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Juniorenspitzen-
fussball auf der Wartegg

Vormerken: Am 16. März 2019 findet das SCOG Juniorenturnier auf der Wartegg statt. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Lukas Rüttimann konnte einmal mehr ein hochkarätiges Teilnehmerfeld zusammenstellen. Nebst dem Heimklub SCOG und dem Nachbarsverein FC Kickers sind Teams wie FC Basel, FC Zürich, GC, FC Luzern, SC Kriens mit dabei.

SCOG ab Sommer mit neuem Trainer

Micha Egli wird nach sieben Jahren Tätigkeit als Trainer beim SC Obergeissenstein per Ende Saison zurücktreten und so im Juni 2019 ein letztes Mal an der Seitenlinie des Luzerner Quartierclubs stehen. Nachfolger wird der bisherige Assistenztrainer Marco Häfliger.

 

«Es war eine wunderbare Zeit, die für mich persönlich nicht übertroffen werden kann», teilt der 46-jährige Egli mit. Er freue sich nun, den Fokus vermehrt auf andere private Projekte legen zu können. Unter seiner Leitung konnte die 1. Mannschaft des SCOG den zweimaligen Aufstieg in die 2. Liga regional (3. Liga Regionalmeister 2014 & 2016) verzeichnen. Weiter holte sich die Mannschaft mit Egli 2013 den IFV Cupsieg – ein Highlight der Vereinsgeschichte. Zudem konnten viele Eigengewächse in die 1. Mannschaft integriert und entwickelt werden.

 

Mit Marco Häfliger als neuen Trainer kann die Vereinsleitung des SCOG eine komfortable Lösung präsentieren. Häfliger ist langjähriger OGaner, war schon in jungen Jahren Trainer verschiedener Mannschaften im Juniorenbereich und stand Egli die letzten vier Jahre als Assistenztrainer zur Seite. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit einer jungen, motivierten Mannschaft», erklärt der 32-jährige Bauleiter. Sein Ziel sei es, die Philosophie von OG mit der Integration junger Spieler in das Fanionteam weiterzuleben.

 

Das Zepter der 1. Mannschaft übernimmt Marco Häfliger Mitte Juli, wenn die Vorbereitung für die Saison 2019/2020 startet. Mit dabei im neuen Staff sind auch Manuel Haussener (Assistenztrainer) und Martin Amhof (Torwarttrainer).

 

Bild links: Micha Egli
Bild rechts: Marco Häfliger

Ba-Junioren gewinnen IFV Hallenturnier!

Die Ba-Junioren von Team OK gewinnen das IFV Hallenturnier 2019. Rund 61 Mannschaften aus der Innerschweiz kämpften während vier Tagen um den Titel. In der Finalrunde stand die Mannschaft von Arton Behaj und Fabian Martins da Eira mit einem Sieg (FC Baar) und einem Unentschieden (SG Küssnacht/Weggis) auf dem 1. Platz und qualifizierte sich somit fürs Finalspiel. Gegner dort war der SC Kriens, welchen man nach der zwischenzeitlichen 5:1-Führung mit dem Schlussresultat 5:4 besiegen konnte.

Gleichzeitig lässt sich der 3. Rang der A- Junioren sowie der 5. Rang der Ca- Junioren ebenfalls sehen. Herzliche Gratulation allen Teams und ihren Trainern.

 

(Bilder: SCOG und SC Kriens)

LOGO-WETTBEWERB

Welches Logo soll uns (in überarbeiteter Form) als offizielles SCOG-Jubiläumslogo durch das 100. Vereinsjahr begleiten? Verteilt bis am Freitag, 1. März 2019 auf der SCOG-Facebookseite eure Likes an euren persönlichen Favoriten aus den Vorschlägen A-H oder schreibt uns eine E-Mail an info@scog.ch mit dem Buchstaben eures Lieblingslogos.

Neues Outfit für scog.ch

Der SCOG macht sich selbst ein Weihnachtsgeschenk und erscheint online in einem neuen Gewand. 

Plakativ, Bilder statt lange Texte, modern und benutzerfreundlich – das sind die wichtigsten Hauptmerkmale der neuen Website, welche sowohl am Computer wie auch mit dem Smartphone einfach bedient werden soll. 

 

Ein Relaunch einer Website ist ein laufender Prozess, bestehend aus verschiedenen Faktoren. Es kann also vorkommen, dass zu Beginn etwas nicht richtig funktioniert oder sich vielleicht der eine oder andere Fehler eingeschlichen hat. Gerne nehmen wir deine konstruktive Kritik auf info@scog.ch entgegen.

Der Samichlaus kommt bald

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen tiefer. Da ist klar, dass auch bald der Samichlaus vom Bireggwald um die Häuser zieht.

 

Die Samichlaus-Besuchstage sind vom Freitag 30. November 2018 bis Sonntag 9. Dezember 2018.

 

Ab sofort können sich Familien, Firmen und Vereine einfach und bequem per Onlineformular anmelden und die gewünschte Besuchszeit angeben. Der Samichlaus vom Bireggwald freut sich schon jetzt, zusammen mit seinen Schmutzlis und dem legendären Jeepli vorbeizukommen.

Zeit für eine Pause

Zum Ende eines Wettbewerbs gehört gewöhnlich die Spezialdisziplin eines jeden Sportreporters, der Rückblick, quasi obligat dazu. Die Spielzeit 18/19 ist zwar noch nicht vorbei, doch geht vorerst in eine lange, dreimonatige Pause, weshalb auch ich diese Gelegenheit natürlich nicht versäumen will, zurück auf die vergangenen Monate zu schauen. OG startete mit vier Siegen in Folge fulminant in die neue Saison, schliesst die Vorrunde aber mit ebenso vielen Niederlagen in Serie gleichermassen ernüchternd ab. Zwischen diesen ersten und letzten vier Spielen liegen weitere fünf, in denen zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Pleite eingefahren wurden. Alles in allem also eine ziemlich ausgeglichene Bilanz, dummerweise jedoch mit zeitlich sehr ungleich verteilten Gefühlslagen, sodass man im OG-Umfeld einen fast schon euphorischen August und September verbrachte, nun allerdings einen frustrierenden Oktober und November erleben musste und diese negativen Eindrücke in der Winterpause letztlich wohl überwiegen werden. Nichts desto trotz kann der SCOG diese Pause ganz gut gebrauchen, was sich deutlich in der gezeigten Leistung in Stans manifestierte. Obwohl der Gegner nun auch nicht gerade spektakulären Angriffsfussball im Stile Barcelonas unter Guardiola zelebrierte und defensiv nicht gleich an Juventus Turin erinnerte, hatte OG doch immer wieder Mühe mit den Stansern Angriffen und blieb selber offensiv weitgehend harmlos. Nach einer langen Hinrunde fehlte den Luzerner ganz offensichtlich die Kraft wie auch die Überzeugung, um gegen einen sicherlich nicht übermächtigen Kontrahenten zu punkten. Somit bestätigte sich auch der Eindruck aus den letzten Spielen, in denen dem SCOG weder fussballerisch noch kämpferisch nicht mehr viel gelingen wollte.

 

So viel zur Vergangenheit. Aber eigentlich viel interessanter als der Rück-, wäre doch der Ausblick, da dieser nicht wiederholt, was schon erlebt wurde und sowieso nicht mehr verändert werden kann, sondern eine Prognose für die Zukunft wagt. Also möchte ich an dieser Stelle gerne auch einmal vorausschauen: Nachdem der SCOG und insbesondere gewisse Spieler nun seit Juli im Dauereinsatz waren, dürfen vorerst wohlverdient auch mal die Beine hochgelagert werden. Danach werden sich die jungen Spieler der Mannschaft erfahrungsgemäss im freiwilligen Hallentraining austoben, während sich die älteren Spieler ein Fitnessabo kaufen (wobei das nicht impliziert, dass sie dann auch tatsächlich hingehen). Ende Januar beginnt dann die offizielle Vorbereitung für die Rückrunde, die nach Ansage von Trainer Egli noch intensiver und schweisstreibender sein wird, als in den vergangenen Jahren, was durchaus bemerkenswert ist, da spontane Kreislaufschwächen und Übelkeit vor Überanstrengungen schon in der Vergangenheit durchaus zu beobachten waren. Mit dem Trainingslager in Lissabon steht aber auch einmal mehr ein Saisonhighlight im Programm der Vorbereitung. Letztlich wird es für die sportlichen Ambitionen der Luzerner elementar sein, wie sie in die Rückrunde starten werden. Letztes Jahr ging dieser Auftakt bekanntlich gründlich in die Hose, sodass am Ende der Saison der Abstieg als Konsequenz beinahe Tatsache geworden wäre. Da das Startprogramm dieses Jahr sicherlich leichter zu bewältigen ist, als dasjenige am Schluss der Rückrunde, tut der SCOG gut daran, seriös und bis in die Haarspitzen motiviert, in die zweite Saisonhälfte zu starten, um den momentanen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu festigen.

 

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Stans - SCOG 1:0 (0:0)

 

Samstag, 3. November 2018, 18:00 Uhr
Eichli: 120 Zuschauer

 

Tore: 58. Schaub 1:0.

 

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Wildisen; Paci (71. Widmer), Caluroi, Albisser, Kolenda (78. Piattini); Bucheli, Vogel.

 

OG ohne Zai, Illi, Marfurt und Lingg (alle verletzt); Winiger (privat); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Stalder, Pereira.

Klatsche gegen den Leader

Es war kein günstiger Zeitpunkt für ein Gastspiel der Meisteranwärter aus Rotkreuz auf der Wartegg. Der SCOG kassierte zuletzt neun Tore in den vergangenen zwei Partien und blieb dabei offensiv harmlos – ausgerechnet in dieser schwierigen Phase gastierte mit dem FC Rotkreuz vermutlich die beste Mannschaft der Liga, mit der angesichts ihres Torverhältnisses ziemlich sicher besten Offensive der laufenden Meisterschaft. Aufgrund dieser Ausgangslage hatte OG zwar nicht viel zu verlieren, die resultierende 0:6-Klatsche war dann aber doch ein weiterer heftiger Schlag aufs Selbstvertrauen der Luzerner. Dabei wollte der SCOG im letzten Heimspiel der Saison einen mutigen und selbstbewussten Auftritt hinlegen. Trainer Egli stellte seinen Mannen entsprechend im offensiven 3-5-2-System auf, um auch nicht die Spur einer möglichen Verunsicherung aufkommen zu lassen. Anfänglich sah das dann auch sehr vielversprechend aus: OG kämpfte beherzt, spielte defensiv zumeist abgeklärt und kam im Angriff zu unerwartet vielen Chancen. Rotkreuz war spielerisch zwar sichtlich die stärkere Mannschaft, die technische Klasse der Gäste kam auf dem kleinen Luzerner Kunstrasen anfänglich jedoch kaum zur Entfaltung. Die erste halbe Stunde der Partie verlief somit ausgeglichen und anstatt 0:0 hätte es nach dreissig Minuten auch bereits 3:3 heissen können. Das angeknickte Selbstvertrauen konnte der SCOG aber spätestens dann nicht mehr kaschieren, als Rotkreuz einen Moment der Unaufmerksamkeit beim Heimteam kaltblütig zum 0:1 verwerten konnte. Dann nämlich verloren die Luzerner für fünf Minuten komplett den Faden und mussten als Konsequenz zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Das Spiel war somit praktisch schon entschieden, weil die Zuger Gäste schlicht zu souverän auftraten, um nochmals ernsthafte Zweifel über den Ausgang dieser Partie aufkommen zu lassen. Ganz im Gegenteil gelangen ihnen sogar noch drei weitere Tore und ohne den stark parierenden Hajnal im OG-Tor wäre das Endresultat wohl sogar zweistellig ausgefallen. Es war aber auch so schon eine dicke Packung und vermutlich die höchste Niederlage überhaupt auf dem Kunstrasen auf der Wartegg, die der SCOG am Samstag Abend hinnehmen musste. Es war ja nicht einmal so, dass sich die Luzerner aufgegeben hätten, denn tapfer kämpften sie bis zum Schluss. Doch so glücklos wie OG momentan spielt, war Rotkreuz nicht nur eine, sondern vermutlich gleich zwei Nummern zu stark – schlicht, der falsche Gegner zum falschen Zeitpunkt.

Wenn dem SCOG jedoch nächste Woche in Stans ein kleiner Befreiungsschlag gelingen sollte, so wäre es ein versöhnlicher Abschluss, einer grundsätzlich guten Vorrunde, die in den letzten drei Spielen jedoch jede Menge Glanz und Strahlkraft verlor.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Rotkreuz 0:6 (0:3)

Samstag, 27. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 80 Zuschauer

Tore: Viel zu viele und dann auch noch so einseitig verteilt...

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter (72. Pereira); Widmer, Caluroi, Albisser, Marfurt (58. Stalder), Kolenda (70. Wildisen); Bucheli, Vogel (70. Piattini).

OG ohne Zai, Illi und Lingg (alle verletzt); Winiger (privat); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Paci.

Eine Woche zum Vergessen

Es war eine Woche zum Vergessen für den SCOG. Nach der deutlichen Heimpleite im Spitzenkampf gegen Emmenbrücke und dem blamablen Cup-Out in Muotathal, folgte am Samstag Abend beim SC Emmen ein weiteres Negativerlebnis. Gleich mit 5:2 wurden die Luzerner nach Hause geschickt, wobei sie sich vor allem in der ersten Halbzeit nicht auf der Höhe des Geschehens befanden und zum Pausenpfiff bereits mit 4:1 im Rückstand lagen. Besonders ärgerlich aus Sicht von Orange-Schwarz wird dabei auch die Tatsache sein, dass Scherer mit einem platzierten Distanzschuss kurz vor der Pause erst noch den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielen konnte, die Mannschaft in den folgenden Minuten jedoch nicht fähig war, dieses Resultat zu halten, sondern tatsächlich noch zwei weitere Gegentore zuliess und somit zur Pause praktisch schon geschlagen war. Wie schon Emmenbrücke gelangen auch dem SC Emmen zwei prächtige Weitschusstore der Kategorie „Sonntagschuss“ sowie ein eigentlich vermeidbares Tor nach einem Freistoss aus dem Halbfeld, sodass sich OG in der Pause nicht nur über den hohen Rückstand und den Zeitpunkt der Gegentore, sondern auch über deren Art und Weise ärgern musste. Als Emmen dann gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit nach einer weiteren Standardsituation gar noch das 5:1 erzielte, musste man sich langsam etwas Sorgen machen um den SCOG. Aus Sicht der Luzerner wurde es dann aber doch nicht so schlimm wie vielleicht befürchtet, weil Emmen seine Angriffsbemühungen deutlich reduzierte und sich auch nicht mehr so effizient wie noch im ersten Durchgang präsentierte. OG eröffnete sich mit einem Elfmeter zum 5:2 und einigen guten Torchancen kurz darauf sogar noch die Möglichkeit, zurück ins Spiel zu finden. Den Gästen wollte das dritte Tor des Abends dann aber nicht mehr gelingen, sodass letztlich nie auch nur ein Funken Hoffnung auf eine mögliche Aufholjagd aufkam. Der SCOG kann lediglich froh darüber sein, den in der ersten Halbzeit angerichteten Schaden immerhin ein wenig in Grenzen gehalten zu haben.

Somit verliert der SCOG in der Meisterschaft zum zweiten Mal in Folge und weist dabei sowohl in der Defensive als auch in der Offensive momentan grosse Mängel auf. Hinten kassiert man viel zu viele Tore und vorne kreiert man kaum Torchancen – so wird es am kommenden Samstag auf der Wartegg auch gegen den Meisteraspiranten Rotkreuz schwierig.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SC Emmen - SCOG 5:2 (4:1)

Samstag, 20. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Feldbreite: 100 Zuschauer

Tore: 4. 1:0. 36. 2:0. 42. Scherer 2:1. 45. 3:1. 45. 4:1. 49. 5:1. 56. Bucheli (Foulpenalty)

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter (73. Pereira), Wildisen (46. Caluori); Widmer (60. Paci),Albisser, Marfurt (75. Stalder), Kolenda; Bucheli, Vogel.

OG ohne Zai, Illi und Lingg (alle verletzt); Winiger (privat); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Piattini.

Niederlage im Spitzenkampf

Das Torgehäuse schepperte gewaltig, als Paci mit einem wuchtigen und sehenswerten Distanzschuss nach 25 Spielminuten nur den Pfosten des Gästetores traf und das Spiel somit torlos blieb. Es war möglicherweise ein Schlüsselmoment im Spitzenkampf zwischen dem SCOG und dem FC Emmenbrücke, denn nur wenige Zeigerumdrehungen später konnten die Gäste ihrerseits einen wunderschönen Treffer bejubeln, welcher ihnen zugleich auch den Weg zum späteren Sieg ebnete. Wäre nicht Emmenbrückes sondern Pacis Sonntagsschuss zum 1:0 im Tor gelandet, wer weiss, die Partie hätte vielleicht einen gänzlich anderen Verlauf genommen. Auch wenn das Schlussresultat letztlich eine deutliche Sprache spricht, war das Spiel bei weitem nicht so einseitig, wie man vielleicht annehmen könnte. Beide Mannschaften spielten guten, offensiven Fussball, ohne dabei die eigene Defensive zu vernachlässigen, sodass sich den Zuschauern ein zwar temporeiches, jedoch chancenarmes Spiel bot. Und genau an diesem Punkt lässt sich der deutliche Sieg der Gäste trotz ausgeglichener Partie erklären: Die wenigen Chancen, die sich den beiden Mannschaften boten, wusste OG nicht, Emmenbrücke hingegen gekonnt zu nutzen. Drei gute Chancen im ersten Durchgang und zwei im zweiten, reichten den Gästen, um vier Tore zu schiessen, während der SCOG unzählige, aussichtsreiche Standardsituationen nicht in Tore umzumünzen vermochte. Einmal mehr war es ein Elfmeter – mittlerweile der achte aus den letzten acht Spielen -, der den einzigen Luzerner Torerfolg ermöglichte. Ansonsten spielte die Mannschaft von Micha Egli zwar bis zwanzig Meter vors gegnerische Tor guten Fussball, hatte aber mit zunehmender Spieldauer immer grössere Mühe, den letzten Pass zu spielen und war entsprechend zu harmlos, um tatsächlich noch eine Aufholjagd zu lancieren.

Der SCOG verliert somit den Spitzenkampf gegen eine gute Mannschaft mit Ambitionen auf die vordersten Plätze. Für die verbleibenden drei Meisterschaftsspiele sowie die Cup-Partie in Muotathal stimmt die gezeigte Leistung dennoch optimistisch, mit den besten Mannschaften der Liga gut mithalten zu können.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Emmenbrücke 1:4 (1:2)

Samstag, 13. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 100 Zuschauer

Tore: 27. 0:1. 38. 0:2. 44. Bucheli (Foulpenalty) 1:2. 65. 1:3. 88. 1:4.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Wildisen (84. Piattini); Paci (84. Marfurft), Albisser, Illi, Kolenda; Bucheli, Vogel.

OG ohne Zai und Lingg (verletzt); Winiger und Pereira (privat); Wobmann (Ausland); Widmer und Stalder (Aufgebot anderes Team).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Caluori.

Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Paci

Souveräner Auftritt

Für einmal war die Schlussphase für den SCOG ziemlich entspannt. Obwohl er gegen die zweite Mannschaft des FC Sursee schon den sechsten Saisonsieg einfuhr, gewannen die Stadtluzerner erst zum zweiten Mal mit mehr als einem Tor Unterschied. Das obligate Zittern in den Schlussminuten blieb beim Gastspiel in Sursee also mal aus, was für die Nerven des Trainerduos und der Anhänger des SCOG bestimmt eine willkommene Abwechslung war. Zu souverän war der Auftritt von OG, als dass in dieser Partie jemals Zweifel darüber hätten aufkommen können, wer das Spielfeld als Sieger verlassen sollte. Ein Tor in jedem Durchgang genügte Orange-Schwarz, um einen niemals gefährdeten 2:0-Sieg einfahren zu können, gegen ein Sursee, das zwar lange nicht schlecht mithalten konnte, sich aber nach einer gespielten Stunde mit einer dummen roten Karte sämtlichen Aussichten auf einen Punktgewinn gleich selbst beraubte. In der Folge verpasste es das Team von Micha Egli, das bisher eher spärliche Torverhältnis mit einen höheren Sieg etwas aufzupolieren, doch beste Chancen wurden in den Schlussminuten gleich im Serienpack vergeben. Auf dem grossen Spielfeld im Stadion Schlottermilch von Sursee war es für OG ein leichtes, den dezimierten Gegner mit zunehmend präziser werdendem Passspiel zu kontrollieren, während die hohe Fehlerquote beider Teams den ersten Durchgang noch sehr hektisch und entsprechend offen gestaltete. Mit der Überzahl kam dann auch die Ruhe ins Spiel der Gäste, sodass sie sich am Ende der Partie nur die mangelnde Chancenverwertung vorwerfen müssen. Einmal mehr war das Team auf die momentane Treffsicherheit seines Sturmduos Bucheli und Vogel angewiesen, das nun für neun der letzten zehn Meisterschaftstore des SCOG verantwortlich war.

Die Wartegg-Elf hat mit dem Sieg in Sursee die 20-Punkte-Marke geknackt und rangiert damit weiterhin weit oben in der Tabelle. Allerdings kommt nun auf das Team ein happiges Schlussprogramm zu: Mit Emmen, Stans und Emmenbrücke erwarten den SCOG allesamt Mannschaften, die man auf derselben Augenhöhe einschätzen dürfte und im letzten Heimspiel der Saison geht es gegen den momentan Liga-Krösus aus Rotkreuz, der zurzeit souverän seine Kreise an der Tabellenspitze zieht. Die restlichen vier Partien werden für OG also ein wahrer Gradmesser, der die bisher äusserst erfolgreiche Hinrunde bestätigen oder eher relativieren wird.

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Sursee II - SCOG 0:2 (0:1)

Samstag, 6. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Schlottermilch: 100 Zuschauer

Tore: 17. Bucheli (Foulpenalty) 0:1. 47. Vogel 0:2. 

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Pereira; Paci (76. Piattini), Albisser (92. Kolenda), Illi (91. Stalder), Wildisen (80. Caluori); Bucheli, Vogel.

OG ohne Zai und Lingg (verletzt); Winiger (privat); Marfurt (krank); Wobmann (Ausland); Widmer und Tasdemir (Aufgebot OG II)
Nicht im Einsatz: Schrader.

Bemerkungen: 66. Rote Karte Sursee.

«Sie können es ja doch noch»

…wird sich so mancher OG-Fan am Samstag beim 3:2 Heimsieg gegen den FC Hochdorf gedacht haben. Diese Aussage hat nämlich sogar eine doppelte Bedeutung. Erstens gelang den Luzernern nach zuletzt drei sieglosen Meisterschaftsspielen in Folge wieder einen Vollerfolg und zweitens zeigten sie sich dabei nervenstark vom Elfmeterpunkt aus. Bucheli war gleich zweimal per Strafstoss erfolgreich, was allerdings noch kein Grund wäre, dies speziell hervorzuheben, wenn der SCOG nicht die letzten vier (!) Elfmeter allesamt verschossen hätte. Bucheli setzte dieser doch etwas ungewöhnlichen Negativserie nun ein Ende, was in einer über weite Strecken sehr ausgeglichenen Partie letztlich zur Entscheidung führte. Beide Teams legten zu Beginn des Spiels spektakulär los, Bucheli traf nach einer Minute nach einer sehenswerten Einzelaktion nur die Torumrandung, Hochdorf ging nur wenig später mit einem raffiniert getretenen Freistoss in Führung. In einer animierten und bemerkenswert fairen Partie sorgten spielfreudige Offensivaktionen regelmässig für Torgefahr, so zum Beispiel beim erstmaligen Führungstreffer für das Heimteam, dem eine wunderbar anzuschauende Ballstafette vorangegangen war. Hochdorf wird sich ärgern, dass es einen möglichen Punktgewinn mit zwei dummen Fouls im Strafraum relativ billig verschenkte, die Luzerner hingegen können auf eine gute Leistung zurückblicken, weil sie defensiv von Minute zu Minute stabiler wurden und offensiv mit der Dauer des Spiels immer gefährlicher. So ist es nicht erstaunlich, dass die Wende zum Sieg in diesem Spiel erst spät fiel.

Mit dem 3:2 Sieg schliesst der SCOG eine erfolgreiche Woche ab, nachdem er am Dienstag bereits das zwar eher glückhafte Weiterkommen im IFV-Cup feiern konnte.  Nach zuletzt einigen mageren Auftritten und entsprechend magerer Punkteausbeute tut dieser Sieg nach guter Leistung gleich doppelt gut.

(Autor: Elio Wildisen)


SCOG - FC Hochdorf 3:2 (1:1)

Samstag, 29. September 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 100 Zuschauer

Tore: 5. 0:1. 20. Bucheli (Foulpenalty) 1:1. 72. Vogel 2:1. 82. 2:2. 84. Bucheli (Foulpenalty) 3:2.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Pereira; Illi, Albisser, Marfurt (78. Caluori), Zai (34. Stalder); Bucheli (92. Widmer), Vogel (93. Piattini).

OG ohne Winiger und Lingg (beide verletzt); Paci (krank), Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Wildisen, Tasdemir.

Bemerkungen: 2. Lattenschuss Bucheli. 90. Rote Karte Hochdorf.

Kanterniederlage in Gunzwil

Für diesen Kick tut es auch ein kurzer Spielbericht: Nach dem bemerkenswert erfolgreichen Saisonstart, landete der SCOG in der Auswärtspartie beim FC Gunzwil hart zurück auf dem Boden der Realität. À propos Boden: Derjenige der Michelsämter war äusserst schwierig zu bespielen, worunter das Niveau der Partie merklich litt. Technische Unzulänglichkeiten hüben wie drüben, kaum zusammenhängende Aktionen im Spiel nach vorne und viel Krampf, dies die Zusammenfassung der ersten Halbzeit. An eine Torchance für eines der beiden Teams kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Es konnte in der zweiten Halbzeit also eigentlich nur besser werden und das wurde es auch – zumindest für das Heimteam. Beim SCOG hingegen traf das eigentlich unmögliche Szenario ein, dass im zweiten Umgang noch weniger gelingen sollte, als im ersten, obwohl den Gästen schon da praktisch nichts gelang. Das Heimteam auf der anderen Seite sorgte mit drei Toren aus den ersten vier Offensivaktionen innerhalb von fünf Minuten für die Vorentscheidung in dieser wahrlich nicht schön anzuschauenden Fussballpartie. Immerhin gelangen den Gunzwilern aber zwei wunderbare Weitschusstore, sodass auch die neutralen Zuschauer für ihr Ausharren in der nasskalten Witterung etwas entschädigt wurden (wobei ich allerdings bezweifle, dass es in einer 2. Liga-Partie überhaupt neutrale Zuschauer gibt...).

Abgedroschene Phrase hin oder her, der SCOG muss diesen Abend so schnell wie möglich abhaken und vergessen, denn bereits am Dienstag geht es im Cup auswärts gegen den FC Hitzkirch, wo Orange-Schwarz unbedingt zurück auf die Siegesstrasse will!

(Autor: Elio Wildisen)


FC Gunzwil - SCOG 5:0 (0:0)

Freitag, 21. September 2018, 20:15 Uhr
Gunzwil: 130 Zuschauer

Tore: 52. 1:0. 54. 2:0. 56. 3:0. 71. 4:0. 92. 5:0.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Pereira (66. Piattini); Paci (57. Kolenda), Albisser, Illi (62. Marfurt), Stalder (57. Zai); Bucheli, Vogel.

OG ohne Winiger und Lingg (beide verletzt); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Caluori, Wildisen, Widmer, Tasdemir.

Stadtderby am OG-Tag

Die diesjährige Ausgabe des Aufeinandertreffens zwischen dem SCOG und LSC war nicht nur ein hitzig geführtes Stadtderby, sondern auch ein Spitzenspiel, da die Mannschaften vor der Partie punktgleich auf den Rängen 1 und 3 platziert waren. Dass diese Partie dann ausgerechnet auf den OG-Tag sowie die Feierlichkeiten anlässlich des 100-Jahre Jubiläums von LSC fiel, rundete die brisante Ausgangslage ab. Was den entsprechend zahlreich aufmarschierten Zuschauern dann jedoch geboten wurde, konnte zumindest die fussballerischen Ansprüche, die man an ein solches Spitzenspiel durchaus stellen konnte, nicht erfüllen. Einmal mehr dominierten in der Begegnung zwischen den Stadtrivalen die Emotionen und nicht die spielerische Klasse beider Teams, sodass sich schon bald eine ruppige und gehässige Partie entwickelte. Der SCOG konnte zwar mit einer seiner wenigen Chancen durch Bucheli in Führung gehen, verlor allerdings kurz darauf und noch vor dem Pausenpfiff den Faden und fand diesen bis zum Ende der Partie auch nicht mehr. Es waren die Gäste, die das Spiel mit den Emotionen deutlich besser beherrschten als das Heimteam und mit der zunehmenden Hektik auf dem Platz immer dominanter wurden. Völlig verdient gelang LSC so nach einer Stunde der Ausgleich und die Gäste hätten in der Folge mit etwas mehr Wettkampfglück wohl sogar noch das Punktemaximum geholt. Orange-Schwarz hingegen tat sich in der zweiten Halbzeit im Spiel nach vorne trotz der unermüdlichen Zurufe junger und alter OG-Fans unglaublich schwer und war im Spielaufbau dermassen ungenau, dass der aufgrund einer Verletzung des Stammgoalies eingewechselte Torhüter der Gäste einen ziemlich gemütlichen Abend verbrachte. Wenn in der Offensive des Heimteams nur wenig bis gar nichts lief, so gelang es dem SCOG immerhin, defensiv die Zweikämpfe anzunehmen und aggressiv zu bestreiten und so kein weiteres Tor zuzulassen. So bleibt zumindest ein Punkt auf der Wartegg, womit OG in dieser Spielzeit weiterhin ungeschlagener Leader bleibt. Allerdings kam es an der Tabellenspitze nun zum grossen Zusammenschluss, sodass sich gleich vier Mannschaften mit jeweils 14 Punkten den ersten Platz teilen.(Vermutlich) ungeschlagen bleibt der SCOG auch in der dritten Halbzeit, die nach dem etwas unbefriedigenden 1:1 erstaunlich schnell auf Touren kam und – wie Sie sich denken können – auch etwas länger dauerte als 45 Minuten....

Einziger Wehrmutstropfen an diesem ansonsten gelungenen Tag aus OG-Perspektive ist die Verletzung von Patrick Lingg, der sich in der ersten Halbzeit in einem Zweikampf das Schlüsselbein brach und entsprechend für den Rest der Vorrunde ausfällt. An dieser Stelle gute Besserung!

(Autor: Elio Wildisen)

 

 

SCOG - Luzerner SC 1:1 (1:0)

Samstag, 15. September 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 250 Zuschauer

Tore: 30. Bucheli 1:0. 63. 1:1.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Wildisen; Paci (85. Zai), Albisser, Illi, Bucheli, Lingg (29. Kolenda); Vogel.

OG ohne Winiger (verletzt); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Pereira, Caluori, Stalder, Piattini, Marfurt, Widmer, Tasdemir.

Siegesserie gerissen

Irgendwann musste diese wunderschöne Siegesserie des SCOG ja enden. Nach zuletzt vier erfolgreich gestalteten Spielen in Folge, ziehen die Luzerner in Cham keinen guten Tag ein und gewinnen dank dem späten Ausgleichstreffer durch Sturmspitze Vogel immerhin einen glücklich erkämpften Punkt. Glücklich deshalb, weil die zweite Mannschaft des SC Cham vor allem in der ersten Halbzeit ganz klar das bessere Team war und zur Pause mindestens mit zwei Toren Vorsprung hätte führen müssen. Doch immer wieder scheiterten die Zuger an der mehrmals in Extremis verteidigenden OG-Defensive und kurz vor der Pause gar noch am Aluminium, sodass es zur Pause immer noch 0:0 stand. Das Heimteam kam auf dem grossen Rasenplatz auf dem Chamer Eizmoos deutlich besser zu recht als die Gäste und wusste den zur Verfügung stehenden Raum gekonnt auszunutzen. Der SCOG hingegen fand kein Mittel gegen das präzise und schnelle Passspiel des Heimteams, kam überhaupt nicht in die Zweikämpfe und war ganz allgemein stets einen oder zwei Schritte zu spät, sodass die Chamer mit zunehmender Spieldauer das Spieldiktat fast gänzlich übernahmen. Die Gäste konnten in der ersten Halbzeit keine einzige Torchance verzeichnen, was sich nach dem Seitenwechsel vorerst auch nicht gross ändern sollte. Weil aber Cham dem hohen Tempo der ersten Halbzeit und den heissen Nachmittagstemperaturen ebenfalls Tribut zollen musste, wurde das Spiel im zweiten Durchgang ausgeglichener. Tatsächlich war es dann der SCOG, dem sich nach einer Stunde die bisher grösste Chance zur Führung eröffnete, als Bucheli sich vom Elfmeterpunkt aus versuchen durfte. Jedoch scheiterte er wie bereits vergangene Woche gegen Schattdorf und als eine Viertelstunde später das Heimteam doch noch in Führung ging, traute den teilweise schon auf dem Zahnfleisch laufenden Gästen wohl nur noch wenige einen Punktgewinn zu. Doch die Mannschaft von Trainer Egli bewies nach dieser schwierigen Partie einmal mehr Moral und kam in der 89. Minute zwar glückhaft, doch auf schöne Art und Weise zum überraschenden Ausgleich. Damit bleibt Orange-Schwarz auch im fünften Saisonspiel ungeschlagen und freut sich nun bereits auf das anstehende Derby und Heimspiel gegen LSC am kommenden OG-Tag, in dem die Mannschaft bestimmt wieder aggressiver und aktiver auftreten wird.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SC Cham II - SCOG 1:1 (0:0)

Sonntag, 9. September 2018, 14:30 Uhr
Eizmoss: 180 Zuschauer

Tore: 75. 1:0. 89. Vogel 1:1.

Hajnal; Scherer, Meier, Caluori, Pereira (46. Illi); Lingg, Marfurt (64. Kolenda),Albisser, Stalder (77. Paci), Bucheli (80. Piattini); Vogel.

OG ohne Winiger (verletzt); Mutter und Zai (Ferien); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Wildisen

Bemerkungen: 41. Pfostenschuss Cham. 62. Bucheli vergibt Foulelfmeter.

VIERTER SIEG IM VIERTEN SPIEL

Nach dem vierten Sieg im vierten Meisterschaftsspiel, fehlen mir als Autor dieser Spielberichte so langsam aber sicher die Worte, um die Bedeutung dieser makellosen Bilanz richtig darstellen zu können. Mir gehen schlicht die Superlativen aus – versuchen werde ich es aber natürlich trotzdem:

Ganz im Gegensatz zur bescheidenen Partie von vergangener Woche in Küssnacht, war die Begegnung zwischen den Luzernern und den Urnern bis zum Schluss spektakulär, mitreissend und spannend – unnötig spannend, angesichts der klaren Überlegenheit des SCOG in der zweiten Halbzeit und den zahlreichen Chancen, die daraus resultierten, aber allesamt vergeben wurden. Mit schnellen und schnörkellosen Angriffen stellte die Luzerner Offensive die gegnerische Verteidigung wieder und wieder vor grössere Probleme, während die Defensive des Heimteams von Minute zu Minute stabiler wurde. Schattdorf hingegen baute schon früh in der zweiten Halbzeit stark ab und kam dem Ausgleich nie wirklich nah, was in der Pause wohl noch niemand so erwartet hätte, da es die Urner waren, die im ersten Durchgang ein 2:0-Rückstand aufzuholen wussten und gerade in der Phase vor dem Pausenpfiff mit mehr Durchsetzungskraft und Überzeugung auftraten. Den Zuschauern wurde vor dem Seitenwechsel wohl so alles geboten, was man sich von einer guten Fussballpartie erhoffen kann: Fünf Tore, eine kleine Aufholjagd sowie zwei Aluminiumtreffer der Gäste, eine frühe Führung und ein verschossener Elfmeter des Heimteams und jede Menge aggressiv geführter Zweikämpfe. Noch keine Minute war gespielt, da hätten die Urner bereits in Führung liegen müssen, keine zwei Zeigerumdrehungen später war es dann aber Bucheli, der das Skore zu Gunsten des SCOG eröffnete. Bereits nach zwanzig Minuten hätte das Spiel praktisch schon entschieden sein können, als sich Bucheli kurz nach dem 2:0 durch Stalder die Chance eröffnete, vom Elfmeterpunkt aus die Führung noch weiter zu erhöhen. Er scheiterte jedoch, worauf Schattdorf neuen Mut schöpfte und durch zwei Standardsituationen zum verdienten Ausgleich kam. Dieses ständige Hin und Her wurde kurz vor der Pause komplettiert, als Bucheli mit dem 3:2 für die erneute Führung des Heimteams und gleichzeitig auch den Siegtreffer besorgt war.

Somit verteidigte die Wartegg-Truppe die Tabellenspitze mit einer starken Leistung auf eindrückliche Art und Weise. Mit einer ungekannten Routine und Selbstverständlichkeit, wie sie sonst eigentlich nur bei absoluten Topteams zu sehen sind, sicherte sich der SCOG die nächsten drei Punkte und darf sich über einen regelrechten Traumstart in diese Spielzeit freuen. Saisonübergreifend gewann Orange-Schwarz nun schon sieben der letzten acht Partien und hat nach vier Spieltagen bereits elf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Der SCOG kann somit befreit aufspielen und hat gegen Schattdorf bereits angedeutet, was so alles möglich ist. Das lässt auf eine gute kommende Partie hoffen gegen die zweite Mannschaft des SC Cham, der mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen ebenfalls ein bemerkenswert erfolgreicher Saisonstart gelungen ist.

(Autor: Elio Wildisen)



SCOG - FC Schattdorf 3:2 (3:2)

Samstag, 2. September 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 110 Zuschauer

Tore: 3. Bucheli 1:0. 20. Stalder 2:0 27. 2:1. 39. 2:2. 44. Bucheli 3:2.

Schrader; Scherer, Meier, Mutter, Pereira; Lingg (91. P. Illi), Marfurt (86. Wildisen),Albisser, Stalder, Bucheli (92. Halter); Piattini (63. N. Illi).

OG ohne Winiger (verletzt); Paci, Caluori, Vogel, Zai (Ferien); Wobmann (Ausland); Kolenda (privat).
Nicht im Einsatz: Hajnal

Bemerkungen: 15. Lattenschuss Schattdorf. 22. Bucheli vergibt Foulelfmeter. 41. Pfostenschuss Schattdorf. 75. Lattenschuss Lingg.

DAS GLÜCK AUF OG-SEITE

Eine der zahlreichen und teilweise auch etwas fragwürdigen Fussballweisheiten besagt, dass eine Mannschaft, die einen guten Lauf hat, gleichzeitig auch gerne das Glück auf ihrer Seite hat. Am Samstagabend in Küssnacht stimmte diese Aussage für den SCOG, der im dritten Saisonspiel den dritten Sieg einfahren konnte, ohne dabei gross zu überzeugen. Küssnacht hingegen zeigte einen engagierten Auftritt, und betrieb einen hohen Aufwand, wusste sich aber nicht dafür zu belohnen. Vor allem im Mittelfeld besassen die aggressiv auftretenden Gastgeber in der ersten Halbzeit viele Vorteile, doch zahlreiche ihrer Angriffe blieben an der äusserst soliden und bemerkenswert kompromisslosen Gästeabwehr hängen. Weil Küssnacht zusätzlich auch im Abschluss sündigte, gelang es dem Heimteam in der ersten Halbzeit nicht, seine Überlegenheit in Tore umzumünzen. Auf der anderen Seite zeigte OG vor allem in der ersten Halbzeit offensiv einen diskreten Auftritt, wobei die beiden Tore mehr oder weniger aus dem Nichts fielen. Beim 0:1 entwischte Kolenda der gegnerischen Abwehr und verwandelte die erste wirkliche Chance für seine Farben bei seinem Startelfdebut souverän. Kurz vor der Pause netzte mit Caluori ein weiterer Neuzugang des Luzerner Stadtklubs ein, nachdem im vorangegangen Spiel bereits Vogel, der neue Stürmer der Luzerner, für den Siegtreffer besorgt war. Weil OG sich auch im zweiten Durchgang nicht wirklich verbessern konnte und das Küssnachter Angriffsspiel nun ebenfalls nicht mehr dieselbe Qualität wie noch in Halbzeit eins erreichte, entwickelte sich ein zunehmend bescheidenes Spiel, das nach dem Anschlusstreffer des Heimteams immerhin noch von der Spannung lebte. Weil es der SCOG aber versäumte, aus einer seiner zahlreichen Kontermöglichkeiten die Entscheidung herbeizuführen und Küssnacht dem Ausgleich nur mit einem Pfostentreffer noch einmal nahe kam, blieb es letztlich beim 1:2.

Dieses Resultat schmeichelt dem SCOG zwar, zeugt aber auch von einer gewissen Reife der Mannschaft, die neuerdings auch mit bisher ungekannter Effizienz Spiele gewinnen und Vorsprünge über die Zeit retten kann, ohne dabei gut zu spielen.

(Autor: Elio Wildisen)

 

FC Küssnacht am Rigi - SCOG 1:2 (0:2)

Samstag, 25. August 2018, 17:30 Uhr
Luterbach: 150 Zuschauer

Tore: 27. Kolenda 0:1. 45. Caluori 0:2. 74. 1:2.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Pereira; Paci (81. Wildisen), Caluori, Stalder (75. Marfurt), Lingg (90. Kempf), Albisser; Kolenda (83. Piattini).

OG ohne Winiger und Wobmann (beide verletzt); Illi, Bucheli, Vogel, Zai (Ferien).
Nicht im Einsatz: Schrader

Bemerkungen: 79. Pfostenschuss Küssnacht

FULMINANTER SAISONSTART

Zwei Spiele, sechs Punkte – dies ist der numerische Ausdruck für den fulminanten Saisonstart, den der SCOG in der aktuellen Spielzeit hinlegte. Selbst Optimisten hätten der Mannschaft von Micha Egli nach einer komplizierten Vorbereitung wohl kaum zugetraut, nach zwei Spielen mit dem Punktemaximum dazustehen. Doch nach dem verdienten Auswärtssieg des SCOG von letzter Woche in Littau, gelang es dem Team im ersten Heimspiel der Saison gleich nachzudoppeln, ohne dabei restlos zu überzeugen. Dass der 1:0-Sieg jedoch trotzdem in Ordnung geht, liegt an der Leistungssteigerung im zweiten Durchgang, in dem das Heimteam klar die aktivere und entsprechend gefährlichere Mannschaft war. Zuvor taten sich die beiden Mannschaften in der ersten Halbzeit unglaublich schwer im Spielaufbau, was sich auch deutlich in der Qualität des Spiels niederschlug. So bezeichnete Hans-Ueli Gasser, der Ehrenpräsident des SCOG, den Auftritt beider Teams in den ersten 45 Minuten sehr zutreffend als „bieder.“ Selbst nach Standardsituationen wusste der SCOG trotz zahlreicher grossgewachsener Spieler kaum Gefahr zu erzeugen. Die erwähnte Besserung im zweiten Durchgang stellte sich dann ein, als der SCOG das Tempo seiner Angriffe zunehmend erhöhte und mit schnörkellosem und zielstrebigem Fussball dem Führungstreffer immer näher kam. Ein solcher Angriff wusste schliesslich Neuzugang Kevin Vogel nach 75 gespielten Minuten zum einzigen Treffer dieses Spiels zu verwerten, womit er mit seinem ersten Tor für seinen neuen Verein dem SCOG einen wichtigen Sieg sicherte.

Auch wenn der erste Heimauftritt des SCOG fussballerisch bestimmt noch nicht das Gelbe vom Ei war, so stimmen die Aggresivität, Laufbereitschaft, defensive Stabilität sowie die Fähigkeit, jederzeit das Tempo der Partie erhöhen zu können, optimistisch für die kommende Auswärtspartie gegen Küssnacht.

(Autor: Elio Wildisen)

 

SCOG - FC Sins 1:0 (0:0)

Samstag, 19. August 2018, 18:00 Uhr
Ruopigen: 150 Zuschauer

Tore: 73 Vogel.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Pereira; Lingg (90. Widmer), Caluori (87. Stalder),Marfurt (68. Piattini), Wildisen (45. Zai), Albisser; Vogel.

OG ohne Bucheli, Winiger, Wobmann und Paci ( alle verletzt); Illi (Ferien).
Nicht im Einsatz: Schrader, Kolenda

Bemerkungen: 14. Lattenschuss Albisser.

SPIELFREUDIG UND TREFFSICHER

Beim SCOG schaute man dem Saisonstart mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits verlief die Saisonvorbereitung alles andere als optimal, hatte man doch regelmässig mit zahlreichen Ferienabwesenheiten zu kämpfen, wobei zudem auch die Testspielresultate keinen Optimismus für die neue Spielzeit verbreiten liessen. Deshalb war man beim Quartierverein von der Wartegg anderseits wohl aber auch froh, die Vorbereitung endlich abhaken und sich wieder in Ernstkämpfen messen zu können, wobei sich der SCOG ja gerade in diesen zum Ende der vergangenen Saison äusserst spielfreudig, treffsicher sowie defensiv stabil zeigte. So durfte man am Samstag Abend gespannt sein, in welcher Form sich der SCOG zum Saisonauftakt in Littau präsentieren würde, zumal mit dem FC Littau ein Gegner wartete, gegen den sich die Wartegg-Elf in den letzten Jahren besonders auswärts stets schwer getan hatte. Der 4:2-Sieg kommt deshalb wohl einer kleineren Überraschung gleich, war in einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel aber durchaus verdient. Während Littau in der ersten Halbzeit etwas überlegen war und nach 25 Minuten folgerichtig in Führung ging, war es im zweiten Durchgang die Mannschaft von Micha Egli, die zielstrebiger in Richtung des gegnerischen Tores auftrat. Zusätzlich motiviert durch den wichtigen Ausgleichstreffer kurz vor der Pause, brachte ein Doppelschlag nach einer knappen Stunde den SCOG in eine komfortable Situation für die letzten 30 Minuten der Partie. Dabei hatte Orange-Schwarz vor allem beim Führungstreffer zum 2:1 auch ein wenig Dusel, als ein Rückpass auf den Littauer Torhüter von eben jenem nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte und so über dessen Rist und von dort über die Torlinie hüpfte. Nach dem Littauer Anschlusstreffer entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben, wobei sich letztlich der SCOG als die effizientere Mannschaft zeigte und mit dem 4:2 den Deckel zumachte. Die gezeigte Leistung sowie das Resultat stimmen optimistisch für die kommende Heimpartie gegen den FC Sins, der nach einigen prominenten Abgängen im Sommer ebenfalls in Reichweite des SCOG liegen sollte.

(Autor: Elio Wildisen)

FC Littau - SCOG 2:4 (1:1)

Samstag, 11. August 2018, 18:00 Uhr
Ruopigen: 150 Zuschauer

Tore: 24. 1:0. 38. Wobmann 1:1. 51. 1:2 (EG). 59. Lingg 1:3. 62. 2:3. 84. Lingg 2:4

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Fries (86. Stalder); Lingg, Caluori (71. Da Silva), Albisser, Paci (90. Widmer); Wobmann (45. Zai), Vogel.

OG ohne Bucheli, Winiger (verletzt); Illi (Ferien).
Nicht im Einsatz: Piattini, Wildisen, Schrader.

OG-TAG 2018

Am Samstag, 15. September 2018 steigt auf der Wartegg erneut der OG-Tag mit einem abwechslungsreichen Programm für Gross und Klein.

Senioren 30+ steigen auf

«Wir sind dann mal weg» steht auf der Rückseite der Shirts, welche «Dieci Franz» Nini Marinaro am Abend des Freitags, 25. Mai 2018 gleich nach dem Schlusspfiff an seine Kollegen verteilte. Die Vorderseite zeigte Gold auf Schwarz das TEAM OK-Logo in Lorbeer gehüllt wobei darüber in grossen Lettern geschrieben stand: «AUFSTEIGER». Die Freude über das Ereignis war gross und natürlich durfte die von Captain Rolf Aregger inszenierte Bierdusche nicht fehlen, was zur Folge hatte, dass Topscorer Steve Bucheli sein Aufstiegs-Shirt am nächsten Tag nun doch nicht zum Arbeiten tragen konnte. Dass es überhaupt zu dieser Aufstiegsfeier im Tribschenstadion kommen konnte, war unter anderem seinem Treffer zum 4:2 zu verdanken. Es war die endgültige Entscheidung in einer Partie, welche nach einer 2:0-Führung für unsere Farben noch gerne auf die andere Seite hätte kippen können. Bestrebt, uns die Aufstiegsfeier zu vermiesen, konnte Inter Altstadt in der zweiten Halbzeit dieser Partie ein Zwischenhoch gleich in zwei Tore ummünzen, was uns für den vorzeitigen Aufstieg nicht gereicht hätte. Der erlösende und vielumjubelte Penaltytreffer von Rolf Aregger und das bereits erwähnte Tor von Steve Bucheli liessen dann aber doch noch die Korken knallen, Spieler tanzen, Flaschen zuprosten und Würste brutzeln bis der Kickers-Bunker leider viel zu früh Feierabend machte…

«Wir sind dann mal weg» heisst nun «Weg von der Regionalliga», was wiederum soviel heisst, dass im nächsten Jahr die Meisterschaft in der Promotion-Liga stattfinden wird. Hier warten jeweils freitagabends Gegner wie Hochdorf, Goldau, Rothenburg oder Muotathal. Weil diese Kaliber durchaus nicht von Pappe sein werden, wurden bereits erste Transfers getätigt und Spieler aus der 1. wie auch der 2. Mannschaft für die Herausforderungen in der Promotion Liga sowie – nicht unbedeutend – für die längeren Auswärtsfahrten verpflichtet.

Herzliche Gratulation dem ganzen Senioren 30+-Team und seinem Staff um Trainer Davide Pinelli, Coach Anil Mahawattage und Interims-Assi Roger Sager.