2.

Hajnal; Paci (76. Marfurt), Meier, Pereira, Mutter; Widmer (46. Caluori), Stalder, Albisser, Wildisen; Bucheli, Vogel.

OG ohne Illi, Wobmann, Paci (verletzt);  Scherer (gesperrt); Schrader, Zai (Militär); Tasdemir (Ferien); Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Piattini, Fries, Tasdemir, Weltert.

Bemerkungen: 5. Lattenschuss Gunzwil. 77. Bucheli verschiesst Foulelfmeter.

Derbysieg!

OG spielt 45 Minuten lang schwach und steht am Ende des Luzerner Derbys dennoch als klarer Sieger fest.

 

Man kann sich bestimmt über den pädagogischen Wert einer ordentlichen Standpauke fragen. Den SCOG hat die Pausenansprache ihres Trainers Micha Egli, deren Lautstärke definitiv schon nahe an der Grenze des Gehörschädigenden war, auf jeden Fall wachgerüttelt. Anders ist nicht zu erklären, wie vor und nach dem Pausenpfiff eine völlig andere Mannschaft auf dem Platz stehen konnte. Während Orange-Schwarz im ersten Durchgang überhaupt noch nicht im Derbymodus war und sich völlig verunsichert und überaus glückhaft mit einem 1:1 in die Pause rettete, präsentierten sich die Gäste von der Wartegg während den zweiten 45 Minuten plötzlich selbstbewusst, spielfreudig und aggressiv genug, um LSC den Schneid abzukaufen und letztlich einen deutlichen Sieg einzufahren. Dem SCOG kam dabei sicherlich auch zu Gute, dass das Heimteam im Verlauf der zweiten Halbzeit immer stärker abbaute und vor allem im Umschaltspiel zunehmend grosse Mühe bekundete. So öffneten sich den Gästen immer mehr und grössere Räume, die sie mit schnellen Kontern und auch ziemlich viel Effizienz zur Wende des Spiels nutzen. Genau jene Effizienz liess das Heimteam im ersten Durchgang der Partie nämlich vermissen. Zwar ging LSC mit dem ersten Torschuss der Partie sogleich früh in Führung, doch liess er in der Folge einige gute Möglichkeiten zum Ausbau des Vorsprunges aus. So wäre OG also schon mit dem 1:0 zur Pause gut bedient gewesen, doch erreichte mit der seinerseits praktisch ersten guten Chance des Spiels gar ein noch besseres Zwischenresultat. Und auch wenn dieser Sieg letztlich einmal mehr vor allem dank einer solidarischen Mannschaftsleistung zu Stande kam, so möchte ich an dieser Stelle dennoch einige Namen besonders erwähnen:

So zum Beispiel Ueli Scherer, der zwar einerseits nach einer fragwürdigen gelb-roten Karte frühzeitig unter die Dusche musste, anderseits sein Team aber beim Stand von 1:0 und 1:1 im Spiel hielt, indem er nach Eckbällen zwei Mal für den schon geschlagenen Hajnal auf der Linie klärte. Oder auch Timo Marfurt, zuletzt nicht mit viel Spielzeit gesegnet, der nicht nur das so wichtige und vorentscheidende 1:3 schoss, sondern dies auch noch auf wunderschöne Art und Weise tat, indem er den Ball aus zwanzig Metern zentimetergenau in den Winkel drosch. Und letztlich hat auch Mauro Paci eine besondere Erwähnung verdient, der nach 7 Jahren (sic!) beim SCOG sein allererstes Pflichtspieltor für die erste Mannschaft zum 4:1 Endstand schoss. Allerlei schöne Geschichten also, die diesen noch schöneren Derbysieg wunderbar abrunden.

 

Luzerner SC - SCOG 1:4 (1:1)

Samstag, 28. April 2019, 18:00 Uhr
Hubelmatt: 60 Zuschauer

Tore: 8. 1:0. 45. Bucheli 1:1. 67. Stalder 1:2. 81. Marfurt 1:3. 85. Paci 1:4.

Hajnal; Scherer, Meier, Pereira, Mutter; Lingg (82. Paci), Caluori, Stalder, Albisser (66. Marfurt), Wildisen (66. Widmer); Bucheli (87. Piattini).

OG ohne Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader, Zai (Militär); Tasdemir (Ferien); Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Vogel, Weltert.

Bemerkungen: 88. Lattenschuss LSC.

SCOG CAMP 2019 – jetzt anmelden!

Hast du Lust auf eine Woche Fussball oder Tanzen, Spiel, Spass und Abenteuer mit deinen Freunden? Dann melde dich jetzt an für das SCOG CAMP 2019 vom 3. August bis 9. August 2019 (5. Schulferienwoche) in Broc im Kanton Fribourg. Wir freuen uns auf deine Anmeldung über den untenstehenden Link bis am 21. Juni 2019.

 

Damit wir die Lagerbeiträge für die Teilnehmer in einem vernünftigen Rahmen halten können, sind wir natürlich immer auch auf Unterstützung angewiesen. Sie haben Interesse das SCOG CAMP zu unterstützen, z.B. in Form eines Menüsponsorings? Oder Sie kennen jemanden, der Interesse hätte? Gerne stellen wir Ihnen unser Sponsoringkonzept vor. Ihre Sponsoringzusage können Sie gerne auch papierlos per Onlineformular abschicken.

Gut im Schuss...!

Beim 1:0 Sieg der ersten Mannschaft gegen die Reserven des SC Cham holt OG aus den letzten vier Spielen zehn Punkte und liegt plötztlich auf dem vierten Tabellenrang.

 

Nach dem torlosen Wochenende im letzten OG-Spiel in Schattdorf folgte zuhause auf der Wartegg gegen Cham erneut ein torarmes Spiel. Doch wie schon in Schattdorf, war auch diese Partie alles andere als langweilig – ja, ich würde gar behaupten, dass es wohl eines der besten Spiele auf der Wartegg seit langem war. Den Zuschauern wurde an diesem Gründonnerstag bei herrlichen äusseren Bedingungen so vieles geboten: Viele Strafraumszenen und Abschlüsse, eine äusserst faire Begegnung, Spannung bis zum Schluss und natürlich – ein hart umkämpfter und deshalb umso schönerer Heimsieg des SCOG. Schon rein optisch betrachtet war die Begegnung zwischen OG und Cham ziemlich unterhaltsam: Weil der Schiedsrichter das dunkelrote Trikot der Zuger offenbar nicht genügend gut vom Orange der Luzerner unterscheiden konnte und die Gäste ihrerseits kein zweites Dress dabei hatten, mussten sie im schwarzen Auswärtsdress des SCOG spielen. Rein visuell betrachtet spielte also OG gegen OG, was bestimmt den Trikot- und Hauptsponsor vom Shopping Center Schönbühl besonders freuen dürfte, da dessen Werbepräsenz so gleich doppelt so gross war. Die Mannschaften liessen sich von diesem doch eher ungewöhnlichen Anblick jedoch nicht irritieren und lieferten während 90 Minuten eine tempo- und abwechslungsreiche Partie. Das Heimteam versäumte es in der ersten Halbzeit wie schon in Schattdorf, Profit aus den zahlreichen Torchancen zu schlagen. Der starke Chamer Keeper hielt sein Team mit einigen starken Reflexen im Spiel, während seine Vorderleute im ersten Durchgang gegen ein erneut ausgesprochen solidarisch verteidigendes OG kaum zu vielversprechenden Torgelegenheiten kamen. Umgekehrt das Bild dann nach dem Seitenwechsel: Nun waren es primär die Gäste aus Cham, die offensiv häufiger in Erscheinung traten und tatsächlich mehrmals kurz vor dem Führungstreffer standen. Es spricht allerdings auch für die momentane defensive Stabilität des SCOG, dass auch diese heiklen Momente schadlos überstanden wurden und die Stadtluzerner mittlerweile seit drei Spielen kein Gegentor mehr kassierten. Ich wage zu behaupten, dass eine solche Serie wohl schon einige Jahre zurückliegen muss. Für den guten Lauf von OG spricht aber nicht nur die weisse Weste, sondern dass dieses enge Spiel gegen Cham letztlich auch gewonnen wurde. Das eine, spielentscheidende Tor von Bucheli hätte aufgrund der Kräfteverhältnisse und der Torchancen gerade so gut auch auf der anderen Seite fallen können und ein Unentschieden oder gar ein Auswärtssieg der Chamer wäre deshalb bestimmt auch kein verkehrtes Resultat gewesen. Der SCOG gewann die Partie letztlich vor allem aufgrund seines beherzten, aufopfernden Kampfes und seinem zu jedem Zeitpunkt des Spiels spürbaren Willens, diese Partie unbedingt zu gewinnen. Aus dieser Perspektive darf sich Orange-Schwarz zu Recht über die drei Punkte, den guten Lauf und die entsprechend gute Tabellenposition freuen.

 

Bestimmt spannend und erfahrungsgemäss wohl auch wieder etwas hitziger geht es für OG nun auswärts gegen LSC weiter, wo es auch um die Beantwortung der Frage geht, wer momentan das beste Stadtluzerner Team der zweiten Liga ist.

 

SCOG - SC Cham II 1:0 (0:0)

Donnerstag, 18. April 2019, 20:15 Uhr
Wartegg: 140 Zuschauer

Tore: 70. Bucheli 1:0.

Hajnal; Widmer, Meier, Pereira, Mutter; Lingg (89. Tasdemir), Caluori, Stalder, Albisser, Wildisen (90. Piattini); Bucheli (76. Vogel).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Marfurt, Zai, Paci, Weltert.

Bemerkungen: 81. Lattenschuss Cham.

Keine Tore in Schattdorf

0:0. Das klingt in erster Linie vor allem nach etwas: Langeweile. Und tatsächlich war es nicht gerade feinste Fussballkost, die die beiden Mannschaften an diesem nasskalten Samstagabend den anwesenden Zuschauern boten. Auf dem nassen und daher ultraschnellen Schattdorfer Kunstrasen war ein gepflegtes Aufbauspiel auch kaum aufzuziehen. Der eher kleine Platz und das hohe Angriffspressing der Schattdorfer taten ihres dazu, dass sich während neunzig Minuten nie ein schöner Spielrhythmus entwickelte und vor allem Zweikämpfe im Mittelfeld, Stockfehler und versprungene Bälle die Partie dominierten. Doch täuscht das Resultat auch über die Tatsache hinweg, dass die Gäste aus Luzern diese Partie bestimmt mit drei Toren Abstand hätten gewinnen können, ja, gewinnen müssen! Denn OG leistete sich den Luxus, zahlreiche hochkarätige Chancen ungenutzt zu lassen, die in ihrer Menge wohl auch dazu gereicht hätten, gleich zwei Spiele für sich entscheiden zu können. Mal war beim Abschluss auch etwas Pech im Spiel, meistens war es aber vor allem schlichtes Unvermögen, das die längst überfällige Gästeführung verhinderte. Bereits zur Pause hätte es nach Möglichkeiten von Bucheli und Caluori gut und gerne 0:3 stehen können und auch in der Schlussphase der Partie eröffneten sich den Gästen nochmals aussichtsreiche Gelegenheiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Ansonsten gestaltete sich die Begegnung vor allem im zweiten Durchgang sehr ausgeglichen und gerade zwischen der 60. und der 80. Minute war das Heimteam die dominante, spielbestimmende Mannschaft. Die Gästedefensive agierte jedoch äusserst souverän und kompromisslos, sodass Schattdorf nur einige wenige Male nahe dran war, sich für den grossen betriebenen Aufwand zu belohnen. So also endete diese Partie letztlich tatsächlich torlos, womit die Urner bestimmt besser leben können als die Luzerner.

 

Nach solchen Spielen wird dann gewöhnlich bewertet, ob dieses Unentschieden nun einem gewonnenen oder zwei verlorenen Punkten entspricht und aus dieser Sichtweise hat der SCOG an diesem Samstagabend definitiv zwei Punkte verloren. Anderseits sah man unmittelbar nach Spielende viele lachende Gesichter bei OG, wohl teilweise ob des Unglaubens, diese Partie tatsächlich nicht gewonnen zu haben, teilweise wohl aber auch ob der Freude, immerhin einen Punkt aus dem Urnerland, wo man sich in den vergangenen Jahren stets sehr schwer getan hat, mitzunehmen. Mit diesem Resultat festigen die Luzerner auch ihre Position im oberen Tabellenmittelfeld, blieben zwei Spiele in Folge ohne Gegentor und gewannen aus den letzten drei Spielen gute sieben Punkte. Wenn man die Chancenverhältnisse der vergangenen Partie also einmal ausblendet, so präsentiert sich die aktuelle Situation für den SCOG doch eigentlich ganz passabel!

 

FC Schattdorf  - SCOG 0:0 (0:0)

Samstag, 13. April 2019, 18:00 Uhr
Schattdorf: 160 Zuschauer

Tore: Fehlanzeige

Hajnal; Paci, Meier, Pereira, Mutter; Lingg, Caluori, Stalder, Albisser, Wildisen; Bucheli (87. Vogel).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Marfurt, Zai, Piattini, Tasdemir, Weltert.

Bemerkungen: 74. Pfostenschuss Albisser.

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Mit einem kräftigen Hopp OG
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Offensivspektakel gegen Küssnacht

Gleich mit 5:0 gewinnt OG gegen ein vor allem in der zweiten Halbzeit bescheidenes Küssnacht.

Im Vorfeld dieser Partie gab vor allem eines zu reden: Nämlich die etwas ungeschickte Schlagzeile einer Matchvorschau der Küssnachter, die OG als „schlagbaren Gegner“ bezeichnete. Zweifellos befanden sich die Luzerner und die Schwyzer in den letzten Jahren immer in den ähnlichen, ungemütlichen Tabellensphären. Dennoch war die Wortwahl der Schlagzeile eher unglücklich, aber für den SCOG offensichtlich auch zusätzliche Motivationsspritze, sodass die Gäste gleich mit einer 5:0-Packung abgefertigt wurden. Lediglich während 15 Minuten vor der Pause war Küssnacht die bessere Mannschaft und hatte in dieser Phase auch seine einzigen nennenswerten Offensivaktionen. Ansonsten waren die Stadtluzerner stets spielbestimmend und standen nach einem Doppelschlag zum 2:0 und 3:0 nach einer knappen Stunde auch früh als ungefährdeter Sieger fest. OG zeigte eine gute Mannschaftsleistung, das Angriffstrio um Albisser, Bucheli und Lingg ragte aber gleichwohl aus dem starken Kollektiv heraus. Nicht nur alle fünf Tore wurden durch sie erzielt, mit Ausnahme des letzten Tores lieferten die drei auch sämtliche Torvorlagen. Albisser krönte seine starke Leistung kurz vor Schluss mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, was insofern bemerkenswert ist, als dass er angeschlagen in dieses Spiel stieg und sich vier Stunden zuvor aufgrund dieses Zustandes sogar noch kurzfristig abmelden wollte. Letztlich war OG gegen die über weite Strecken uninspirierten Küssnachter schlicht die bessere Mannschaft, sodass der Sieg der Luzerner trotz obiger Ausführungen keine Resultat individueller Klasse war, sondern einer überzeugenden Leistung des gesamten Teams.

Dem SCOG ist somit dieser so wichtige Rückrundenstart mit zwei Siegen aus drei Spielen gut gelungen. Der Vorsprung auf die hinteren Tabellenplätze ist wieder sehr komfortabel, sodass die kommenden Spiele etwas entspannter, natürlich aber nicht minder motiviert wie bisher angegangen werden können. Denn auch nächste Woche in Schattdorf liegt für OG definitiv etwas drin und ein Blick nach vorne soll angesichts der guten Tabellenlage ja auch nicht verboten sein... ;-)

 

SCOG  - FC Küssnacht am Rigi 5:0 (1:0)

Samstag, 6. April 2019, 18:00 Uhr
Wartegg: 120 Zuschauer

Tore: 21. Albisser 1:0. 55. Bucheli 2:0. 58. Lingg 3:0. 70. Albisser 4:0.  90. Albisser 5:0.

Hajnal (30. Weltert); Mutter, Meier, Pereira, Wildisen (64. Tasdemir); Paci, Caluori, Stalder (74. Vogel), Albisser, Lingg; Bucheli (70. Piattini).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Marfurt, Zai.

Bemerkungen: 47. Bucheli verschiesst Foulelfmeter.

Viel Krampf, doch auch 3 Punkte

Die erste Mannschaft holt sich auswärts gegen Sins die ersten drei Punkte der Rückrunde.

 

In diesem Spielbericht werde ich mich bewusst kurz halten und all diejenigen, die an diesem Sonntag Nachmittag im Sinser „Exil“ in Dietwil mit dabei waren, werden wohl auch nachvollziehen können, weshalb: Es war schlicht und einfach ein Grottenkick. Beiden Mannschaften war die Bedeutung dieser Partie wohlbewusst, woraus sich ein 90-minütiges „Geknorze“ entwickelte, letztlich mit dem glücklicheren Ende für den SCOG. Beide Teams wirkten technisch stark limitiert, sodass allein Kampf und Zufall die Geschehnisse in dieser Begegnung dominierten. OG konnte dabei mit der ungeheuren Aggressivität der Sinser nicht mithalten, weshalb das Heimteam alles in allem die gefährlichere Mannschaft war. Die Sinser schlugen konsequent praktisch jeden Ball weit nach vorne, was ein simples und vor allem probates Mittel war, um die OG-Hintermannschaft immer wieder vor Probleme zu stellen. Ohne die starken Paraden des Comeback-Torhüters Weltert hätte die Partie auch nach 60 Minuten bereits entschieden sein können. Ein gefühltes Eckballverhältnis von 27:3 zu Gunsten des Heimteams spricht Bände. Letztlich konnte sich der SCOG aber einmal mehr nicht nur auf seinen Torhüter und seine Defensivarbeit, sondern auch auf seinen Knipser Bucheli verlassen, der das Spiel mit seinem Dreierpack quasi im Alleingang entschied. Er bescherte seiner Mannschaft damit drei eminent wichtige, aber auch unverdiente Punkte.

 

Letztere Tatsache ist Orange-Schwarz natürlich so ziemlich egal, es sind sich wohl aber auch alle einig, dass es im nächsten, ebenfalls sehr wichtigen Spiel gegen Küssnacht eine deutliche Leistungssteigerung braucht, will man auf der Siegesstrasse verbleiben.

 

FC Sins - SCOG 1:3 (0:1)

Sonntag, 31. März 2019, 14:30 Uhr
Dietwil: 200 Zuschauer

Tore: 16. Bucheli 0:1. 55. 1:1. 74. Bucheli 1:2. 82. Bucheli 1:3 (Foulelfmeter).

Weltert; Paci, Meier, Pereira, Wildisen; Lingg, Albisser (90. Tasdemir), Stalder (86. Marfurt), Felber (67. Zai); Bucheli, Vogel (67. Caluori).

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt);  Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Hajnal, Mutter, Piattini.

Keine Punkte zum Rückrundenstart

Nach zwei Monaten Rückrundenvorbereitung, zwei Monaten der Testspiele, des Krafttrainings und des Schneeschaufelns, galt es am Samstag endlich wieder ernst: Der SCOG empfing zum Auftakt der Rückrunde den Stadtnachbar aus Littau und nach langer Winterpause waren die Vorfreude und auch die Erwartungen entsprechend hoch. Das Wetter frühlingshaft warm, die Zuschauerkulisse entsprechend schön – alles war angerichtet für einen erfreulichen Fussballabend. Zumindest für den SCOG sollte die Ernüchterung aber schon bald folgen, denn keine zehn Minuten waren gespielt, als Littau nach einem groben Schnitzer in der Abwehr des Heimteams bereits in Führung ging. Der Gegentreffer war für OG nicht nur insofern schmerzhaft, als dass er geradezu hergeschenkt war, sondern weil sich die erste Halbzeit ansonsten sehr ausgeglichen präsentierte. Littau hatte zwar kurz vor dem Pausenpfiff nochmals zwei gute Torchancen, OG dafür gesamthaft etwas mehr vom Spiel, jedoch ohne sich dabei zwingende Möglichkeiten herauszuspielen.

 

Diese Ausgangslage versprach eine spannende zweite Halbzeit und viel hatte sich das Heimteam für diesen zweiten Durchgang vorgenommen, jedoch sollte es abermals bald anders kommen. Denn nach Wiederanpfiff der Partie dauerte es dieses Mal nicht mal zehn Minuten, sondern lediglich dreissig Sekunden, bis der Ball schon wieder im OG-Tor lag und erneut machte die Defensive des Heimteams dabei keine gute Figur, wobei hier der wunderschöne Abschluss des Littauer Stürmers nicht unerwähnt bleiben soll. Dermassen kalt geduscht, kam der SCOG in der Folge nie mehr richtig in die Gänge. Die Bemühungen und der Wille waren zwar offensichtlich, doch je dringender OG ein Tor gebraucht hätte, desto unpräziser wurde sein Spiel und mit zunehmender Spieldauer wurde auch der Kräfteverschleiss immer deutlicher. Die verletzungs- oder aufgrund von Sperren bedingten Abwesenheiten von gleich mehreren Stammkräften vermochte OG schlicht nicht zu kaschieren. Littau anderseits spielte äusserst souverän, liess defensiv wenig zu und nutze im Angriff einen seiner vielen Konter zum vorentscheidenden 0:3.

 

Da dieser Sieg letztlich genauso deutlich wie diskussionslos war, blieb die grosse Kontroverse dieses Abends der Fanclub des FC Littau. Zweifellos machte diese kleine Gruppe für ein 2. Liga-Spiel bemerkenswert gute Stimmung, allerdings nicht ohne dabei die für Fussballfans offensichtlich notwendigen negativen Nebengeräusche zu erzeugen. So wurden nach dem Spiel im OG-Rümli vor allem diese Nebengeräusche diskutiert, was auch viel über das Spiel an sich und die Verteilung der Kräfteverhältnisse an diesem Abend verrät.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Littau 0:3 (0:1)

Samstag, 23. März 2019, 18:00 Uhr
Wartegg: 200 Zuschauer

Tore: 10. 0:1. 46. 0:2. 72. 0:3.

Weltert; Fries (72. Piattini), Meier, Pereira, Wildisen; Widmer (72. Marfurt), Caluori (79. Paci), Stalder, Tasdemir (58. Zai); Lingg, Vogel.

OG ohne Scherer, Illi, Wobmann (verletzt); Albisser, Bucheli, Mutter (gesperrt), Schrader (Militär), Baumeler (nicht spielberechtigt)
Nicht im Einsatz: Hajnal.

1. Mannschaft startet in die Rückrunde

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase seit Ende Januar startet das Team von Micha Egli am Samstag, 23. März in die Rückrunde. Auf der Wartegg wird der FC Littau zu Gast sein, gegen welchen man in der Vorrunde auswärts mit 2:4 gewinnen konnte. Anpfiff auf dem heimischen Kunstrasen ist um 18:00 Uhr.

 

Nebst unzähligen Trainingseinheiten und einem erfolgreichen Trainingslager in Lissabon hat die 1. Mannschaft folgende Testspiele absolviert:

 

SCOG – SK Root (3.) 1:3
SCOG – FC Ruswil (3.) 2:5
SCOG – FC Hergiswil (2.i.) 0:2
SCOG – FC Nottwil 4:1

FC Luzern gewinnt D-Juniorenturnier

Am Samstag 16. März 2019 fand auf der Sportanlage Wartegg bereits zum vierten Mal das wohl hochkarätigste D-Juniorenturniers der Deutschschweiz statt. Der als Titelverteidiger und als Turnierfavorit gestartete FC Basel scheiterte dieses Jahr bereits im Halbfinale gegen den FC Kickers Luzern. Den Turniersieg sicherten sich die Jungs vom FC Luzern mit einem knappen Sieg im Final. Herzliche Gratulation an Alan Schamberger und sein Team!

 

Unsere D-Junioren mit den Trainern Thomas Özvegyi und Till Moser meisterten sich gut und überstanden die Gruppenspiele mit 5 Punkten. Im ¼-Final warteten die starken Tessiner von Selecione Locarno, welche die Orange-Schwarzen etwas glücklich im Penaltyschiessen bezwangen. Im ½-Final war dann gegen den grossen Bruder vom FC Luzern Endstation. Herzliche Gratulation dem Da zu einem tollen Turnier.

 

Als bester Torhüter wurde Nikola Petkovic vom FC Luzern ausgezeichnet, bester Spieler wurde der Stürmer Sandro Wyss vom FC Kickers Luzern, auch wegen seinen beiden Toren im ½-Final gegen den FC Basel.

 

Schlussrangliste:

 

1.   FC Luzern FE-12
2.   FC Kickers Luzern
3.   FC Basel FE-12
4.   SC Obergeissenstein Da
5.   SC Kriens FE-12
5.   Selecione Locarno
5.   FC Solothurn FE-12
5.   Team Sempachersee
9.   FC Zürich FE-12
10. Grasshoppers Club Zürich FE-12

 

Durch das hochstehende Teilnehmerfeld konnte den Mannschaften bei herrlichem Wetter kurz vor dem Start in die Frühjahrsmeisterschaft nochmals eine optimale Gelegenheit geboten werden, sich mit Teams aus der gleichen Stärkeklasse zu messen.

Mit der OG Membercard profitieren!

Nebst dem freien Eintritt zu sämtlichen Heimspielen unserer 1. Mannschaft können die Besitzer der Membercard bei einigen Unternehmen und Organisationen von grosszügigen Rabatten profitieren.

 

Dein Angebot fehlt auf dieser Liste? Oder du hast eine weitere Idee für Vergünstigungen? Bitte melde dich bei Michi Meier (mimeier@gmx.ch / 076 506 86 96).

Juniorenspitzen­fussball auf der Wartegg

Vormerken: Am 16. März 2019 findet das SCOG Juniorenturnier auf der Wartegg statt. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Lukas Rüttimann konnte einmal mehr ein hochkarätiges Teilnehmerfeld zusammenstellen. Nebst dem Heimklub SCOG und dem Nachbarsverein FC Kickers sind Teams wie FC Basel, FC Zürich, GC, FC Luzern, SC Kriens mit dabei.

SCOG ab Sommer mit neuem Trainer

Micha Egli wird nach sieben Jahren Tätigkeit als Trainer beim SC Obergeissenstein per Ende Saison zurücktreten und so im Juni 2019 ein letztes Mal an der Seitenlinie des Luzerner Quartierclubs stehen. Nachfolger wird der bisherige Assistenztrainer Marco Häfliger.

 

«Es war eine wunderbare Zeit, die für mich persönlich nicht übertroffen werden kann», teilt der 46-jährige Egli mit. Er freue sich nun, den Fokus vermehrt auf andere private Projekte legen zu können. Unter seiner Leitung konnte die 1. Mannschaft des SCOG den zweimaligen Aufstieg in die 2. Liga regional (3. Liga Regionalmeister 2014 & 2016) verzeichnen. Weiter holte sich die Mannschaft mit Egli 2013 den IFV Cupsieg – ein Highlight der Vereinsgeschichte. Zudem konnten viele Eigengewächse in die 1. Mannschaft integriert und entwickelt werden.

 

Mit Marco Häfliger als neuen Trainer kann die Vereinsleitung des SCOG eine komfortable Lösung präsentieren. Häfliger ist langjähriger OGaner, war schon in jungen Jahren Trainer verschiedener Mannschaften im Juniorenbereich und stand Egli die letzten vier Jahre als Assistenztrainer zur Seite. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit einer jungen, motivierten Mannschaft», erklärt der 32-jährige Bauleiter. Sein Ziel sei es, die Philosophie von OG mit der Integration junger Spieler in das Fanionteam weiterzuleben.

 

Das Zepter der 1. Mannschaft übernimmt Marco Häfliger Mitte Juli, wenn die Vorbereitung für die Saison 2019/2020 startet. Mit dabei im neuen Staff sind auch Manuel Haussener (Assistenztrainer) und Martin Amhof (Torwarttrainer).

 

Bild links: Micha Egli
Bild rechts: Marco Häfliger

Ba-Junioren gewinnen IFV Hallenturnier!

Die Ba-Junioren von Team OK gewinnen das IFV Hallenturnier 2019. Rund 61 Mannschaften aus der Innerschweiz kämpften während vier Tagen um den Titel. In der Finalrunde stand die Mannschaft von Arton Behaj und Fabian Martins da Eira mit einem Sieg (FC Baar) und einem Unentschieden (SG Küssnacht/Weggis) auf dem 1. Platz und qualifizierte sich somit fürs Finalspiel. Gegner dort war der SC Kriens, welchen man nach der zwischenzeitlichen 5:1-Führung mit dem Schlussresultat 5:4 besiegen konnte.

Gleichzeitig lässt sich der 3. Rang der A- Junioren sowie der 5. Rang der Ca- Junioren ebenfalls sehen. Herzliche Gratulation allen Teams und ihren Trainern.

 

(Bilder: SCOG und SC Kriens)

LOGO-WETTBEWERB

Welches Logo soll uns (in überarbeiteter Form) als offizielles SCOG-Jubiläumslogo durch das 100. Vereinsjahr begleiten? Verteilt bis am Freitag, 1. März 2019 auf der SCOG-Facebookseite eure Likes an euren persönlichen Favoriten aus den Vorschlägen A-H oder schreibt uns eine E-Mail an info@scog.ch mit dem Buchstaben eures Lieblingslogos.

Neues Outfit für scog.ch

Der SCOG macht sich selbst ein Weihnachtsgeschenk und erscheint online in einem neuen Gewand. 

Plakativ, Bilder statt lange Texte, modern und benutzerfreundlich – das sind die wichtigsten Hauptmerkmale der neuen Website, welche sowohl am Computer wie auch mit dem Smartphone einfach bedient werden soll. 

 

Ein Relaunch einer Website ist ein laufender Prozess, bestehend aus verschiedenen Faktoren. Es kann also vorkommen, dass zu Beginn etwas nicht richtig funktioniert oder sich vielleicht der eine oder andere Fehler eingeschlichen hat. Gerne nehmen wir deine konstruktive Kritik auf info@scog.ch entgegen.

Der Samichlaus kommt bald

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen tiefer. Da ist klar, dass auch bald der Samichlaus vom Bireggwald um die Häuser zieht.

 

Die Samichlaus-Besuchstage sind vom Freitag 30. November 2018 bis Sonntag 9. Dezember 2018.

 

Ab sofort können sich Familien, Firmen und Vereine einfach und bequem per Onlineformular anmelden und die gewünschte Besuchszeit angeben. Der Samichlaus vom Bireggwald freut sich schon jetzt, zusammen mit seinen Schmutzlis und dem legendären Jeepli vorbeizukommen.

Zeit für eine Pause

Zum Ende eines Wettbewerbs gehört gewöhnlich die Spezialdisziplin eines jeden Sportreporters, der Rückblick, quasi obligat dazu. Die Spielzeit 18/19 ist zwar noch nicht vorbei, doch geht vorerst in eine lange, dreimonatige Pause, weshalb auch ich diese Gelegenheit natürlich nicht versäumen will, zurück auf die vergangenen Monate zu schauen. OG startete mit vier Siegen in Folge fulminant in die neue Saison, schliesst die Vorrunde aber mit ebenso vielen Niederlagen in Serie gleichermassen ernüchternd ab. Zwischen diesen ersten und letzten vier Spielen liegen weitere fünf, in denen zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Pleite eingefahren wurden. Alles in allem also eine ziemlich ausgeglichene Bilanz, dummerweise jedoch mit zeitlich sehr ungleich verteilten Gefühlslagen, sodass man im OG-Umfeld einen fast schon euphorischen August und September verbrachte, nun allerdings einen frustrierenden Oktober und November erleben musste und diese negativen Eindrücke in der Winterpause letztlich wohl überwiegen werden. Nichts desto trotz kann der SCOG diese Pause ganz gut gebrauchen, was sich deutlich in der gezeigten Leistung in Stans manifestierte. Obwohl der Gegner nun auch nicht gerade spektakulären Angriffsfussball im Stile Barcelonas unter Guardiola zelebrierte und defensiv nicht gleich an Juventus Turin erinnerte, hatte OG doch immer wieder Mühe mit den Stansern Angriffen und blieb selber offensiv weitgehend harmlos. Nach einer langen Hinrunde fehlte den Luzerner ganz offensichtlich die Kraft wie auch die Überzeugung, um gegen einen sicherlich nicht übermächtigen Kontrahenten zu punkten. Somit bestätigte sich auch der Eindruck aus den letzten Spielen, in denen dem SCOG weder fussballerisch noch kämpferisch nicht mehr viel gelingen wollte.

 

So viel zur Vergangenheit. Aber eigentlich viel interessanter als der Rück-, wäre doch der Ausblick, da dieser nicht wiederholt, was schon erlebt wurde und sowieso nicht mehr verändert werden kann, sondern eine Prognose für die Zukunft wagt. Also möchte ich an dieser Stelle gerne auch einmal vorausschauen: Nachdem der SCOG und insbesondere gewisse Spieler nun seit Juli im Dauereinsatz waren, dürfen vorerst wohlverdient auch mal die Beine hochgelagert werden. Danach werden sich die jungen Spieler der Mannschaft erfahrungsgemäss im freiwilligen Hallentraining austoben, während sich die älteren Spieler ein Fitnessabo kaufen (wobei das nicht impliziert, dass sie dann auch tatsächlich hingehen). Ende Januar beginnt dann die offizielle Vorbereitung für die Rückrunde, die nach Ansage von Trainer Egli noch intensiver und schweisstreibender sein wird, als in den vergangenen Jahren, was durchaus bemerkenswert ist, da spontane Kreislaufschwächen und Übelkeit vor Überanstrengungen schon in der Vergangenheit durchaus zu beobachten waren. Mit dem Trainingslager in Lissabon steht aber auch einmal mehr ein Saisonhighlight im Programm der Vorbereitung. Letztlich wird es für die sportlichen Ambitionen der Luzerner elementar sein, wie sie in die Rückrunde starten werden. Letztes Jahr ging dieser Auftakt bekanntlich gründlich in die Hose, sodass am Ende der Saison der Abstieg als Konsequenz beinahe Tatsache geworden wäre. Da das Startprogramm dieses Jahr sicherlich leichter zu bewältigen ist, als dasjenige am Schluss der Rückrunde, tut der SCOG gut daran, seriös und bis in die Haarspitzen motiviert, in die zweite Saisonhälfte zu starten, um den momentanen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu festigen.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Stans - SCOG 1:0 (0:0)

 

Samstag, 3. November 2018, 18:00 Uhr
Eichli: 120 Zuschauer

 

Tore: 58. Schaub 1:0.

 

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Wildisen; Paci (71. Widmer), Caluroi, Albisser, Kolenda (78. Piattini); Bucheli, Vogel.

 

OG ohne Zai, Illi, Marfurt und Lingg (alle verletzt); Winiger (privat); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Stalder, Pereira.

Klatsche gegen den Leader

Es war kein günstiger Zeitpunkt für ein Gastspiel der Meisteranwärter aus Rotkreuz auf der Wartegg. Der SCOG kassierte zuletzt neun Tore in den vergangenen zwei Partien und blieb dabei offensiv harmlos – ausgerechnet in dieser schwierigen Phase gastierte mit dem FC Rotkreuz vermutlich die beste Mannschaft der Liga, mit der angesichts ihres Torverhältnisses ziemlich sicher besten Offensive der laufenden Meisterschaft. Aufgrund dieser Ausgangslage hatte OG zwar nicht viel zu verlieren, die resultierende 0:6-Klatsche war dann aber doch ein weiterer heftiger Schlag aufs Selbstvertrauen der Luzerner. Dabei wollte der SCOG im letzten Heimspiel der Saison einen mutigen und selbstbewussten Auftritt hinlegen. Trainer Egli stellte seinen Mannen entsprechend im offensiven 3-5-2-System auf, um auch nicht die Spur einer möglichen Verunsicherung aufkommen zu lassen. Anfänglich sah das dann auch sehr vielversprechend aus: OG kämpfte beherzt, spielte defensiv zumeist abgeklärt und kam im Angriff zu unerwartet vielen Chancen. Rotkreuz war spielerisch zwar sichtlich die stärkere Mannschaft, die technische Klasse der Gäste kam auf dem kleinen Luzerner Kunstrasen anfänglich jedoch kaum zur Entfaltung. Die erste halbe Stunde der Partie verlief somit ausgeglichen und anstatt 0:0 hätte es nach dreissig Minuten auch bereits 3:3 heissen können. Das angeknickte Selbstvertrauen konnte der SCOG aber spätestens dann nicht mehr kaschieren, als Rotkreuz einen Moment der Unaufmerksamkeit beim Heimteam kaltblütig zum 0:1 verwerten konnte. Dann nämlich verloren die Luzerner für fünf Minuten komplett den Faden und mussten als Konsequenz zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Das Spiel war somit praktisch schon entschieden, weil die Zuger Gäste schlicht zu souverän auftraten, um nochmals ernsthafte Zweifel über den Ausgang dieser Partie aufkommen zu lassen. Ganz im Gegenteil gelangen ihnen sogar noch drei weitere Tore und ohne den stark parierenden Hajnal im OG-Tor wäre das Endresultat wohl sogar zweistellig ausgefallen. Es war aber auch so schon eine dicke Packung und vermutlich die höchste Niederlage überhaupt auf dem Kunstrasen auf der Wartegg, die der SCOG am Samstag Abend hinnehmen musste. Es war ja nicht einmal so, dass sich die Luzerner aufgegeben hätten, denn tapfer kämpften sie bis zum Schluss. Doch so glücklos wie OG momentan spielt, war Rotkreuz nicht nur eine, sondern vermutlich gleich zwei Nummern zu stark – schlicht, der falsche Gegner zum falschen Zeitpunkt.

Wenn dem SCOG jedoch nächste Woche in Stans ein kleiner Befreiungsschlag gelingen sollte, so wäre es ein versöhnlicher Abschluss, einer grundsätzlich guten Vorrunde, die in den letzten drei Spielen jedoch jede Menge Glanz und Strahlkraft verlor.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Rotkreuz 0:6 (0:3)

Samstag, 27. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 80 Zuschauer

Tore: Viel zu viele und dann auch noch so einseitig verteilt...

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter (72. Pereira); Widmer, Caluroi, Albisser, Marfurt (58. Stalder), Kolenda (70. Wildisen); Bucheli, Vogel (70. Piattini).

OG ohne Zai, Illi und Lingg (alle verletzt); Winiger (privat); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Paci.

Eine Woche zum Vergessen

Es war eine Woche zum Vergessen für den SCOG. Nach der deutlichen Heimpleite im Spitzenkampf gegen Emmenbrücke und dem blamablen Cup-Out in Muotathal, folgte am Samstag Abend beim SC Emmen ein weiteres Negativerlebnis. Gleich mit 5:2 wurden die Luzerner nach Hause geschickt, wobei sie sich vor allem in der ersten Halbzeit nicht auf der Höhe des Geschehens befanden und zum Pausenpfiff bereits mit 4:1 im Rückstand lagen. Besonders ärgerlich aus Sicht von Orange-Schwarz wird dabei auch die Tatsache sein, dass Scherer mit einem platzierten Distanzschuss kurz vor der Pause erst noch den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielen konnte, die Mannschaft in den folgenden Minuten jedoch nicht fähig war, dieses Resultat zu halten, sondern tatsächlich noch zwei weitere Gegentore zuliess und somit zur Pause praktisch schon geschlagen war. Wie schon Emmenbrücke gelangen auch dem SC Emmen zwei prächtige Weitschusstore der Kategorie „Sonntagschuss“ sowie ein eigentlich vermeidbares Tor nach einem Freistoss aus dem Halbfeld, sodass sich OG in der Pause nicht nur über den hohen Rückstand und den Zeitpunkt der Gegentore, sondern auch über deren Art und Weise ärgern musste. Als Emmen dann gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit nach einer weiteren Standardsituation gar noch das 5:1 erzielte, musste man sich langsam etwas Sorgen machen um den SCOG. Aus Sicht der Luzerner wurde es dann aber doch nicht so schlimm wie vielleicht befürchtet, weil Emmen seine Angriffsbemühungen deutlich reduzierte und sich auch nicht mehr so effizient wie noch im ersten Durchgang präsentierte. OG eröffnete sich mit einem Elfmeter zum 5:2 und einigen guten Torchancen kurz darauf sogar noch die Möglichkeit, zurück ins Spiel zu finden. Den Gästen wollte das dritte Tor des Abends dann aber nicht mehr gelingen, sodass letztlich nie auch nur ein Funken Hoffnung auf eine mögliche Aufholjagd aufkam. Der SCOG kann lediglich froh darüber sein, den in der ersten Halbzeit angerichteten Schaden immerhin ein wenig in Grenzen gehalten zu haben.

Somit verliert der SCOG in der Meisterschaft zum zweiten Mal in Folge und weist dabei sowohl in der Defensive als auch in der Offensive momentan grosse Mängel auf. Hinten kassiert man viel zu viele Tore und vorne kreiert man kaum Torchancen – so wird es am kommenden Samstag auf der Wartegg auch gegen den Meisteraspiranten Rotkreuz schwierig.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SC Emmen - SCOG 5:2 (4:1)

Samstag, 20. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Feldbreite: 100 Zuschauer

Tore: 4. 1:0. 36. 2:0. 42. Scherer 2:1. 45. 3:1. 45. 4:1. 49. 5:1. 56. Bucheli (Foulpenalty)

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter (73. Pereira), Wildisen (46. Caluori); Widmer (60. Paci),Albisser, Marfurt (75. Stalder), Kolenda; Bucheli, Vogel.

OG ohne Zai, Illi und Lingg (alle verletzt); Winiger (privat); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Piattini.

Niederlage im Spitzenkampf

Das Torgehäuse schepperte gewaltig, als Paci mit einem wuchtigen und sehenswerten Distanzschuss nach 25 Spielminuten nur den Pfosten des Gästetores traf und das Spiel somit torlos blieb. Es war möglicherweise ein Schlüsselmoment im Spitzenkampf zwischen dem SCOG und dem FC Emmenbrücke, denn nur wenige Zeigerumdrehungen später konnten die Gäste ihrerseits einen wunderschönen Treffer bejubeln, welcher ihnen zugleich auch den Weg zum späteren Sieg ebnete. Wäre nicht Emmenbrückes sondern Pacis Sonntagsschuss zum 1:0 im Tor gelandet, wer weiss, die Partie hätte vielleicht einen gänzlich anderen Verlauf genommen. Auch wenn das Schlussresultat letztlich eine deutliche Sprache spricht, war das Spiel bei weitem nicht so einseitig, wie man vielleicht annehmen könnte. Beide Mannschaften spielten guten, offensiven Fussball, ohne dabei die eigene Defensive zu vernachlässigen, sodass sich den Zuschauern ein zwar temporeiches, jedoch chancenarmes Spiel bot. Und genau an diesem Punkt lässt sich der deutliche Sieg der Gäste trotz ausgeglichener Partie erklären: Die wenigen Chancen, die sich den beiden Mannschaften boten, wusste OG nicht, Emmenbrücke hingegen gekonnt zu nutzen. Drei gute Chancen im ersten Durchgang und zwei im zweiten, reichten den Gästen, um vier Tore zu schiessen, während der SCOG unzählige, aussichtsreiche Standardsituationen nicht in Tore umzumünzen vermochte. Einmal mehr war es ein Elfmeter – mittlerweile der achte aus den letzten acht Spielen -, der den einzigen Luzerner Torerfolg ermöglichte. Ansonsten spielte die Mannschaft von Micha Egli zwar bis zwanzig Meter vors gegnerische Tor guten Fussball, hatte aber mit zunehmender Spieldauer immer grössere Mühe, den letzten Pass zu spielen und war entsprechend zu harmlos, um tatsächlich noch eine Aufholjagd zu lancieren.

Der SCOG verliert somit den Spitzenkampf gegen eine gute Mannschaft mit Ambitionen auf die vordersten Plätze. Für die verbleibenden drei Meisterschaftsspiele sowie die Cup-Partie in Muotathal stimmt die gezeigte Leistung dennoch optimistisch, mit den besten Mannschaften der Liga gut mithalten zu können.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Emmenbrücke 1:4 (1:2)

Samstag, 13. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 100 Zuschauer

Tore: 27. 0:1. 38. 0:2. 44. Bucheli (Foulpenalty) 1:2. 65. 1:3. 88. 1:4.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Wildisen (84. Piattini); Paci (84. Marfurft), Albisser, Illi, Kolenda; Bucheli, Vogel.

OG ohne Zai und Lingg (verletzt); Winiger und Pereira (privat); Wobmann (Ausland); Widmer und Stalder (Aufgebot anderes Team).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Caluori.

Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Paci

Souveräner Auftritt

Für einmal war die Schlussphase für den SCOG ziemlich entspannt. Obwohl er gegen die zweite Mannschaft des FC Sursee schon den sechsten Saisonsieg einfuhr, gewannen die Stadtluzerner erst zum zweiten Mal mit mehr als einem Tor Unterschied. Das obligate Zittern in den Schlussminuten blieb beim Gastspiel in Sursee also mal aus, was für die Nerven des Trainerduos und der Anhänger des SCOG bestimmt eine willkommene Abwechslung war. Zu souverän war der Auftritt von OG, als dass in dieser Partie jemals Zweifel darüber hätten aufkommen können, wer das Spielfeld als Sieger verlassen sollte. Ein Tor in jedem Durchgang genügte Orange-Schwarz, um einen niemals gefährdeten 2:0-Sieg einfahren zu können, gegen ein Sursee, das zwar lange nicht schlecht mithalten konnte, sich aber nach einer gespielten Stunde mit einer dummen roten Karte sämtlichen Aussichten auf einen Punktgewinn gleich selbst beraubte. In der Folge verpasste es das Team von Micha Egli, das bisher eher spärliche Torverhältnis mit einen höheren Sieg etwas aufzupolieren, doch beste Chancen wurden in den Schlussminuten gleich im Serienpack vergeben. Auf dem grossen Spielfeld im Stadion Schlottermilch von Sursee war es für OG ein leichtes, den dezimierten Gegner mit zunehmend präziser werdendem Passspiel zu kontrollieren, während die hohe Fehlerquote beider Teams den ersten Durchgang noch sehr hektisch und entsprechend offen gestaltete. Mit der Überzahl kam dann auch die Ruhe ins Spiel der Gäste, sodass sie sich am Ende der Partie nur die mangelnde Chancenverwertung vorwerfen müssen. Einmal mehr war das Team auf die momentane Treffsicherheit seines Sturmduos Bucheli und Vogel angewiesen, das nun für neun der letzten zehn Meisterschaftstore des SCOG verantwortlich war.

Die Wartegg-Elf hat mit dem Sieg in Sursee die 20-Punkte-Marke geknackt und rangiert damit weiterhin weit oben in der Tabelle. Allerdings kommt nun auf das Team ein happiges Schlussprogramm zu: Mit Emmen, Stans und Emmenbrücke erwarten den SCOG allesamt Mannschaften, die man auf derselben Augenhöhe einschätzen dürfte und im letzten Heimspiel der Saison geht es gegen den momentan Liga-Krösus aus Rotkreuz, der zurzeit souverän seine Kreise an der Tabellenspitze zieht. Die restlichen vier Partien werden für OG also ein wahrer Gradmesser, der die bisher äusserst erfolgreiche Hinrunde bestätigen oder eher relativieren wird.

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Sursee II - SCOG 0:2 (0:1)

Samstag, 6. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Schlottermilch: 100 Zuschauer

Tore: 17. Bucheli (Foulpenalty) 0:1. 47. Vogel 0:2. 

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Pereira; Paci (76. Piattini), Albisser (92. Kolenda), Illi (91. Stalder), Wildisen (80. Caluori); Bucheli, Vogel.

OG ohne Zai und Lingg (verletzt); Winiger (privat); Marfurt (krank); Wobmann (Ausland); Widmer und Tasdemir (Aufgebot OG II)
Nicht im Einsatz: Schrader.

Bemerkungen: 66. Rote Karte Sursee.

«Sie können es ja doch noch»

…wird sich so mancher OG-Fan am Samstag beim 3:2 Heimsieg gegen den FC Hochdorf gedacht haben. Diese Aussage hat nämlich sogar eine doppelte Bedeutung. Erstens gelang den Luzernern nach zuletzt drei sieglosen Meisterschaftsspielen in Folge wieder einen Vollerfolg und zweitens zeigten sie sich dabei nervenstark vom Elfmeterpunkt aus. Bucheli war gleich zweimal per Strafstoss erfolgreich, was allerdings noch kein Grund wäre, dies speziell hervorzuheben, wenn der SCOG nicht die letzten vier (!) Elfmeter allesamt verschossen hätte. Bucheli setzte dieser doch etwas ungewöhnlichen Negativserie nun ein Ende, was in einer über weite Strecken sehr ausgeglichenen Partie letztlich zur Entscheidung führte. Beide Teams legten zu Beginn des Spiels spektakulär los, Bucheli traf nach einer Minute nach einer sehenswerten Einzelaktion nur die Torumrandung, Hochdorf ging nur wenig später mit einem raffiniert getretenen Freistoss in Führung. In einer animierten und bemerkenswert fairen Partie sorgten spielfreudige Offensivaktionen regelmässig für Torgefahr, so zum Beispiel beim erstmaligen Führungstreffer für das Heimteam, dem eine wunderbar anzuschauende Ballstafette vorangegangen war. Hochdorf wird sich ärgern, dass es einen möglichen Punktgewinn mit zwei dummen Fouls im Strafraum relativ billig verschenkte, die Luzerner hingegen können auf eine gute Leistung zurückblicken, weil sie defensiv von Minute zu Minute stabiler wurden und offensiv mit der Dauer des Spiels immer gefährlicher. So ist es nicht erstaunlich, dass die Wende zum Sieg in diesem Spiel erst spät fiel.

Mit dem 3:2 Sieg schliesst der SCOG eine erfolgreiche Woche ab, nachdem er am Dienstag bereits das zwar eher glückhafte Weiterkommen im IFV-Cup feiern konnte.  Nach zuletzt einigen mageren Auftritten und entsprechend magerer Punkteausbeute tut dieser Sieg nach guter Leistung gleich doppelt gut.

(Autor: Elio Wildisen)


SCOG - FC Hochdorf 3:2 (1:1)

Samstag, 29. September 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 100 Zuschauer

Tore: 5. 0:1. 20. Bucheli (Foulpenalty) 1:1. 72. Vogel 2:1. 82. 2:2. 84. Bucheli (Foulpenalty) 3:2.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Pereira; Illi, Albisser, Marfurt (78. Caluori), Zai (34. Stalder); Bucheli (92. Widmer), Vogel (93. Piattini).

OG ohne Winiger und Lingg (beide verletzt); Paci (krank), Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Wildisen, Tasdemir.

Bemerkungen: 2. Lattenschuss Bucheli. 90. Rote Karte Hochdorf.

Kanterniederlage in Gunzwil

Für diesen Kick tut es auch ein kurzer Spielbericht: Nach dem bemerkenswert erfolgreichen Saisonstart, landete der SCOG in der Auswärtspartie beim FC Gunzwil hart zurück auf dem Boden der Realität. À propos Boden: Derjenige der Michelsämter war äusserst schwierig zu bespielen, worunter das Niveau der Partie merklich litt. Technische Unzulänglichkeiten hüben wie drüben, kaum zusammenhängende Aktionen im Spiel nach vorne und viel Krampf, dies die Zusammenfassung der ersten Halbzeit. An eine Torchance für eines der beiden Teams kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Es konnte in der zweiten Halbzeit also eigentlich nur besser werden und das wurde es auch – zumindest für das Heimteam. Beim SCOG hingegen traf das eigentlich unmögliche Szenario ein, dass im zweiten Umgang noch weniger gelingen sollte, als im ersten, obwohl den Gästen schon da praktisch nichts gelang. Das Heimteam auf der anderen Seite sorgte mit drei Toren aus den ersten vier Offensivaktionen innerhalb von fünf Minuten für die Vorentscheidung in dieser wahrlich nicht schön anzuschauenden Fussballpartie. Immerhin gelangen den Gunzwilern aber zwei wunderbare Weitschusstore, sodass auch die neutralen Zuschauer für ihr Ausharren in der nasskalten Witterung etwas entschädigt wurden (wobei ich allerdings bezweifle, dass es in einer 2. Liga-Partie überhaupt neutrale Zuschauer gibt...).

Abgedroschene Phrase hin oder her, der SCOG muss diesen Abend so schnell wie möglich abhaken und vergessen, denn bereits am Dienstag geht es im Cup auswärts gegen den FC Hitzkirch, wo Orange-Schwarz unbedingt zurück auf die Siegesstrasse will!

(Autor: Elio Wildisen)


FC Gunzwil - SCOG 5:0 (0:0)

Freitag, 21. September 2018, 20:15 Uhr
Gunzwil: 130 Zuschauer

Tore: 52. 1:0. 54. 2:0. 56. 3:0. 71. 4:0. 92. 5:0.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Pereira (66. Piattini); Paci (57. Kolenda), Albisser, Illi (62. Marfurt), Stalder (57. Zai); Bucheli, Vogel.

OG ohne Winiger und Lingg (beide verletzt); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Caluori, Wildisen, Widmer, Tasdemir.

Stadtderby am OG-Tag

Die diesjährige Ausgabe des Aufeinandertreffens zwischen dem SCOG und LSC war nicht nur ein hitzig geführtes Stadtderby, sondern auch ein Spitzenspiel, da die Mannschaften vor der Partie punktgleich auf den Rängen 1 und 3 platziert waren. Dass diese Partie dann ausgerechnet auf den OG-Tag sowie die Feierlichkeiten anlässlich des 100-Jahre Jubiläums von LSC fiel, rundete die brisante Ausgangslage ab. Was den entsprechend zahlreich aufmarschierten Zuschauern dann jedoch geboten wurde, konnte zumindest die fussballerischen Ansprüche, die man an ein solches Spitzenspiel durchaus stellen konnte, nicht erfüllen. Einmal mehr dominierten in der Begegnung zwischen den Stadtrivalen die Emotionen und nicht die spielerische Klasse beider Teams, sodass sich schon bald eine ruppige und gehässige Partie entwickelte. Der SCOG konnte zwar mit einer seiner wenigen Chancen durch Bucheli in Führung gehen, verlor allerdings kurz darauf und noch vor dem Pausenpfiff den Faden und fand diesen bis zum Ende der Partie auch nicht mehr. Es waren die Gäste, die das Spiel mit den Emotionen deutlich besser beherrschten als das Heimteam und mit der zunehmenden Hektik auf dem Platz immer dominanter wurden. Völlig verdient gelang LSC so nach einer Stunde der Ausgleich und die Gäste hätten in der Folge mit etwas mehr Wettkampfglück wohl sogar noch das Punktemaximum geholt. Orange-Schwarz hingegen tat sich in der zweiten Halbzeit im Spiel nach vorne trotz der unermüdlichen Zurufe junger und alter OG-Fans unglaublich schwer und war im Spielaufbau dermassen ungenau, dass der aufgrund einer Verletzung des Stammgoalies eingewechselte Torhüter der Gäste einen ziemlich gemütlichen Abend verbrachte. Wenn in der Offensive des Heimteams nur wenig bis gar nichts lief, so gelang es dem SCOG immerhin, defensiv die Zweikämpfe anzunehmen und aggressiv zu bestreiten und so kein weiteres Tor zuzulassen. So bleibt zumindest ein Punkt auf der Wartegg, womit OG in dieser Spielzeit weiterhin ungeschlagener Leader bleibt. Allerdings kam es an der Tabellenspitze nun zum grossen Zusammenschluss, sodass sich gleich vier Mannschaften mit jeweils 14 Punkten den ersten Platz teilen.(Vermutlich) ungeschlagen bleibt der SCOG auch in der dritten Halbzeit, die nach dem etwas unbefriedigenden 1:1 erstaunlich schnell auf Touren kam und – wie Sie sich denken können – auch etwas länger dauerte als 45 Minuten....

Einziger Wehrmutstropfen an diesem ansonsten gelungenen Tag aus OG-Perspektive ist die Verletzung von Patrick Lingg, der sich in der ersten Halbzeit in einem Zweikampf das Schlüsselbein brach und entsprechend für den Rest der Vorrunde ausfällt. An dieser Stelle gute Besserung!

(Autor: Elio Wildisen)

 

 

SCOG - Luzerner SC 1:1 (1:0)

Samstag, 15. September 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 250 Zuschauer

Tore: 30. Bucheli 1:0. 63. 1:1.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Wildisen; Paci (85. Zai), Albisser, Illi, Bucheli, Lingg (29. Kolenda); Vogel.

OG ohne Winiger (verletzt); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Pereira, Caluori, Stalder, Piattini, Marfurt, Widmer, Tasdemir.

Siegesserie gerissen

Irgendwann musste diese wunderschöne Siegesserie des SCOG ja enden. Nach zuletzt vier erfolgreich gestalteten Spielen in Folge, ziehen die Luzerner in Cham keinen guten Tag ein und gewinnen dank dem späten Ausgleichstreffer durch Sturmspitze Vogel immerhin einen glücklich erkämpften Punkt. Glücklich deshalb, weil die zweite Mannschaft des SC Cham vor allem in der ersten Halbzeit ganz klar das bessere Team war und zur Pause mindestens mit zwei Toren Vorsprung hätte führen müssen. Doch immer wieder scheiterten die Zuger an der mehrmals in Extremis verteidigenden OG-Defensive und kurz vor der Pause gar noch am Aluminium, sodass es zur Pause immer noch 0:0 stand. Das Heimteam kam auf dem grossen Rasenplatz auf dem Chamer Eizmoos deutlich besser zu recht als die Gäste und wusste den zur Verfügung stehenden Raum gekonnt auszunutzen. Der SCOG hingegen fand kein Mittel gegen das präzise und schnelle Passspiel des Heimteams, kam überhaupt nicht in die Zweikämpfe und war ganz allgemein stets einen oder zwei Schritte zu spät, sodass die Chamer mit zunehmender Spieldauer das Spieldiktat fast gänzlich übernahmen. Die Gäste konnten in der ersten Halbzeit keine einzige Torchance verzeichnen, was sich nach dem Seitenwechsel vorerst auch nicht gross ändern sollte. Weil aber Cham dem hohen Tempo der ersten Halbzeit und den heissen Nachmittagstemperaturen ebenfalls Tribut zollen musste, wurde das Spiel im zweiten Durchgang ausgeglichener. Tatsächlich war es dann der SCOG, dem sich nach einer Stunde die bisher grösste Chance zur Führung eröffnete, als Bucheli sich vom Elfmeterpunkt aus versuchen durfte. Jedoch scheiterte er wie bereits vergangene Woche gegen Schattdorf und als eine Viertelstunde später das Heimteam doch noch in Führung ging, traute den teilweise schon auf dem Zahnfleisch laufenden Gästen wohl nur noch wenige einen Punktgewinn zu. Doch die Mannschaft von Trainer Egli bewies nach dieser schwierigen Partie einmal mehr Moral und kam in der 89. Minute zwar glückhaft, doch auf schöne Art und Weise zum überraschenden Ausgleich. Damit bleibt Orange-Schwarz auch im fünften Saisonspiel ungeschlagen und freut sich nun bereits auf das anstehende Derby und Heimspiel gegen LSC am kommenden OG-Tag, in dem die Mannschaft bestimmt wieder aggressiver und aktiver auftreten wird.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SC Cham II - SCOG 1:1 (0:0)

Sonntag, 9. September 2018, 14:30 Uhr
Eizmoss: 180 Zuschauer

Tore: 75. 1:0. 89. Vogel 1:1.

Hajnal; Scherer, Meier, Caluori, Pereira (46. Illi); Lingg, Marfurt (64. Kolenda),Albisser, Stalder (77. Paci), Bucheli (80. Piattini); Vogel.

OG ohne Winiger (verletzt); Mutter und Zai (Ferien); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Wildisen

Bemerkungen: 41. Pfostenschuss Cham. 62. Bucheli vergibt Foulelfmeter.

VIERTER SIEG IM VIERTEN SPIEL

Nach dem vierten Sieg im vierten Meisterschaftsspiel, fehlen mir als Autor dieser Spielberichte so langsam aber sicher die Worte, um die Bedeutung dieser makellosen Bilanz richtig darstellen zu können. Mir gehen schlicht die Superlativen aus – versuchen werde ich es aber natürlich trotzdem:

Ganz im Gegensatz zur bescheidenen Partie von vergangener Woche in Küssnacht, war die Begegnung zwischen den Luzernern und den Urnern bis zum Schluss spektakulär, mitreissend und spannend – unnötig spannend, angesichts der klaren Überlegenheit des SCOG in der zweiten Halbzeit und den zahlreichen Chancen, die daraus resultierten, aber allesamt vergeben wurden. Mit schnellen und schnörkellosen Angriffen stellte die Luzerner Offensive die gegnerische Verteidigung wieder und wieder vor grössere Probleme, während die Defensive des Heimteams von Minute zu Minute stabiler wurde. Schattdorf hingegen baute schon früh in der zweiten Halbzeit stark ab und kam dem Ausgleich nie wirklich nah, was in der Pause wohl noch niemand so erwartet hätte, da es die Urner waren, die im ersten Durchgang ein 2:0-Rückstand aufzuholen wussten und gerade in der Phase vor dem Pausenpfiff mit mehr Durchsetzungskraft und Überzeugung auftraten. Den Zuschauern wurde vor dem Seitenwechsel wohl so alles geboten, was man sich von einer guten Fussballpartie erhoffen kann: Fünf Tore, eine kleine Aufholjagd sowie zwei Aluminiumtreffer der Gäste, eine frühe Führung und ein verschossener Elfmeter des Heimteams und jede Menge aggressiv geführter Zweikämpfe. Noch keine Minute war gespielt, da hätten die Urner bereits in Führung liegen müssen, keine zwei Zeigerumdrehungen später war es dann aber Bucheli, der das Skore zu Gunsten des SCOG eröffnete. Bereits nach zwanzig Minuten hätte das Spiel praktisch schon entschieden sein können, als sich Bucheli kurz nach dem 2:0 durch Stalder die Chance eröffnete, vom Elfmeterpunkt aus die Führung noch weiter zu erhöhen. Er scheiterte jedoch, worauf Schattdorf neuen Mut schöpfte und durch zwei Standardsituationen zum verdienten Ausgleich kam. Dieses ständige Hin und Her wurde kurz vor der Pause komplettiert, als Bucheli mit dem 3:2 für die erneute Führung des Heimteams und gleichzeitig auch den Siegtreffer besorgt war.

Somit verteidigte die Wartegg-Truppe die Tabellenspitze mit einer starken Leistung auf eindrückliche Art und Weise. Mit einer ungekannten Routine und Selbstverständlichkeit, wie sie sonst eigentlich nur bei absoluten Topteams zu sehen sind, sicherte sich der SCOG die nächsten drei Punkte und darf sich über einen regelrechten Traumstart in diese Spielzeit freuen. Saisonübergreifend gewann Orange-Schwarz nun schon sieben der letzten acht Partien und hat nach vier Spieltagen bereits elf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Der SCOG kann somit befreit aufspielen und hat gegen Schattdorf bereits angedeutet, was so alles möglich ist. Das lässt auf eine gute kommende Partie hoffen gegen die zweite Mannschaft des SC Cham, der mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen ebenfalls ein bemerkenswert erfolgreicher Saisonstart gelungen ist.

(Autor: Elio Wildisen)



SCOG - FC Schattdorf 3:2 (3:2)

Samstag, 2. September 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 110 Zuschauer

Tore: 3. Bucheli 1:0. 20. Stalder 2:0 27. 2:1. 39. 2:2. 44. Bucheli 3:2.

Schrader; Scherer, Meier, Mutter, Pereira; Lingg (91. P. Illi), Marfurt (86. Wildisen),Albisser, Stalder, Bucheli (92. Halter); Piattini (63. N. Illi).

OG ohne Winiger (verletzt); Paci, Caluori, Vogel, Zai (Ferien); Wobmann (Ausland); Kolenda (privat).
Nicht im Einsatz: Hajnal

Bemerkungen: 15. Lattenschuss Schattdorf. 22. Bucheli vergibt Foulelfmeter. 41. Pfostenschuss Schattdorf. 75. Lattenschuss Lingg.

DAS GLÜCK AUF OG-SEITE

Eine der zahlreichen und teilweise auch etwas fragwürdigen Fussballweisheiten besagt, dass eine Mannschaft, die einen guten Lauf hat, gleichzeitig auch gerne das Glück auf ihrer Seite hat. Am Samstagabend in Küssnacht stimmte diese Aussage für den SCOG, der im dritten Saisonspiel den dritten Sieg einfahren konnte, ohne dabei gross zu überzeugen. Küssnacht hingegen zeigte einen engagierten Auftritt, und betrieb einen hohen Aufwand, wusste sich aber nicht dafür zu belohnen. Vor allem im Mittelfeld besassen die aggressiv auftretenden Gastgeber in der ersten Halbzeit viele Vorteile, doch zahlreiche ihrer Angriffe blieben an der äusserst soliden und bemerkenswert kompromisslosen Gästeabwehr hängen. Weil Küssnacht zusätzlich auch im Abschluss sündigte, gelang es dem Heimteam in der ersten Halbzeit nicht, seine Überlegenheit in Tore umzumünzen. Auf der anderen Seite zeigte OG vor allem in der ersten Halbzeit offensiv einen diskreten Auftritt, wobei die beiden Tore mehr oder weniger aus dem Nichts fielen. Beim 0:1 entwischte Kolenda der gegnerischen Abwehr und verwandelte die erste wirkliche Chance für seine Farben bei seinem Startelfdebut souverän. Kurz vor der Pause netzte mit Caluori ein weiterer Neuzugang des Luzerner Stadtklubs ein, nachdem im vorangegangen Spiel bereits Vogel, der neue Stürmer der Luzerner, für den Siegtreffer besorgt war. Weil OG sich auch im zweiten Durchgang nicht wirklich verbessern konnte und das Küssnachter Angriffsspiel nun ebenfalls nicht mehr dieselbe Qualität wie noch in Halbzeit eins erreichte, entwickelte sich ein zunehmend bescheidenes Spiel, das nach dem Anschlusstreffer des Heimteams immerhin noch von der Spannung lebte. Weil es der SCOG aber versäumte, aus einer seiner zahlreichen Kontermöglichkeiten die Entscheidung herbeizuführen und Küssnacht dem Ausgleich nur mit einem Pfostentreffer noch einmal nahe kam, blieb es letztlich beim 1:2.

Dieses Resultat schmeichelt dem SCOG zwar, zeugt aber auch von einer gewissen Reife der Mannschaft, die neuerdings auch mit bisher ungekannter Effizienz Spiele gewinnen und Vorsprünge über die Zeit retten kann, ohne dabei gut zu spielen.

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Küssnacht am Rigi - SCOG 1:2 (0:2)

Samstag, 25. August 2018, 17:30 Uhr
Luterbach: 150 Zuschauer

Tore: 27. Kolenda 0:1. 45. Caluori 0:2. 74. 1:2.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Pereira; Paci (81. Wildisen), Caluori, Stalder (75. Marfurt), Lingg (90. Kempf), Albisser; Kolenda (83. Piattini).

OG ohne Winiger und Wobmann (beide verletzt); Illi, Bucheli, Vogel, Zai (Ferien).
Nicht im Einsatz: Schrader

Bemerkungen: 79. Pfostenschuss Küssnacht

FULMINANTER SAISONSTART

Zwei Spiele, sechs Punkte – dies ist der numerische Ausdruck für den fulminanten Saisonstart, den der SCOG in der aktuellen Spielzeit hinlegte. Selbst Optimisten hätten der Mannschaft von Micha Egli nach einer komplizierten Vorbereitung wohl kaum zugetraut, nach zwei Spielen mit dem Punktemaximum dazustehen. Doch nach dem verdienten Auswärtssieg des SCOG von letzter Woche in Littau, gelang es dem Team im ersten Heimspiel der Saison gleich nachzudoppeln, ohne dabei restlos zu überzeugen. Dass der 1:0-Sieg jedoch trotzdem in Ordnung geht, liegt an der Leistungssteigerung im zweiten Durchgang, in dem das Heimteam klar die aktivere und entsprechend gefährlichere Mannschaft war. Zuvor taten sich die beiden Mannschaften in der ersten Halbzeit unglaublich schwer im Spielaufbau, was sich auch deutlich in der Qualität des Spiels niederschlug. So bezeichnete Hans-Ueli Gasser, der Ehrenpräsident des SCOG, den Auftritt beider Teams in den ersten 45 Minuten sehr zutreffend als „bieder.“ Selbst nach Standardsituationen wusste der SCOG trotz zahlreicher grossgewachsener Spieler kaum Gefahr zu erzeugen. Die erwähnte Besserung im zweiten Durchgang stellte sich dann ein, als der SCOG das Tempo seiner Angriffe zunehmend erhöhte und mit schnörkellosem und zielstrebigem Fussball dem Führungstreffer immer näher kam. Ein solcher Angriff wusste schliesslich Neuzugang Kevin Vogel nach 75 gespielten Minuten zum einzigen Treffer dieses Spiels zu verwerten, womit er mit seinem ersten Tor für seinen neuen Verein dem SCOG einen wichtigen Sieg sicherte.

Auch wenn der erste Heimauftritt des SCOG fussballerisch bestimmt noch nicht das Gelbe vom Ei war, so stimmen die Aggresivität, Laufbereitschaft, defensive Stabilität sowie die Fähigkeit, jederzeit das Tempo der Partie erhöhen zu können, optimistisch für die kommende Auswärtspartie gegen Küssnacht.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Sins 1:0 (0:0)

Samstag, 19. August 2018, 18:00 Uhr
Ruopigen: 150 Zuschauer

Tore: 73 Vogel.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Pereira; Lingg (90. Widmer), Caluori (87. Stalder),Marfurt (68. Piattini), Wildisen (45. Zai), Albisser; Vogel.

OG ohne Bucheli, Winiger, Wobmann und Paci ( alle verletzt); Illi (Ferien).
Nicht im Einsatz: Schrader, Kolenda

Bemerkungen: 14. Lattenschuss Albisser.

SPIELFREUDIG UND TREFFSICHER

Beim SCOG schaute man dem Saisonstart mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits verlief die Saisonvorbereitung alles andere als optimal, hatte man doch regelmässig mit zahlreichen Ferienabwesenheiten zu kämpfen, wobei zudem auch die Testspielresultate keinen Optimismus für die neue Spielzeit verbreiten liessen. Deshalb war man beim Quartierverein von der Wartegg anderseits wohl aber auch froh, die Vorbereitung endlich abhaken und sich wieder in Ernstkämpfen messen zu können, wobei sich der SCOG ja gerade in diesen zum Ende der vergangenen Saison äusserst spielfreudig, treffsicher sowie defensiv stabil zeigte. So durfte man am Samstag Abend gespannt sein, in welcher Form sich der SCOG zum Saisonauftakt in Littau präsentieren würde, zumal mit dem FC Littau ein Gegner wartete, gegen den sich die Wartegg-Elf in den letzten Jahren besonders auswärts stets schwer getan hatte. Der 4:2-Sieg kommt deshalb wohl einer kleineren Überraschung gleich, war in einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel aber durchaus verdient. Während Littau in der ersten Halbzeit etwas überlegen war und nach 25 Minuten folgerichtig in Führung ging, war es im zweiten Durchgang die Mannschaft von Micha Egli, die zielstrebiger in Richtung des gegnerischen Tores auftrat. Zusätzlich motiviert durch den wichtigen Ausgleichstreffer kurz vor der Pause, brachte ein Doppelschlag nach einer knappen Stunde den SCOG in eine komfortable Situation für die letzten 30 Minuten der Partie. Dabei hatte Orange-Schwarz vor allem beim Führungstreffer zum 2:1 auch ein wenig Dusel, als ein Rückpass auf den Littauer Torhüter von eben jenem nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte und so über dessen Rist und von dort über die Torlinie hüpfte. Nach dem Littauer Anschlusstreffer entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben, wobei sich letztlich der SCOG als die effizientere Mannschaft zeigte und mit dem 4:2 den Deckel zumachte. Die gezeigte Leistung sowie das Resultat stimmen optimistisch für die kommende Heimpartie gegen den FC Sins, der nach einigen prominenten Abgängen im Sommer ebenfalls in Reichweite des SCOG liegen sollte.

(Autor: Elio Wildisen)

FC Littau - SCOG 2:4 (1:1)

Samstag, 11. August 2018, 18:00 Uhr
Ruopigen: 150 Zuschauer

Tore: 24. 1:0. 38. Wobmann 1:1. 51. 1:2 (EG). 59. Lingg 1:3. 62. 2:3. 84. Lingg 2:4

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Fries (86. Stalder); Lingg, Caluori (71. Da Silva), Albisser, Paci (90. Widmer); Wobmann (45. Zai), Vogel.

OG ohne Bucheli, Winiger (verletzt); Illi (Ferien).
Nicht im Einsatz: Piattini, Wildisen, Schrader.

OG-TAG 2018

Am Samstag, 15. September 2018 steigt auf der Wartegg erneut der OG-Tag mit einem abwechslungsreichen Programm für Gross und Klein.

Senioren 30+ steigen auf

«Wir sind dann mal weg» steht auf der Rückseite der Shirts, welche «Dieci Franz» Nini Marinaro am Abend des Freitags, 25. Mai 2018 gleich nach dem Schlusspfiff an seine Kollegen verteilte. Die Vorderseite zeigte Gold auf Schwarz das TEAM OK-Logo in Lorbeer gehüllt wobei darüber in grossen Lettern geschrieben stand: «AUFSTEIGER». Die Freude über das Ereignis war gross und natürlich durfte die von Captain Rolf Aregger inszenierte Bierdusche nicht fehlen, was zur Folge hatte, dass Topscorer Steve Bucheli sein Aufstiegs-Shirt am nächsten Tag nun doch nicht zum Arbeiten tragen konnte. Dass es überhaupt zu dieser Aufstiegsfeier im Tribschenstadion kommen konnte, war unter anderem seinem Treffer zum 4:2 zu verdanken. Es war die endgültige Entscheidung in einer Partie, welche nach einer 2:0-Führung für unsere Farben noch gerne auf die andere Seite hätte kippen können. Bestrebt, uns die Aufstiegsfeier zu vermiesen, konnte Inter Altstadt in der zweiten Halbzeit dieser Partie ein Zwischenhoch gleich in zwei Tore ummünzen, was uns für den vorzeitigen Aufstieg nicht gereicht hätte. Der erlösende und vielumjubelte Penaltytreffer von Rolf Aregger und das bereits erwähnte Tor von Steve Bucheli liessen dann aber doch noch die Korken knallen, Spieler tanzen, Flaschen zuprosten und Würste brutzeln bis der Kickers-Bunker leider viel zu früh Feierabend machte…

«Wir sind dann mal weg» heisst nun «Weg von der Regionalliga», was wiederum soviel heisst, dass im nächsten Jahr die Meisterschaft in der Promotion-Liga stattfinden wird. Hier warten jeweils freitagabends Gegner wie Hochdorf, Goldau, Rothenburg oder Muotathal. Weil diese Kaliber durchaus nicht von Pappe sein werden, wurden bereits erste Transfers getätigt und Spieler aus der 1. wie auch der 2. Mannschaft für die Herausforderungen in der Promotion Liga sowie – nicht unbedeutend – für die längeren Auswärtsfahrten verpflichtet.

Herzliche Gratulation dem ganzen Senioren 30+-Team und seinem Staff um Trainer Davide Pinelli, Coach Anil Mahawattage und Interims-Assi Roger Sager.